Selbst die Oma aus Ottakring weiß bereits: Wien hat zu viele 5-Stern-Hotels. Übersättigung, Verdrängung und verschärfter Wettbewerb sind die dominierenden Vokabeln, heißt es auch bei Christie + Co. Um herauszufinden,was genau die Probleme sind hat der Berater in Kooperation mit dem führenden Anbieter von Benchmarkzahlen STR Global, die die Aussichten auf dem Wiener 5-Sterne-Parkett analysiert.
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Foto: 2014 Matthew Shaw

21 5-Stern-Betriebe mit insgesamt 4.060 Hotelzimmern gibt es. Betrachtet man die Entwicklung dieses Segments, war es lange Zeit ziemlich ruhig in Wien, bis im Jahr 2003 die Eröffnungsrally mit zehn neuen Hotels begann. Das Zimmerangebot stieg seither um knapp 1.300 Zimmer (ca. 47 Prozent). Pro Jahr sind das durchschnittlich knapp 100 Zimmer mehr, ein Wachstum von 3,2 Prozent.
Mit insgesamt 1,44 Millionen Nächtigungen im Jahr 2013 kamen die Wiener 5-Sterne-Hotels auf einen Marktanteil von knapp über 12 Prozent aller Nächtigungen in Wiener Hotels.
Grafik_Auslastung und ADR der letzten 12 Monate
Woher kommt jener Gast, der in einem Wiener 5-Sterne-Haus nächtigt? Die überwiegende Mehrheit (92 Prozent) kommt aus dem Ausland. Im Luxussegment haben die USA mit einem sehr starken Wachstum in den letzten Jahren Deutschland vom ersten Platz verdrängt und liegen mit fast 15 Prozent Nächtigungsanteil vor unseren Nachbarn mit rund 13 Prozent.
Grafik_Hauptmärkte der 5-Sterne-Hotels

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