Einfach, weil ich es für ein schönes Projekt halte: Das Laxury wird nun vermarktet. Eine Mischung aus Wohnen und Büro in Wien, nicht all zu weit vom Hauptbahnhof, im Entwicklungsgebiet „Neues Landgut“. Die Architekt:innen von Dietrich Untertrifaller haben das für die S+B Gruppe schön geplant, endlich mal wieder eine spannendere Kubatur und nicht bloß Quader-Blockaden mit absurd auskragenden Balkonen. Hoffentlich gehen die Wohnungen in der aktuellen Marktlage auch weg, eine Einzimmerwohnung startet bei 290.000 Euro. Die Vermarktung erfolgt über Estina und Immocontract.
Bild: OFFICE LE NOMADE
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Die nachhaltige Baustelle
Die Dekarbonisierung des gesamten Bauprozesses bis 2050 (2040 in Österreich) und die Realisierung der ökologischen Vorgaben des EU-Green-Deals auf die komplette Lieferkette veranlassten ÖGNI und ÖBV mit namhaften Experten und Expertinnen, sich der Thematik der nachhaltigen Baustelle im Rahmen einer Arbeitsgruppe zu widmen. Nun erschienen die Ergebnisse dieser in Form eines umfangreichen Positionspapiers. Betrachtet wurden neben der Loslösung von fossilen Energieträgern für die Wirtschaftstätigkeit Baustelle, auch die Einsparung von Ressourcen und die Vermeidung von Abfällen sowie die Förderung von Kreislaufwirtschaft. Im Positionspapier werden Lösungsansätze hinsichtlich neuer Prozesse und Techniken sowie Best-Practice-Beispiele aufgezeigt, die verhindern sollen, dass Baustellen aus ökologischer sowie ökonomischer Sicht zum Stranded Asset werden.
Marina Bay Sands ist das bekannte Resort an der Marina Bay in Singapur (eröffnete 2010). Es wird nun in einer zweiten Phase um weitere 750 Millionen US-$ saniert, die erste Sanierung bezog sich auf den ersten Hotelturm und verschluckte bereits 1 Mrd. US-$. Jetzt geht es um den dritten Turm, die Hotellobby und die Aussichtsplattform Sands SkyPark. Es werden mehr als 550 neu gestaltete Zimmer, darunter rund 380 Suiten, eingeführt. Die Arbeiten sollen schrittweise bis 2025 abgeschlossen sein.
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Schläft die MIPIM?
Jetzt habe ich schon ein schlechtes Gewissen, wenn ich länger nicht dazu komme, neue Posts in diesem Blog zu veröffentlichen. Aber die MIPIM ist da ja weitaus ärger. Noch immer sind die Kandidaten für die Awards noch nicht publiziert, und der Blog zeigt den letzten Eintrag vom 10. Mai 2023. Was ist denn da los?
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Radikal: das Upside-Down Hochhaus
Schaut düster wie bei Batman aus, aber die Idee ist radikal und spannend: Einen Skyscraper in die Tiefe zu bauen statt gen Himmel. Die Überlegungen machen vor allem in der Hitze eines Wüstenstaates noch mehr Sinn – insofern ist der jüngste Plan von dem (ja, sehr seltsamen) Neom-Projekt schon ein Schritt nach vorne.
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Trendwende bei Wohnimmobilien
Die Immobilien Zeitung schreibt in ihrem heutigen Newsletter, das Immowelt und Immoscout von einer Trendwende bei Wohnimmobilien Mitte 2024 ausgehen. Wenn die Zinsen aufhören zu steigen würde wieder Wind in die Segel kommen, dann würde der Angebotsüberschuss abgebaut werden.
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Falkensteiner goes Deutschland
Schau an! Oder besser: guck mal! Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group (FMTG) orientiert sich Richtung Norden und eröffnet ihr erstes Hotel in Deutschland. In der Gemeinde Grömitz, dem berühmten Ostseebad in der Lübecker Bucht, wird bis 2027 ein 4 Sterne Superior/5 Sterne Falkensteiner Familienresort als Teil der Premium Collection entstehen. Weitere Standorte in Deutschland sind in Planung.
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Es geht günstiger!
Zu sehr konkreten Vorschlägen kommt eine Studie des Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und das finde ich sehr hilfreich in der Überlegung, ob wir nicht unsere Anforderungen und Standards anpassen müssen, wenn wir günstiger wohnen wollen.
In einem Newsletter schreiben Christian Oberst und Michael Voigtländer vom IW:
„Demnach kosten Wohnungen mit einfacher Ausstattung – etwa mit günstigerem Bodenbelag – rund 7,5 Prozent weniger Miete und 15 Prozent weniger beim Kauf. Der Verzicht auf einen Keller oder ein Gäste-WC spart nochmal bis zu drei Prozent. Auch Wohnungen in höheren Gebäuden sind in der Regel günstiger. Ausgebaute Dachgeschosswohnungen sind sicherlich eine sinnvolle Erweiterung, allerdings zeigt die Studie, dass diese neu gebauten Wohnungen nicht unbedingt kosteneffizient sind. Sparmöglichkeiten gibt es auch beim Parken: Wohnungen ohne Stellplatz sind beim Kauf mehr als acht Prozent günstiger, zur Miete macht der Stellplatz knapp sechs Prozent Preisunterschied aus.“
Außerdem weisen sie noch auf kommunale Einnahmen bei der Baulandmobilisierung und auf die Grunderwerbssteuer als Hebel für „leistbares Wohnen“ hin.
Sehr konkrete Punkte, danke!
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Raumqualität am Airport
Der Flughafen Bengaluru ist der internationale Flughafen der südindischen Millionenstadt und Wirtschaftsmetropole Bengaluru im Bundesstaat Karnataka. Okay, kennt man nicht unbedingt. Aber bald wird er in allen Zeitungen stehen, denn das internationale Architekturbüro Skidmore, Owings & Merrill (SOM) hat mit dem „Terminal in a Garden“ einen unglaublich sinnvolle Planung für den Terminal 2 abgeliefert. Ein Hammer und endlich eine Wohlfühlarchitektur mit Sinn für Innenraumqualitäten! Inspiriert vom Ruf der Stadt Bengaluru als „Gartenstadt“ ist der neue Terminal ein ruhiger multimodaler Verkehrsknotenpunkt, der das Flughafenerlebnis radikal neu interpretiert.
Der Entwurf für den 255.000 Quadratmeter großen Komplex von SOM in Zusammenarbeit mit den Landschaftsarchitekten Grant Associates und den Designern Abu Jani und Sandeep Khosla (AJSK) verbindet Reisende mit der Natur. Der Hauptterminalblock, in dem Check-in, Einwanderung, Sicherheit, Einzelhandel, Ankunft und Gepäckausgabe untergebracht sind, ist von den Toren des Terminals 2 durch einen mehrstufigen „Waldgürtel“ getrennt, einen 90 Meter breiten Streifen üppig bepflanzter Landschaft durch einheimische Flora, gewundene Pfade und mehrstöckige, mit Bambus verkleidete Pavillons. Für ankommende und abfliegende Passagiere gleichermaßen schafft das Netzwerk aus Brücken und Außenwegen ein immersives und beruhigendes Erlebnis, das die Aktivität eines internationalen Flughafens gegenüberstellt. Im gesamten Terminal runden eine Vielzahl hängender Bepflanzungen und Oberlichter den Raum mit reichhaltigen, sinnlichen Details ab. Die Oberflächen ahmen die strukturierte lokale Landschaft mit Bambusmaterialien und maßgefertigten Möbeln nach, die mit elfenbeinfarbenem Granit aus der Region, umbrafarbenen roten Ziegeln und traditionell geflochtenem Rattan verkleidet sind. Die Gartengestaltung erinnert Reisende an die reiche Landschaft der grünen Stadt und verwandelt das Reiseerlebnis in ein multisensorisches Erlebnis.
Der Neubau markiert einen transformativen Moment für eine der größten Städte Indiens und macht den Flughafen BLR zu einem der führenden Flughäfen der Welt. Außerdem ist der Entwurf eine neue Vision für nachhaltiges Wachstum.
Hohe Zinsen auch Hongkong – plus ein unsicheres Umfeld, das taugt den Immobilien gar nicht. Die Werte für Durchschnittswohnungen sanken daher in Hongkong zuletzt um 3,1 %, die Preise für Luxuswohnungen um 4,1 %. Immerhin, die Mieten für Luxuswohnungen erholten sich um 4,9 %. Die Gesamtverkäufe von Wohnimmobilien blieben aber recht niedrig, deutlich unter dem Durchschnitt der letzten vier Jahre lag.
JLL prognostiziert für 2024 einen weiteren Rückgang der Preise für Durchschnittswohnungen um etwa 10 %. Um den Wohnungsmarkt zu stützen, schlägt JLL vor, die Abkühlungsmaßnahmen aufzuheben, Erstkäufern zinslose Darlehen zur Verfügung zu stellen, öffentlichen Mietwohnungen Vorrang einzuräumen und die Entwicklung der Infrastruktur zu beschleunigen. In Bezug auf die Grundstückspolitik empfiehlt das Maklerhaus, den Verkauf von Grundstücken durch die Regierung wieder aufzunehmen und Projekte von großen Entwicklern zu priorisieren.
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Das nenn ich mal einen Skistall!
I like! Nur wo ist bloß die Möglichkeit zum waxeln? Hm, das wird wohl ein Butler machen … Denn die Preise in diesem netten Hotel, dem wirklich fantastisch ausschauenden Grandhotel Suvretta House in St. Moritz, beginnen im Winter bei 680 CHF pro Nacht im Doppelzimmer.
Foto: Suvretta House
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Pflegeheime in Österreich
Salzburg und Oberösterreich haben die höchste Dichte an Pflegeheimen. 904 gibt es in Österreich derzeit, wie CBRE in einer Marktforschung nun herausgefunden hat. Darin heißt es: In Oberösterreich und Salzburg gibt es aktuell die umfassendste Bedarfsabdeckung im österreichischen Vergleich: hier stehen für rund 92% der potenziell Pflegebedürftigen Betten zur Verfügung.
Zusammenfassung: Austrian coffee brand Bieder & Maier combines tradition and innovation, blending Viennese coffee house tradition with modern coffee art. The brand is featured in the world’s first Zara Collective Café in Dubai, showcasing their handcrafted coffee and extensive travel experiences.
Zusammenfassung: Die tschechische Hauptstadt Prag plant eine umfangreiche Neugestaltung ihres Hauptbahnhofs Hlavni Nadrazi, um die Zuganbindung zu verbessern. Das Architekturbüro Henning Larsen Architects hat zusammen mit Ingenieuren der Muttergesellschaft Rambøll einen Wettbewerb gewonnen. Der neue Vorschlag sieht vor, einen Teil des Bahnhofs durch einen Teilneubau zu ersetzen und den angrenzenden Park neu zu gestalten. Die Architekten planen eine offene Überdachung mit Baumstützen und ETFE-Deckung, um das historische Jugendstilgebäude besser zu integrieren. Das Gesamtvorhaben ist jedoch umstritten, da der Bahnhof erst kürzlich saniert wurde und die moderne Halle unter Denkmalschutz steht.
Zusammenfassung: Am 12. Dezember 2023 findet in Frankfurt am Main eine Konferenz zum Thema „Gesellschaft gestalten! Soziale Nachhaltigkeit durch Design“ statt. Experten aus verschiedenen Disziplinen diskutieren den Einfluss von Designern auf soziale Aspekte der Nachhaltigkeit. Unter anderem werden Themen wie inklusive Architektur und polarisierende Projekte im öffentlichen Raum behandelt. Die Konferenz lädt alle Interessierten ein, teilzunehmen.
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Wien: top Handelsadresse
„Wien wird so wie vor Corona als absoluter Spitzenstandort betrachtet, der im Rahmen einer europaweiten Präsenz nicht fehlen sollte. Wir spielen durchaus in einer Liga mit den großen europäischen Metropolen wie Paris, London, Mailand oder Berlin. Besonders spürbar ist das im Luxusbereich und für globale Luxusmarken sind Kohlmarkt oder Graben absolute Top-Adressen.“
„Aktuelle Generationen haben es leichter, aber es gibt auch neue Herausforderungen bei der Wohnei-gentumsbildung.“
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Die teuersten Skigebiete weltweit
Gut für Käufer: Die Angebotspreise für gehobene Wohnimmobilien in den zwanzig gefragtesten Skigebieten sind in der letzten Winter-Saison um rund 4 % gefallen. Wobei die Preise halt auf einem Rekordniveau lagen, in der Saison 2021/22 sind sie um mehr als 20 % gestiegen.
Eines ist klar: Höhere Zinssätze haben zweifellos einige potenzielle Käufer in den Alpen abgeschreckt. Investoren können keine positiven Renditen mehr erzielen, wenn sie eine Hypothek mit einem Darlehen-zu-Wert-Verhältnis von über 50 % haben.
Savills Ski Report
Der Savills Ski Report 2023 vergleicht die weltweit führenden Skigebiete und ermittelt die höchsten Quadratmeterpreise für erstklassige Wohnimmobilien. Aspen in den USA belegt mit durchschnittlichen Angebotspreisen von über 36.000 Euro pro m² den ersten Platz. Val d’Isère in Frankreich rückt mit 27.700 Euro pro m² auf den zweiten Platz vor. Courchevel 1850 steigt von Platz sieben auf Platz fünf.
Auf Platz sieben kommt Lech (21.000 Euro pro m²), Kitzbühel ist mit knapp 14.000 Euro auf Platz 20.
Die Schweiz stellt die Hälfte der Ultra-Prime-Destinationen. Der Premium-Immobilienmarkt in den begehrten Skigebieten hat in den vergangenen Jahren größtenteils eine hohe Resilienz aufgewiesen.