Rollett bloggt seinen Senf.
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GalCap kauft in Wien
Und wieder schlägt GalCap Europe zu, diesmal in Wien: Der Wiener Investment- und Assetmanager hat zwei Büro- und Laborobjekte gekauft, und zwar das Vienna Bio Center II (im 3. Bezirk) und das Vienna Competence Center (im 9. Bezirk). GalCap Europe wurde beim Ankauf von Otto Immobilien beraten, die Verkäuferseite wurde von EHL Immobilien begleitet.
Foto: Christian Steinbrenner
40100: Fortschritt – nein, danke!
Liebes Taxi 40100, hiermit streiche ich Sie aus meinen Kontakten, werde sicher nicht mehr mit einem Ihrer Taxis fahren und Sie gerne als ausschließlich rückwärtsgewandtes Unternehmen zitieren. Dabei will ich ja gerade mit einem Taxi will vorwärts kommen.
Anstatt Services zu verbessern, klagen Sie UBER. Die Digitalisierung verhindern – komische Idee.
Außerdem hätte ich in einem Taxi gerne Fahrer, die mich nicht ständig nach dem Weg fragen, die stattdessen ihr Navi verwenden und mit denen ich nicht über Ausländer schimpfen muss. Auch über die Sitze gebreitete Decken, damit selbige geschont werden, finde ich recht unattraktiv. Bargeldlos zahlen finde ich auch recht fein, besser als „Ich habe kein Gerät und wenn doch ist es kaputt“. Transparenz, welcher Fahrer wo meine Kinder abholt, halte ich ebenso für interessant. Ach, es ist Zeitverschwendung, Sie werden ja doch nicht klüger.
Ich bewerte gerne die Fahrer von UBER und werde auch als Fahrgast gerne bewertet. Hoffentlich bald wieder auch in Wien.
Webinar für mehr Maklererfolg
Innovation und Veränderung sind auch in der Immobilienvermittlung angesagt. Makler müssen sich den modernen Rahmenbedingungen anpassen. Ein Tool dafür ist das neue E-Learning-Konzept „Erfolgsfaktoren für Immobilienmakler“. Dafür öffnet RE/MAX einen Teil seiner Akademie für die Öffentlichkeit, in Kooperation mit dem Linde Verlag werden insgesamt 12 Module von Apirl bis dezemeber 2018 als Webinar angeboten. Die Themen reichen von Kooperationen von Maklern, Social Media-Marketing, After Sales-Strategien, bis zu Zivilrecht & Konsumentenschutz und für Makler relevantes Steuerrecht. Die einzelnen Inhalte sind so aufgeteilt:
- Modul 1: Das Geheimnis von mehr Geschäft
- Modul 2: Bei Datenschutz & Co auf der sicheren Seite
- Modul 3: Modernes Marketing und Social Media
- Modul 4: Provision gesichert?!
- Modul 5: Der Weg zum Kunden – vom Nein zum Ja
- Modul 6: Kunden werden Sie lieben – Powertool After Sales
- Modul 7: Verkaufen wie ein Profi – wer fragt, gewinnt
- Modul 8: Das A & O für den richtigen Preis
- Modul 9: Eine perfekte Besichtigung in den Augen des Kunden
- Modul 10: Teure Irrtümer vermeiden – die Rechte des Kunden
- Modul 11: MRG & WEG – so haben Sie das Wohnrecht im Griff
- Modul 12: ImmoESt & Co für Ihre Maklerpraxis
Die Module können einzeln oder als Gesamtpaket gebucht werden. Alle Details und Termine finden sich hier.
„Wir profitieren von den Synergien zweier starker Partner und können so Maklern ein erstklassiges neues Weiterbildungsformat bieten – damit setzen wir gemeinsam neue Maßstäbe“,
meint Klaus Kornherr, Geschäftsführer des Linde Verlags, zu der bislang einzigartigen Kooperation.
