Heimo_1
Posts by :
Gegentrend
Ich mag ja die ganze Sicht auf die Dinge. Und zum großen Trend der Urbanisierung sind viele Gegentrends zu beobachten. Immerhin zieht es die Österreicher mehrheitlich aufs Land, sagen zahlreiche Studien – und trotzdem leben sie in der Stadt. Komisch, oder?
Jedenfalls freue ich mich auf die Ausstellung Rural Moves im AzW. Da zeigen Best Practice Beispiele, wie die ländliche Region attraktiv gemacht werden kann. Die Beispiele kommen allerdings aus China. Da können wir von denen lernen, und nicht umgekehrt, wie wir immer gerne glauben. Ab 14. März im Architekturzentrum Wien.
Foto: Wang Ziling
400 Millionen für „ohne Makler“
Den Makler umgehen? Opendoor sagt: Ja! Die US-Plattform macht sich nichts aus den „Agents“ und schickt gleich nach der Eingabe der Adresse eines Abgebers ein Angebot für die entsprechende Immobilie. Mögliche Reparaturen am Haus oder der Wohnung führt es selbst durch. Und verkauft es an Interessenten, die ebenfalls einen ganz simplen Prozess durchlaufen. Gut so, dachte sich SoftBank und investierte im Herbst 400 Millionen US-Dollar. Der Unternehmenswert wird auf 3,8 Milliarden US-Dollar geschätzt.
Preisbremse durch Bauordnung – das große Bauträgersterben?
Droht das große Bauträgersterben, weil die Stadt eine die Widmungskategorie „Geförderter Wohnbau“ eingeführt hat? FH-Prof. Dr. Winfried Kallinger glaubt in diesem Gastkommentar, dass die Eigentümer auch mit einer maßvolleren Vervielfachung ihres Grundstückswertes zufrieden sein werden.
Homeoffice: Ein Büro im Schrank
Abrechnungen im Miets-und Zinshaus leicht gemacht

Einen umfassenden Überblick über Abrechnungen im Miets- und Zinshaus bietet dieses neue Handbuch für Auszubildende sowie für Anwender in der Praxis, wie z.B. Immobilientreuhänder und selbst verwaltende Eigentümer, mit zahlreichen Praxisbeispielen und Mustern. Das Werk ist in Linde Edition erschienen, und ich durfte wieder als Herausgeber fungieren. Autoren sind Michael und Melanie Klinger, für nur 29 Euro kann das Buch hier bestellt werden.
Sag mir endlich, wie diese Blockchain funktioniert!
Blockchain noch immer nicht kapiert? Jetzt aber – mit diesem bekömmlichen Text.
5 Thesen zur Digitalisierung der Branche
„Knapp 80 Fachveranstaltungen und Sonderschauen beschäftigen sich mit der Digitalisierung der Branche – gut ein Viertel davon mit Building Information Modeling (BIM)“,
sagt Matthias Uhl, Gründer und Geschäftsführer von Die Werkbank. „Noch immer wird Digitalisierung jedoch zu sehr auf Apps, CAD, smarte Hauslösungen oder 3-D-Druck bezogen. Dabei baut das Thema bereits maßgeblich auf die Datenverarbeitung in der frühen Phase der architektonischen Planung auf.“ IT-Lösungen wie “BIM and More” docken immer öfter an der Schnittstelle zwischen Baustoffindustrie und Architekten an. Anlässlich der Weltleitmesse BAU formuliert BIM-Experte Uhl fünf Thesen zur Digitalisierung.
These 1: Schnellere Datenübersetzung als ein Schlüssel zu BIM
These 2: Architekten nutzen nur Bruchteil möglicher Systemvarianten
These 3: Single Sourcing Ansatz wird sich durchsetzen
These 4: Die Baustoffindustrie braucht Datenhoheit bei BIM
These 5: Ohne gepflegte Produktdatenmanagementsysteme kein BIM
Danube Flats: Endlich Baubeginn!
Es geht also wirklich los. Weil das Verwaltungsgericht nun auch für das Bauvorhaben entschieden hat, sollen die Bauarbeiten für die Danube Flats im April starten. Also erst mal kommt der Abriss des Cineplexx-Gebäudes. Dann wird der 160 Meter hohe Turm (49 Stockwerke) errichtet, daneben noch ein neun Etagen hohes Haus.
Mal aus der Aussensicht (und nicht als Bewohner des Seidl-Turms): Das tut doch der Skyline gut. Da sticht der DC Tower ja wild heraus und degradiert die anderen Bauten zu Zwergen. Und nur um trotzdem am Boden zu bleiben: Der DC Tower hat 220 Meter Höhe und wurde 2014 eröffnet. In den USA steht aktuell das Chrysler Building zum Verkauf – das wurde 1930 fertig und misst 319 Meter.
