AktUeller Senf vom Rollett
Desaströs: Stand bei Dekarbonisierung
Witzige Zahlen aus Deutschland. Wahnwitzige: „Immobilienbestandshalter stehen unter Druck, den Gebäudebestand bis 2050 emissionsfrei und damit klimaneutral zu gestalten. Um dieses Ziel zu erreichen, müssten künftig jährlich zwischen 800.000 und 1,2 Millionen Immobilien saniert werden. Zurzeit sind es aber nur rund 280.000.“ Das schreibt eine PR Agentur in einer Aussendung. Zuvor hatte die Agentur gemeinsam mit aedifion eine Umfrage zum Thema Dekarbonisierung unter Projektentwicklern, Bestandshaltern und Finanzierern durchgeführt. „Das Ergebnis: Mehr als 50 Prozent der Befragten besitzen kein Dekarbonisierungskonzept für ihr Immobilienportfolio. 25 Prozent mit Dekarbonisierungskonzept haben keine Kenntnis über den CO2-Ausstoß ihres Portfolios und 60 Prozent verfügen über kein Budget für den Dekarbonisierungspfad.“ Na bravo.
Die aktuelle Ausgabe der IMMOBILIENWIRTSCHAFT
Hoffnung, Mayakalender, MIPIM
Haben wir schon oft gehört, der „Emerging Trends in Real Estate Global Outlook 2025” von PwC und dem ULI bestätigt das, was auch auf der MIPIM vorherrscht: Eine hoffnungsvolle Stimmung mit vorsichtigem Optimismus.
Die Sorgen? Geopolitische Instabilität und anhaltend hohe Zinssätze in einigen Regionen könnten die erhoffte Erholung der Investment- und Vermietungsmärkte verzögern. Gleichzeitig bleiben Klimaziele und Umweltthemen wichtige Anliegen, wobei mit Gegenwind gerechnet wird. Interessanterweise zeigen sich hier deutliche regionale Unterschiede: Während in Europa 67% der Befragten Umwelt- oder Dekarbonisierungsanforderungen als wichtig erachten, haben diese Themen in Asien-Pazifik und Nordamerika weniger Priorität.
Die Chancen? Diese liegen vor allem an der Schnittstelle von Immobilien und Infrastruktur, insbesondere bei Rechenzentren und neuer Energieinfrastruktur – halt schwierig für einen kleinen Wohnbauträger in Österreich …
Insgesamt herrscht teilweise Optimismus, dass sich die Branche dem Ende eines dreijährigen Erneuerungsprozesses nähert. Das Jahr 2025 könnte einen Wendepunkt darstellen oder den Beginn eines neuen Zyklus markieren. Klingt ein bissl nach Maya-Kalender, wo die moderne Menschheit lieber an einen Untergang als an einen Neubeginn glaubt. Hoffentlich nicht…
Die Sorgen? Geopolitische Instabilität und anhaltend hohe Zinssätze in einigen Regionen könnten die erhoffte Erholung der Investment- und Vermietungsmärkte verzögern. Gleichzeitig bleiben Klimaziele und Umweltthemen wichtige Anliegen, wobei mit Gegenwind gerechnet wird. Interessanterweise zeigen sich hier deutliche regionale Unterschiede: Während in Europa 67% der Befragten Umwelt- oder Dekarbonisierungsanforderungen als wichtig erachten, haben diese Themen in Asien-Pazifik und Nordamerika weniger Priorität.
Die Chancen? Diese liegen vor allem an der Schnittstelle von Immobilien und Infrastruktur, insbesondere bei Rechenzentren und neuer Energieinfrastruktur – halt schwierig für einen kleinen Wohnbauträger in Österreich …
Insgesamt herrscht teilweise Optimismus, dass sich die Branche dem Ende eines dreijährigen Erneuerungsprozesses nähert. Das Jahr 2025 könnte einen Wendepunkt darstellen oder den Beginn eines neuen Zyklus markieren. Klingt ein bissl nach Maya-Kalender, wo die moderne Menschheit lieber an einen Untergang als an einen Neubeginn glaubt. Hoffentlich nicht…
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