Der Standard berichtet über ein Kernkraftwerk, das als Freizeitpark nachgenutzt wird
Schräge Nachnutzung!
Schräge Nachnutzung!
Erstmals kommen in der Gemeinde Ottensheim in OÖ zwei “sanitubes” zum Einsatz: großformatige, in Sanitäranlagen verwandelte Betonrohre, die als Toilette und Dusche genützt werden können.
Die „sanitube“ ist eine hochwertige Alternative zu bisher bekannten Sanitärlösungen wie Kunststoffkabinen oder Containern. Sie wird in Serie produziert und ist nach Bedarf konfigurierbar (Dusche, WC, Wickeltisch in beliebiger Kombination) und sowohl innen als auch außen kreativ gestaltbar.
“sanitube” wird ab Werk fertig geliefert, das Aufstellen erfolgt mit geringem Aufwand, da kein Fundament erforderlich ist.
Die Gemeinde Ottensheim, Preisträger des „LandLuft“ Baukulturpreises 2012, liefert damit ein weiteres Beispiel, wie alt bekannte Themen auch ganz neu und kreativ gelöst werden können.
Die ersten “sanitubes” werden für das Ottensheimer Freizeitgelände und insbesondere für das dort ansässige “dasparkhotel” einen gänzlich neuen Komfort schaffen. “dasparkhotel”, ein international viel beachtetes Experiment für niederschwelligen Tourismus, startet im Mai 2014 in seine zehnte Saison.
Fotos: Jeff Leeb

Na bumm! Im Quartalsvergleich wurde heuer gegenüber dem Q1 2013 um 183 Prozent mehr in österreichische Gewerbeimmobilien investiert. Konkret: 650 Millionen Euro heuer. Die Zunahme ist in Europa absolute Spitze.
„Aufgrund aktuell laufender Verkaufsprozesse gehen wir davon aus, dass der Anteil der Investments an Büroimmobilien im weiteren Jahresverlauf noch deutlich ansteigen wird“, analyisert Georg Fichtinger von CBRE Österreich, die diese Zahlen publizierten.
Dieses romantische Häuschen ist eine weitere Ergänzung zum Thema mobile Objekte. Gestern war ich bei dem zweifellos extrem innovativen Unternehmen LukasLang Building Technologies und neben dem Musterhaus befindet sich eine Art historisches Wasserreservoir für das nahe liegende Schloss Schönbrunn. Drauf schwimmt: eine mobile Einheit, die derzeit als Büro genutzt wird und bereits in Oberösterreich, am Wiener Schwedenplatz und in Helsinki stand.
Womit recht gut bewiesen wäre, dass sich diese Variante von mobiler Immobilie komplikationslos ab- und wo anders wieder aufbauen lässt; das ist ja nicht bei jeder der Fall. Als weiteren Vorteil erzählt mir Renate Jauk, die Geschäftsführerin des Unternehmens, dass sich mit dem LukasLang System beliebige Größen aufbauen und demontieren lassen, weil die einzelnen Teile wie Bausteine funktionieren. Bei anderen Systemen gibt es z.B. einfach fix vorgegebene Stahlrahmen, die maximal so groß sein dürfen, dass sie auf der Straße transportiert werden können.
„Ein fulminenates Ergebnis“ meint Richard Buxbaum von Otto Immobilien zum Update des Zinshaus-Marktberichts von OTTO Immobilien.
Warum? Im zweiten Halbjahr gab es ein Transaktionsvolumen von über einer halben Milliarde Euro – das sei das stärkste zweite Halbjahr seit dem Beginn der Recherchtätigkeit (2008) von OTTO Immobilien, heißt es auf der gerade stattfindenden Pressekonferenz zum Thema Zinshäuser.
Besonders beeindruckend finde ich aber noch etwas anderes: Im aktuellen Zinshausbericht findet sich ein Interview mit Karl Wlaschek. Der vermeidet üblicherweise ja jeglichen Auftritt in den Medien.
Eigentlich hätte das Gespräch nur kurz dauern sollen, es zögerte sich laut Markus Steinböck, der bei OTTO Immobilien für das Thema Zinshäuser zuständig ist, aber in die Länge. Wlaschek sei der Idealtypus für einen Zinshaus-Investor, denn wie die meisten Zinshausinvestoren kauft er (fast) ohne Fremdkapital.
