AktUeller Senf vom Rollett
Mieten statt kaufen
Wie früher schon mal in diesem Blog beschrieben wurde, geht jetzt das Sharing weiter. Viel weiter. Otto hat in Deutschland ein Web-Service eingerichtet, über das man Haushaltsgeräte mieten kann – anstatt sie zu erwerben. Waschmaschine, Kühlschrank, Trockner und dergleichen werden nicht unbedingt neu, aber quasi neuwertig angeboten. Dreso und das C2C-Prinzp hatten diese Idee ja schon mit noch viel „undenkbareren“ Baustoffen und -teilen angedacht, etwa mit Fassaden oder einzelnen Immobilien-Bestandteilen.
Online Suchen – offline finden

Nach einer von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) im November 2015 veröffentlichten Studie („Store 4.0: Zukunft des stationären Handels“) recherchieren 64% der deutschen Konsumenten vor dem Kauf im Laden online. Digitale Endgeräte wie Smartphones und Tablets werden somit immer häufiger zur Kaufvorbereitung eingesetzt. Die Schwierigkeit besteht jedoch darin, herauszufinden, ob ein gewünschtes Produkt einer bestimmten Marke in der Lieblingsfarbe und passenden Größe im Shopping-Center verfügbar ist und in welchem Shop dieses geführt wird. Ein Wettbewerbsnachteil gegenüber dem Online-Handel, denn der Kunde weicht möglicherweise auf einen Online-Shop aus, obwohl das Produkt im stationären Handel vor Ort sofort verfügbar gewesen wäre. Außerdem muss der Kunde auf eine kompetente Produktberatung verzichten und bei einem Fehlkauf den Mehraufwand der Rücksendung in Kauf nehmen.
Genau hier setzt die „Digital Mall“ an, denn sie verknüpft das tatsächliche Warenangebot in den Shops mit der Online-Welt. Die Schnittstellen hierfür (zwischen ERP-Programmen und Center-Website) gab es bislang noch nie.
Foto: ECE
Tipps für den Makler der Zukunft
Ein kleiner Abriss darüber, was der Makler tun kann, um die Zukunft zu meistern.
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