WG: Studenten mit Senioren
Endlich wieder in den Schlagzeilen: neue Modelle für Alt + Jung
Oder wie bitte ist das völlig enthemmte Salzstreuen zu erklären?
Neues Beteiligungsprojekt am Grundlsee
EINER DER SCHÖNSTEN FLECKEN: DIE BERGE DER STEIERMARK. DIE LANDSCHAFT IST ATEM BERAUBEND, DIE MENSCHEN HERZLICH, DAS ESSEN KÖSTLICH. NUR DIE PREISE DER IMMOBILIEN SIND IN AUSSEE UND SCHLADMING FÜRCHTERLICH. EIN PROJEKT BEIM GRUNDLSEE BIETET HOFFNUNG.
LESEN SIE HIER DIE GESCHICHTE DAZU.
Visu: Narzissendorf-Zloam
Burj Al Arab: 5 Fakten
1. Social Media Star
Kein anderes Hotel hat so viele Follower auf Instagram wie das Burj Al Arab Jumeirah: Ganze 807.000 Accounts folgen dem Flaggschiff der Jumeirah Group. Zudem ist es angeblich das meist fotografierte Gebäude der Welt.
2. Schattenlos
Eigentlich hätte das Hotel direkt an der Küste gebaut werden sollen. Aber man entschied sich fürs Aufschütten mit Sand und errichtete den Turm dann darauf – somit wirft der Burj auch keinen Schatten auf den Strand (von dem dann die vielen Fotos gemacht werden …)
3. Sieben-Sterne-Mythos
Es ist das einzige Sieben-Sterne-Hotel der Welt! Blödsinn! Es gibt keine solche Klassifizierung, auch nicht wenn man einen 24-Stunden-Butler-Service, Blumenarrangements nach den Vorlieben des Gastes, Hubschrauber kombiniert mit einer Rolls Royce-Flotte etc. anbietet.
4. Materialität
30 Sorten Marmor und 1.800 Quadratmeter 24-karätiges Blattgold gibt es im Burj zu bestaunen. Goldene, speziell für das Hotel angefertigte und mit Logo gravierte iPads stehen den Gästen während des Aufenthalts zur Verfügung. Mi demt „Gold on 27“ gibt es im 27. Stockwerk eine Bar, die komplett in Gold daher kommt – sogar der Cappuccino wird mit mit 24-karätigem Gold garniert. Understatement schaut anders aus.
5. Oben und unten
Der Burj Al Arab ragt hoch in die Luft, aber er geht auch unter Wasser, denn es gibt Disney-artige Aquarien-Inszenierungen. Das Highlight ist ein 13 Meter langes Meerwasseraquarium im Inneren des Restaurants Nathan Outlaw At Al Mahara. Im Aufzug dorthin wird eine U-Bootfahrt simuliert und beim Verspeisen der Meeresfrucht-Spezialitäten an einem der rund um das Aquarium angeordneten Tische ist die Wasserumgebung ziemlich authentisch.
Fotos: Jumeirah Group
Digitalisierung im Facility Management

Entscheidungsrelevante Faktoren für die Digitalisierung sind unter anderem eine Digitalisierungsstrategie über das Kerngeschäft hinaus, ein hoher Autonomiegrad für das Facility Management, aber auch die Tatsache, dass konkreten Einsparerwartungen zunächst keine hohe Bedeutung zugemessen wird. Die zunehmende Akzeptanz von Schlüsseltechnologien wie Cloud, Software- und Hardware-Robotik begünstigen ebenfalls die Entscheidung zur Digitalisierung des Facility Managements. Dies sind Ergebnisse einer umfassenden Studie des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Lünendonk & Hossenfelder zum Stand der Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft, die auf qualitativen Tiefeninterviews mit 90 Auftraggebern sowie Beratern und FM-Dienstleistern basiert. Sie steht dank Unterstützung der Apleona HSG Facility Management, DB Services, Deloitte, TÜV Süd Advimo und Wisag Facility Services ab hier zum kostenfreien Download bereit.
Die 10 wichtigsten Trends für die Fertighausindustrie im Überblick
• „Silberne Gesellschaft“: Immer mehr ‚Best Ager‘ am Markt
• Neue Landflucht: Steigender Baubedarf in Städten und deren „Speckgürteln“
• Konsequente Individualisierung – auch im Wohnbereich
• Multiwork & Life: Bedarf an Wohnkonzepten, die Arbeit und Freizeit verbinden
• Soziale Schere: Die Mittelschicht schrumpft
• Ökologie und Nachhaltigkeit: Energieeffizienz und regenerative Baustoffe
• Teure Rohstoffe: Erneuerbare Energieträger, Ressourcenschonung
• „Usability is king“: Nützlichkeit statt Design-Orientierung
• Aus alt mach neu: Zunehmende Sanierungstätigkeit bei Fertighäusern
• Budgetdefizit & Sparzwang / Vorsorgen statt Wohnen
Quelle: Advicum Consulting GmbH






