AktUeller Senf vom Rollett
Wiener Wohnungen werden kleiner

Während die durchschnittliche Fläche von gehandelten Wohnungen in Wien in den Jahren 2013 bis 2015 bei rund 76 m² lag, sind es im Zeitraum 2016 – 2019 nur noch etwas mehr als 73 m² – ein Rückgang von 4 Prozent. Das ist das Ergebnis einer Analyse von willhaben und IMMOunited. „Wohnungen sind in Wien nach wie vor äußerst begehrte Kaufobjekte. Die Tatsache, dass die Durchschnittsfläche kontinuierlich sinkt, die Kaufpreise jedoch zumeist zulegen, beweist das deutlich“, hält Judith Kössner, Head of Immobilien bei willhaben, fest. „Trotzdem gibt es bei genauerer Betrachtung teilweise große Unterschiede zwischen den einzelnen Bezirken.“
Die im Durchschnitt kleinsten Wohnungen verzeichnete laut Untersuchung Wien Ottakring. Der 16. Bezirk wies eine mittlere Fläche von 60 m² auf. Im Zeitraum 2013 – 2015 waren es noch 72 m². Das ergibt einen überproportionalen Rückgang von 16 %. Nur in zwei
weiteren Stadtteilen ist die Fläche fast ebenso stark geschrumpft: Im 8. Bezirk gab es einen Rückgang von 15 %, im 3. Bezirk waren es 13 %. Weitere unterdurchschnittliche Flächenwerte finden sich derzeit im 15. (62 m²) und 20. (63 m²) Bezirk.
SES setzt ihren Centern Solaranlagen auf

Wie bereits auf dem Dach des SES-Shopping-Centers MURPARK in Graz, erzeugt nun auch das von SES betriebene oberösterreichische Shopping-Center WEBERZEILE in Ried seinen eigenen umweltfreundlichen Sonnenstrom. In der vergangenen Woche nahm SES Spar European Shopping Centers eine 520-kWp-Photovoltaik-Anlage am Dach des Centers in Betrieb, die jährlich circa 500.000 Kilowattstunden sauberen Strom für den Eigenbedarf produziert und rund 128 Tonnen CO2 einspart. Die Photovoltaik-Installation auf der WEBERZEILE ist die bislang größte des Betreibers SES und ist das Vorzeigeprojekt für weitere Solaranlagen auf den Dächern der SES-Shopping-Center in ganz Österreich.

Fotos: SES/Franz Kaufmann, WEBERZEILE
Innenstadt bleibt Innenstadt

Der Erste Wiener Bezirk ist nach wie vor ein spezieller Ort, um zu wohnen. Das zeigen die nach wie vor starke Nachfrage sowie die Zahl der Kaufabschlüsse für Immobilien in der Innenstadt, so die aktuelle Ausgabe des „Wohnungsatlas“ von Otto Immobilien. Allein in den ersten sieben Monaten 2020 wurden bereits 60 Wohnungen in der Innenstadt verkauft – um 17 % mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Auch vom Transaktionsvolumen her weist das Jahr 2020 mit einem verbücherten Transaktionsvolumen von 85 Mio. Euro (+10 % im Vergleichszeitraum) schon jetzt auf ein starkes Gesamtjahr hin. „Das Jahr 2020 zeichnet sich trotz Corona Pandemie bereits Ende Juli als weiteres starkes Verkaufsjahr ab“, freut sich Michaela Orisich, Teamleiterin Wohnen Prime bei Otto
Immobilien. Die meisten Transaktionen gab es dabei im Schottenviertel, die wenigsten im Stubenviertel. Das jährliche Transaktionsvolumen in der City beträgt im Durchschnitt rund 120 Mio. Euro.
SHARE THIS CONTENT WITH: