Rollett bloggt seinen Senf.
Raw and 100% SEO-free!
Rollett bloggt seinen Senf.
Raw and 100% SEO-free!
Zinsen werden steigen?
Reiche Länder haben mehr Sozialwohnungen
Wiener Wohnungsmarkt erholt sich langsam
Die Nachfrage nach Eigentums- und Anlegerwohnungen steigt deutlich, weiterhin gibt es viel zu wenig Mietwohnungen auf dem Markt. Die Finanzierungen werden günstiger, aber Banken bleiben bei Kreditvergabe restriktiv. Neue Projekte werden noch kaum gestartet, die wirtschaftliche Lage ist zu schlecht. Jedenfalls habe der Wiener Wohnungsmarkt die Talsohle des Marktzyklus durchschritten. Spätestens seit dem Jahreswechsel sei die Aufwärtstendenz erkennbar, insbesondere die Nachfrage nach Eigentumswohnungen ist spürbar gestiegen und auch das Interesse an Anlegerwohnungen ist wieder größer als in den Jahren 2023 und 2024. Die Nachfrage nach Miete boomt.
Da ist was los, am Hotelmarkt

Allein im Februar 2025 tat sich zum Beispiel folgendes:
Eröffnung des ersten Clarion Hotels in Wien: Am Wienerberg wurde ein neues Clarion Hotel eröffnet, betrieben in einer Immobilie der CPI.
Falkensteiner goes Hinterglemm: Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group übernimmt das Hotel Alpine Palace in Saalbach-Hinterglemm und eröffnet es nach einer Neugestaltung zur Wintersaison 2026/2027 als 5-Sterne-Hotel neu. (siehe Bild oben, Credit: RVS/BWM).
IHG übernimmt die Marke Ruby: Die InterContinental Hotels Group (IHG) hat die Boutique-Hotelmarke Ruby übernommen, mit dem Ziel, diese insbesondere in den USA und Asien im Franchise-Modell zu expandieren.
Premier Inn betritt den österreichischen Markt: Die britische Hotelkette Premier Inn eröffnete mit dem „Premier Inn Wien City“ ihr erstes Hotel in Österreich. Die umfassenden Umbaumaßnahmen sollen bis Juli 2025 abgeschlossen sein.
Soravia verkauft Mehrheitsanteil an Loisium Wine & Spa Hotels: Limestone Capital erwarb eine Mehrheitsbeteiligung an den Loisium Wine & Spa Hotels von Soravia, mit geplanten Expansionen in Italien und Frankreich.
Atomis Hotels übernimmt Hotel Kaffeemühle in Wien: In einem erfolgreichen M&A-Deal übernahm Atomis Hotels das Hotel Kaffeemühle von der Schiehser Hotels GmbH.
HENRI Country House eröffnet in Kitzbühel: Nach einer umfassenden Revitalisierung wurde das HENRI Country House in Kitzbühel unter dem Motto „150 Jahre, drei Zeitalter, ein Hotel“ eröffnet.
Falkensteiner Hotel kommt nach Salzburg: Der Raiffeisenverband Salzburg unterzeichnete einen Betreibervertrag für das erste Falkensteiner Hotel in Salzburg. Die Umbaumaßnahmen des ehemaligen Alpine Palace starten 2025.
Strategischer Meilenstein: HR Group übernimmt H-Hotels: Die Berliner HR Group hat die H-Hotels GmbH mit über 60 Häusern in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich und Ungarn übernommen. Das Portfolio wird so um rund ein Drittel erweitert wird.

Hyperion Hotel Salzburg, Teil der H-Hotels, Foto: H-Hotels GmbH
Erste Reaktion auf Mietendeckel
Mehr Nachfrage nach EFH

