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Die neueste Untersuchung von Jones Lang LaSalle (JLL) innerhalb des Offices 2020-Programms verweist darauf, dass sich die Muster und zeitlichen Abläufe der jeweiligen Immobilienmarktzyklen der Vergangenheit in Bezug auf spekulative Fertigstellungen voraussichtlich erst ab 2017 wiederholen. Die überwiegende Mehrheit der neuen Kapitalquellen – etwa institutionelle Investoren aus Asien und den USA – würden laut JLL ihre Aktivitäten stark auf Spitzenimmobilien und hoch liquide Märkte wie etwa London, Paris, einige der deutschen Immobilienhochburgen sowie die skandinavischen Hauptstädte richten. Wien spiele dabei keine Rolle.
Diese mögliche Entwicklung wird das bereits heute knappe Angebot an neuen, modernen Flächen in den zentralen Innenstadtlagen der bedeutendsten europäischen Märkte für Büronutzer weiter verringern, mit der Folge einer Verstärkung der Polarisierung von Flächenqualitäten. Betroffen sind davon nicht nur die großen europäischen Metropolen London und Paris. Aktuelle Prognosen von Jones Lang LaSalle sehen für 2016 auch in Märkten wie beispielsweise Warschau oder Lyon Leerstandsquoten von unter 6 %, in zentralen Innenstadtlagen sogar noch darunter.
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