Wlascheks Strategie zusammengefasst: Er hat nach dem Verkauf von Billa überwiegend in Wohnzinshäuser investiert und das nur in Österreich und in besten Lagen. Gewerbe-Immobilien gehören auch zu seinem Portfolio, Lieblings-Typus des Milliardärs bleibt aber definitiv Wohnen.
Das Zinshaus-Portfolio von Karl Wlaschek kommt auf einen Durchschnittskaufpreis von 2.190 Euro pro Quadratmeter und schafft eine Rendite von immerhin 6 Prozent, erzählt Steinböck, der zusammenfassend die Botschaft formuliert, die für Zinshaus-Käufer gelten sollte: „Man wird nicht reich mit Zinshäusern, man bleibt es.“
Der „Erste Wiener Zinshaus-Marktbericht“ inkl. dem Interview kann bei OTTO Immobilien bezogen werden.
Man hört: EHL übernimmt die Hausverwaltung der BUWOG.
Das macht Sinn. Die BUWOG sollte an der Börse möglichst reiner Bestandhalter sein. Für Dienstag hat EHL bereits eine Pressekonferenz angekündigt, in der es heißt: „EHL Immobilien, der führende Immobiliendienstleister Österreichs, wird ab kommendem Monat seine Geschäftstätigkeit bedeutend erweitern. Durch eine Großakquisition wird die Mitarbeiterzahl der Gruppe verdoppelt und die EHL-Dienstleistungspalette wesentlich erweitert werden.“
Quelle: Raum&mehr, Recherche: Alexander Heintze, Grafik: Markus Kluger
Dass man in den feinsten Hotels viel Geld ausgeben kann, war ja klar. Aber warum nur an einer Destination bleiben?
Four Seasons hat daher einen Privat Jet ins Serviceprogramm aufgenommen. Jetzt neu im Angebot ist etwa die „Around the World“-Tour. Neun Destinationen werden angesteuert, geschlafen wird in den eigenen Hotels, eh klar. Darunter z.B. die erste Safari Lodge der Gruppe in der Serengeti. Weiter geht’s über Marrakesch in die Verbotene Stadt in Peking, und die Malediven werden auch nicht ausgelassen. Das Abendessen am letzten Tag findet dann in New York statt. Kreuzfahrt für Vermögende …
Immobilien kennzeichnet folgendes: Sie sind fix mit Grund und Boden verbunden. Stimmt nicht. Es gibt einige Anbieter von mobilen und flexiblen Häusern. Sie sind im Wohnbereich zu finden, wie etwa am Foto das Nomadhome, oder aber auch im gewerblichen und touristischen Bereich.
Jedenfalls gibt es eine Covergeschichte über das Thema in der aktuellen Ausgabe der Immobilienwirtschaft – und noch besser: das Ganze ist jetzt auch noch online: www.immobilien-wirtschaft.at
Viel Spaß beim Umdenken!
Eine neue Idee zur Immobiliensuche …
Ist zwar schon ein bißchen her, dass es zum ersten Mal durch britische Medien ging, aber nun hat ja das Projekt von Hendersons’s Global Investors in London die Baugenehmigung erhalten. 85.000 Quadratmeter für Büro und Retail wird das Gebäude unweit der „Gurke“ haben (am Foto das helle, eckige in der Bildmitte links). Die Londoner haben auch schon einen Spitznamen dafür, der wie ich finde zurecht so gewählt ist: Gotham City.
Foto: DBOX for Henderson Global Investors and MAKEJochen Seibert, Dr. Peter Dirnbacher
Im Sommer 2013 trat der ehemalige Immofinanz-Vorstand Manfred Wiltschnigg als Aufsichtsratsmitglied der Premium Immobilien an, nun trat er von diesem Mandat auch schon wieder zurück. Ihm folgt Stefan Zapotocky (Ex-CEO der Wiener Börse) nach. Vorsitzender des Aufsichtsrates ist Gregor Trummer, Emilie Janeba-Hirtl ist das dritte Mitglied. Gründe für Wiltschniggs Ausscheiden wurden offiziell keine genannt.
Am Freitag (11. April) liegt die neue Ausgabe der IMMOBILIENWIRTSCHAFT dem STANDARD bei!