Rollett bloggt seinen Senf.
Raw and 100% SEO-free!
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Lifestylefaktoren dominieren Investment
Die Analysen basieren auf den Erfahrungen von 160 Private-Office-Beratern und Prognosen zur Vermögensmigration von Henley & Partners. Mehr als die Hälfte der Experten (55 %) sieht „Outdoor Living“ als zentrales Merkmal im Luxusimmobilienbereich, gefolgt von „Privatsphäre & Sicherheit“ (15 %) und „Kultur & Erlebnis“ (8 %).
International verzeichnete Italien mit dem sogenannten „Dolce Vita“-Lebensstil den stärksten Nachfrageanstieg, gefolgt von Frankreich, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Spanien; Griechenland und die Schweiz liegen im positiven Trend, während Kanada und die USA leicht nachgeben.
Die Preise im globalen Luxussegment blieben laut Bericht überwiegend stabil oder stiegen, am stärksten in Andorra, Südafrika und den VAE, während Frankreich, Kanada und Deutschland moderate Korrekturen erfuhren. Die Autoren erwarten, dass Lebensqualitätsfaktoren auch künftig die Wahl von Wohnsitzen und Investments vermögender Privatpersonen prägen werden.
Von Inselkante zu Inselkante
Gar nicht so leicht, für die Immobilienentwickler auf Sirru Fen Fushi. Ihr Problem: nicht der Baugrund, nicht die Statik und schon gar nicht die Behörden. Es ist der Pool.
Dieser 200 Meter lange, schnurgerade blaue Strich, der im Masterplan wie ein heiliges Lineal liegt – und dem sich halt alles andere unterordnen muss.
Alles richtet sich nach dieser aquamarinfarbenen Magistrale. Villen, Wege, Vegetation. Selbst die Meeresbrise scheint sich daran zu orientieren.
Für die Gäste und die Architektur jedenfalls eine tolle Idee, finde ich. Auf der einen Seite liegt der Adults-only-Bereich, inklusive Jacuzzi und Spa.
Auf der anderen Seite herrscht Familienleben: flaches Wasser, Kinderlachen und abends DJ-Sets, die den Sonnenuntergang zur Afterwork-Zeremonie machen.
Rundherum: Postkartenstrände, Sand wie Puderzucker und Meeresschildkröten, die hier ihre Nester anlegen, als wären auch sie im Bebauungsplan berücksichtigt worden. Gäste dürfen sogar zusehen, wenn die kleinen Schildkröten zum Meer starten – ein Moment, der selbst den frustrierten Developern kurz einen weiche Knie verpassen dürfte.
Bildcredit: Sirru Fen Fush
Wiener 25hours verkauft!
Fix: Unicredit-BA kauft ihr Gebäude zurück
Graz an der Spitze der Wohnimmobilientransaktionen
Österreich: Preise fallen weiter!
Österreich wird im aktuellen Global Residential Market Report Q2/2025 als einer der schwächsten Immobilienmärkte Europas genannt. Das Land verzeichnete inflationsbereinigt einen Rückgang der Immobilienpreise um 3,32 % im Jahresvergleich (Year-on-Year) bis Q2 2025 und einen Rückgang um 0,97 % Quartal-zu-Quartal. Auch in nominalen Zahlen lag Österreich mit -0,3 % im Jahresvergleich im negativen Bereich.
Österreich gehört damit zu den wenigen europäischen Ländern mit weiterhin rückläufigen Immobilienpreisen. Auch die Niederlande (-2,36 %), Lettland (-2,20 %), Polen (-2,11 %), Finnland (-1,48 %) und Frankreich (-0,42 %) zeigten Preisrückgänge.
Die Mehrheit der europäischen Länder verzeichnet hingegen Preissteigerungen – insgesamt stiegen in 31 von 39 untersuchten europäischen Märkten die Immobilienpreise im Jahresvergleich. Besonders hohe Zuwächse gab es in Ländern wie Moldawien (+24 %), Montenegro (+16 %), Nordmazedonien (+14 %), Portugal (+14 %) und Ungarn (+13 %).
In den Quartalsdaten spiegelt sich die anhaltende Schwäche wider: Auch gegenüber dem Vorquartal waren die Werte negativ. Zu den Gründen werden im Report weder explizite Einzelaspekte für Österreich genannt noch Konjunktur- oder Politikfaktoren im Detail analysiert. Allerdings ist die Tendenz rückläufiger Preise ein Indikator für schwaches Nachfrageverhalten, eine überdurchschnittlich hohe Preiskorrektur nach Jahren des Booms bzw. Verschiebungen bei Zinsen und Finanzierungsbedingungen.
Global: unter den 5 Verlierern
Global betrachtet zählt Österreich im Jahresvergleich zu den fünf stärksten Verlierern, nach der Ukraine, Macau und Hongkong zählt das Land zu den größten Preisrückgängen weltweit. Das schwache Abschneiden Österreichs hebt sich von einem global insgesamt moderaten Aufwärtstrend im Wohnimmobiliensektor ab – nominal steigen die Preise in den meisten Märkten, inflationsbereinigt zeigt sich aber eine starke Selektion zwischen Gewinner- und Verliererstaaten.
Quelle: Global Residential Market Report
Mandarin Oriental: geöffnet!
Man mag es kaum glauben, aber es ist soweit: Das Mandarin Oriental hat gestern tatsächlich geöffnet. Ich war bei einer Veranstaltung drinnen und der Hoteldirektor Christoph Schauer hat mir versichert, dass nun alles in den Normalbetrieb gehe.
Lange hat es gebraucht, gut, dass nun offen ist.
Es gibt vier kulinarische Adressen: das Fine-Dining-Restaurant Le Sept (könnte gut werden, weil es sich die Nische der Meeresfrüchte besetzen will), die ganztägig geöffnete Brasserie Atelier 7, das Kaffeehaus Atelier 7 – The Café sowie die japanisch inspirierte Atelier 7 – Izakaya & Bar. Vor allem letztere schaut meiner Meinung nach recht gut aus.
Ein paar Schnappschüsse hier (aufs Bild klicken für die Galerie):
Bildcredits: Heimo Rollett
Hurra, die letzte Nummer ist da!
Die neue Ausgabe vom Trendguide Immobilienwirtschaft ist erschienen! Hier die Highlights:
-
🚉 Architektur oder Infrastruktur? Nächster Halt Zukunft: ikonische Metrostationen zeigen, wie Mobilität Städte neu formt.
-
🏗️ Besser bauen mit Gebäudetyp E: einfacher, experimenteller, effizienter – Rezept gegen die Wohnkrise.
-
📊 Trendradar Markt: mehr Einfamilienhäuser, weniger Neubau – wer jetzt baut, definiert den Standard von morgen.
-
🌴 Immo-Erlebnisse statt Rendite: tropische Traumhotels als Bühne für Nachhaltigkeit und Storytelling.
-
🛍️ Retail-Riese ECE: agile Center, starke Marken, neue Services für Eigentümer.
Hier online durchblättern:
LIchtblick, kein Durchbruch
Zukunft: Rechenzentren. Auch in Wien!
Huemer „rettet“ Triforet
In letzter Minute! Der Industrielle Friedrich Huemer, Gründer der Polytec-Gruppe, schlägt abermals zu und hat die Mehrheit an der Besitzgesellschaft des Triforêt Alpin Resorts in Hinterstoder übernommen. Dabei hat seine Gruppe sämtliche Bankverbindlichkeiten der bisherigen Eigentümergesellschaft abgelöst, das Resort gilt nun als eigenfinanziert und schuldenfrei gegenüber Banken.
Gemeinsam mit dem bisherigen Projektinitiator Michael Fröhlich, der weiterhin rund 25 % hält, hat Huemer eine neue Übergangs-Betreibergesellschaft gegründet. Langfristig soll der Betrieb an einen professionellen Hotelbetreiber übergeben werden.
Wichtig ist, dass die insolvente Triforêt Alpinresort GmbH, über die das Sanierungsverfahren lief, die bisherige Betreiber-Gesellschaft war – Huemer kauft nicht diese, sondern eine separate Besitzgesellschaft.
Der Insolvenzverwalter betont, dass der Betrieb über die Wintersaison 2025/26 hinaus weitergeführt werden soll. Gleichzeitig übt Huemer scharfe Kritik am politischen Umgang mit dem Projekt, insbesondere die Förderpraxis des Landes Oberösterreich bezeichnet er als hinderlich für ein Hotel dieser Kategorie.
Die Grünen stellen das gesamte Projekt grundsätzlich infrage und sprechen von einer Spekulation mit öffentlichen Mitteln. Auch die Förderungen, von denen bisher ein Teil ausgezahlt wurde, werden stark kritisiert.
Machen Sie mit beim EY Trendbarometer!
