Einen umfassenden Überblick über Abrechnungen im Miets- und Zinshaus bietet dieses neue Handbuch für Auszubildende sowie für Anwender in der Praxis, wie z.B. Immobilientreuhänder und selbst verwaltende Eigentümer, mit zahlreichen Praxisbeispielen und Mustern. Das Werk ist in Linde Edition erschienen, und ich durfte wieder als Herausgeber fungieren. Autoren sind Michael und Melanie Klinger, für nur 29 Euro kann das Buch hier bestellt werden.
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5 Thesen zur Digitalisierung der Branche
„Knapp 80 Fachveranstaltungen und Sonderschauen beschäftigen sich mit der Digitalisierung der Branche – gut ein Viertel davon mit Building Information Modeling (BIM)“,
sagt Matthias Uhl, Gründer und Geschäftsführer von Die Werkbank. „Noch immer wird Digitalisierung jedoch zu sehr auf Apps, CAD, smarte Hauslösungen oder 3-D-Druck bezogen. Dabei baut das Thema bereits maßgeblich auf die Datenverarbeitung in der frühen Phase der architektonischen Planung auf.“ IT-Lösungen wie “BIM and More” docken immer öfter an der Schnittstelle zwischen Baustoffindustrie und Architekten an. Anlässlich der Weltleitmesse BAU formuliert BIM-Experte Uhl fünf Thesen zur Digitalisierung.
These 1: Schnellere Datenübersetzung als ein Schlüssel zu BIM
These 2: Architekten nutzen nur Bruchteil möglicher Systemvarianten
These 3: Single Sourcing Ansatz wird sich durchsetzen
These 4: Die Baustoffindustrie braucht Datenhoheit bei BIM
These 5: Ohne gepflegte Produktdatenmanagementsysteme kein BIM
Gibt es Kick-Back-Zahlungen von Schuhgeschäften an die Stadt Wien?
Oder wie bitte ist das völlig enthemmte Salzstreuen zu erklären?
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Leben im Alter: Journalisten – reicht ein!
Das geht raus an meine Kollegen: Silver Living veranstaltet zum dritten Mal den „Silver Living JournalistInnen Award: Leben im Alter“, der mit insgesamt 9.500 Euro dotiert ist. Also: Beiträge einreichen! Angenommen werden alle journalistischen Beiträge aus dem Jahr 2018 in den Kategorien Print- & Online-Text, Hörfunk und TV/Film. Annahmeschluss ist der 31. Jänner 2019.
Die Preissumme schlüsselt sich wie folgt auf:
• Platz 1 je Kategorie > 1.500 Euro
• Platz 2 je Kategorie > 1.000 Euro
• Platz 3 je Kategorie > 500 Euro
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Standards zur CO2-Messung bei Gebäuden
RICS stellt anlässlich der UN-Klimakonferenz COP24 einen lebenszyklusbezogenen Standard zur Messung von CO2-Emissionen in Gebäuden und konkrete Lösungsansätze zur Standardisierung energieeffizienter Hypothekenkredite zur Bewältigung des Klimawandels vor.
Wie RICS Deutschland meldet, plädiert der Verband für folgende Punkte: Die Berücksichtigung von CO2-Emissionen im Rahmen der national festgelegten Beiträge (Nationally Determined Contributions, NDCs), die Festlegung von wissenschaftlich fundierten Zielen für den Betrieb und die Errichtung von Gebäuden und die Umsetzung einer Kreislaufwirtschaft auf Basis des branchenweiten Standards hinsichtlich einer CO2-Bilanz für den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie.
Zur Entwicklung konkreter Finanzierungslösungen hat die RICS zusammen mit den 41 Mitgliedern der Initiative für energieeffiziente Hypothekenkredite (Energy Efficient Mortgages, EEM) einen Standard für energieeffizienter Hypothekenkredite vorangebracht sowie eine Due-Diligence-Checkliste für die Vergabe von Hypothekenkrediten vorgestellt.
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Das Video zum 1. Platz von EHL
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Abgefahren und abgestuft
Von der Ferne schaut der Gebäudekomplex meiner Meinung nach nicht super attraktiv aus. Aber wer näher hinschaut, merkt, was das für spannende Konstruktion ist.