Und was tut sich bei Einfamilienhäusern, jetzt wo sich die Zinsen entspannen? Die Nachfrage nach diesen (mittlerweile ja sogar umstrittenen) Immobilien ist 2024 um durchschnittlich 15 % gestiegen, mit besonders starkem Zuwachs in Vorarlberg (+56 %), Wien (+25 %) und Kärnten (+24 %) – Zahlen von ImmoScout24. Während die Immobilienpreise mit 3.836 Euro pro Quadratmeter stabil bleiben, gibt es natürlich brutale regionale Unterschiede.
Globale Immobilieninvestitionen legten im letzten Jahr um 8 % auf knapp 830 Mrd. US-$ zu.
Quelle: Savills
Büros bleiben – werden aber weniger
Die DVFA-Kommission Immobilien (unter der Leitung von Sven Biernert) hat Experten zur Zukunft von Büroimmobilien bei institutionellen Investoren befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Zahl der Bürobeschäftigten kurzfristig stabil bleiben, mittelfristig aber sinken könnte, was sich auch auf die Büroflächennachfrage auswirkt. Themen wie Homeoffice und Konjunktur dämpfen den Flächenbedarf, während Nachhaltigkeit wichtiger wird.
Qualitätsanforderungen steigen, insbesondere hinsichtlich Lage, Erreichbarkeit und ökologischer Kriterien. Trotz dieser Faktoren erwartet die Mehrheit steigende Mieten und Investmentpreise für hochwertige Büroimmobilien. Die Büroimmobilien-Quote institutioneller Investoren wird voraussichtlich sinken, vor allem wegen ESG-Anforderungen und Eigenkapitalvorschriften.
Büroimmobilien bleiben somit eine bedeutende Assetklasse, die sich aber verstärkt auf zentrale Lagen und ESG-Kriterien fokussieren wird.
Mieten: + 13 Prozent
Eine Analyse von Rustler für 2024 zeigt, dass die Mietpreise in Wien deutlich gestiegen sind. Die Nachfrage nach Mietwohnungen übersteigt das Angebot. Wohnungen bis 60 Quadratmeter kosten nun durchschnittlich € 13,39 pro Quadratmeter, größere Wohnungen etwa € 11,92 pro Quadratmeter. Rustler Immobilien Geschäftsführer Alexander Scheuch betont, dass die Mieten per November 2024 um über 13 Prozent gestiegen sind, während die Inflation nur 1,9 Prozent beträgt.

Insgesamt wurden mehrere tausend Neuvermietungen der letzten zehn Jahre analysiert. Dabei wurde ausschließlich auf Echtdaten zurückgegriffen, die direkt den Mietverträgen entnommen wurden.
Smart Home – Umfrage
Mitmachen! enteco und BSC machen eine Umfrage für den Report „Smart Home 2025“ und ihre Meinung ist gefragt!
Die Umfrage besteht aus zwei Teilen, die erste Umfrage richtet sich an Industrie, Hersteller, Händler, (IT-)Service-Dienstleister, Architekten, Bauunternehmen, Handwerker, Installationsbetriebe, Anbieter von Energielösungen – also all jene, die im Smart Home / Home Automation-Bereich tätig sind und von den zukünftigen Entwicklungen profitieren möchten.
Als Dankeschön erhalten alle Teilnehmer den Smart Home-Report kostenlos. Alle unterstützenden Institutionen werden im Report selbst als Partner mit Logo genannt.
Auszeichnung für SIGNA!
Was sind Rankings wert?
Nix!
Das zeigt sich wieder mal bei einer Presseaussendung, die mich eben erreichte. Darin werden von irgendeiner windigen Plattform oder so – ich habe mir das nicht genauer angeschaut, Zeitverschwendung – die besten Arbeitsplätze auserkoren. Und wer wird in Österreich im Bereich Real Estate ausgezeichnet? Naja, ihr habt es ja schon in der Überschrift gelesen.
Also bitte, liebe High-Potentials und Fachkräfte: Auf zur Signa, die ist super zum hakeln!
Hier noch der online Link: https://app.workl.com/worlds-happiest-workplaces
Irgendwie kein großer Komptenzbeweis für ein Unternehmen, „das jetzt über 1000 Unternehmen weltweit hilft, die Zufriedenheit und das Engagement ihrer Teams zu verbessern“.

