AktUeller Senf vom Rollett
Placemaking als Immobilienjob
Jonathan Doughty hat einen interessanten Job, der – wie ich finde – wegweisend ist. Er ist neu bei der ECE für den Bereich Placemaking zuständig. Darunter versteht man die Schaffung von Freizeit- und Erlebnisorten. In seiner neuen Rolle soll er wesentlich dazu beitragen, die Non-Retail-Aktivitäten der ECE für ihr gesamtes Portfolio effektiver zu planen, zu integrieren und durchzuführen. Dazu zählen Sport-, Freizeit- und Entertainmentangebote wie Kinos, Bowlingcenter, Kletterwände, Sportflächen oder Trampolinhallen, die für noch mehr Entertainment und Erlebnischarakter in den Centern sorgen und diese, zusammen mit dem Gastronomieangebot, noch stärker als Orte zum Shoppen, Essen, Erleben und zur Freizeitgestaltung etablieren sollen. Klare Richtung: mehr Third Places, mehr Mischung aus öffentlichem Raum und EKZ oder auch Büro, mehr inhaltliches Programm für Immobilien. Spannend!
Foto: ECE
Wohnungspreise stagnieren fast

Weitere Ergebnisse:
• exakt doppelt so viele Verbücherungen wie im 1. Halbjahr 2013
• Quadratmeterpreise im 5-Jahresvergleich um +30% gestiegen
• 192.475 Euro kostete eine typische Wohnung im 1. Halbjahr 2018
• ein Viertel der Wohnungen kostete weniger als 117.000 Euro, ein weiteres Viertel mehr als 260.000 Euro
• Wien mit einem Verkaufswert von beinahe 2 Mrd. Euro
• Wien, Steiermark, Oberösterreich und Vorarlberg mit mehr Verkäufen und höherem Verkaufsvolumen
• steigende Preise in Vorarlberg, Tirol, Burgenland, Oberösterreich und Wien
• Neubauanteil im Jahresvergleich geringer
Co-Working arbeitet sich nach Wien vor

Eine andere Studie sieht ziemliche Differenzen zwischen den Generationen. Den nach 1980 geborenen Generationen ist es wichtiger (67 %), in einer inspirierenden Arbeitsumgebung zu arbeiten, als den nach 1964 geborenen Generationen (58 %). Weitere Ergebnisse der (von Spaces in Auftrag gegeben) Studie finden sich hier.
(Foto: Spaces)
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