Jedes Jahr bringt EY das Trendbarometer für den Immbilien-Investmentmarkt heraus.
Machen Sie mit und bringen Sie Ihre Meinung ein!
Durch Ihre Teilnahme tragen Sie dazu bei, ein realistisches Bild über Marktentwicklung, Preisentwicklungen, Investitionsschwerpunkte und die Bedeutung von ESG- und Zukunftsthemen wie KI im Immobiliensektor zu zeichnen.
Nächste Ikone für Hamburg
In der Hamburger HafenCity entsteht in den kommenden Jahren ein neues Opernhaus von internationalem Rang, das Kunst erlebbar machen und zugleich ein offener Ort für alle sein soll. Der Siegerentwurf der Bjarke Ingels Group überzeugt mit einer markanten Dachlandschaft samt öffentlich zugänglichem Rundgang und begrünten Rampen, die Hafen, Stadt und Elbe miteinander verbinden. Finanziert wird das Projekt maßgeblich durch die Kühne-Stiftung, während die Stadt Hamburg die öffentlichen Flächen übernimmt und das fertige Gebäude als Schenkung erhält.
Bildcredit: BIG & Yanis Amasri Sierra, Madrid, Spain
Herrengassen Hochhaus ist verkauft
Und Wien?
Ach ja, was sagt der Emerging Trend Report (siehe voriges Post) über Österreich bzw. Wien aus?
Während andere Metropolen wie London, Paris oder Berlin die Schlagzeilen dominieren, punktet Wien mit Stabilität und soliden Fundamentaldaten – das war eigentlich früher schon so, bleibt auch. Und das macht die Stadt für Investoren interessant, die weniger auf schnelle Gewinne aus sind, sondern auf langfristige Sicherheit setzen.
Besonders im Bereich Vorsorgewohnungen zeigt sich die Stadt robust. Die Nachfrage bleibt stabil, eingebettet in einen österreichweiten Trend, bei dem Anleger zunehmend auf diese Form der Absicherung setzen. Wien profitiert dabei von seiner hohen Lebensqualität, politischen Stabilität (ja, man mag es nicht meinen, aber international gesehen dann doch …) und einer konstanten Mieternachfrage. Innovations-Hotspot ist es hingegen ganz und gar nicht.
Als Preissteigerungen bei Neubauwohnungen nennt der Bericht rund +3 % im Jahr 2025. Damit befindet sich Wien im moderaten Bereich. Das ist deutlich weniger als etwa in der Steiermark (+8,97 %) oder in Oberösterreich (+6,65 %).
2026: Pragmatismus statt Optimismus
Bald gehen wieder die Fragen los, was uns denn 2026 erwarten wird. Hier schon mal eine Antwort für den europäischen Immobilienmarkt, basierend auf der ULI/PwC Studie „Emerging Trends“:
Die Stimmung im europäischen Immobilienmarkt im Jahr 2026 hat sich von dem vorsichtigen Optimismus des Vorjahres hin zu einer deutlich pragmatischeren Haltung entwickelt. Zwar besteht die Aussicht auf eine Wiederbelebung der Investitionstätigkeit, doch wird diese durch wirtschaftliche Unsicherheiten und geopolitische Spannungen – von der Ukraine über den Nahen Osten bis hin zu Veränderungen in der US-Handelspolitik – gebremst.
Die Branche befindet sich in einer längeren Übergangsphase, da frühere Rückenwinde wie niedrige Zinsen und die Globalisierung nachgelassen haben. Immobilienverantwortliche sind gezwungen, den Wert der Anlageklasse neu zu definieren, da Infrastruktur zunehmend als Konkurrenz wahrgenommen wird. Gleichzeitig passt sich die Industrie an langfristige strukturelle Veränderungen an: ESG bleibt ein zentrales Thema, wenngleich Strategien angesichts der unsicheren wirtschaftlichen Lage angepasst werden. Die Digitalisierung schreitet weiter voran, insbesondere durch den verstärkten Einsatz von Künstlicher Intelligenz in verschiedenen Bereichen der Immobilienwirtschaft.
Während Kernmärkte wie London, Paris, Madrid und Berlin weiterhin im Fokus stehen, agieren Investoren selektiver und richten ihr Augenmerk verstärkt auf Städte und Sektoren mit soliden Fundamentaldaten und langfristigem Potenzial. Insgesamt zeigt sich der Markt geprägt von Pragmatismus, Anpassung und einer stärkeren Fokussierung auf nachhaltige und zukunftsfähige Standorte.
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Lifestylefaktoren dominieren Investment
Die Analysen basieren auf den Erfahrungen von 160 Private-Office-Beratern und Prognosen zur Vermögensmigration von Henley & Partners. Mehr als die Hälfte der Experten (55 %) sieht „Outdoor Living“ als zentrales Merkmal im Luxusimmobilienbereich, gefolgt von „Privatsphäre & Sicherheit“ (15 %) und „Kultur & Erlebnis“ (8 %).
International verzeichnete Italien mit dem sogenannten „Dolce Vita“-Lebensstil den stärksten Nachfrageanstieg, gefolgt von Frankreich, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Spanien; Griechenland und die Schweiz liegen im positiven Trend, während Kanada und die USA leicht nachgeben.
Die Preise im globalen Luxussegment blieben laut Bericht überwiegend stabil oder stiegen, am stärksten in Andorra, Südafrika und den VAE, während Frankreich, Kanada und Deutschland moderate Korrekturen erfuhren. Die Autoren erwarten, dass Lebensqualitätsfaktoren auch künftig die Wahl von Wohnsitzen und Investments vermögender Privatpersonen prägen werden.
Von Inselkante zu Inselkante
Gar nicht so leicht, für die Immobilienentwickler auf Sirru Fen Fushi. Ihr Problem: nicht der Baugrund, nicht die Statik und schon gar nicht die Behörden. Es ist der Pool.
Dieser 200 Meter lange, schnurgerade blaue Strich, der im Masterplan wie ein heiliges Lineal liegt – und dem sich halt alles andere unterordnen muss.
Alles richtet sich nach dieser aquamarinfarbenen Magistrale. Villen, Wege, Vegetation. Selbst die Meeresbrise scheint sich daran zu orientieren.
Für die Gäste und die Architektur jedenfalls eine tolle Idee, finde ich. Auf der einen Seite liegt der Adults-only-Bereich, inklusive Jacuzzi und Spa.
Auf der anderen Seite herrscht Familienleben: flaches Wasser, Kinderlachen und abends DJ-Sets, die den Sonnenuntergang zur Afterwork-Zeremonie machen.
Rundherum: Postkartenstrände, Sand wie Puderzucker und Meeresschildkröten, die hier ihre Nester anlegen, als wären auch sie im Bebauungsplan berücksichtigt worden. Gäste dürfen sogar zusehen, wenn die kleinen Schildkröten zum Meer starten – ein Moment, der selbst den frustrierten Developern kurz einen weiche Knie verpassen dürfte.
Bildcredit: Sirru Fen Fush
Wiener 25hours verkauft!
Fix: Unicredit-BA kauft ihr Gebäude zurück
Graz an der Spitze der Wohnimmobilientransaktionen
Österreich: Preise fallen weiter!
Österreich wird im aktuellen Global Residential Market Report Q2/2025 als einer der schwächsten Immobilienmärkte Europas genannt. Das Land verzeichnete inflationsbereinigt einen Rückgang der Immobilienpreise um 3,32 % im Jahresvergleich (Year-on-Year) bis Q2 2025 und einen Rückgang um 0,97 % Quartal-zu-Quartal. Auch in nominalen Zahlen lag Österreich mit -0,3 % im Jahresvergleich im negativen Bereich.
Österreich gehört damit zu den wenigen europäischen Ländern mit weiterhin rückläufigen Immobilienpreisen. Auch die Niederlande (-2,36 %), Lettland (-2,20 %), Polen (-2,11 %), Finnland (-1,48 %) und Frankreich (-0,42 %) zeigten Preisrückgänge.
Die Mehrheit der europäischen Länder verzeichnet hingegen Preissteigerungen – insgesamt stiegen in 31 von 39 untersuchten europäischen Märkten die Immobilienpreise im Jahresvergleich. Besonders hohe Zuwächse gab es in Ländern wie Moldawien (+24 %), Montenegro (+16 %), Nordmazedonien (+14 %), Portugal (+14 %) und Ungarn (+13 %).
In den Quartalsdaten spiegelt sich die anhaltende Schwäche wider: Auch gegenüber dem Vorquartal waren die Werte negativ. Zu den Gründen werden im Report weder explizite Einzelaspekte für Österreich genannt noch Konjunktur- oder Politikfaktoren im Detail analysiert. Allerdings ist die Tendenz rückläufiger Preise ein Indikator für schwaches Nachfrageverhalten, eine überdurchschnittlich hohe Preiskorrektur nach Jahren des Booms bzw. Verschiebungen bei Zinsen und Finanzierungsbedingungen.
