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Jetzt hat auch CUUBUUS ein Rechnbeispiel gestartet. Anhand des Projekts „DAS ARTMANN“ wurden zur Veranschaulichung zwei Szenarien berechnet und verglichen: Abriss und Neubau und die Revitalisierung. Logisch, dass erstere Variante eh nur eine theoretische Überlegung ist, weil ja Denkmalschutz … Jedenfalls zeigen solche Berechnungen gut, wie sinnvoll es ist, den Bestand ordentlich zu nutzen, statt den Neubau vorzuziehen.


Szenario 1: Abriss und vollständiger Neubau
Zunächst wären durch den Abbruch des Bestandsgebäudes 852 Tonnen CO2-Äquivalente angefallen, gefolgt von 6.072 Tonnen CO2-Äquivalente, die der vollständige Neubau verursacht hätte. Die Kalkulation wurde auf Basis eines Wohnbaus mit sieben oberirdischen Geschossen errechnet. Um eine realistische Einschätzung vornehmen zu können, wurde eine Gutschrift für eine mögliche Wiederverwendung von Materialien in Höhe von 415 Tonnen CO2-Äquivalente angenommen. Unter Berücksichtigung dieser hätte ein Abbruch und der darauffolgende Neubau eine Gesamtbelastung von 6.509 Tonnen CO2-Äquivalente bedeutet.


Szenario 2: Revitalisierung des historischen Bestands
Auch im Bestand müssen geringfügig Teile des Mauerwerks und Stahlbetons demontiert werden, wodurch Emissionen in Höhe von 516 Tonnen CO2-Äquivalente anfallen, denen eine Gutschrift von 252 Tonnen CO2-Äquivalente gegenübergestellt werden kann, da auch hier Recyclingpotenzial besteht. Für die Aufstockung, den neuen Ausbau und die Fassade sind 2.490 Tonnen CO2-Äquivalente kalkuliert. Damit zeigt die Gesamt-Bilanz der Revitalisierung mit einer Emission von insgesamt 2.754 Tonnen CO2-Äquivalente offensichtlich Einsparungen gegenüber dem Neubau.

Visu: CUUBUUS architects & developers

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