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111.000 Euro für das CS Hospiz Wien

Das EHL-Benefizkonzert im Wiener Konzerthaus war (wie erwartet 🙂 ) ein großer Erfolg: Es wurden 111.050 Euro für das CS Hospiz Wien der Caritas Socialis gesammelt. Das ausverkaufte Konzert mit über 1.850 Gästen bot ein hochkarätiges Programm unter der Leitung von Emmanuel Tjeknavorian, der mit dem Matrix Orchestra Werke von Beethoven und Tschaikowsky aufführte. EHL-CEO Michael Ehlmaier spielte selbst mit und übergab den Spendenscheck an Schwester Susanne Krendelsberger. Die Spenden sichern die wichtige Arbeit des Hospizes, das Menschen in ihrer letzten Lebensphase begleitet.

Zinsen werden steigen?
1. Zinsentwicklung: Das geplante Investitionspaket wird voraussichtlich zu einem Anstieg der Zinsen führen. Bereits jetzt sind die Renditen für 10-jährige Bundesanleihen binnen kurzer Zeit um 30 Basispunkte gestiegen. Da Bauzinsen stärker an langfristige Anleihezinsen gekoppelt sind, könnte dies negative Auswirkungen auf die Immobilienmärkte haben.
2. Notwendigkeit der Investitionen: Angesichts der aktuellen geopolitischen Lage ist es erforderlich, dass Europa, insbesondere Deutschland, seine militärische Unabhängigkeit stärkt. Dies erfordert erhebliche finanzielle Mittel. Zudem besteht ein erheblicher Investitionsbedarf in die Infrastruktur, der langfristig positive Wachstumsimpulse setzen könnte.
3. Finanzierungsstrategien: Für die Finanzierung der geplanten Ausgaben sollten nicht ausschließlich neue Schulden aufgenommen werden. Es ist wichtig, Effizienzreserven in öffentlichen Budgets zu identifizieren und die Beteiligung privaten Kapitals zu ermöglichen. Nicht alle Infrastrukturinvestitionen müssen über öffentliche Mittel finanziert werden.
4. Bedeutung der Schuldenbremse: Obwohl die Schuldenbremse möglicherweise gelockert wird, sollte ihr Kernprinzip – die öffentliche Hand zu Effizienz und Umsicht zu verpflichten – beibehalten werden. Es ist entscheidend, die Ausgaben auf das absolut Notwendige zu beschränken und regelmäßig zu überprüfen, ob sich die geopolitische Lage stabilisiert hat.
Reiche Länder haben mehr Sozialwohnungen
Wiener Wohnungsmarkt erholt sich langsam
Die Nachfrage nach Eigentums- und Anlegerwohnungen steigt deutlich, weiterhin gibt es viel zu wenig Mietwohnungen auf dem Markt. Die Finanzierungen werden günstiger, aber Banken bleiben bei Kreditvergabe restriktiv. Neue Projekte werden noch kaum gestartet, die wirtschaftliche Lage ist zu schlecht. Jedenfalls habe der Wiener Wohnungsmarkt die Talsohle des Marktzyklus durchschritten. Spätestens seit dem Jahreswechsel sei die Aufwärtstendenz erkennbar, insbesondere die Nachfrage nach Eigentumswohnungen ist spürbar gestiegen und auch das Interesse an Anlegerwohnungen ist wieder größer als in den Jahren 2023 und 2024. Die Nachfrage nach Miete boomt.
Da ist was los, am Hotelmarkt

Allein im Februar 2025 tat sich zum Beispiel folgendes:
Eröffnung des ersten Clarion Hotels in Wien: Am Wienerberg wurde ein neues Clarion Hotel eröffnet, betrieben in einer Immobilie der CPI.
Falkensteiner goes Hinterglemm: Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group übernimmt das Hotel Alpine Palace in Saalbach-Hinterglemm und eröffnet es nach einer Neugestaltung zur Wintersaison 2026/2027 als 5-Sterne-Hotel neu. (siehe Bild oben, Credit: RVS/BWM).
IHG übernimmt die Marke Ruby: Die InterContinental Hotels Group (IHG) hat die Boutique-Hotelmarke Ruby übernommen, mit dem Ziel, diese insbesondere in den USA und Asien im Franchise-Modell zu expandieren.
Premier Inn betritt den österreichischen Markt: Die britische Hotelkette Premier Inn eröffnete mit dem „Premier Inn Wien City“ ihr erstes Hotel in Österreich. Die umfassenden Umbaumaßnahmen sollen bis Juli 2025 abgeschlossen sein.
Soravia verkauft Mehrheitsanteil an Loisium Wine & Spa Hotels: Limestone Capital erwarb eine Mehrheitsbeteiligung an den Loisium Wine & Spa Hotels von Soravia, mit geplanten Expansionen in Italien und Frankreich.
Atomis Hotels übernimmt Hotel Kaffeemühle in Wien: In einem erfolgreichen M&A-Deal übernahm Atomis Hotels das Hotel Kaffeemühle von der Schiehser Hotels GmbH.
HENRI Country House eröffnet in Kitzbühel: Nach einer umfassenden Revitalisierung wurde das HENRI Country House in Kitzbühel unter dem Motto „150 Jahre, drei Zeitalter, ein Hotel“ eröffnet.
Falkensteiner Hotel kommt nach Salzburg: Der Raiffeisenverband Salzburg unterzeichnete einen Betreibervertrag für das erste Falkensteiner Hotel in Salzburg. Die Umbaumaßnahmen des ehemaligen Alpine Palace starten 2025.
Strategischer Meilenstein: HR Group übernimmt H-Hotels: Die Berliner HR Group hat die H-Hotels GmbH mit über 60 Häusern in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich und Ungarn übernommen. Das Portfolio wird so um rund ein Drittel erweitert wird.

Hyperion Hotel Salzburg, Teil der H-Hotels, Foto: H-Hotels GmbH
Erste Reaktion auf Mietendeckel
Mehr Nachfrage nach EFH

Und was tut sich bei Einfamilienhäusern, jetzt wo sich die Zinsen entspannen? Die Nachfrage nach diesen (mittlerweile ja sogar umstrittenen) Immobilien ist 2024 um durchschnittlich 15 % gestiegen, mit besonders starkem Zuwachs in Vorarlberg (+56 %), Wien (+25 %) und Kärnten (+24 %) – Zahlen von ImmoScout24. Während die Immobilienpreise mit 3.836 Euro pro Quadratmeter stabil bleiben, gibt es natürlich brutale regionale Unterschiede.
Globale Immobilieninvestitionen legten im letzten Jahr um 8 % auf knapp 830 Mrd. US-$ zu.
Quelle: Savills
Büros bleiben – werden aber weniger
Die DVFA-Kommission Immobilien (unter der Leitung von Sven Biernert) hat Experten zur Zukunft von Büroimmobilien bei institutionellen Investoren befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Zahl der Bürobeschäftigten kurzfristig stabil bleiben, mittelfristig aber sinken könnte, was sich auch auf die Büroflächennachfrage auswirkt. Themen wie Homeoffice und Konjunktur dämpfen den Flächenbedarf, während Nachhaltigkeit wichtiger wird.
Qualitätsanforderungen steigen, insbesondere hinsichtlich Lage, Erreichbarkeit und ökologischer Kriterien. Trotz dieser Faktoren erwartet die Mehrheit steigende Mieten und Investmentpreise für hochwertige Büroimmobilien. Die Büroimmobilien-Quote institutioneller Investoren wird voraussichtlich sinken, vor allem wegen ESG-Anforderungen und Eigenkapitalvorschriften.
Büroimmobilien bleiben somit eine bedeutende Assetklasse, die sich aber verstärkt auf zentrale Lagen und ESG-Kriterien fokussieren wird.
Mieten: + 13 Prozent
Eine Analyse von Rustler für 2024 zeigt, dass die Mietpreise in Wien deutlich gestiegen sind. Die Nachfrage nach Mietwohnungen übersteigt das Angebot. Wohnungen bis 60 Quadratmeter kosten nun durchschnittlich € 13,39 pro Quadratmeter, größere Wohnungen etwa € 11,92 pro Quadratmeter. Rustler Immobilien Geschäftsführer Alexander Scheuch betont, dass die Mieten per November 2024 um über 13 Prozent gestiegen sind, während die Inflation nur 1,9 Prozent beträgt.

Insgesamt wurden mehrere tausend Neuvermietungen der letzten zehn Jahre analysiert. Dabei wurde ausschließlich auf Echtdaten zurückgegriffen, die direkt den Mietverträgen entnommen wurden.
Smart Home – Umfrage
Mitmachen! enteco und BSC machen eine Umfrage für den Report „Smart Home 2025“ und ihre Meinung ist gefragt!
Die Umfrage besteht aus zwei Teilen, die erste Umfrage richtet sich an Industrie, Hersteller, Händler, (IT-)Service-Dienstleister, Architekten, Bauunternehmen, Handwerker, Installationsbetriebe, Anbieter von Energielösungen – also all jene, die im Smart Home / Home Automation-Bereich tätig sind und von den zukünftigen Entwicklungen profitieren möchten.
Als Dankeschön erhalten alle Teilnehmer den Smart Home-Report kostenlos. Alle unterstützenden Institutionen werden im Report selbst als Partner mit Logo genannt.
Auszeichnung für SIGNA!
Was sind Rankings wert?
Nix!
Das zeigt sich wieder mal bei einer Presseaussendung, die mich eben erreichte. Darin werden von irgendeiner windigen Plattform oder so – ich habe mir das nicht genauer angeschaut, Zeitverschwendung – die besten Arbeitsplätze auserkoren. Und wer wird in Österreich im Bereich Real Estate ausgezeichnet? Naja, ihr habt es ja schon in der Überschrift gelesen.
Also bitte, liebe High-Potentials und Fachkräfte: Auf zur Signa, die ist super zum hakeln!
Hier noch der online Link: https://app.workl.com/worlds-happiest-workplaces
Irgendwie kein großer Komptenzbeweis für ein Unternehmen, „das jetzt über 1000 Unternehmen weltweit hilft, die Zufriedenheit und das Engagement ihrer Teams zu verbessern“.

Ich sag’s ja: Mitarbeiterwohnungen!
Angesichts des aktuellen Wohnungsmangels und Fachkräfteengpasses gewinnt das Thema Wohnen für Mitarbeitende wieder an Bedeutung.
Diese Entwicklung hat historische Wurzeln: Bereits während der Industrialisierung bot der Werkswohnungsbau eine Lösung für Wohnungsnot und Fachkräftemangel. Heute sehen sich Unternehmen erneut mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert. Steigende Wohnungspreise, insbesondere in Großstädten und Ballungsgebieten, erschweren die Wohnungssuche. Gleichzeitig verschärft der demographische Wandel den Fachkräftemangel.
1.Das Mitarbeiterwohnen könnte eine Antwort auf beide Probleme sein. Um das Potenzial voll auszuschöpfen, ist es wichtig, die aktuelle Situation und mögliche Handlungsansätze zu verstehen. Ein Forschungsprojekt des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung liefert dazu neue Erkenntnisse und Philipp Deschermeier, Senior Economist am Institut der deutschen Wirtschaft, hat mit Anna Maria Müther, Projektleiterin, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- u. Raumforschung (BBSR), dazu einen guten Artikel geschrieben.
SRE kauft von Value One

Na, das beginnt ja mit einer Aktivität, das neue Jahr: Jetzt wurde bekannt gegeben, dass Value One hat das Projekt Weitblick im Viertel Zwei verkauft, geschnappt hat es sich die STRABAG Real Estate (SRE).
Was soll auf den 55.000 m2 passieren? Geplant sind Büro- und Konferenzflächen, ein Lifestyle-Hotel mit ca. 300 Zimmern und eine Rooftop-Bar mit Rundum-Blick.
Bild: OLN