EZB dreht an der Zinsschraube
Die Europäische Zentralbank hat den Einlagensatz um 25 Basispunkte auf 2,50 % angehoben, die Inflation lag im August bei rund 3,3 %. Für Projektentwicklung und Transaktionsmarkt bedeutet das teurere Finanzierung, laut Medienbericht ein handfestes Risiko für die Branche.
AUA zieht an den Flughafen
Austrian Airlines verlegt ihr Headquarter ab 2028 in den Office Park 4 NEXT am Flughafen Wien, rund 12.000 m² Bürofläche für etwa 4.700 Mitarbeitende. Insgesamt wächst das Büroangebot am Standort um 17.000 m², die AUA ist der erste fixe Mieter des Neubaus.
Europas Bau hält dagegen
Eine Deloitte-Studie zeigt: Europas Bauunternehmen steigerten ihre Erlöse 2025 um rund 9 %, während das Umsatzvolumen der weltweiten Top 100 leicht um 0,4 % sank. Aus Österreich sind Strabag mit 21,2 Mrd. US-Dollar auf Rang 21 und Porr mit 7,1 Mrd. US-Dollar auf Rang 52 vertreten. Bis 2030 werden 5,9 % jährliches Wachstum erwartet.
Preiskluft zwischen den Landeshauptstädten
Raiffeisen Immobilien hat die Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen in den Landeshauptstädten erhoben, Stand Juni 2026. St. Pölten ist mit durchschnittlich 2.800 Euro pro m² am günstigsten, Innsbruck mit 6.400 Euro am teuersten. Innerhalb der Städte variieren Neubau, Bestand und Lage weiterhin stark.
Glorit baut am Bisamberg
Spatenstich in Wien-Strebersdorf: In der Mayerweckstraße entstehen auf Eigengrund 16 Häuser, 14 Einzelhäuser und ein Doppelhaus, mit vier bis fünf Zimmern und Grundstücken von 224 bis 370 m². Preise starten bei 811.900 Euro, fertig soll es Ende 2027 sein.
Bewegung am Leiner-Areal
Die Alpenland Bau- und Wohngenossenschaft übernimmt den Rossmarkthof im Leiner-Areal in der St. Pöltner Innenstadt und will die Entwicklung des Quartiers damit einen Schritt weiterbringen.
Food Hall im DC Waterline wächst
Die S+B Gruppe erweitert gemeinsam mit der Strabag die Food Hall im Projekt DC Waterline. Konkrete Zahlen zur Erweiterung nennt die Aussendung noch nicht.
Schlüsselübergabe für die bafep21
Der Neubau in Wien-Floridsdorf ist fertig und nimmt ab heuer den ersten Jahrgang auf, Platz gibt es für 1.000 Studierende in 36 Klassen. Umgesetzt wurde das Projekt im PPP-Modell von Apleona Austria, HABAU und RBI Leasing, der Schlüssel ging Ende August an die Stadt Wien.