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Gestern strahlte der ORF Am Schauplatz aus. Es ging um Wohnraum, Immobilienspekulationen und Ausmieten. Neben grausligen Negativbeispielen, die die Branche wirklich schlecht darstellen lassen, gab es den Marina Tower, der meiner Meinung nach neutral weg kam, und ein sehr positives Beispiel von CROWND. Im Nachgang hat die PR Agentur nun sogar einen Kommentar von CROWND-Chef Maximilian Kneussl verschickt, den ich hier 1:1 wiedergebe.

KOMMENTAR

„Wohnen um jeden Preis – Wie günstiger Wohnraum in der Großstadt verschwindet“ – so lautete der Titel der gestrigen Sendung „Am Schauplatz“. Von „dem Milliardengeschäft mit dem Wohnen“ war da die Rede und „einem Leerstand von 25% im Neubausegment“. Die Situation am Wohnungsmarkt ist nicht einfach, besonders für Einkommensschwache. Niemand möchte das bestreiten. Auch nicht, dass wir als Projektentwickler in der Verantwortung sind, einen Beitrag zu leisten. Umso mehr freut es uns, dass unser Engagement, eine optimale Lösung zwischen Mieter*innenfreundlichkeit und wirtschaftlich erfolgreicher Bautätigkeit zu realisieren am Beispiel unseres Projekts „Colibri“ von der kritischen Redaktion des ORF erkannt wurde.


Die Bau- und Immobilienwirtschaft hat eine wesentliche Bedeutung für die österreichische Wirtschaft. Laut einer Studie der VÖPE in Zusammenarbeit mit der IHS wurde festgestellt, dass durch Bauträger und Projektentwickler direkt, indirekt und induziert rund 9,7 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung jährlich generiert werden. Ebenso werden 2,7 % der österreichischen Beschäftigung durch den Bauträger- und Projektentwicklersektor gesichert. Das sind rund 112.000 Jahresarbeitsplätze, beziehungsweise 98.000 Vollzeitäquivalente. Es ist in unserer Verantwortung, Gewinne zu generieren, um Arbeitsplätze zu schaffen und den Beitrag der Immobilienbranche zur österreichischen Wirtschaft, den wir derzeit leisten, auch zu erhalten. Ohnehin keine einfache Aufgabe in der derzeitigen wirtschaftlichen Situation, bei steigenden Baukosten und anhaltenden Lieferengpässen.

Licht im Dunkel
Auch das Projekt Colibri von CROWND war vor dem Abriss der alten Liegenschaft 2017 Zielscheibe negativer Berichterstattung. Besetzerinnen wurden als Musterbeispiele des zivilen Ungehorsams gefeiert. Nun sieht die Lage anders aus. Mieterinnen der ehemaligen Liegenschaft wurden Wohnungen zum damaligen Mietpreis angeboten. Ein Angebot, das auch mehrere Mieterinnen annahmen, die nun ihre neuen Wohnungen beziehen konnten. Die Vorgehensweise zeigt insbesondere bei diesem Projekt, dass die Neuerrichtung des Wohnhauses für die Bewohnerinnen genauso positiv war, wie auch für das Stadtbild und die Menschen der Region. Dieser Anspruch an höchste Qualität wertet den Standort auf.


Freilich kann dies nicht in jedem Projekt der Usus werden. Solange Mietpreise so gedeckelt sind, dass ein Sanierungsprojekt nicht gewinnbringend vermietet werden kann und so Eigentum praktisch verpflichtend gemacht wird, kann es keinen flächendeckend leistbaren Wohnraum geben. Gleiches gilt, wenn das freifinanzierte Bauen unter Umständen sogar günstiger ist, als das geförderte, denn Ausschreibungen und Wettbewerbe sind oft so kompliziert und langwierig, sodass kleineren Projektentwicklern schon vor der Vergabe der finanzielle Atem ausgeht. Es kann auch keine Lösung sein, Wohnviertel verfallen zu lassen, um günstigen Wohnraum nicht zu gefährden – denn aus „günstig“ wird dann auf lange Sicht „elend“.

Für uns als einer der führenden Projektentwickler mit dem Streben danach, die erste Adresse für anspruchsvolle Immobilieninteressierte zu sein, legen wir größten Wert darauf, Projekte mit höchster Qualität, verantwortungsvoll und zeitgeistig umzusetzen.


Link zum ORF-Beitrag: Hier klicken zum „Am Schauplatz“-Beitrag

Fotos: AD Consult

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