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Foto: Christliches Medienmagazin pro
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Recht leger ging ja der Limburger Bischof mit dem Budget um. Wie viel Vermögen den österreichischen Bischöfen eigentlich zur Verfügung steht, bzw. was die aus Immobilien und anderen Geschäften einnehmen hat gestern ein recht guter Beitrag in der ORF-Sendung Report beschrieben. Schade, freilich, dass die Redakteure der Sendung dem Pressesprecher von Kardinal Christoph Schönborn nicht die Frage gestellt haben, ob er es ok fände, dass der Mieter Manner, der am Stephansplatz in einer Kirchenimmobilie einen Shop betreibt, auch am Sonntag offen hat …

Übrigens hat die Kirche nicht nur in Limburg ihre Baukosten nicht im Griff. Eine Studie des Beraters Invensity analysierte acht problematische Bauprojekte verschiedener Religionen in Deutschland und Europa. So bewerten die Berater den Neubau der Zentral-Moschee in Köln-Ehrenfeld aufgrund zahlreicher fahrlässiger Fehler und mehr als 2000 aufgedeckter Mängel als gescheitert. Das unprofessionelle Arbeiten hat erhebliche finanzielle Folgen: Statt der veranschlagten 17 Millionen Euro wurden bereits 34 Millionen ausgegeben – weitere acht Millionen fehlen zur Fertigstellung.

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