Standards zur digitalen Immobilienbewertung
„Die Digitalisierung ermöglicht die Automatisierung vieler Dienstleistungsberufe. Wenn sich die Arbeit verändert, müssen sich auch die Gebäude, in denen die Arbeit erledigt wird, anpassen“, meint gif-Präsident Prof. Dr. Tobias Just auf der Fachtagung zur Digitalisierung der Immobilienbewertung am 10. April in Frankfurt. Wesentliche Basis für die neuartige Bewertung: eine einheitliche Datenstruktur. Daher veröffentlichte die gif Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e. V. in Kooperation mit dem BIIS bereits im Juni 2017 die V2.0 der Richtlinie zum Immobilien-Daten-Austausch. Diese umfasst die standardisierte Lieferung von Bewertungsgrunddaten an den Gutachter und die Rücklieferung von Wertgutachten durch den Gutachter an den Auftraggeber.
Die Anwendung des Standards in der Praxis werde aktuell in einem Pilotprojekt der Unternehmen RREEF und Lehn & Partner getestet. Ihr Resümee aus der gemeinsamen Anwendung des gif-Standards lautete kurz und knapp: „Zgif hilft, den Bewertungsprozess zu beschleunigen“, so die beiden Unternehmensvertreter. Was Digitalisierung sonst noch für die Bewertung leisten kann, finden Sie auch hier.
Servicierte Apartments brummen nur so
580 Serviced Apartments in einem Haus? Das geht. „Vor fünf Jahren wäre dies noch undenkbar gewesen“, erklärt Anett Gregorius, Gründerin und Inhaberin von Apartmentservice. „Genauso die aktuelle Bedeutung des Brandings: Bereits bei der Entwicklung von Konzepten wird das Roll-out mitgeplant und die erarbeiteten Qualitätsstandards auf neue Marken übertragen.“ So seien in Deutschland allein bis 2019 weitere 13.000 Serviced-Apartment-Einheiten geplant, das ist ein Plus von 40 Prozent! Österreich hinkt in diesem Markt noch deutlich hinterher, Entwickler bauen daher seit Jahren auf Teufel komm raus in dieser Assetklasse. Verständlich wenn man den Renditekorridor der letzten 12 Monate europaweit anschaut: er lag zwischen 4,6 und 5,2 %, laut Catella Research. Deren aktueller Research spricht von rund 10.500 Einheiten in der Pipeline in ganz Europa.
Foto: Harrys Home
Dieser Bericht mutmaßt aufrgund verdächtiger Stellenanzeigen, dass wework als nächstes das Retails-Geschäft umkrempeln will.
Abtei gewinnt MIPIM-Double
Im Mai 2017 fand ich den Zubau zu einem Benediktinerkloster in Deutschland in diesem Blog erwähnenswert. Jetzt hat das Katholisch-Soziale Institut Abtei Michaelsberg auf der MIPIM gleich zwei Preise abgeräumt. Es gewann in der Kategorie Hotels & Ferienanlagen und erhielt darüber hinaus den Special Jury Award.
Foto: HGEsch, Hennef
Ausgerechnet Ungarn!
Trotz kritischer politischer Lage, sieht die Immobilienkonjunktur in Ungarn ausgesprochen positiv aus. Aus vielen Quellen hört man, dass Investoren wieder zuschlagen wollen – oder das bereits getan haben. Warimpex kauft etwa ein Bestands-Bürogebäude in Budapest, der Wiener Investment- und Assetmanager GalCap Europe hat vor kurzem das Objekt Central Udvar (siehe Bild) in der Hauptstadt erworden – nach Merkur Palota die zweite Akquisition in der ungarischen Hauptstadt. Der Ankauf erfolgte im Rahmen des CEE-Mandats eines deutschen Versorgungswerkes, dessen Individualfonds von Institutional Investment Partners administriert wird. Marco Kohla, Managing Director von GalCap Europe, dazu:
„Central Udvar passt hervorragend in unsere Strategie von qualitativ hochwertigen Immobilien in absoluten Zentrumslagen. Wir werden unsere Investitionsaktivitäten in Wien, Budapest, Warschau und Prag heuer weiter ausbauen. Die Dynamik in diesen Märkten ist weiterhin außergewöhnlich und wird von starken Fundamentaldaten unterstützt.“
Große Anteile am steigenden Markt trugen im letzten Jahr Transaktionen sowie die Bereiche Büro und Logistik, meint Fanni Hahn, Rechtsanwältin und Leiterin des Hungarian Desks bei BAIER Rechtsanwälte. Nach der Talfahrt im letzten Jahrzehnt und trotz steigender Preise lebe auch der Wohnbau wieder auf. Gründe dafür seien unter anderen staatliche Förderungen und steuerliche Begünstigungen. Auch in den nächsten zwei bis drei Jahren ist mit Aufschwung zu rechnen, ist Hahn überzeugt, denn neben den einheimischen sind auch wieder ausländischen Entwickler und Investoren aktiv – siehe oben …
Gastro kann Retailausfall nicht kompensieren
„Durch den weiterhin äußerst dynamischen Wachstumspfad des E-Commerce muss sich der Handel praktisch ´im Stundentakt´ neu justieren. Dies betrifft nicht nur die Innenstadtlagen von A-, B- und C-Städten, sondern auch die Ein- und Ausfall- sowie Zubringerstraßen“, meint Jens Lütjen, Partner von DAVE (Deutscher Anlage-Immobilien Verbund, ein Zusammenschluss von elf Immobilienberatungsunternehmen).