Ich sag’s ja: Mitarbeiterwohnungen!
Angesichts des aktuellen Wohnungsmangels und Fachkräfteengpasses gewinnt das Thema Wohnen für Mitarbeitende wieder an Bedeutung.
Diese Entwicklung hat historische Wurzeln: Bereits während der Industrialisierung bot der Werkswohnungsbau eine Lösung für Wohnungsnot und Fachkräftemangel. Heute sehen sich Unternehmen erneut mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert. Steigende Wohnungspreise, insbesondere in Großstädten und Ballungsgebieten, erschweren die Wohnungssuche. Gleichzeitig verschärft der demographische Wandel den Fachkräftemangel.
1.Das Mitarbeiterwohnen könnte eine Antwort auf beide Probleme sein. Um das Potenzial voll auszuschöpfen, ist es wichtig, die aktuelle Situation und mögliche Handlungsansätze zu verstehen. Ein Forschungsprojekt des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung liefert dazu neue Erkenntnisse und Philipp Deschermeier, Senior Economist am Institut der deutschen Wirtschaft, hat mit Anna Maria Müther, Projektleiterin, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- u. Raumforschung (BBSR), dazu einen guten Artikel geschrieben.
SRE kauft von Value One

Na, das beginnt ja mit einer Aktivität, das neue Jahr: Jetzt wurde bekannt gegeben, dass Value One hat das Projekt Weitblick im Viertel Zwei verkauft, geschnappt hat es sich die STRABAG Real Estate (SRE).
Was soll auf den 55.000 m2 passieren? Geplant sind Büro- und Konferenzflächen, ein Lifestyle-Hotel mit ca. 300 Zimmern und eine Rooftop-Bar mit Rundum-Blick.
Bild: OLN
7 Spektakuläre Bauten 2025

Was bringt das Jahr? Woher soll ich das wissen. Jedenfalls gibt es ein paar Gebäude, die es schon jetzt spannend machen:
1. The Line, Saudi-Arabien
Trotz allem interessant
Ja, ich weiß, das Ganze ist nicht ohne. Für die Umwelt, für die Menschen und überhaupt. Dennoch ist das ganze Neom-Projekt auch nicht uninteressant. Ich kann mich an kein anderes Projekt erinnern, wo so radikal und so neu gedacht werden konnte. Und immerhin, die Stadt soll zu 100% mit erneuerbarer Energie betrieben werden und hat das Potenzial, das Stadtleben in Teilen neu zu erfinden. Heuer wird jedenfalls in ganz Neon geraubt, die Fertigstellung ist für 2030 geplant.
Mehr Infos: The Line
2. Grand Paris Express, Frankreich
Ein unterirdisches Netz für die Zukunft
Der Grand Paris Express ist eines der größten Infrastrukturprojekte Europas und wird das bestehende Pariser U-Bahn-Netz erheblich erweitern. Geplant sind vier neue Linien und 68 neue Bahnhöfe. Das Projekt steht für eine nachhaltige städtische Mobilität und wird die Reisezeiten in der Region Paris drastisch verkürzen. Die Fertigstellung ist für 2030 vorgesehen.
Mehr Infos: Grand Paris Express
3. Quadrill, Österreich
Tabakfabrik geht hoch
Linz, im Ernst? Ja, der Quadrill-Tower in Linz, Österreich, wird 2025 fertiggestellt und zeichnet sich durch eine echt gute Architektur aus. Das bemerkenswerte Gebäude-Ensemble ist Teil eines der spannendsten städtebaulichen Projekte in Österreichs Landeshauptstädten – der Tabakfabrik.
Der Quadrill-Tower, entworfen von Architekturbüro Zechner & Zechner, wird mit einer Höhe von 109 Metern das Herzstück des Projekts bilden. Das Gesamtensemble besteht aus vier Teilen, wobei der Name vom französischen Tanz „Quadrille“ abgeleitet ist und eine Allegorie für das Zusammenleben und Zusammenarbeiten darstellt
Mehr Infos: Quadrill
4. EuropaCity, Frankreich
Ein nachhaltiges Einkaufs- und Erlebniszentrum
EuropaCity wird ein riesiges Einkaufs- und Freizeitzentrum in der Nähe von Paris sein, das neue Maßstäbe für nachhaltige Bauweise setzt. Es wird aus erneuerbaren Materialien errichtet und ist mit einem umfassenden Plan zur Reduzierung der CO2-Emissionen ausgestattet. Hier trifft modernste Architektur auf umweltbewusste Planung. Die Fertigstellung ist für 2025 geplant.
Mehr Infos: EuropaCity
5. The Forestias, Thailand
Ein urbaner Wald
The Forestias in Bangkok ist mehr als nur ein Wohnprojekt – es ist eine grüne Oase, die das Stadtleben mit der Natur verbindet. Das Projekt umfasst Wohngebäude, die sich um einen zentralen Wald herum gruppieren, und bietet eine erholsame Umgebung mitten in der Metropole. Die Fertigstellung ist für 2025 geplant.
Mehr Infos: The Forestias
6. Bosco Verticale 2.0, Italien
Grüne Türme in Mailand
Nach dem Erfolg des ursprünglichen Bosco Verticale plant Mailand eine zweite Generation dieser vertikalen Wälder. Diese Türme sind mit Tausenden von Bäumen und Pflanzen bepflanzt, die die Luftqualität verbessern und die Bewohner mit der Natur verbinden. Die Fertigstellung ist für 2025 vorgesehen.
Mehr Infos: Bosco Verticale
7. Greenland Centre, Australien
Ein neues Wahrzeichen für Sydney
Mehr Infos: Greenland Centre
Das Greenland Centre in Sydney wird mit 235 Metern Höhe das höchste Wohngebäude der Stadt sein. Das Design kombiniert modernste Technologie mit umweltfreundlichen Materialien und bietet den Bewohnern eine Mischung aus Luxus und Nachhaltigkeit. Die Fertigstellung ist für 2025 geplant.
Visualisierung: Quadrill, Linz. Credit: Website Quadrill
Wie viel ist ein Weihnachtsbaum wert?

