AktUeller Senf vom Rollett
Null Euro für IVG-Anleihengläubiger
Es wird wieder WIM
Letztes Jahr gab es zum ersten Mal die WIM, die Wiener Immobilienmesse und heuer kommt es zur Neuauflage. Am 15. und 16. März 2014 findet sie also wieder im Congress Center der Messe Wien statt.
Terminlich wird sie wieder parallel zur Einrichtungsmesse „Wohnen & Interieur“ positioniert sein, was jetzt nett ist, wie ich finde, aber eigentlich auch völlig egal. Wer eine Wohnung sucht, interessiert sich noch nicht für die (gehobenen) Einrichtungsmöglichkeiten und umgekehrt. Aber ein Schaden ist die parallele Programmierung genau so wenig, immerhin entsteht ein thematischer Konnex.
Besucher und Aussteller waren letztes Jahr jedenfalls zufrieden: Bei der Besucherbefragung hatten sich 81 Prozent der Befragten mit der Messe insgesamt sehr zufrieden gezeigt, 84 Prozent wollten sie weiterempfehlen, und 88 Prozent bekannten, vom Messebesuch profitiert zu haben. „Wunderschön, eine tolle Messe“, meinte Harald Schippl, Initiator der IAI und Geschäftsführer der Schippl-Haus Bauträger GmbH, und Dieter Schmahel, Leitung Projektentwicklung bei 6B47 Real Estate Investors GmbH bilanzierte: „Ich bin sehr positiv überrascht über die vielen konkreten Anfragen der Messebesucher. Über 90 % tatsächliche Kaufinteressenten haben in den zwei Messetagen unseren Stand besucht.“
Wie viel Geschäft läuft über Makler?
Endlich! Seit Jahren habe ich kritisiert, dass eigentlich niemand weiß, wie viel Geschäft über Makler läuft. 33 Prozent wurden immer wieder zitiert, RE/MAX stützte sich etwa auf diese Zahl bei seiner Jahrespressekonferenz und erklärte damit, dass noch gaaaanz viel Potenzial für Maklergeschäft vorhanden sei. Auf meine Nachfrage, woher die Zahl stamme, konnte niemand eine Antwort geben. Ein ähnliches Spiel beim versuchten Markteintritt von Laforet vor ein paar Jahren.
Jetzt endlich hat IMMOunited, die das Thema Transparenz glaubwürdig und konsequent verfolgen, Klarheit und somit Professionalität in dieses Marktsegment gebracht. 5.000 Personen wurden von Jänner bis September 2013 befragt. Durchschnittlich nehmen 54 % einen Makler in Anspruch. Die Ergebnisse variieren jedoch – je nach Ort.
Hier finden Sie drei zusammenfassende Grafiken, die die geografisch unterschiedliche Verteilung zeigen:
In den Städten im Westen Österreichs läuft nur die Hälfte über einen Makler: Diagramm_Städte
In den ländlichen Gebieten (also nicht in den Städten) gibt es noch am meisten Potenzial: Diagramm_LändlicheGebiete
Besonders beeindruckend: 88 % der Grundstücke am Land werden ohne Makler verkauft: Diagramm_Kategorien
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