AktUeller Senf vom Rollett
Pop-Down Hotel
Pop-Up war gestern, heute wird in München (rechtzeitig für die Wiesn oder auch für die EXPO) ein Pop-Down Hotel eröffnet. Und dann auch wieder geschlossen, jedenfalls ist der Betrieb des Hotel Krone, einer urbanen Jugendstilvilla, nicht für die nächsten 30 Jahre geplant. Vielmehr soll es „ein temporärer Hotspot, der für zweieinhalb bis drei Jahre zunächst mit Extravaganz eine junge bzw. junggebliebene und trendaffine Zielgruppe anspricht“ sein.
Jedes Zimmer hat ein eigenes Konzept, wie etwa das Rock Zimmer, das New York City Zimmer oder den Asian Room und ein Surfer Zimmer. Für die Einrichtung und den Style sind Designer, Künstler und auch Studenten von der Kunstakademie München verantwortlich.
Die beste Beschreibung ist wohl diese: Abgefahren, aber nicht übertrieben. Stylisch, aber nicht gewollt. Vintage, aber nicht shabby. Traditionell, aber dennoch dynamisch.
Es gibt 30 Zimmer, Lobby, Frühstücksraum und eine Bar sowie kleine individuell gestaltete Bereiche. Der Betreiber, Gastronom und Hotelier Alexander Lutz, wirkte auch schon am Lovelacemit.
hotel-krone-muenchen.de
PUNKTGENAU!
Ein fantastischer Text für die Einleitung des Real Tech Dialogs 2018, das trifft den Nagel auf den Kopf, finde ich:
Wir reden über Big Data-Analysen in Smart Buildings, aber 88% der Nebenkostenabrechnungen sind falsch.
Wir reden über Robotik, Dispruption und smart Buildings, aber die bestehenden, teuren Gebäudeleittechnikzentralen werden oft nicht genutzt.
Wir reden über Systemanforderungen und -entwicklung, aber die wenigsten haben aktuelle und gepflegte Daten über den Zustand ihrer Objekte.
Wir reden darüber, dass dank Sensorik nur noch da gereinigt wird, wo tatsächlich jemand gesessen hat, und dass nur noch so viel Fläche bereitgestellt wird, wie tatsächlich benötigt wird, aber jeder weiß seit Jahren, dass die Auslastung von Büros maximal um die 60% liegt. Bei allen!
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