Global: unter den 5 Verlierern
Global betrachtet zählt Österreich im Jahresvergleich zu den fünf stärksten Verlierern, nach der Ukraine, Macau und Hongkong zählt das Land zu den größten Preisrückgängen weltweit. Das schwache Abschneiden Österreichs hebt sich von einem global insgesamt moderaten Aufwärtstrend im Wohnimmobiliensektor ab – nominal steigen die Preise in den meisten Märkten, inflationsbereinigt zeigt sich aber eine starke Selektion zwischen Gewinner- und Verliererstaaten.
Quelle: Global Residential Market Report
Mandarin Oriental: geöffnet!
Man mag es kaum glauben, aber es ist soweit: Das Mandarin Oriental hat gestern tatsächlich geöffnet. Ich war bei einer Veranstaltung drinnen und der Hoteldirektor Christoph Schauer hat mir versichert, dass nun alles in den Normalbetrieb gehe.
Lange hat es gebraucht, gut, dass nun offen ist.
Es gibt vier kulinarische Adressen: das Fine-Dining-Restaurant Le Sept (könnte gut werden, weil es sich die Nische der Meeresfrüchte besetzen will), die ganztägig geöffnete Brasserie Atelier 7, das Kaffeehaus Atelier 7 – The Café sowie die japanisch inspirierte Atelier 7 – Izakaya & Bar. Vor allem letztere schaut meiner Meinung nach recht gut aus.
Ein paar Schnappschüsse hier (aufs Bild klicken für die Galerie):
Bildcredits: Heimo Rollett
Hurra, die letzte Nummer ist da!
Die neue Ausgabe vom Trendguide Immobilienwirtschaft ist erschienen! Hier die Highlights:
-
🚉 Architektur oder Infrastruktur? Nächster Halt Zukunft: ikonische Metrostationen zeigen, wie Mobilität Städte neu formt.
-
🏗️ Besser bauen mit Gebäudetyp E: einfacher, experimenteller, effizienter – Rezept gegen die Wohnkrise.
-
📊 Trendradar Markt: mehr Einfamilienhäuser, weniger Neubau – wer jetzt baut, definiert den Standard von morgen.
-
🌴 Immo-Erlebnisse statt Rendite: tropische Traumhotels als Bühne für Nachhaltigkeit und Storytelling.
-
🛍️ Retail-Riese ECE: agile Center, starke Marken, neue Services für Eigentümer.
Hier online durchblättern:
LIchtblick, kein Durchbruch
Zukunft: Rechenzentren. Auch in Wien!
Huemer „rettet“ Triforet
In letzter Minute! Der Industrielle Friedrich Huemer, Gründer der Polytec-Gruppe, schlägt abermals zu und hat die Mehrheit an der Besitzgesellschaft des Triforêt Alpin Resorts in Hinterstoder übernommen. Dabei hat seine Gruppe sämtliche Bankverbindlichkeiten der bisherigen Eigentümergesellschaft abgelöst, das Resort gilt nun als eigenfinanziert und schuldenfrei gegenüber Banken.
Gemeinsam mit dem bisherigen Projektinitiator Michael Fröhlich, der weiterhin rund 25 % hält, hat Huemer eine neue Übergangs-Betreibergesellschaft gegründet. Langfristig soll der Betrieb an einen professionellen Hotelbetreiber übergeben werden.
Wichtig ist, dass die insolvente Triforêt Alpinresort GmbH, über die das Sanierungsverfahren lief, die bisherige Betreiber-Gesellschaft war – Huemer kauft nicht diese, sondern eine separate Besitzgesellschaft.
Der Insolvenzverwalter betont, dass der Betrieb über die Wintersaison 2025/26 hinaus weitergeführt werden soll. Gleichzeitig übt Huemer scharfe Kritik am politischen Umgang mit dem Projekt, insbesondere die Förderpraxis des Landes Oberösterreich bezeichnet er als hinderlich für ein Hotel dieser Kategorie.
Die Grünen stellen das gesamte Projekt grundsätzlich infrage und sprechen von einer Spekulation mit öffentlichen Mitteln. Auch die Förderungen, von denen bisher ein Teil ausgezahlt wurde, werden stark kritisiert.
Machen Sie mit beim EY Trendbarometer!
