Im Sinne der Transparenz oute ich mich. Ich bin Fan von Solarlux geworden. Nein, ich bekomme von denen keinen Cent, keine Reise, keinen Kugelschreiber.
Ich wusste bislang gar nicht, dass es das gibt. Sehr spezielle Produkte für Fenster und Fassaden und damit kann man echt einen Mehrwert für seinen Wohnraum generieren, wie ich finde. Beispiel:
Ein Projekt in Amsterdam, das brutal begrünt wird und wo man auch in den Wohnungen, die keinen direkten Balkon in den Dschungel raus haben, das Grün reinholen kann, weil man die riesigen Türen aufklappen kann.
Noch ein Beispiel? OK. 24 luxuriöse Eigentumswohnungen in vier Häusern in Deutschland. Mega-transparentes Fassadenkonzept, alles offen, naturnah. 98 Prozent Glasanteil. Der Eindruck wird sogar noch mehr verstärkt, da sich die gläsernen Bauelemente auch über Eck vollständig öffnen lassen.
Also: Ich bin Fan. Sie werden wohl öfters was davon hören, wenn weiterhin so lässige Projekte realisiert werden.
Fotos: Thea van den Heuvel für Solarlux GmbH, Solarlux GmbH
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Vollbremsung im Wohnungsbau
„Der Wohnungsneubau bricht massiv ein. Die Mehrzahl der Unternehmen stellt ihre geplanten Projekte zurück oder hat sie bereits ganz aufgegeben. Das ist keine Delle beim Neubau, das ist die Vollbremsung einer ganzen Branche“
Dramatische Worte vom Präsidenten des deutschen BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, Dirk Salewski. Sie beschreiben nicht seine persönliche Meinung, sondern die Ergebnisse einer Umfrage unter den Mitgliedern. „In der aktuellen Situation ist Neubau ohnehin nicht mehr kalkulierbar wegen steigender Bauzinsen, explodierenden Baukosten und gestörten Lieferketten. Unsere Umfrage zeigt für die nahe Zukunft einen enormen Einbruch bei den Neubau-Projekten. 70 % der befragten Unternehmen geben an, sie werden die Hälfte der geplanten Projekte unter den gegebenen Rahmenbedingungen nicht mehr realisieren“, so Salewski.
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Lager werden gefüllt, das treibt die Preise
Sehr gut zusammengefasste Beobachtung über einen preistreibenden Faktor: Unternehmen halten Waren wie Baustoffe absichtlich zurück. Hier im Standard zu lesen.
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Kommentar Maximilian Kneussl
Gestern strahlte der ORF Am Schauplatz aus. Es ging um Wohnraum, Immobilienspekulationen und Ausmieten. Neben grausligen Negativbeispielen, die die Branche wirklich schlecht darstellen lassen, gab es den Marina Tower, der meiner Meinung nach neutral weg kam, und ein sehr positives Beispiel von CROWND. Im Nachgang hat die PR Agentur nun sogar einen Kommentar von CROWND-Chef Maximilian Kneussl verschickt, den ich hier 1:1 wiedergebe.
KOMMENTAR
„Wohnen um jeden Preis – Wie günstiger Wohnraum in der Großstadt verschwindet“ – so lautete der Titel der gestrigen Sendung „Am Schauplatz“. Von „dem Milliardengeschäft mit dem Wohnen“ war da die Rede und „einem Leerstand von 25% im Neubausegment“. Die Situation am Wohnungsmarkt ist nicht einfach, besonders für Einkommensschwache. Niemand möchte das bestreiten. Auch nicht, dass wir als Projektentwickler in der Verantwortung sind, einen Beitrag zu leisten. Umso mehr freut es uns, dass unser Engagement, eine optimale Lösung zwischen Mieter*innenfreundlichkeit und wirtschaftlich erfolgreicher Bautätigkeit zu realisieren am Beispiel unseres Projekts „Colibri“ von der kritischen Redaktion des ORF erkannt wurde.
Die Bau- und Immobilienwirtschaft hat eine wesentliche Bedeutung für die österreichische Wirtschaft. Laut einer Studie der VÖPE in Zusammenarbeit mit der IHS wurde festgestellt, dass durch Bauträger und Projektentwickler direkt, indirekt und induziert rund 9,7 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung jährlich generiert werden. Ebenso werden 2,7 % der österreichischen Beschäftigung durch den Bauträger- und Projektentwicklersektor gesichert. Das sind rund 112.000 Jahresarbeitsplätze, beziehungsweise 98.000 Vollzeitäquivalente. Es ist in unserer Verantwortung, Gewinne zu generieren, um Arbeitsplätze zu schaffen und den Beitrag der Immobilienbranche zur österreichischen Wirtschaft, den wir derzeit leisten, auch zu erhalten. Ohnehin keine einfache Aufgabe in der derzeitigen wirtschaftlichen Situation, bei steigenden Baukosten und anhaltenden Lieferengpässen.
Licht im Dunkel Auch das Projekt Colibri von CROWND war vor dem Abriss der alten Liegenschaft 2017 Zielscheibe negativer Berichterstattung. Besetzerinnen wurden als Musterbeispiele des zivilen Ungehorsams gefeiert. Nun sieht die Lage anders aus. Mieterinnen der ehemaligen Liegenschaft wurden Wohnungen zum damaligen Mietpreis angeboten. Ein Angebot, das auch mehrere Mieterinnen annahmen, die nun ihre neuen Wohnungen beziehen konnten. Die Vorgehensweise zeigt insbesondere bei diesem Projekt, dass die Neuerrichtung des Wohnhauses für die Bewohnerinnen genauso positiv war, wie auch für das Stadtbild und die Menschen der Region. Dieser Anspruch an höchste Qualität wertet den Standort auf.
Freilich kann dies nicht in jedem Projekt der Usus werden. Solange Mietpreise so gedeckelt sind, dass ein Sanierungsprojekt nicht gewinnbringend vermietet werden kann und so Eigentum praktisch verpflichtend gemacht wird, kann es keinen flächendeckend leistbaren Wohnraum geben. Gleiches gilt, wenn das freifinanzierte Bauen unter Umständen sogar günstiger ist, als das geförderte, denn Ausschreibungen und Wettbewerbe sind oft so kompliziert und langwierig, sodass kleineren Projektentwicklern schon vor der Vergabe der finanzielle Atem ausgeht. Es kann auch keine Lösung sein, Wohnviertel verfallen zu lassen, um günstigen Wohnraum nicht zu gefährden – denn aus „günstig“ wird dann auf lange Sicht „elend“.
Für uns als einer der führenden Projektentwickler mit dem Streben danach, die erste Adresse für anspruchsvolle Immobilieninteressierte zu sein, legen wir größten Wert darauf, Projekte mit höchster Qualität, verantwortungsvoll und zeitgeistig umzusetzen.
Super Sache, was die FMA und IFMA Austria gestartet haben: eine CO2-Countdown-Initiative.
Denn: Jedes Gebäude zählt, Jeder Beitrag zählt. Jeder Tag zählt.
Worum geht’s? FMA und IFMA Austria, das österreichische Netzwerk für Facility Management, setzen sich für einen klimaneutralen Gebäudebestand in Österreich ein. Gebäude klimaneutral zu machen und zu betreiben, ist eines ihrer Hauptziele.
Mit der Initiative wollen die Verbände dieses Vorhaben gemeinsam mit zahlreichen Wegbegleitern, Sponsoren, Partnern und allen KlimaschützerInnen bestreiten. Die motivierendsten und inspirierendsten Einreichungen werden mit dem CO2-Countdown-Award prämiert, der im Rahmen der Jahreskonferenz, dem FM-Day, am 21. September 2022 im Park Hyatt Vienna verliehen wird.
Also: Werden Sie KlimaschützerIn – setzen Sie ein Zeichen für den Klimaschutz und teilen Sie bis 31. Juli 2022 Ihren Beitrag über die CO2-Countdown-Initiative!