Generell würden A-Städte im Innenstadtbereich eine höhere Fluktuation im erdgeschossigen Bereich verzeichnen, dennoch aber den Einzelhandelsbesatz insgesamt stärker halten können als B- und C-Städte, so Lütjen weiter. „Hier wird alleine die Gastronomie eine Kompensation nicht leisten können, so dass B- und C-Städte darum kämpfen werden, einen attraktiven Handelsbesatz sowie auch Multichannel-Konzepte zu implementieren, damit die Innenstädte als öffentliche Räume für Bürger und Touristen attraktiv bleiben.“
Auf zur MIPIM

Zukunft der Makler
Ich entschuldige mich, weil Eigenlob ja gar nicht so meine Sache ist. Aber weil ich jetzt – gut ein Jahr nach Publikation meines Buches – das Vorwort für einen Vortrag morgen auf der FH Kufstein angepasst habe, und es nach wie vor für relevant halte, poste ich es hier mal:
„Stellen Sie den Sekt kalt. Egal ob Sie Makler, Immobiliensuchender oder Eigentümer sind: Es wird für alle besser.
Davor muss der Schaumwein aber noch kühlen. Das wird eine taffe Zeit und es gibt viel zu erledigen. Vor allem für die Makler, wenn sie die nächsten zehn Jahr überleben wollen. Lange Zeit waren sie Vermittler zwischen Angebot und Nachfrage. Plötzlich hat sich das geändert. Die Google-Ökonomie radiert ihre aktuellen Geschäftsmodelle aus, Wertschöpfungsketten werden verdichtet, ineffiziente Märkte verschwinden, siehe Reisebüros, Musikindustrie, Versicherungen … Und obwohl schon jetzt absehbar, werden viele dann auch noch überrascht sein, wenn das Bestellerprinzip kommt – wie die Autofahrer beim ersten Schnee im November. Wer hätte damit gerechnet, dass es justament zu dieser Jahreszeit wieder schneit?
Es gibt viele Wege für Immobilienmakler, sich schon jetzt fit zu machen für die Veränderungen. Die ersten, die Mutigen werden es leichter haben. Jeder, der rechtzeitig antizipiert, gewinnt. Manche von ihnen werden zu Helden. Zum unumgänglichen Berater für ihre gerne zahlenden Kunden, zum selbstverständlichen Verkaufskanal für Abgeber, zum Platzhirsch auf ihrer „Farm“ und zum Internetkaiser. Ach ja, und manche von ihnen werden sterben. Wer weiterwurstelt und sein Geschäftsmodell ohne klaren Kundennutzen und ohne Positionierung aufbaut, der wird die Sektkorken der Ex-Kollegen hören, während er im Warteraum des AMS Löcher in die Luft starrt.
So radikal? Ja. Aber auch so einfach.“
Sofitel Wien: Neue Marke und Facelift

In Wien-Leopoldstadt soll er jedenfalls ab Herbst 2018 im Namen stehen, schon im April rechnet Accor mit der Fertigstellung der Renovierungsarbeiten der 182 Zimmer und der Lobby. Immerhin! Offensichtlich hat man es geschafft, die rigiden Vorgaben des schwarz-weiß Architekten Jean Nouvell auszuhebeln.