Denn die Wohnungen des 25.000 m2 umfassenden Hillside Projekt in Stockholm verfügen über private Gärten, die Penthäuser haben einen Blick über die Stadt. Es besteht aus 3,6 mal 3,6 Meter großen Modulen, die rund um einen grünen Innenhof gruppiert sind. Der höchste Punkt des Gebäudes liegt bei 35 Meter, die Abstufung auf bis zu 7 Meter erlaubt es, dass maximal viel Tageslicht in die Wohnungen dringt und die Aussicht ebenso immer ideal ist.
Fotos: Laurian Ghinitoiu
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Blockchain und Bitcoin als Zukunft?
Also, mutig fand ich das schon. Dass eine Bank von selbst eine Veranstaltung zum Thema Investments in Kryptowährungen macht und dabei auch Blockchains und andere disruptive Themen behandelt – das zeugt davon, dass man sich bei der Hypo Tirol nicht Vogelstrauss-artig vor neuen Technologien oder auch Veränderungen versteckt (nein, das ist bei Gott nicht bei allen der Fall – siehe z.B. hier).
Jedenfalls lud die Hypo Tirol zwei Experten ein, die vor allem Gästen aus der Immo-Branche näher brachten, was sie dachten. Erst erklärte Walter Strametz anhand von Wiki und den starken Männern, wie eine Blockhain funktioniert. Strametz selbst lebt im Kryptovalley in der Schweiz, hat dort ein Start-up, ist Mitgründer von FIBREE und organisiert die Blockchain Real, eine Konferenz, die 2019 in Wien statt finden wird. Die Frage, welche Anwendungen in der Immobilienbranche denn möglich sind, wollte oder konnte Strametz nicht so einfach beantworten. Es sind zu viele. Eine Antwort haben wir im Magazin Immobilienwirtschaft gegeben, hier finden sich mehrere so genannte Usecases.
Teil zwei des Events: Christian Halper sprach über seine Investments in Kryptowährungen. Genauer gesagt in Bitcoin, denn an die anderen glaubt Halper nicht wirklich. Ich gestehe, ich fand Halper besonders spannend, denn wenn einer, der an sich schon genügend Geld gemacht hat, ganz ruhig und mittig klar legt, warum er neben vegan/vegetarischen Restaurantkonzepten auch in Bitcoin investiert, hat das Glaubwürdigkeit.
Und richtig spannend werden Kryptowährungen, wenn die Diskussion dann philosophisch wird. Was bedeutet so ein „Währungssystem“ für eine Volkswirtschaft, was für die gesamte globale Finanzwelt und für Staaten, die gegen Armut kämpfen? Fazit: Ein toller Abend, an dem weiter gedacht wurde, als sonst üblich.
Alexander Weiss (Vorstand Hypo Tirol), Unternehmer Christian Halper, Christian Jäger (Hypo Tirol, Geschäftsstellenleiter Wien), Walter Strametz, Moderator Heimo Rollett
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Das neue Noma
Es ist das beste Restaurant der Welt, das Noma in Kopenhagen. Wie designt man diese 1A Adresse, wenn sie in ein neues Gebäude umzieht? Diese Aufgabe haben die Architekten BIG-Bjarke Ingels Group bekommen und wie folgt gelöst. Nach drei Jahren Planung hat das Restaurant heuer zwischen zwei Seen im legendären Stadtteil Christiania neu eröffnet.
Fotos: Rasmus Hjortshoj
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EHL-Struktur neu
Es ist einer der größten Player am österreichischen Markt: die EHL. Genauer muss man sagen, die „EHL-Gruppe“, denn in den letzten Monaten hat sich das Unternehmen neu aufgestellt – und ist nun damit fertig. Über allen operativen Einheiten steht eine Holding namens EHL Immobilien. In der im Oktober neu gegründeten Tochter EHL Gewerbeimmobilien GmbH sind die Bereiche Büro, Einzelhandel, Asset Management und Market Research angesiedelt. Stefan Wernhart ist ihr Geschäftsführer. Über die Bewertungsabteilung hatte ich schon mal geschrieben, als sie eine eigene Tochtergesellschaft wurde. Die weiteren Tochtergesellschaften bilden den Bereich Wohnen (Miet- und Eigentumswohnungen, Vorsorgewohnungen), Immobilien Management (Liegenschaftsverwaltung, Facility Management, Baumanagement, Asset und Portfoliomanagement) und Investment ab.
