Aha, schau an: Nach dem ersten erfolgreichen 3D-Betondruck-Projekt arbeitet das Forschungszentrum Bauen und Gestalten der Hochschule Campus Wien jetzt an einem weiteren Vorhaben, wie gerade in einer Email dahergeflattert kam. Im neuen Forschungsprojekt soll der 3D-Betondruck so weiterentwickelt werden, dass künftig auch größere, tragende Bauteile wie Decken- oder Stützelemente hergestellt werden können, die sowohl Druck- als auch Biegebeanspruchungen standhalten. Ziel des Projekts ist es, durch den 3D-Druck den Materialeinsatz deutlich zu reduzieren.
Laut Markus Vill, Leiter des Forschungszentrums, lassen sich bei dieser Bauweise bis zu zwei Drittel des Materials einsparen. Dafür müssen jedoch konstruktive Lösungen gefunden werden, um die geringe Zugfestigkeit des Betons auszugleichen. In die gedruckten Bauteile werden daher Zugelemente integriert – etwa klassische Betonstähle oder Faserverbundwerkstoffe aus Carbon, Basalt oder Glasfasern –, um die nötige Stabilität zu gewährleisten. Coole Sache, endlich mal was aus Österreich!
Bildcredit: Hochschule Campus Wien