„SO/ Hotels sind für Socializer aus aller Welt und trendige Locals der Ort, um zu sehen und gesehen zu werden“, so Duncan O’Rourke, Chief Operating Officer Europe Luxury Brands von Accor. Ach!
Fotos: AccorHotels/Gilles Trillard
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GalCap kauft in Wien

Foto: Christian Steinbrenner
40100: Fortschritt – nein, danke!
Liebes Taxi 40100, hiermit streiche ich Sie aus meinen Kontakten, werde sicher nicht mehr mit einem Ihrer Taxis fahren und Sie gerne als ausschließlich rückwärtsgewandtes Unternehmen zitieren. Dabei will ich ja gerade mit einem Taxi will vorwärts kommen.
Anstatt Services zu verbessern, klagen Sie UBER. Die Digitalisierung verhindern – komische Idee.
Außerdem hätte ich in einem Taxi gerne Fahrer, die mich nicht ständig nach dem Weg fragen, die stattdessen ihr Navi verwenden und mit denen ich nicht über Ausländer schimpfen muss. Auch über die Sitze gebreitete Decken, damit selbige geschont werden, finde ich recht unattraktiv. Bargeldlos zahlen finde ich auch recht fein, besser als „Ich habe kein Gerät und wenn doch ist es kaputt“. Transparenz, welcher Fahrer wo meine Kinder abholt, halte ich ebenso für interessant. Ach, es ist Zeitverschwendung, Sie werden ja doch nicht klüger.
Ich bewerte gerne die Fahrer von UBER und werde auch als Fahrgast gerne bewertet. Hoffentlich bald wieder auch in Wien.
Webinar für mehr Maklererfolg
Innovation und Veränderung sind auch in der Immobilienvermittlung angesagt. Makler müssen sich den modernen Rahmenbedingungen anpassen. Ein Tool dafür ist das neue E-Learning-Konzept „Erfolgsfaktoren für Immobilienmakler“. Dafür öffnet RE/MAX einen Teil seiner Akademie für die Öffentlichkeit, in Kooperation mit dem Linde Verlag werden insgesamt 12 Module von Apirl bis dezemeber 2018 als Webinar angeboten. Die Themen reichen von Kooperationen von Maklern, Social Media-Marketing, After Sales-Strategien, bis zu Zivilrecht & Konsumentenschutz und für Makler relevantes Steuerrecht. Die einzelnen Inhalte sind so aufgeteilt:
- Modul 1: Das Geheimnis von mehr Geschäft
- Modul 2: Bei Datenschutz & Co auf der sicheren Seite
- Modul 3: Modernes Marketing und Social Media
- Modul 4: Provision gesichert?!
- Modul 5: Der Weg zum Kunden – vom Nein zum Ja
- Modul 6: Kunden werden Sie lieben – Powertool After Sales
- Modul 7: Verkaufen wie ein Profi – wer fragt, gewinnt
- Modul 8: Das A & O für den richtigen Preis
- Modul 9: Eine perfekte Besichtigung in den Augen des Kunden
- Modul 10: Teure Irrtümer vermeiden – die Rechte des Kunden
- Modul 11: MRG & WEG – so haben Sie das Wohnrecht im Griff
- Modul 12: ImmoESt & Co für Ihre Maklerpraxis
Die Module können einzeln oder als Gesamtpaket gebucht werden. Alle Details und Termine finden sich hier.
„Wir profitieren von den Synergien zweier starker Partner und können so Maklern ein erstklassiges neues Weiterbildungsformat bieten – damit setzen wir gemeinsam neue Maßstäbe“,
meint Klaus Kornherr, Geschäftsführer des Linde Verlags, zu der bislang einzigartigen Kooperation.
Standards zur digitalen Immobilienbewertung
„Die Digitalisierung ermöglicht die Automatisierung vieler Dienstleistungsberufe. Wenn sich die Arbeit verändert, müssen sich auch die Gebäude, in denen die Arbeit erledigt wird, anpassen“, meint gif-Präsident Prof. Dr. Tobias Just auf der Fachtagung zur Digitalisierung der Immobilienbewertung am 10. April in Frankfurt. Wesentliche Basis für die neuartige Bewertung: eine einheitliche Datenstruktur. Daher veröffentlichte die gif Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e. V. in Kooperation mit dem BIIS bereits im Juni 2017 die V2.0 der Richtlinie zum Immobilien-Daten-Austausch. Diese umfasst die standardisierte Lieferung von Bewertungsgrunddaten an den Gutachter und die Rücklieferung von Wertgutachten durch den Gutachter an den Auftraggeber.
Die Anwendung des Standards in der Praxis werde aktuell in einem Pilotprojekt der Unternehmen RREEF und Lehn & Partner getestet. Ihr Resümee aus der gemeinsamen Anwendung des gif-Standards lautete kurz und knapp: „Zgif hilft, den Bewertungsprozess zu beschleunigen“, so die beiden Unternehmensvertreter. Was Digitalisierung sonst noch für die Bewertung leisten kann, finden Sie auch hier.
Servicierte Apartments brummen nur so
580 Serviced Apartments in einem Haus? Das geht. „Vor fünf Jahren wäre dies noch undenkbar gewesen“, erklärt Anett Gregorius, Gründerin und Inhaberin von Apartmentservice. „Genauso die aktuelle Bedeutung des Brandings: Bereits bei der Entwicklung von Konzepten wird das Roll-out mitgeplant und die erarbeiteten Qualitätsstandards auf neue Marken übertragen.“ So seien in Deutschland allein bis 2019 weitere 13.000 Serviced-Apartment-Einheiten geplant, das ist ein Plus von 40 Prozent! Österreich hinkt in diesem Markt noch deutlich hinterher, Entwickler bauen daher seit Jahren auf Teufel komm raus in dieser Assetklasse. Verständlich wenn man den Renditekorridor der letzten 12 Monate europaweit anschaut: er lag zwischen 4,6 und 5,2 %, laut Catella Research. Deren aktueller Research spricht von rund 10.500 Einheiten in der Pipeline in ganz Europa.
Foto: Harrys Home
Dieser Bericht mutmaßt aufrgund verdächtiger Stellenanzeigen, dass wework als nächstes das Retails-Geschäft umkrempeln will.
Abtei gewinnt MIPIM-Double
Im Mai 2017 fand ich den Zubau zu einem Benediktinerkloster in Deutschland in diesem Blog erwähnenswert. Jetzt hat das Katholisch-Soziale Institut Abtei Michaelsberg auf der MIPIM gleich zwei Preise abgeräumt. Es gewann in der Kategorie Hotels & Ferienanlagen und erhielt darüber hinaus den Special Jury Award.
Foto: HGEsch, Hennef
Ausgerechnet Ungarn!
Trotz kritischer politischer Lage, sieht die Immobilienkonjunktur in Ungarn ausgesprochen positiv aus. Aus vielen Quellen hört man, dass Investoren wieder zuschlagen wollen – oder das bereits getan haben. Warimpex kauft etwa ein Bestands-Bürogebäude in Budapest, der Wiener Investment- und Assetmanager GalCap Europe hat vor kurzem das Objekt Central Udvar (siehe Bild) in der Hauptstadt erworden – nach Merkur Palota die zweite Akquisition in der ungarischen Hauptstadt. Der Ankauf erfolgte im Rahmen des CEE-Mandats eines deutschen Versorgungswerkes, dessen Individualfonds von Institutional Investment Partners administriert wird. Marco Kohla, Managing Director von GalCap Europe, dazu:
„Central Udvar passt hervorragend in unsere Strategie von qualitativ hochwertigen Immobilien in absoluten Zentrumslagen. Wir werden unsere Investitionsaktivitäten in Wien, Budapest, Warschau und Prag heuer weiter ausbauen. Die Dynamik in diesen Märkten ist weiterhin außergewöhnlich und wird von starken Fundamentaldaten unterstützt.“
Große Anteile am steigenden Markt trugen im letzten Jahr Transaktionen sowie die Bereiche Büro und Logistik, meint Fanni Hahn, Rechtsanwältin und Leiterin des Hungarian Desks bei BAIER Rechtsanwälte. Nach der Talfahrt im letzten Jahrzehnt und trotz steigender Preise lebe auch der Wohnbau wieder auf. Gründe dafür seien unter anderen staatliche Förderungen und steuerliche Begünstigungen. Auch in den nächsten zwei bis drei Jahren ist mit Aufschwung zu rechnen, ist Hahn überzeugt, denn neben den einheimischen sind auch wieder ausländischen Entwickler und Investoren aktiv – siehe oben …
Gastro kann Retailausfall nicht kompensieren
„Durch den weiterhin äußerst dynamischen Wachstumspfad des E-Commerce muss sich der Handel praktisch ´im Stundentakt´ neu justieren. Dies betrifft nicht nur die Innenstadtlagen von A-, B- und C-Städten, sondern auch die Ein- und Ausfall- sowie Zubringerstraßen“, meint Jens Lütjen, Partner von DAVE (Deutscher Anlage-Immobilien Verbund, ein Zusammenschluss von elf Immobilienberatungsunternehmen).
Generell würden A-Städte im Innenstadtbereich eine höhere Fluktuation im erdgeschossigen Bereich verzeichnen, dennoch aber den Einzelhandelsbesatz insgesamt stärker halten können als B- und C-Städte, so Lütjen weiter. „Hier wird alleine die Gastronomie eine Kompensation nicht leisten können, so dass B- und C-Städte darum kämpfen werden, einen attraktiven Handelsbesatz sowie auch Multichannel-Konzepte zu implementieren, damit die Innenstädte als öffentliche Räume für Bürger und Touristen attraktiv bleiben.“
Auf zur MIPIM

Zukunft der Makler
Ich entschuldige mich, weil Eigenlob ja gar nicht so meine Sache ist. Aber weil ich jetzt – gut ein Jahr nach Publikation meines Buches – das Vorwort für einen Vortrag morgen auf der FH Kufstein angepasst habe, und es nach wie vor für relevant halte, poste ich es hier mal:
„Stellen Sie den Sekt kalt. Egal ob Sie Makler, Immobiliensuchender oder Eigentümer sind: Es wird für alle besser.
Davor muss der Schaumwein aber noch kühlen. Das wird eine taffe Zeit und es gibt viel zu erledigen. Vor allem für die Makler, wenn sie die nächsten zehn Jahr überleben wollen. Lange Zeit waren sie Vermittler zwischen Angebot und Nachfrage. Plötzlich hat sich das geändert. Die Google-Ökonomie radiert ihre aktuellen Geschäftsmodelle aus, Wertschöpfungsketten werden verdichtet, ineffiziente Märkte verschwinden, siehe Reisebüros, Musikindustrie, Versicherungen … Und obwohl schon jetzt absehbar, werden viele dann auch noch überrascht sein, wenn das Bestellerprinzip kommt – wie die Autofahrer beim ersten Schnee im November. Wer hätte damit gerechnet, dass es justament zu dieser Jahreszeit wieder schneit?
Es gibt viele Wege für Immobilienmakler, sich schon jetzt fit zu machen für die Veränderungen. Die ersten, die Mutigen werden es leichter haben. Jeder, der rechtzeitig antizipiert, gewinnt. Manche von ihnen werden zu Helden. Zum unumgänglichen Berater für ihre gerne zahlenden Kunden, zum selbstverständlichen Verkaufskanal für Abgeber, zum Platzhirsch auf ihrer „Farm“ und zum Internetkaiser. Ach ja, und manche von ihnen werden sterben. Wer weiterwurstelt und sein Geschäftsmodell ohne klaren Kundennutzen und ohne Positionierung aufbaut, der wird die Sektkorken der Ex-Kollegen hören, während er im Warteraum des AMS Löcher in die Luft starrt.
So radikal? Ja. Aber auch so einfach.“
Sofitel Wien: Neue Marke und Facelift

In Wien-Leopoldstadt soll er jedenfalls ab Herbst 2018 im Namen stehen, schon im April rechnet Accor mit der Fertigstellung der Renovierungsarbeiten der 182 Zimmer und der Lobby. Immerhin! Offensichtlich hat man es geschafft, die rigiden Vorgaben des schwarz-weiß Architekten Jean Nouvell auszuhebeln.
„SO/ Hotels sind für Socializer aus aller Welt und trendige Locals der Ort, um zu sehen und gesehen zu werden“, so Duncan O’Rourke, Chief Operating Officer Europe Luxury Brands von Accor. Ach!
Fotos: AccorHotels/Gilles Trillard