Passend!
IMMOunited hat einige Zahlen zu Waldbesitz und Transaktionen herausgegeben. In den vergangenen 15 Jahren haben z.B. mehr als 1,14 Milliarden Quadratmeter Wald ihren Eigentümer gewechselt. Jeden zwölften Kauf tätigten juristische Personen, mehr als 90 Prozent der Transaktionen wurden durch private Investor:innen getätigt. Im Durchschnitt ist ein:e Waldkäufer:in 48 Jahre alt.
Außerdem interessant: Im 15-Jahres-Vergleich zeigt der Quadratmeterpreis-Vergleich anhand der Daten des Produkts IMMOstats auf Österreichebene, dass Wälder in Vorarlberg mit einem Plus von rund 64 Prozent, in Niederösterreich mit einem Anstieg von einem Drittel und in der Steiermark mit einer Erhöhung von mehr als einem Viertel die meisten Preissteigerungen erfahren haben.
Einen Wald zu Weihnachten geschenkt zu bekommen, ist übrigens am ehesten in den Bundesländern Niederösterreich, Burgenland und der Steiermark zu erwarten – diese Bundesländer liegen im Österreichvergleich bei Schenkungen sowie auch bei Erbschaften ganz vorne.
Neues BUWOG-Modell: Services für Drittkunden
Erster Kunde Ab Januar 2025 übernimmt die BUWOG das Property Management eines großen Portfolios von Catella Österreich. Dieses umfasst Wohnimmobilien, Serviced Apartments und Studentenwohnungen mit einem Gesamtwert von 550 Millionen Euro in Österreich.
Aber was macht die BUWOG nun alles für andere auf Rechnung? Mit den neuen Bereichen „Verwalterei“, „Handwerkerei“ und „Maklerei“ wird ein modulares Angebot geschaffen, das flexibel auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Kundengruppen eingeht. Das neue Angebot umfasst:
• Verwaltung: Nachhaltige Betreuung und Bewirtschaftung von Wohn- und Gewerbeimmobilien. • „Handwerkerei“: Technische Betreuung, Sanierungen und Instandhaltungsmaßnahmen. • Vermittlung: Umfassende Markt- und Vertriebsexpertise, von Vermietung bis Verkauf.
Gar nicht schlecht, damit hätte ich nicht gerechnet. Plötzlich ist eine neue Marktteilnehmerin da. Taug mir!
SHARE THIS CONTENT WITH:
powered by
Zinsen werden steigen?
1. Zinsentwicklung: Das geplante Investitionspaket wird voraussichtlich zu einem Anstieg der Zinsen führen. Bereits jetzt sind die Renditen für 10-jährige Bundesanleihen binnen kurzer Zeit um 30 Basispunkte gestiegen. Da Bauzinsen stärker an langfristige Anleihezinsen gekoppelt sind, könnte dies negative Auswirkungen auf die Immobilienmärkte haben.
2. Notwendigkeit der Investitionen: Angesichts der aktuellen geopolitischen Lage ist es erforderlich, dass Europa, insbesondere Deutschland, seine militärische Unabhängigkeit stärkt. Dies erfordert erhebliche finanzielle Mittel. Zudem besteht ein erheblicher Investitionsbedarf in die Infrastruktur, der langfristig positive Wachstumsimpulse setzen könnte.
3. Finanzierungsstrategien: Für die Finanzierung der geplanten Ausgaben sollten nicht ausschließlich neue Schulden aufgenommen werden. Es ist wichtig, Effizienzreserven in öffentlichen Budgets zu identifizieren und die Beteiligung privaten Kapitals zu ermöglichen. Nicht alle Infrastrukturinvestitionen müssen über öffentliche Mittel finanziert werden.
4. Bedeutung der Schuldenbremse: Obwohl die Schuldenbremse möglicherweise gelockert wird, sollte ihr Kernprinzip – die öffentliche Hand zu Effizienz und Umsicht zu verpflichten – beibehalten werden. Es ist entscheidend, die Ausgaben auf das absolut Notwendige zu beschränken und regelmäßig zu überprüfen, ob sich die geopolitische Lage stabilisiert hat.
Reiche Länder haben mehr Sozialwohnungen
Wiener Wohnungsmarkt erholt sich langsam
Die Nachfrage nach Eigentums- und Anlegerwohnungen steigt deutlich, weiterhin gibt es viel zu wenig Mietwohnungen auf dem Markt. Die Finanzierungen werden günstiger, aber Banken bleiben bei Kreditvergabe restriktiv. Neue Projekte werden noch kaum gestartet, die wirtschaftliche Lage ist zu schlecht. Jedenfalls habe der Wiener Wohnungsmarkt die Talsohle des Marktzyklus durchschritten. Spätestens seit dem Jahreswechsel sei die Aufwärtstendenz erkennbar, insbesondere die Nachfrage nach Eigentumswohnungen ist spürbar gestiegen und auch das Interesse an Anlegerwohnungen ist wieder größer als in den Jahren 2023 und 2024. Die Nachfrage nach Miete boomt.
Da ist was los, am Hotelmarkt