Jedes Jahr bringt EY das Trendbarometer für den Immbilien-Investmentmarkt heraus.
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Durch Ihre Teilnahme tragen Sie dazu bei, ein realistisches Bild über Marktentwicklung, Preisentwicklungen, Investitionsschwerpunkte und die Bedeutung von ESG- und Zukunftsthemen wie KI im Immobiliensektor zu zeichnen.
Nächste Ikone für Hamburg
In der Hamburger HafenCity entsteht in den kommenden Jahren ein neues Opernhaus von internationalem Rang, das Kunst erlebbar machen und zugleich ein offener Ort für alle sein soll. Der Siegerentwurf der Bjarke Ingels Group überzeugt mit einer markanten Dachlandschaft samt öffentlich zugänglichem Rundgang und begrünten Rampen, die Hafen, Stadt und Elbe miteinander verbinden. Finanziert wird das Projekt maßgeblich durch die Kühne-Stiftung, während die Stadt Hamburg die öffentlichen Flächen übernimmt und das fertige Gebäude als Schenkung erhält.
Bildcredit: BIG & Yanis Amasri Sierra, Madrid, Spain
Herrengassen Hochhaus ist verkauft
Und Wien?
Ach ja, was sagt der Emerging Trend Report (siehe voriges Post) über Österreich bzw. Wien aus?
Während andere Metropolen wie London, Paris oder Berlin die Schlagzeilen dominieren, punktet Wien mit Stabilität und soliden Fundamentaldaten – das war eigentlich früher schon so, bleibt auch. Und das macht die Stadt für Investoren interessant, die weniger auf schnelle Gewinne aus sind, sondern auf langfristige Sicherheit setzen.
Besonders im Bereich Vorsorgewohnungen zeigt sich die Stadt robust. Die Nachfrage bleibt stabil, eingebettet in einen österreichweiten Trend, bei dem Anleger zunehmend auf diese Form der Absicherung setzen. Wien profitiert dabei von seiner hohen Lebensqualität, politischen Stabilität (ja, man mag es nicht meinen, aber international gesehen dann doch …) und einer konstanten Mieternachfrage. Innovations-Hotspot ist es hingegen ganz und gar nicht.
Als Preissteigerungen bei Neubauwohnungen nennt der Bericht rund +3 % im Jahr 2025. Damit befindet sich Wien im moderaten Bereich. Das ist deutlich weniger als etwa in der Steiermark (+8,97 %) oder in Oberösterreich (+6,65 %).
2026: Pragmatismus statt Optimismus
Bald gehen wieder die Fragen los, was uns denn 2026 erwarten wird. Hier schon mal eine Antwort für den europäischen Immobilienmarkt, basierend auf der ULI/PwC Studie „Emerging Trends“:
Die Stimmung im europäischen Immobilienmarkt im Jahr 2026 hat sich von dem vorsichtigen Optimismus des Vorjahres hin zu einer deutlich pragmatischeren Haltung entwickelt. Zwar besteht die Aussicht auf eine Wiederbelebung der Investitionstätigkeit, doch wird diese durch wirtschaftliche Unsicherheiten und geopolitische Spannungen – von der Ukraine über den Nahen Osten bis hin zu Veränderungen in der US-Handelspolitik – gebremst.
Die Branche befindet sich in einer längeren Übergangsphase, da frühere Rückenwinde wie niedrige Zinsen und die Globalisierung nachgelassen haben. Immobilienverantwortliche sind gezwungen, den Wert der Anlageklasse neu zu definieren, da Infrastruktur zunehmend als Konkurrenz wahrgenommen wird. Gleichzeitig passt sich die Industrie an langfristige strukturelle Veränderungen an: ESG bleibt ein zentrales Thema, wenngleich Strategien angesichts der unsicheren wirtschaftlichen Lage angepasst werden. Die Digitalisierung schreitet weiter voran, insbesondere durch den verstärkten Einsatz von Künstlicher Intelligenz in verschiedenen Bereichen der Immobilienwirtschaft.
Während Kernmärkte wie London, Paris, Madrid und Berlin weiterhin im Fokus stehen, agieren Investoren selektiver und richten ihr Augenmerk verstärkt auf Städte und Sektoren mit soliden Fundamentaldaten und langfristigem Potenzial. Insgesamt zeigt sich der Markt geprägt von Pragmatismus, Anpassung und einer stärkeren Fokussierung auf nachhaltige und zukunftsfähige Standorte.