AktUeller Senf vom Rollett
Kaufkraftabfluss durch Remote Work
Wenn weniger ins Büro fahren, wird drumherum weniger konsumiert, logisch. Eine Studie in New York City, dem größten Büromarkt der USA, hat ergeben, dass die ArbeitnehmerInnen im Durchschnitt 4.661 Dollar weniger pro Jahr für Dinge wie Essen, Einkaufen und Unterhaltung in der Nähe ihres Arbeitsplatzes ausgeben, was sich auf 12,4 Milliarden Dollar weniger Ausgaben pro Jahr summiert.
WWW: Wohnimmobilien Weltweit

Ein kurzes Stakkato, was so in der Immobilienwelt passiert: Dem Immobilienmarkt in Katar hat die Fußball-WM wenig gebracht. Katars Häuserpreise purzelten im dritten Quartal 2022 um 9,26 Prozent gegenüber dem Vorjahr, nachdem er im zweiten Quartal 2022 um 4,4 Prozent, gesunken war. Am stärksten gewachsen sind die Preis der Middle East-Region übrigens in Ägypten (+17,7 % im Jahresvergleich). Kurzer vergleich mit dem Boom-Land China: Hier wurden nur ein Plus von 4,3 % gemessen.
Dagegen scheint ja noch der Preisverfall in der Ukraine milde: Die Wohnungspreise auf dem Sekundärmarkt in Kiew fielen im Laufe des Jahres bis Q3 2022 um 6,11% (inflationsbereinigt).
Geringe bis mäßige Kapitalwertsteigerungen werden für die südeuropäischen Städte Lissabon, Athen, Rom, Mailand, Barcelona und Madrid prognostiziert, wo Spitzenimmobilien in Zeiten wirtschaftlicher Turbulenzen als sicherer Hafen und Inflationsschutz besonders begehrt sind. Lissabon, ein Spitzenreiter im Jahr 2022, wird voraussichtlich ein anhaltendes, aber langsameres Wachstum verzeichnen, da es 2023 eine breitere Basis internationaler Käufer anziehen wird. Der südeuropäische Spitzenreiter von 2022, Mailand, dürfte seine Position im Jahr 2023 mit einem Preiswachstum zwischen 4 % und 5,9 % festigen, glaubt man bei Savills).
Ganz allgemeie Einschätzung, ebenfalls von Savills: „Nach zwei Jahren atemberaubenden Wachstums werden sich die erstklassigen Wohnimmobilienmärkte im Jahr 2023 abschwächen. Von den 30 globalen Großstädten im Index werden 17 ein langsameres Kapitalwertwachstum als 2022 verzeichnen. Für 13 Städte wird jedoch ein gleichbleibendes oder sogar leicht steigendes Wachstum im Jahr 2023 prognostiziert, und die Mietmärkte werden ein Lichtblick bleiben.“
Neuer Co-Living Riese entsteht

Habyt, der größte Betreiber von Wohngemeinschaften in Europa und Asien, und Common, der größte Betreiber von Wohngemeinschaften in Nordamerika, tun sich zusammen. Das haben sie gestern bekannt gegeben. Das macht sie zu dem weltweit führenden Konzern für Co-Living. Mit Standorten in über 40 Städten und 14 Ländern auf drei Kontinenten wird das fusionierte Unternehmen über 30.000 Einheiten betreiben, die von Co-Living über Studios bis hin zu traditionellen Mietwohnungen reichen.
Sowohl Common als auch Habyt haben ihr Geschäft im Jahr 2022 verdreifacht, und beide Unternehmen rechnen mit einer Verdoppelung ihres Business im Jahr 2023. Und: Mit diesem Zusammenschluss soll das kombinierte Unternehmen im Jahr 2023 profitabel werden. Die kombinierte Habyt-Gruppe, die weiterhin von Habyt-CEO Luca Bovone geleitet wird, wird von führenden Investoren aus der ganzen Welt unterstützt, darunter P101, Vorwerk Ventures, DI Capital Solutions, Sequoia und Mitsubishi, und wurde 2017 in Berlin, Deutschland, gegründet. Habt ist in vielen europäischen Städten (siehe Website), in Wien sind sie bislang allerdings noch nicht gelandet.
SHARE THIS CONTENT WITH: