30 – 30 – 40: So entwickelt München
So macht es München (vielleicht eine Idee für Wien?):
München – von Wohnungsnot geplagt – verwandelt Flächen in Bauland und zwar nach folgendem Prinzip:
So macht es München (vielleicht eine Idee für Wien?):
München – von Wohnungsnot geplagt – verwandelt Flächen in Bauland und zwar nach folgendem Prinzip:
Die Stadt Wien plant eine seltsame Abgabe: Haus-, Wohnungs-, Büroeigentümer sollen eine Immobiliensteuer zahlen, wie Stadtrat Michael Ludwig bei der SPÖ Klubtagung ankündigte. Unter dem Namen Infrastrukturabgabe sollen pro Quadratmeter Nutzfläche 20 bis 25 Cent anfallen – für eben die Infrastruktur.
Allerdings werde diese Steuer nach aktuellen Plänen nur alle 30 Jahre fällig. Derzeit seien auch eigentlich nur Neubauten betroffen.
Wie dieser Gedanke mit dem dringend notwendigen neuen Wohnraum zusammenpasst, bleibt vorerst mal offen.
Die letzte Krise hat gezeigt, wie wichtig das Beobachten von Häuserpreisen ist. Nun hat die Eurostat einen eigenen europäischen Hauspreisindex geschafften – und schließt damit eine bedeutende Datenlücke.
Die Hauspreise in der Eurozone im 3. Quartal 2012 lagen um 2,5 % unter dem Vorjahresstand, in der EU um 1,9 %.
Die höchsten vierteljährlichen Anstiege im dritten Quartal 2012 verzeichneten Estland (+2,6%), Lettland (+2,3%), das Vereinigte Königreich (+1,7%) und Irland (+1,6%) und die größten Rückgänge Rumänien (-4,2%), die Niederlande (-3,9%) und Spanien (-3,7%).
Österreich ist eines der wenigen Länder, die noch nicht alle Daten für den Index geliefert haben.
Die wesentlichen Aussagen der heutigen Pressekonferenz von IMMOBILIEN.NET:
Zum ersten Punkt meint Alexander Ertler, Geschäftsführer ERESNET:
„Wir werden keinen Speckgürtel mehr haben, wir werden Agglomerationen haben. Auch in Österreich wachsen einzelne Städte zu urbanen Bereichen zusammen.“
Bevölkerungswachstum ist in urbanen Gebieten wie Wien und Umgebung, Linz-Wels-Steyr, Salzburg bis Hallein, Innsbruck, Graz, Rheintal etc. zu finden. Der Bevölkerungsanstieg geht einher mit Preiswachstum.
Die Krise im Euro-Raum eröffnet Chancen für die Immobilienwirtschaft. Mehr noch: „Es ist die Immobilienwirtschaft, auf der die wirtschaftlichen Hoffnungen ruhen“, sagt Prof. Lars Feld, Mitglied im deutschen Rat der Immobilienweisen, bei der Vorstellung des Frühjahrsgutachtens des Rates der Immobilienweisen auf dem Immobilienkongress Quo Vadis in Berlin. „Wenn die Branche ihre Chancen nutzt, kann sie Wachstumsmotor und Stabilitäts- anker der deutschen Volkswirtschaft bleiben. Oder anders gesagt: Ohne Immobilienwirtschaft kein Wohlstand“, bringt es Andreas Mattner, Präsident des ZIA, auf den Punkt.
Wohnungspreise: Entwarnung
Die allgemein positive Preisentwicklung auf dem deutschen Wohnungs- markt setzt sich fort. Erwartet werden weiter steigende Kauf- und Miet- preise. „Es gibt trotz steigender Preise keinen Grund zu Hysterie. Mit Blick auf die Inflation relativiert sich die Preisentwicklung. Bei Kauf- und Mietpreisen erleben wir einen schwachen Mietpreisanstieg auf breiter Front“, sagt Prof. Harald Simons, Vorstand beim Marktforschungsinstitut empirica. Mit 2,4 Prozent sind die Angebotsmieten nur minimal stärker als die Inflation gestiegen. Für 2013 rechnet Simons mit einem Anstieg von rund 3 Prozent. Die Kaufpreise stiegen laut Gutachten um 4,5 Prozent.
Wir war das Jahr 2012 für EHL Immobilien?
Michael Ehlmaiers Resümee in Zahlen: