AktUeller Senf vom Rollett
pendeln = arbeiten
Die neuste Umfrage repräsentiert die Ansichten von 15.000 Unternehmen und Fachleuten aus 80 verschiedenen Ländern, darunter Österreich, und zielt darauf ab, die aktuelle Einstellung zum Thema Pendeln zu verstehen. Es untersucht die Auswirkungen des Pendelns auf das Leben der Menschen und wie sie – und ihre Arbeitgeber – damit umgehen.
Glücklicherweise werden flexible Arbeitsmöglichkeiten ohne oder mit geringem Pendelverkehr immer alltäglicher: Drei Viertel (75%, in Österreich sogar 83%) der Befragten sagen, dass Unternehmen in ihrem Sektor flexible Arbeitsmöglichkeiten anbieten, um Pendelzeiten zu verkürzen. Tatsächlich glauben 40% der Befragten (in Österreich 48%), dass bis 2030 das Pendeln in vielen Branchen der Vergangenheit angehören wird.
Fast die Hälfte (48%) der Arbeitnehmer verbringt das Pendeln bereits mit Arbeiten und deshalb ist rund die gleiche Menge (42%) der Meinung, dass der Arbeitsweg mit in die offizielle Arbeitszeit einfliessen sollte. Sie fordern daher, dass Pendlerstunden in ihre Arbeitsverträge aufgenommen werden.
Rückläufige Wirtschaft, optimistische Immo-Leute
Die Ergebnisse des „RICS Global Commercial Property Monitor (GCPM)“ für das erste Quartal zeigen, dass der Optimismus unter den Immobilienexperten ungebrochen ist, obwohl die Europäische Kommission ihre Wachstumsprognosen für die Wirtschaft in der Eurozone aufgrund des rückläufigen Welthandels, einer Schwächephase im verarbeitenden Gewerbe und des Brexit in diesem Monat gesenkt hat. Laut des RICS GCPM könnte die schnelle Anpassung der Zinspolitik durch die EZB zur stabilen Stimmung in der europäischen Immobilienbranche sowie zur anhaltend guten Mieter- und Investorennachfrage beigetragen haben.
Die Länder mit den höchsten absoluten Werten sowohl auf den Vermietungs- als auch den Investmentmärkten waren im ersten Quartal Deutschland, Ungarn, Tschechien, Portugal und die Niederlande. Erneut zeigt der RICS Monitor eine positive Entwicklung des Industrie- und Bürosektors im Vergleich zu dem schwächelnden Einzelhandelssegment auf.
Unglaublich – 30 Jahre gibt es die TU-Immobilienlehrgänge schon
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