AktUeller Senf vom Rollett
Energieeffizienzklassen in Europa kaum vergleichbar
Die Bewertung der Energieeffizienz von Gewerbeimmobilien in Europa ist uneinheitlich und erschwert länderübergreifende Vergleiche. Laut einem aktuellen Artikel der Savills-Publikationsreihe Impacts unterscheiden sich die nationalen und regionalen Standards bei Energieausweisen (EPC) teils erheblich.
So kann eine Immobilie, die in einem Land die Bestnote erhält, in einem anderen um bis zu vier Klassenstufen schlechter bewertet werden. In Belgien etwa bedeutet dieselbe Energieperformance in Flandern ein „C“, in Brüssel dagegen ein „D“ oder sogar „F“. Ähnliche Unterschiede zeigen sich zwischen den Niederlanden und Deutschland: Ein niederländisches „A“ kann dort einem deutschen „D“ oder „E“ entsprechen.
Die EU arbeitet mit der überarbeiteten Gebäuderichtlinie (EPBD) zwar an einer stärkeren Harmonisierung. Vollständig beseitigen lassen sich die Abweichungen aber nicht. Lokale politische Prioritäten, technische Anforderungen, Klimarisiken und die Vielfalt der Bestandsgebäude führen weiterhin zu großen regionalen Differenzen.
Grundbuchgeflüster: Wer kauft wo
willhaben hat das erste Quartal 2025 unter die Lupe genommen und liefert spannende Einblicke in Österreichs Immobilienlandschaft. Die Analyse zeigt, wo am meisten gekauft wurde, welche Deals besonders herausstechen – und wo die größten Grundstücke den Besitzer wechselten.
📍 Hotspots der Transaktionen
Die meisten Wohnimmobilien-Verbücherungen fanden in:
Graz-Stadt (Steiermark)
Salzburg-Stadt (Salzburg)
Donaustadt (22. Bezirk / Wien)
Relativ zur Einwohnerzahl lag Eisenstadt-Stadt (Burgenland) an der Spitze. Am wenigsten Bewegung gab es im Bezirk Rohrbach (Oberösterreich).
💰 Exklusive Deals & Rekordpreise
Das teuerste Einfamilienhaus wurde in Döbling (19. Bezirk / Wien) für satte 7 Millionen Euro verkauft.
Die hochpreisigsten Immobilien wechselten vor allem in Wien und Tirol den Eigentümer.
🌍 Grundstücke der Superlative
Ein echtes Schwergewicht war das größte verbücherte Grundstück: über 242.000 Quadratmeter in Hüttenberg (St. Veit an der Glan / Kärnten) – ein Verkauf, der Maßstäbe setzt.
Wiener Hotels zahlen mehr
Der Wiener Hotelmarkt brummt, die Gehälter steigen. Der Hospitality Salary Compass 2025 zeigt, dass die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften steigt und Gehaltsspannen in den gehobenen und Luxushotelsegmenten weiter nach oben tendieren. Angetrieben wird diese Entwicklung von Wiens kulturellem Erbe, einem boomenden Kongresswesen und einer lebendigen Gastronomieszene.
Die Ergebnisse stammen aus der jährlichen Benchmarking-Umfrage der PKF hospitality group. Besonders im Fokus steht die Projektpipeline: Zahlreiche neue Hotels sind geplant oder bereits im Bau. Damit wird nicht nur die Attraktivität des Standorts Wien unterstrichen, sondern auch der steigende Bedarf an gut ausgebildetem Personal.
Zentrale Erkenntnisse der Umfrage 2025
Gesamtwachstum: Jährliche Gehaltssteigerungen in den meisten strategischen und operativen Positionen im Schnitt zwischen +3 % und +7 %.
Stärkste Gehaltszuwächse (2024–2025):
Director of Marketing & Communications (+20 % / +19 %)
Director of Information Systems (+13 % / +13 %)
Reservations Manager (+18 % / +5 %)
Guest Relations Manager (+9 % / +8 %)
Director of Engineering (+13 % / +7 %)
Rückgänge bei einzelnen Positionen:
Systems Manager (–12 % / –11 %)
Director of Purchasing (–7 % / –5 %)
Stewarding Manager (–3 % / –3 %)
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