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ZIMA setzt auf Modulbau
Die ZIMA macht auf Modulbau – gut so! „purelivin“ nennt sie das. Dabei werden seriell vorgefertigte, komplette Raummodule mit der Holzmassivbauweise nach dem Prinzip „plug & play“ zu multifunktionalen, flexiblen Wohneinheiten kombiniert. Die so entstehenden Gebäude sind zu 95 % natürlich, die Bauzeit vor Ort beträgt lediglich ein Drittel, der Betonanteil wurde auf 10 % reduziert und das gesamte Gebäude kann zu 100 % rückgebaut und recyclet werden. Zudem hat Holz als Baustoff belegbare gesundheitsfördernde Eigenschaften, reguliert das Raumklima, ist haptisch und optisch angenehm. Mehr dazu auf dieser Website.
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Das wird wieder spannend! Am 28. November 2018 findet die zweite FUTURE:PropTech in Wien statt, und seit letztem Jahr hat sich viel getan!
„Die Balance zwischen Theorie auf der Hauptbühne und Praxis in den Pitchboxen ist wichtig für den inhaltlichen Spannungsbogen der Konferenz. Das fachkundige Publikum hat somit reichlich Gesprächsstoff und das Netzwerken geht fast von alleine“, meint Ferdinand Dietrich, vom Veranstalter apti und Co-Founder von StoreMe.
Speaker werden u.a. sein:
Achim Jedelsky, Leiter Processes/IT bei Daimler Real Estate
Sebastian Kohts, Director Business Development von Wiredscore
Thomas Herr EMEA Head of Digital Innovation bei CBRE
Martin Bittner, Partner von Acccoi Partners
Or Perelman Co-Founder und COO von ChromaWay
Brendan Wallace, Co-Founder und Managing Partner von Fifth Wall
Taylor Wescoatt, Product Expert für Seedcamp
apti rechnet mit über 400 Teilnehmern, Details gibts hier.
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Familien im Zirkus, 45.000 Euro für einen guten Zweck
EHL lud Familien in den Zirkus Roncalli ein und schaffte es in der Benefizvorstellung einen Erlös von 45.000 Euro an den Verein CONCORDIA Sozialprojekte zu spenden. Ganz großartige Sache, wie auch das Immoflash Video zeigt.
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Ohne ordentlichem Team, kein Digitalisierungserfolg
Man braucht die richtigen Leute, sonst bringt die Digitalisierung gar nichts
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SO/ statt Sofitel Vienna: Ich kapier‘ es nicht
Ach, ich versuche es wirklich zu verstehen, allein, es gelingt mir nicht. Nun ist es offiziell eröffnet, das umgebaute Sofitel Vienna, das nun ein SO/ Hotel ist. Ich hatte das vor einem halben Jahr bereits erwähnt, aber dass es so wird, naja, das habe ich im Detail auch noch nicht gewusst.
Also, was es sein soll: ein „verspieltes, aber auch bewusst rebellisches Verständnis von Luxushotellerie“. Hm. Klingt wie aus einer Persiflage eines Marketingkonzepts. Ebenso die Zielgruppe der mit „edgy Designs“ ausgestatteten Revitalisierung: „Socializer aus aller Welt“. Nächster Gag: „Auch DAS LOFT, seit Jahren eine feste Größe in der Wiener Foodie-Szene …“ – ich mein, das kann doch nicht ernst gemeint sein, oder?
Auch ob bei der Namenswahl irgendwer an Suchmaschinen-Optimierung gedacht hat – ich weiß es nicht. Kann ja jeder selbst googlen, was bei „SO/“ rauskommt. Immerhin, das ausgesprochen unangebrachte, weil komplett falsche „Stephansdom“ ist aus dem Hotelnamen verschwunden.
Und sonst gibt es auch noch Hoffnungsschimmer. Ein neuer Chef de Cuisine versucht sein Glück in dem Lokal unter der Pippilotti-Rist Installation, es hat schon so viele Köche gesehen, da wäre es doch an der Zeit einmal einen länger zu binden. Sehr sinnvoll erscheint es, das Erdgeschoß mit einer Bar auszustatten. Das ist geschehen.
Also, wer sich selbst eine Meinung bilden will, der geht halt mal hin. Schaut sich an, ob die dezenten Farbakzenten die psychotische Monotonie der schwarz-oder-grau-oder-weiß-Idee von Jean Nouvell aufbrechen können. Oder besucht die Website, auf der unter anderem ein Zitat über das „avantgardistische Meisterwerk“ zu lesen ist. Es stammt – und auch das zitiere ich wörtlich – vom „Generaldirektor“. Jetzt bin ich mir nicht sicher, aber irgendwie geht der Trend doch wo anders hin, oder?