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Rote Emma
Leistbares Wohnen im Holzhybrid
Ein großvolumiger Holzhybrid mit 360 geförderten Wohnungen macht die Rote Emma zu einem der größten Projekte seiner Art in Europa, sozial und ökologisch gedacht bis in den Dachgarten.
Weiterlesen →Ein Erdapfel als Vorbild
Die Rote Emma ist eine Erdäpfelsorte, die einst zu ebener Erde in der Donaustadt kultiviert wurde. Angelehnt an ihre rotschalige Namensgeberin rückt das Wohnquartier von GERNER GERNER PLUS und AllesWirdGut die regionale und soziale Verwurzelung in den Fokus, ein kultureller und sozialer Schlusspunkt für die Quartiersentwicklung.
Leistbares Wohnen, soziale Vielfalt und ökologische Innovation machen den großvolumigen Holzhybrid mit 360 geförderten Wohnungen zu einem Pionierprojekt in Österreich und zu einem der größten Holzhybridprojekte Europas. Mit dem Frauenwohnprojekt ro*sa entstand zusätzlich ein eigenes frauenpolitisches Wohnmodell mit 44 Einheiten.
Der Entwurf folgt drei Kernideen: eine längere Fassade mit zusätzlichem Fenster schafft Platz für ein flexibel nutzbares Bonuszimmer, Balkone werden durchgängig zu vollwertigen Außenräumen ausgebaut, und im Erdgeschoß entstehen Flächen für kulturelle, soziale und kommerzielle Nutzung.
Was die Rote Emma besonders macht
Grüne Balkone statt Beton: Jeder Balkon wird durch Windschutzwand und Pflanztrog zu einem vollwertigen grünen Raum im Freien, einer Erweiterung der Wohnung nach draußen statt einer bloßen Restfläche.
Sockelzone mit Programm: Volkshochschule mit Veranstaltungsraum, Kindergarten, ein Blumen- und Gemüseladen sowie der „Rote Salon“ als Gemeinschaftsraum beleben das Erdgeschoß. Dazu Waschsalon, Kinderwagenräume und separat anmietbare Coworking Spaces in den Obergeschoßen.
Dachlandwirtschaft: Auf den Dächern liegen allgemein zugängliche Gärten, Glashäuser und Pergolen mit Photovoltaik. Der Verein LOK bewirtschaftet die Gewächshäuser und verkauft im Erdgeschoß, was oben wächst, ein geschlossener Kreislauf vom Dach in den Laden.
Holzhybrid mit Haltung: Die Häuser sind als Hybridkonstruktion mit Holzaußenwänden errichtet, ein wichtiger Beitrag zur Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft in einem der größten Projekte seiner Art in Europa.
So ist sie also, die Rote Emma: umweltsensibel, naturverbunden, geerdet.