AktUeller Senf vom Rollett
Kurz, die wichtigsten Punkte des aktuellen RICS Global Commercial Property Monitor (GCPM) für das zweite Quartal 2022:
- Zunehmender Anteil der Befragten weltweit sieht Immobilienmarkt im Abschwung
- Europa: Makroökonomischer Gegenwind belastet Bedingungen auf gesamtem Gewerbeimmobilienmarkt
- Deutschland: Investorenstimmung negativer als Mieterstimmung, stärkste Rückgänge im Einzelhandel und Bürosektor, Industrieimmobilien widerstandsfähiger
- Deutscher Gesamtindex sinkt von -1 auf -20
- 91% schätzen Markt in Deutschland als teuer bzw. sehr teuer ein
- Überbewertungen bergen Abwärtsrisiken
- Nochmals deutliche Verschlechterung der Kreditkonditionen in Deutschland
Arbeitgeber mit Familiensinn
Es wird ja nicht leichter, gute Leute zu bekommen und zu halten, im Gegenteil. Abgesehen von aktuellen Plänen über 4-Tageswochen, finde ich drei Beispiele bemerkenswert: Im oberösterreichischen Perg hat die HABAU GROUP eine Woche die Kinderbetreuung für Mitarbeiter-Familien übernommen. Bänderknüpfen, Bewegung und das üblich hilfreiche Programm, aber auch zwei Besuche beim Maschinentechnischen Bereich der Gruppe. Da checken die Kleinen dann vielleicht auch leichter, was der Beruf ihrer Eltern eigentlich ist und spannend ist sowas mit Baumaschinen und so eh allemal.

Zweites: Bei einem Rundgang durch die BUWOG-Zentrale in der Wiener Rathausstraße habe ich gestaunt: Ein eigenes Eltern-Kind-Zimmer mit zwei Arbeitsplätzen und einer ordentlichen Fläche für Kinder zum Spielen. Spielzeug für alle Altersgruppen. Echt gut, hab ich so noch nie gesehen!!

Drittes: Weniger lustig, aber es zeigt auf, wie Unternehmen in Zukunft Verantwortung für ihre MitarbeiterInnen übernehmen und wie sehr sich Beruf und Privat vermischen. Starbucks, Tesla, Levis, Netflix zahlen ihren Mitarbeiterinnen die Reisekosten, sollten Sie abtreiben wollen/müssen. Heftig, und schräg: Die kapitalistischen Firmen müssen geradebiegen, was die Politik verhaut hat.
Outing: Ich bin Fan
Im Sinne der Transparenz oute ich mich. Ich bin Fan von Solarlux geworden. Nein, ich bekomme von denen keinen Cent, keine Reise, keinen Kugelschreiber.
Ich wusste bislang gar nicht, dass es das gibt. Sehr spezielle Produkte für Fenster und Fassaden und damit kann man echt einen Mehrwert für seinen Wohnraum generieren, wie ich finde. Beispiel:
Ein Projekt in Amsterdam, das brutal begrünt wird und wo man auch in den Wohnungen, die keinen direkten Balkon in den Dschungel raus haben, das Grün reinholen kann, weil man die riesigen Türen aufklappen kann.

Noch ein Beispiel? OK. 24 luxuriöse Eigentumswohnungen in vier Häusern in Deutschland. Mega-transparentes Fassadenkonzept, alles offen, naturnah. 98 Prozent Glasanteil. Der Eindruck wird sogar noch mehr verstärkt, da sich die gläsernen Bauelemente auch über Eck vollständig öffnen lassen.
Also: Ich bin Fan. Sie werden wohl öfters was davon hören, wenn weiterhin so lässige Projekte realisiert werden.



Fotos: Thea van den Heuvel für Solarlux GmbH, Solarlux GmbH
SHARE THIS CONTENT WITH: