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WiredScore beschäftigt mich schon länger, weil ich es für absolut sinnvoll halte, die digitale Konnektivität einer Immobilie zu bewerten – oder zumindest zu wissen, wie gut diese ist. Das ist ja so zu sagen ein Kriterium wie die Lage. Und WiredScore zertifiziert eben das und expandiert nun auch nach Österreich. Sieben Objekte befänden sich derzeit im Zertifizierungsprozess, u.a. von Art-Invest Real Estate, SWISS LIFE Asset Managers und Value One.

Außerdem gibt es eine repräsentative Studie in Österreich zu der sich etablierenden hybriden Arbeitskultur, die von WiredScore in Auftrag gegeben wurde: 40 % der befragten Personen in Österreich geben an, dass sie von zu Hause aus am produktivsten arbeiten. Drei von fünf Befragten finden, dass die Arbeit im Home Office eine positive Auswirkung auf ihr Wohlbefinden hat. 67 % empfinden eine schlechte Internetverbindung während der Arbeitszeit als Stressfaktor, der ihre Effizienz verringert. 71 % der befragten Personen wünschen sich eine Möglichkeit, die Stabilität der Internetverbindung einer Wohnung testen zu können, ehe sie eine Mietentscheidung treffen. Außerdem wünschen sich sieben von zehn Teilnehmern ein weltweit standardisiertes System zum Nachweis der Konnektivität. Naja, jetzt keine umwerfende neuen Erkenntnisse, aber immerhin.

Ein bissl Hintergrund: WiredScore wurde im Jahr 2013 auf Initiative der Stadt New York gegründet und expandiert seither kontinuierlich. Insgesamt wurden bereits über 3000 Gebäude zertifiziert, darunter auch weltbekannte Gebäude wie das Empire State Building in New York, The Shard in London oder der Elbtower in Hamburg.

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