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Dubais neue Strategie fürs Hinterland
Europäisches Gesetz für Sanierung statt Neubau
Wieder mehr Dynamik am Investmentmarkt
Makler mit Potenzial
EXPO ohne Transformation
Ein lesenswerter Kommentar von Dirk Lausch (Haufe Verlag) zur EXPO REAL, der nicht den ewig gleichen Pallaver wiederholt („Wie war die Stimmung auf der Messe?“)
KI-optimierter Wolkenkratzer
Das New Yorker Designstudio Oxman hat mit dem „Eden Tower“ ein Konzept für einen Wolkenkratzer der Zukunft vorgestellt. Das Gebäude soll mithilfe künstlicher Intelligenz optimiert werden, heißt es, unter anderem um die Biodiversität in Städten zu fördern.
Der Turm basiert auf einem neuen Ansatz namens „ökologisches Programmieren“. Dabei nutzt Oxman KI-Algorithmen, um Gebäudeformen zu entwickeln, die perfekt an ihre Umgebung angepasst sind. Faktoren wie Sonneneinstrahlung, Wind und Bodenbeschaffenheit werden berücksichtigt, um ideale Bedingungen für Pflanzen und Tiere zu schaffen.
Naja. Fest steht: Schaut innovativ aus.
Foto: Oxman
Modulare Weiterbildung
Super Idee vom Department für Bauen und Umwelt der Universität Krems: ein modulares Weiterbildungsprogramm! „Stackable Programs“ heißt das und fünf Programme im Immobilien- und Facility Management-Bereich starten im Wintersemester 2024/25 dazu. Sie sind „stackable“ und können zu unterschiedlichen Abschlüssen kombiniert werden können. Cool!
Ojeh, zu spät!
Gerade habe ich eine Geschichte über Eishotels fertig gemacht und an den Falstaff Living geschickt, da flattert heute das herein – leider zu spät, aber dennoch witzig, weil halt das erste Eisrestaurants in Amerika.
Ab 17. Januar 2025 wird das Hôtel de Glace in Kanada Schauplatz eines kulinarischen Spektakels, wenn es in Kooperation mit dem Fairmont Le Château Frontenac ein Restaurant aus Eis und Schnee eröffnet. Jeden Freitag und Samstag wird das Menü für rund 165 € pro Person angeboten. Darin inklusive sind der Transport vom Château Frontenac nach Valcartier und zurück, ein Begrüßungscocktail sowie der Besuch des Eishotels mit seinen beeindruckenden Räumen und Skulpturen – und eine Portion Kälte. Haha. Nein im Ernst, das Ganze ist schon sehenswert, weil eine vergängliche Immobilie aus Eis und Schnee mit kunstvoll geschnitzten Eisfiguren – das ist schon einmalig…
Foto: - TQ_P. Renaud_Hotel de Glace
Minister Kocher über den FM-Day
Mietendeckel = weniger Wohnraum
„Der Wohnungsmarkt bleibt angespannt. Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit zeigt, dass die Einführung eines bundesweiten Mietendeckels die Probleme am Wohnungsmarkt nicht lösen würde. Im Gegenteil: Wohnraum wäre noch knapper.“
Das sagt das Institut der deutschen Wirtschaft. Mehr dazu hier.
Die hippsten Hotels
Interessiert, wie die hipsten Hotels derzeit ausschauen? Dan lohnt sich ein Blick auf die Nominierungen der für die „Hotelimmobilie des Jahres 2024“:
- 25hours Hotel Paper Island (Dänemark, Kopenhagen)
- HIIVE Oldenburg (Deutschland, Oldenburg)
- Koenigshof, a Luxury Collection Hotel, Munich (Deutschland, München)
- Loxone Campus Hotel (Österreich, Kollerschlag)
- Luisenhöhe- Gesundheitsresort Schwarzwald (Deutschland, Horben/Schwarzwald)
- OLM Nature Escape (Italien, Sand-Taufers bei Bozen)
- The Hoxton Vienna (Österreich, Wien)
- The Usual Rotterdam (Niederlande, Rotterdam)
- Villa Viva Hamburg (Deutschland, Hamburg)
- W Budapest (Ungarn, Budapest)
Michael Jordan’s Haus als Ladenhüter
Achtung, Schnäppchen! Naja, zumindest, wenn es um das Herabsetzen des Preises geht, ist hier viel drinnen. Das Haus von Michael Jordan in einem Vorort von Chicago ist von 29 Mio. $ auf 14,8 Mio. $ heruntergesetzt worden. Allerdings nicht von jetzt auf gleich. Es wird bereits seit 12 Jahren versucht, für das Ding einen KäuferIn zu finden. Aber Achtung, irgendwer muss auch den Rasen des 56.000 Quadratmeter großen Grundstücks mähen!
35-Mrd-Dollar-Deal
Einer meiner Lieblingsdeals in diesem Jahr. Bei uns weitgehend unbemerkt hat Ägypten ein Grundstück verkauft. Um 35 Mrd. US-Dollar. Auf der keilförmigen Halbinsel namens Ras El Hekma, die ins Mittelmeer hineinragt, entwickelt der Käufer, Abu Dhabi, nun ein 140 km2 großes Tourismusgebiet, dahinter Landwirtschaft und Light Industrial. Mords ein Ding!
Immunes Büro statt Jan Marsalek

Vier Jahre nach der Wirecard-Pleite geht der ehemals als Wirecard-Zentrale geplante Gebäudekomplex am 11. September unter den Namen HEADS als erstes Immune Office Deutschlands offiziell in Betrieb.
Jan Marsalek werden die künftigen Nutzer des HEADS im Gebäude nicht finden (schade eigentlich), dafür aber über 1.000 Pflanzen in den Gemeinschaftsbereichen, 14 Dachterrassen, bis zu 760 E-Ladesäulen für Elektromobilität, eine hauseigene App, ein stylisches Restaurant, eine hauseigene Kita, eine Barista- und Vitalbar, einen Concierge sowie ein Immune Office-Konzept, das Viren und Keime auf ein Minimum reduziert.
Mit dieser Idee hat die Rock Capital Group immerhin einige internationale Mieter gewinnen können – etwa die Tempo-Mutter Essity und die französische Crédit Agricole Leasing & Factoring S.A.
Schwache ESG-Dienstleister

Nicht so toll schneiden die ESG-Dienstleister für Immobilienunternehmen ab, wenn man die aktuelle Untersuchung von Bell Management Consultants durchliest. Die Auftraggeber sind deutlich unzufriedener mit der Leistung der Anbieter. Warum das? Weil die Auftraggeber ordentliche Ergebnisse und vor allem immer mehr Sicherheit dabei haben wollen (eigentlich legitim, dass sie mal kein Wischiwaschi wollen, oder?) und dazu kommt dann, dass bei den Beratern zu wenig (kompetentes) Personal da ist bzw. es keine stabile Kundenbetreuung gibt, weil die Leute zu viel wechseln.
Taxonomie: Die besten 15 % sind endlich definiert
Bye, bye Datenlücke! Um die Taxonomie-Verpflichtungen korrekt zu erfüllen, braucht man in Österreich eine bestimmte Benchmark, an der sich die Bewertung des eigenen Gebäudes orientiert – die Taxonomie verlangt, sich an den oberen 15 Prozent des Gebäudebestandes zu messen.
Bloß: die waren nicht definiert. Keiner wusste bislang, welche Gebäude das seien. Vakuum.
Dank Drees & Sommer und der ÖGNI gibt es nun endlich eine Orientierung. Sie haben in einer Studie die 15 Prozent analysiert und festgehalten. Das ermöglicht, die EU-Taxonomiefähigkeit von Bestandsgebäuden zu bestimmen und Maßnahmen für Objekte abzuleiten, welche diese nicht erfüllen.
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Dubais neue Strategie fürs Hinterland
Zu den Projekten gehören neue Dienstleistungen für die Bewohner, wie Gesundheitseinrichtungen und Kindergärten, sowie touristische Attraktionen wie eine Kunsthalle und Zentren für traditionelle Künste und Beduinentechniken.
Ein Schwerpunkt ist die Entwicklung der 100 Kilometer langen „Saih Al Salam Scenic Route“, die den Wüstentourismus fördern soll. Der Touristenverkehr in dieser Region soll bis 2040 von 500.000 auf über drei Millionen Besucher pro Jahr steigen. Entlang der Route sind mehrere Stationen geplant, darunter ein traditioneller Markt, ein Open-Air-Kino, ein Abenteuerpark und eine Wüsten-Adventure-Station für Aktivitäten wie Sandboarding und Dünenfahrten.
Europäisches Gesetz für Sanierung statt Neubau
Wieder mehr Dynamik am Investmentmarkt
Makler mit Potenzial
EXPO ohne Transformation
Ein lesenswerter Kommentar von Dirk Lausch (Haufe Verlag) zur EXPO REAL, der nicht den ewig gleichen Pallaver wiederholt („Wie war die Stimmung auf der Messe?“)
KI-optimierter Wolkenkratzer
Das New Yorker Designstudio Oxman hat mit dem „Eden Tower“ ein Konzept für einen Wolkenkratzer der Zukunft vorgestellt. Das Gebäude soll mithilfe künstlicher Intelligenz optimiert werden, heißt es, unter anderem um die Biodiversität in Städten zu fördern.
Der Turm basiert auf einem neuen Ansatz namens „ökologisches Programmieren“. Dabei nutzt Oxman KI-Algorithmen, um Gebäudeformen zu entwickeln, die perfekt an ihre Umgebung angepasst sind. Faktoren wie Sonneneinstrahlung, Wind und Bodenbeschaffenheit werden berücksichtigt, um ideale Bedingungen für Pflanzen und Tiere zu schaffen.
Naja. Fest steht: Schaut innovativ aus.
Foto: Oxman
Modulare Weiterbildung
Super Idee vom Department für Bauen und Umwelt der Universität Krems: ein modulares Weiterbildungsprogramm! „Stackable Programs“ heißt das und fünf Programme im Immobilien- und Facility Management-Bereich starten im Wintersemester 2024/25 dazu. Sie sind „stackable“ und können zu unterschiedlichen Abschlüssen kombiniert werden können. Cool!
Ojeh, zu spät!
Gerade habe ich eine Geschichte über Eishotels fertig gemacht und an den Falstaff Living geschickt, da flattert heute das herein – leider zu spät, aber dennoch witzig, weil halt das erste Eisrestaurants in Amerika.
Ab 17. Januar 2025 wird das Hôtel de Glace in Kanada Schauplatz eines kulinarischen Spektakels, wenn es in Kooperation mit dem Fairmont Le Château Frontenac ein Restaurant aus Eis und Schnee eröffnet. Jeden Freitag und Samstag wird das Menü für rund 165 € pro Person angeboten. Darin inklusive sind der Transport vom Château Frontenac nach Valcartier und zurück, ein Begrüßungscocktail sowie der Besuch des Eishotels mit seinen beeindruckenden Räumen und Skulpturen – und eine Portion Kälte. Haha. Nein im Ernst, das Ganze ist schon sehenswert, weil eine vergängliche Immobilie aus Eis und Schnee mit kunstvoll geschnitzten Eisfiguren – das ist schon einmalig…
Foto: - TQ_P. Renaud_Hotel de Glace
Minister Kocher über den FM-Day
Mietendeckel = weniger Wohnraum
„Der Wohnungsmarkt bleibt angespannt. Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit zeigt, dass die Einführung eines bundesweiten Mietendeckels die Probleme am Wohnungsmarkt nicht lösen würde. Im Gegenteil: Wohnraum wäre noch knapper.“
Das sagt das Institut der deutschen Wirtschaft. Mehr dazu hier.
Die hippsten Hotels
Interessiert, wie die hipsten Hotels derzeit ausschauen? Dan lohnt sich ein Blick auf die Nominierungen der für die „Hotelimmobilie des Jahres 2024“:
- 25hours Hotel Paper Island (Dänemark, Kopenhagen)
- HIIVE Oldenburg (Deutschland, Oldenburg)
- Koenigshof, a Luxury Collection Hotel, Munich (Deutschland, München)
- Loxone Campus Hotel (Österreich, Kollerschlag)
- Luisenhöhe- Gesundheitsresort Schwarzwald (Deutschland, Horben/Schwarzwald)
- OLM Nature Escape (Italien, Sand-Taufers bei Bozen)
- The Hoxton Vienna (Österreich, Wien)
- The Usual Rotterdam (Niederlande, Rotterdam)
- Villa Viva Hamburg (Deutschland, Hamburg)
- W Budapest (Ungarn, Budapest)
Michael Jordan’s Haus als Ladenhüter
Achtung, Schnäppchen! Naja, zumindest, wenn es um das Herabsetzen des Preises geht, ist hier viel drinnen. Das Haus von Michael Jordan in einem Vorort von Chicago ist von 29 Mio. $ auf 14,8 Mio. $ heruntergesetzt worden. Allerdings nicht von jetzt auf gleich. Es wird bereits seit 12 Jahren versucht, für das Ding einen KäuferIn zu finden. Aber Achtung, irgendwer muss auch den Rasen des 56.000 Quadratmeter großen Grundstücks mähen!
35-Mrd-Dollar-Deal
Einer meiner Lieblingsdeals in diesem Jahr. Bei uns weitgehend unbemerkt hat Ägypten ein Grundstück verkauft. Um 35 Mrd. US-Dollar. Auf der keilförmigen Halbinsel namens Ras El Hekma, die ins Mittelmeer hineinragt, entwickelt der Käufer, Abu Dhabi, nun ein 140 km2 großes Tourismusgebiet, dahinter Landwirtschaft und Light Industrial. Mords ein Ding!
Immunes Büro statt Jan Marsalek

Vier Jahre nach der Wirecard-Pleite geht der ehemals als Wirecard-Zentrale geplante Gebäudekomplex am 11. September unter den Namen HEADS als erstes Immune Office Deutschlands offiziell in Betrieb.
Jan Marsalek werden die künftigen Nutzer des HEADS im Gebäude nicht finden (schade eigentlich), dafür aber über 1.000 Pflanzen in den Gemeinschaftsbereichen, 14 Dachterrassen, bis zu 760 E-Ladesäulen für Elektromobilität, eine hauseigene App, ein stylisches Restaurant, eine hauseigene Kita, eine Barista- und Vitalbar, einen Concierge sowie ein Immune Office-Konzept, das Viren und Keime auf ein Minimum reduziert.
Mit dieser Idee hat die Rock Capital Group immerhin einige internationale Mieter gewinnen können – etwa die Tempo-Mutter Essity und die französische Crédit Agricole Leasing & Factoring S.A.
Schwache ESG-Dienstleister

Nicht so toll schneiden die ESG-Dienstleister für Immobilienunternehmen ab, wenn man die aktuelle Untersuchung von Bell Management Consultants durchliest. Die Auftraggeber sind deutlich unzufriedener mit der Leistung der Anbieter. Warum das? Weil die Auftraggeber ordentliche Ergebnisse und vor allem immer mehr Sicherheit dabei haben wollen (eigentlich legitim, dass sie mal kein Wischiwaschi wollen, oder?) und dazu kommt dann, dass bei den Beratern zu wenig (kompetentes) Personal da ist bzw. es keine stabile Kundenbetreuung gibt, weil die Leute zu viel wechseln.
Taxonomie: Die besten 15 % sind endlich definiert
Bye, bye Datenlücke! Um die Taxonomie-Verpflichtungen korrekt zu erfüllen, braucht man in Österreich eine bestimmte Benchmark, an der sich die Bewertung des eigenen Gebäudes orientiert – die Taxonomie verlangt, sich an den oberen 15 Prozent des Gebäudebestandes zu messen.
Bloß: die waren nicht definiert. Keiner wusste bislang, welche Gebäude das seien. Vakuum.
Dank Drees & Sommer und der ÖGNI gibt es nun endlich eine Orientierung. Sie haben in einer Studie die 15 Prozent analysiert und festgehalten. Das ermöglicht, die EU-Taxonomiefähigkeit von Bestandsgebäuden zu bestimmen und Maßnahmen für Objekte abzuleiten, welche diese nicht erfüllen.