Heute neu: IW 1 2026
Unter anderem mit folgenden Themen:
Unter anderem mit folgenden Themen:
Die Nahost-Krise und der Krieg, insbesondere im Iran und mit Beteiligung Israels sowie US-Angriffen, haben die ITB Berlin 2026 (3.–5. März) stark überschattet. Trotz Jubiläum mit über 6.000 Ausstellern aus 160 Ländern dominierten Sicherheitsbedenken und An- und Abreiseprobleme die Diskussionen.
Israel sagte seine gesamte Teilnahme aus Sicherheits- und Logistikgründen ab, was die Präsenz im Nahen Osten spürbar schmälerte. Emirates kürzte sein Programm massiv; Präsident Tim Clark und die Führungsebene konnten wegen Luftraumsperrungen nicht anreisen. Auch Vertreter aus Iran, Katar und Etihad waren betroffen oder fehlten.
Die Messe wurde von Sorgen um gestrandete Reisende, Flugausfälle und wirtschaftliche Unsicherheiten geprägt; Trendgespräche rückten in den Hintergrund. Berlins Bürgermeister Kai Wegner warnte vor der Empfindlichkeit des Sektors und sprach von Zehntausenden Feststeckenden. Branchenvertreter betonten Resilienz, beteten aber für Deeskalation.
Viele Fachbesucher und Aussteller aus der Region fehlten aufgrund von Reisebeschränkungen und Luftraumproblemen. Drehkreuze wie Dubai und Doha könnten länger ausfallen, was Kosten und Nachfrage trifft, trotz hoher Reiselust. Die ITB-Veranstalter monitoren die Lage eng und priorisieren Sicherheit
In den Gängen liegt eine eigentümliche Mischung aus Zweckoptimismus und Sorge. Tourismusmanager betonen gebetsmühlenartig die Resilienz des Reisens – die Nachfrage sei robust, der Wunsch nach Urlaub ungebrochen. Gleichzeitig sprechen viele hinter vorgehaltener Hand von Stornowellen, verunsicherten Kunden und Stress in den Callcentern, sobald neue Schlagzeilen aus der Region aufpoppen.
Operativ wirft die Nahost-Krise eine Reihe von Fragen auf, die auf der ITB mit neuer Dringlichkeit diskutiert werden:
Wie lassen sich Flugrouten um gesperrte Lufträume planen, ohne Tickets unbezahlbar zu machen?
Wie kalkuliert man Risikozuschläge und Versicherungen, wenn sich die politische Lage von Woche zu Woche verschiebt?
Wie kommuniziert man mit Gästen, die zwischen Reiselust und Sicherheitsbedenken schwanken?
Drehkreuze wie Dubai und Doha, bisher als Wachstumsmotoren gefeiert, könnten mittelfristig Marktanteile verlieren, wenn sie dauerhaft als potenzielle Krisenzonen wahrgenommen werden. Veranstalter wiederum müssen ihre Produktportfolios diversifizieren, alternative Routen und Destinationen aufbauen – und gleichzeitig hoffen, dass die Nachfrage nicht einbricht.
Bildcredit: Messe Berlin GmbH
Die Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben das Heirloom House-Projekt vorgestellt, das aus neun modularen Betonelementen besteht, die manuell umgestaltet werden können und für eine Lebensdauer von 1.000 Jahren ausgelegt sind. In Zusammenarbeit mit dem mexikanischen Baustoffunternehmen Cemex hat das MIT-Studio Matter Design diese Elemente unter Berücksichtigung von Kinetik und Physik entwickelt.
Das Projekt thematisiert das Paradoxon von Beständigkeit und Anpassungsfähigkeit in der Architektur. Während Menschen im Durchschnitt 12 verschiedene Wohnungen im Leben bewohnen, werden Gebäude oft mit der Absicht errichtet, viel länger zu bestehen. Um den sich ändernden Anforderungen gerecht zu werden, müssen diese Gebäude jedoch ständig renoviert werden, was zusätzlichen Energieaufwand und Abfall verursacht. Brandon Clifford, Direktor von Matter Design, betont, dass Architektur nicht scheitert, weil sie einstürzt, sondern weil sie obsolet wird.
Die schweren Elemente des Heirloom House sind so gestaltet, dass sie schnell bewegt und in unterschiedlichen Konfigurationen kombiniert werden können. Sie verfügen über abgerundete Fußelemente, die es ermöglichen, sie einfach zu platzieren. Das Team hat bereits drei dieser Komponenten in Originalgröße fertiggestellt und zeigt die restlichen Konfigurationen im Maßstab eines Puppenhauses.
Die Forschung basiert auf der Erkenntnis, dass die Lebensdauer von Gebäuden oft kürzer ist als die durchschnittliche Lebenserwartung. Die Klimakrise verdeutlicht die Grenzen des Konsumverhaltens in Bezug auf Gebäude. Cemex sieht in diesem Projekt die Möglichkeit, die Funktionalität von Beton neu zu denken und innovative Lösungen im Bereich Materialwissenschaft zu entwickeln, um die Langlebigkeit und Anpassungsfähigkeit von Beton zu verbessern.
Darüber hinaus wird die wirtschaftliche Dimension angesprochen: Der Bau mit anpassbaren Komponenten könnte den Bedarf an zusätzlichen Materialien und Arbeitskräften minimieren. Diese Elemente könnten mit der Zeit an Wert gewinnen und als Erbstücke betrachtet werden. Das Heirloom House-Projekt ist das Ergebnis jahrelanger Forschung am MIT und stellt einen innovativen Ansatz dar, um Gebäude für die Zukunft zu gestalten.
Bildcredits: Image courtesy of Matter Design / Brandon Clifford
Die gif Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e.V. (gif) hat ein Arbeitspapier zu automatisierten Bewertungsmodellen (Automated Valuation Models, AVM) vorgelegt. Die Publikation definiert Standards für den Einsatz von KI in der Immobilienbewertung und ordnet Nutzen sowie Grenzen der Verfahren ein.
Mit dem Papier „Nutzen und Grenzen von automatisierten Bewertungsmodellen (AVM) in der Immobilienwirtschaft“ will die gif ein einheitliches Begriffsverständnis in der Branche schaffen. AVMs werden in Anlehnung an internationale Standards als Modelle definiert, die mathematische Verfahren nutzen, um den Wert einer Immobilie zu einem bestimmten Stichtag automatisiert zu schätzen – inklusive einer Angabe zur Prognosegenauigkeit. Ziel sei es, Anwender an den Einsatz solcher Hilfsmittel heranzuführen, so Dominik Brunner, Leiter der gif-Kompetenzgruppe Datenmanagement.
Erstmals erläutert die Publikation Methoden wie künstliche neuronale Netze (Deep Learning) und Random-Forest-Algorithmen im Kontext der Immobilienbewertung. Diese Verfahren können nicht-lineare Zusammenhänge in großen Datenmengen erkennen und die Prognosegüte steigern. Laut Arbeitspapier erhöht der Einsatz von KI die Genauigkeit von Mietprognosen im Vergleich zu klassischen Regressionsmodellen um mehr als 35 Prozent.
Gleichzeitig weist die gif auf Grenzen hin. Neben Effizienzgewinnen durch Zeit- und Kosteneinsparungen bestehen Herausforderungen etwa bei der Datenverfügbarkeit und -qualität sowie bei der Transparenz der Algorithmen. Die Autoren betonen, dass die Immobilienbewertung ein persönlicher Prozess mit menschlicher Verantwortung bleibe. AVMs seien unterstützende Werkzeuge, die Sachverständige ergänzen, aber nicht ersetzen.
Und bei dem Thema kam ich nicht umhin, ein banales Deppen-KI-Bild für oben generieren zu lassen. Übel, ich weiß. Sorry!
Der Makleralltag ist dicht getaktet: Besichtigungen, Telefonate, Exposés, Preisverhandlungen. Künstliche Intelligenz kann genau dort ansetzen, wo Zeit verloren geht. Nicht als Ersatz für Markterfahrung, sondern als strategischer Assistent im Hintergrund. So wie ich es schon mal vor kurzem angedeutet habe …
Objektbeschreibungen, Newsletter oder Social Posts lassen sich mit KI in Minuten erstellen. Mehrere Varianten helfen dabei, Tonalität und Zielgruppe präzise zu treffen. Das spart Zeit und erhöht die Qualität der Außenwirkung.
Quelle: Agent Image – Real Estate AI Tools
Website-Chatbots beantworten Erstfragen, erfassen Budgets und Wunschlagen. So entstehen qualifizierte Kontakte, auch außerhalb der Bürozeiten. Wichtig bleibt die persönliche Übergabe an den Makler.
Praxisbeispiel: Crescendo AI im Immobilienbereich
KI kann Vergleichsdaten strukturieren, Trends erkennen und Argumentationshilfen liefern. Gerade im österreichischen Markt ist jedoch die eigene Datenbasis entscheidend. Die Technik unterstützt – die finale Bewertung bleibt Ihre Expertise.
Brancehleader: ImmoUnited
Virtual Staging und Bildoptimierung kosteneffizient nutzen
Leere Wohnungen lassen sich virtuell möblieren, Fotos automatisch optimieren. Das steigert Klickzahlen und Besichtigungsanfragen, ohne hohe Produktionskosten.
Beispiel: AI Stager – Real Estate Tools
Und bitte nicht aufschreien: Nein, das geht bei mir nicht. Ich denke, man sollte sich inspirieren lassen, KI ersetzt nicht die Kreativität oder das Denken, sorry. Wer sie überlegt einsetzt, reduziert Routineaufgaben und gewinnt Zeit für Beratung und Abschluss. Entscheidend sind aber auch DSGVO-Konformität, Qualitätskontrolle und eben die strategische Integration.
Bildcredit: KI generiert mit CHatGPT, sieht man eh, denke ich 🙂
Neue, vom US Department of Justice veröffentlichte E-Mails bringen eine überraschende Immobilien-Note in den Fall Jeffrey Epstein. Demnach bemühte sich Epstein 2014 und 2015 um eine diskrete Besichtigung der Luxusvilla von Céline Dion auf Jupiter Island.
Die Korrespondenz zeigt, dass ein mutmaßlicher Vertreter Dions mehrere „off-the-record“-Termine arrangieren wollte. Ob es tatsächlich zu einer Besichtigung kam, ist nicht belegt. Die Villa stand damals für rund 72,5 Millionen Dollar zum Verkauf und wechselte Jahre später deutlich günstiger den Eigentümer. Epstein zählte letztlich nicht zu den Käufern.
Was kostet ein Quadratmeter Wohnen laut Global Property Guide in den größten europäischen Städten?
🇨🇭 Zürich: €18.104
🇫🇷 Paris: €9.678
🇩🇪 München: €9.174
🇳🇱 Amsterdam: €9.171
🇬🇧 London: €8.466
🇦🇹 Wien: €7.854
🇪🇸 Madrid: €5.666
🇮🇹 Rom: €3.634
So, nun ein wenig zum Inhalt der im vorigen Post genannten Pressekonferenz. Die Zahlen, die belegen, wie es um unseren Wohnbau steht, liefern sicher andere Medien und ich werde sie hier auch noch aufarbeiten. Aber viel wichtiger scheint mir, zusammenzufassen, wie man jetzt Wohnraum schaffen kann.
Die Unternehmensvertreter(in) waren in ihren Forderungen eigentlich recht implizit bzw. ganz und gar nicht aggressiv, sie wirkten auf mich eher fast resigniert. Ich habe dennoch alle Forderungen und Ideen zusammengefasst:
Kernforderung: Bürokratie abbauen.
Beschleunigte Bauverfahren
Schnellere Umwidmungen
Raschere Baubewilligungen
Digitale Behördenprozesse
Begründung: Lange Verfahren verteuern Projekte massiv. Je schneller gebaut werden kann, desto günstiger wird es – und desto eher kann bezahlbarer Wohnraum entstehen.
Forderung: Vereinfachung bzw. „Ausmisten“ des Mietrechts.
Weniger regulatorische Eingriffe
Vermeidung kurzfristiger politischer Eingriffe (z.B. Mietpreisdeckel)
Mehr Rechtssicherheit für Investoren
Argument: Politische Ankündigungen ohne klare Umsetzung erzeugen Unsicherheit. Unsicherheit hemmt Investitionen.
Obwohl die KIM-Verordnung formal ausgelaufen ist, argumentieren die Sprecher, dass Banken weiterhin restriktiv vergeben.
Gefordert wird:
Erleichterter Kreditzugang
Absetzbarkeit von Finanzierungszinsen
Steuerliche Anreize für Eigentumsbildung
Einfachere, weniger komplexe Förderlandschaften
Begründung: Ohne Finanzierung kein Eigentumserwerb und ohne Eigentumsmarkt fehlt ein wichtiger Baustein im Gesamtsystem.
Ein besonders konkreter Punkt: Die verpflichtende Quote (bei z.B. Neuwidmungen) 2/3 geförderten Wohnungen zu errichten, sei wirtschaftlich nicht darstellbar.
Forderung:
Anpassung des Verhältnisses geförderter zu freifinanzierten Wohnungen
Begründung: Freifinanzierter Wohnraum querfinanziert geförderten Wohnbau. Wenn das Verhältnis nicht wirtschaftlich darstellbar ist, wird gar nicht gebaut.
Die Branche fordert Rahmenbedingungen, die antizyklisches Bauen ermöglichen.
Argument:
Jetzt sei das Zeitfenster, um Projekte zu starten, damit in drei bis vier Jahren kein massiver Angebotsmangel entsteht.
Gefordert wird:
Bundesweite Typengenehmigungen für Systembau (Serielle Bauweise)
Förderung nachhaltiger Bauweisen
Anreize für Modernisierung und Sanierung
Attraktivere Rahmenbedingungen für institutionelle Investoren
Viele institutionelle Investoren hätten sich zurückgezogen. Diese müssten zurückgewonnen werden
Ein eher dramatisches Bild zeichnet die eben stattfindende Pressekonferenz von EHL und BUWOG, die die neueste Ausgabe des Ersten Wiener Wohnungsberichts präsentiert. Bis 2029 gäbe es keine Erholung beim Neubau, die Angebotslücke bei Mietwohnungen bleibe aufrecht. Aber immerhin die institutionellen Investoren kommen langsam zurück und die Kaufpreise steigen mit der Inflationsrate. Dennoch: Ohne Anreize für Investitionen und Bürokratieabbau und mit hinderlichen Markteingriffen der Politik sieht es düster aus.
Details folgen in einem extra Beitrag.
Gar nicht schlecht, dass hier erstmals künstliche Intelligenz dabei helfen soll, schon vor der Produktion abzuschätzen, wie sich Recyclingmaterial auf Asphalt und Beton auswirkt.
Die PORR AG startet nämlich gemeinsam mit der Universität Innsbruck das Forschungsprojekt „SmartStreet“. Ziel ist es, mithilfe künstlicher Intelligenz die Materialeigenschaften von Asphalt und Beton mit Recyclinganteil vorab zu prognostizieren. Das von der FFG geförderte Projekt läuft von Oktober 2025 bis Oktober 2028.
Ein höherer Recyclinganteil in Baustoffen kann Emissionen senken und natürliche Ressourcen schonen. Allerdings verändern sich durch den Ersatz natürlicher Gesteinskörnungen mit Rezyklaten die mechanischen Eigenschaften von Asphalt und Beton. Bislang konnten diese Effekte nur durch aufwändige Laborversuche mit unterschiedlichen Mischungen und Körnungen getestet werden.
Im Projekt „SmartStreet“ wird ein neuronales Netz trainiert, um auf Basis verschiedener Parameter – darunter Berechnungsergebnisse und Versuchsdaten – die zu erwartenden mechanischen Eigenschaften des Endprodukts zu bestimmen. Künftige Datensätze sollen laufend integriert werden, um das Modell weiterzuentwickeln.
PORR-CEO Karl-Heinz Strauss spricht nach eigenen Angaben vom „ersten Forschungsprojekt dieser Art“. Ziel sei es, das Kreislaufwirtschaftspotenzial von Beton und Asphalt besser auszuschöpfen und Recyclingmaterial gezielter einzusetzen. Gerade im Tiefbau würden projektspezifische Rezepturen benötigt.
Nach Unternehmensangaben produziert die PORR gruppenweit rund 1,5 Mio. Tonnen Recyclingmaterial pro Jahr. Am Standort Wien-Simmering betreibt das Unternehmen eine Asphaltmischanlage, die einen Recyclinganteil von bis zu 100 Prozent ermöglicht. Das Projekt ist Teil der konzernweiten Innovations- und Nachhaltigkeitsstrategie und soll zur Dekarbonisierung beitragen.
Hintergrund ist die hohe Klimarelevanz der Baustoffproduktion: Zement ist aufgrund seiner energieintensiven Herstellung für rund 8 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich. In Österreich wurden 2024 rund 12,3 Mio. m³ Beton produziert.
15,6 Milliarden AED an einem Tag
Am 26. Januar 2026 erreichte der Immobilienmarkt in Dubai einen historischen Höchstwert mit 15,6 Milliarden AED (ca. 4,25 Milliarden USD) bei 1.501 Immobilientransaktionen. Badar Rashid AlBlooshi, Vorsitzender von Arabian Gulf Properties, kommentierte, dass diese Rekordzahlen die hohe Marktreife und Stabilität des Emirats unterstreichen und Dubais Position als eines der führenden globalen Immobilienziele festigen. Die Transaktionen umfassten Verkäufe im Wert von 11,4 Milliarden AED sowie bedeutende Grundstücke, Wohneinheiten und Gebäude.
Der neue Gebäudereport der Deutschen Energie-Agentur zeigt, dass der Gebäudesektor weiterhin über dem vorgesehenen Emissionspfad liegt und seine Klimaziele erneut verfehlt. Eine Reduktion auf 65 Mio. Tonnen CO₂ bis 2030 gilt zwar als erreichbar, allerdings nur mit stabilen politischen Rahmenbedingungen, Förderkontinuität und weniger Bürokratie.
Besonders problematisch ist der Gebäudebestand. Mehr als fünf Millionen Heizungen sind älter als 30 Jahre, der Anteil erneuerbarer Energien bleibt niedrig und der Hochlauf von Wärmepumpen ist zu langsam. Zwar hat sich ihr Anteil seit 2019 nahezu verdoppelt, lag 2024 aber erst bei 4,3 Prozent. Gleichzeitig ging der Ausbau von Dach-Photovoltaik 2025 zurück, während Batteriespeicher stark zulegten und die installierte Gesamtleistung auf rund 15,6 GW stieg.
Ökonomisch bleibt der Sektor bedeutend: Rund 3,7 Millionen Jobs hängen in Deutschland direkt an Bau, Industrie und Handwerk, doch die Neubautätigkeit ist rückläufig. Immerhin sank der Bauüberhang von etwa 858.000 genehmigten, aber nicht fertiggestellten Wohnungen im Jahr 2022 auf rund 738.000 im Jahr 2024.
Aus österreichischer Perspektive sind die Ergebnisse ein warnendes Signal. Die strukturellen Herausforderungen – alter Gebäudebestand, schleppende Sanierungsraten, Förderabhängigkeit und Fachkräftedruck – sind in vielen Punkten vergleichbar. Der Report unterstreicht damit, dass die Gebäudewende weniger eine Frage technischer Lösungen ist als eine der politischen Planungssicherheit und Marktdynamik im gesamten DACH-Raum.
Mark Zuckerberg, der Mitbegründer von Facebook, hat Berichten zufolge eine beeindruckende Wasserfrontvilla auf dem als „Billionaire Bunker“ bekannten Indian Creek Island in Miami erworben. Mit einem Preis von 150 Millionen US-Dollar wird er zum neuesten Technologie-Milliardär, der Kalifornien verlässt, bevor eine vorgeschlagene Vermögenssteuer für die reichsten Einwohner des Bundesstaates in Kraft tritt.
Zuckerberg, 41 Jahre alt, und seine Frau Priscilla Chan, 40, befinden sich im Prozess des Erwerbs dieser neugebauten Megavilla, die nur wenige Türen von einem weitläufigen Anwesen entfernt liegt, das Amazon-CEO Jeff Bezos gehört. Indian Creek Island ist bekannt für die enormen Vermögen seiner Bewohner und zieht zunehmend prominente Persönlichkeiten an.
OPTIN baut sein Leistungsspektrum aus und startet eine eigene Investment-Abteilung mit Herbert Petz als Partner, der internationale Erfahrung aus Stationen bei JLL, CBRE, ÖRAG und Arnold Immobilien mitbringt. Mit der strategischen Kooperation von OPTIN Immobilien GmbH und iO Partners stärkt das Unternehmen gezielt den Bereich Investment und Capital Markets und positioniert sich als Schnittstelle zu internationalen Investoren in Österreich und der CEE-Region.
Puh! Frauen verdienen in der Immobilienwirtschaft im Durchschnitt 76.000 Euro brutto jährlich, Männer 87.000 Euro (in Deutschland, so eine Studie der Personalberatung Cobalt). Der Gender Pay Gap von rund 11.000 Euro ist stark funktionsabhängig und besonders ausgeprägt in Bereichen mit Budget-, Ergebnis- und Personalverantwortung wie Asset- und Property Management. In spezialisierten Funktionen, etwa ESG oder Projektentwicklung, fallen die Unterschiede geringer aus.
Im Bauwesen ergibt sich auf aggregierter Ebene ein ausgeglichenes Bild mit durchschnittlich rund 80.000 Euro Jahresgehalt für beide Geschlechter. Eine Differenzierung nach Berufsgruppen zeigt jedoch deutliche Abweichungen: Männer verdienen unter anderem in Architektur- sowie projektsteuernden und technischen Funktionen mehr, während Frauen in stark technischen Segmenten wie TGA/TGM teilweise höhere Gehälter erzielen. Die Unterschiede spiegeln laut Studie aktuelle Marktdynamiken wider.
Unzufriedenheit wird in beiden Branchen nur selten primär mit der Bezahlung begründet. Häufiger nennen Befragte Defizite bei Führung, Kommunikation, Anerkennung und der Transparenz von Karrierewegen. Frauen bewerten ihre Entwicklungschancen insgesamt kritischer als Männer, was die Studienautorinnen als Hinweis auf strukturelle und informelle Barrieren werten.