Folgende Kategorien können Beiträge eingereicht werden:
Begrünung
Digitalisierung I Smart Readiness
Energieeffizienter Betrieb
Energetische Sanierung
Energiegemeinschaften
Kreislaufwirtschaft
Ressourceneinsparung
Alle Details zur Initiative und zur Einreichung finden Sie unter diesem Link.
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Cocoquadrat gibt auf
Das Coworking und Cafe Cocoquadrat mit Standorten ein Wien (neben der WKO) und in Graz hat heute einenA Antrag auf ein Sanierungsverfahren gestellt und wird ab 30.6.2022 die Standorte schließen. Als Grund nennt Betreiber und Gründer Wolfgang Bretschko Corona und die dadurch ausbleibenden Leute, den Trend zum Videomeeting und zum Homeoffice.
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Zinsschock spürbar
Wie Savills in seiner aktuellen Publikation „Market in Minutes: Immobilienmarkt unter Zinsschock“ berichtet, hat die Aktivität am Immobilieninvestmentmarkt in Deutschland in den letzten Wochen rasant abgenommen. Bereits im April fanden nur sehr wenige Transaktionen statt und im Mai wurden erstmals seit über zehn Jahren weniger als hundert Verkäufe registriert.
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Maurer-Kollenz und Maier-Hülle mit Team zu PwC
Ui! Eben kam ein Mail mit folgendem Satz: „Die Leiterinnen des Immobilienrechtteams von Müller Partner Rechtsanwälte, Dr. Manuela Maurer-Kollenz und Mag. Simone Maier-Hülle, werden mit 1. Juli 2022 mit ihrem Team zu Pwc Legal wechseln.“ Da sage ich von Herzen: Viel Erfolg!
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Mein Highlight aus Mailand
Also war ich auf der Salone del Mobile in Mailand. Der weltweit wohl wichtigsten Möbelmesse. Unpackbar was da für Messestände aufgefahren werden. Kostete gleich mal 2,5 Mio. Euro für eine Firma, alles zusammen, wie ich erfahren habe. Aber die MIPIMs und EXPOs könnten sich da schon mal was abschauen. Zwei riesige Hallen nur Sanitär, und mal ehrlich Spühlkästen, Duschen und Waschbecken muss man mal gut inszenieren! Sonst auch weltklasse Sachen, einiges überflüssiges Couch-Werk, aber das gehört halt dazu. Mein Fehler, mein Highlight: Ich dachte ernsthaft die Hallen mit dem Titel „xLux“ wären dem Licht gewidmet. Dabei fand ich nur Sachen wie das Foto oben. Es ging nämlich um „Luxus“. Außer mir waren übrigens fast nur Asiaten in diesem Teil der Messe.
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Benko will Oper bauen
Klar ist man da versucht, etwas Lustiges zu schreiben. Aber warum? Weshalb soll man nicht eine Oper bauen? Und warum nicht in Hamburg? Das hat Rene Benno nämlich angeblich vor. Gemeinsam mit Klaus-Michael Kühne, einem 84-jährigen Milliardär, der in den letzten Jahren mit seinem großen Engagement für den HSV auffiel. (Leider fruchtete das Investment nicht so wirklich). Jetzt also die große Oper. Hamburg hat zwar eine, die ist aber schiach und schlecht. 300 bis 400 Millionen Euro soll ein Neubau kosten, die alte Oper hingegen könnte man wegreisen und dafür etwas anderes hinbauen. Ah! Dieses Konzept klingt in Kombination mit Benno schon wieder vertraut.
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Preisrückgang bei Hotels
Im Schnitt kostete ein Hotel im Zeitraum 2020/21 etwas mehr als 2,6 Mio. Euro, analysierte man bei IMMOunited. Das sei weniger als noch vor ein paar Jahren. 2016/17 lag der Durchschnittspreis bei knapp 3 Mio. Euro, 2018/19 bei 2,9 Mio. Euro. Vor allem von 2018/19 auf 2020/21 gab es somit einen merkbaren Preisrückgang von knapp 10 %.
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Logistik rult. Noch immer.
Sicher ist in diesen Zeiten ja wenig, aber Logistik hat eine Logik. Je mehr Corona, desto mehr Nachfrage, weil Lieferketten und so. Auch beim Krieg, ist Logistik die Mutter Courage aller Assetklassen. Und überhaupt hat ja der Online-Handel schon zuvor die Lieferwege und Lagerarten revolutioniert. Also: „Kein Immobilienmarkt, keine Assetklasse ist aktuell so lebendig und begehrt wie der Logistikmarkt“, heißt es in einer Presseaussendung von CBRE heute.
„Wir beobachten bereits seit Jahren, dass eine vermehrte Bautätigkeit auch immer eine Steigerung der Vermietungsleistung nach sich zieht und weniger eigengenutzte Objekte errichtet werden“, fasst Franz Kastner, Associate Director und Logistikexperte bei Marktführer CBRE, die aktuellen Entwicklungen zusammen.
Spannend dabei ist freilich, dass Logistik nicht unbedingt sofort mit ESG zusammengehen muss. Bodenverbrauch und so. CBRE zeigt daher auch alternative Lösungen auf, etwa doppelgeschossige Hallen oder Multi-Level-Gebäude. Diese alternativen Konzepte seien aber nur Teil der Lösung, um die veraltete Bestandsstruktur in Österreich zu erneuern, meint Jörg Kreindl, Head of Industrial & Logistics EMEA bei CBRE.
Witzig finde ich auch, dass jetzt sogar Logistikimmobilien auf die die neue Mobilität Rücksicht nehmen müssen. Nein, nicht Elektroflotten bei Lieferwägen, das ist eine andere Sache, es geht darum, dass immer mehr Mitarbeiter auch z.B. mit dem Fahrrad oder mit den Öffis zur Arbeit fahren wollen.
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Fassaden selbst begrünen
Die eigene Fassade kostengünstig und langfristig begrünen? Geht. Sagt zumindestens PeTER, der „kleine Bruder“ der BeRTA Grünfassade. Dabei handelt es sich um ein Trog-System zum selbst Aufstellen. Ab rund 3.000 Euro brutto ist man dabei: Alle Bestandteile werden angeliefert und können dank der beigelegten Anleitung einfach selbst errichtet werden. Pflegetipps sind ebenso inklusive wie die richtigen Pflanzen für den jeweiligen Standort. In Wien können mit der dortigen Grünfassaden-Förderung die Gesamtkosten für bis zu vier Module zu 100 Prozent abgedeckt werden. Coole (sic!) Sache.
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Aufgeputztes Hotel wird verkauft
Schau an, das Hotel am Konzerthaus in Wien wird verkauft, Christie & Co ist damit beauftragt. Zuletzt ist das Hotel wieder positiv aufgefallen, zumindest mir, weil ich so verfressen bin und ich dann schon überrascht war, dass (der aktuelle Eigentümer) Accor ein richtig gutes Restaurant, das Apron, zuließ. Immerhin auch ein Michelin-Stern. Bleibt bitte hoffentlich so, auch beim nächsten Investor.
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ESG ≠ TAXONOMIE
Peter Engert redet sich den Mund fusslig, damit alle den Unterschied kapieren. Zum Beispiel hier.
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Alles Fassade – gut so!
Wieder mal ein Preis, ein Award. Naja, gibt halt viele, aber manche machen ja auch Sinn. Baumit hat die europäische Fassade gekrönt, also die besten in sechs Kategorien, internationale Jury. Die Design-Hauptstadt 2022 Valencia wurde zum Schauplatz für die schönsten Fassaden aus ganz Europa.
Das Gewinnerprojekt „Cukrana Gallery“ ist ein Paradebeispiel, wie einem alten ungenutzten Industriegebäude mittels durchdachter Planung und Sanierung neues Leben eingehaucht wurde und einer völlig neuen Nutzung zugeführt wurde. Hier gibt’s alle Siegerprojekte zum Anschauen.