Allein im Februar 2025 tat sich zum Beispiel folgendes:
Eröffnung des ersten Clarion Hotels in Wien: Am Wienerberg wurde ein neues Clarion Hotel eröffnet, betrieben in einer Immobilie der CPI.
Falkensteiner goes Hinterglemm: Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group übernimmt das Hotel Alpine Palace in Saalbach-Hinterglemm und eröffnet es nach einer Neugestaltung zur Wintersaison 2026/2027 als 5-Sterne-Hotel neu. (siehe Bild oben, Credit: RVS/BWM).
IHG übernimmt die Marke Ruby: Die InterContinental Hotels Group (IHG) hat die Boutique-Hotelmarke Ruby übernommen, mit dem Ziel, diese insbesondere in den USA und Asien im Franchise-Modell zu expandieren.
Premier Inn betritt den österreichischen Markt: Die britische Hotelkette Premier Inn eröffnete mit dem „Premier Inn Wien City“ ihr erstes Hotel in Österreich. Die umfassenden Umbaumaßnahmen sollen bis Juli 2025 abgeschlossen sein.
Soravia verkauft Mehrheitsanteil an Loisium Wine & Spa Hotels: Limestone Capital erwarb eine Mehrheitsbeteiligung an den Loisium Wine & Spa Hotels von Soravia, mit geplanten Expansionen in Italien und Frankreich.
Atomis Hotels übernimmt Hotel Kaffeemühle in Wien: In einem erfolgreichen M&A-Deal übernahm Atomis Hotels das Hotel Kaffeemühle von der Schiehser Hotels GmbH.
HENRI Country House eröffnet in Kitzbühel: Nach einer umfassenden Revitalisierung wurde das HENRI Country House in Kitzbühel unter dem Motto „150 Jahre, drei Zeitalter, ein Hotel“ eröffnet.
Falkensteiner Hotel kommt nach Salzburg: Der Raiffeisenverband Salzburg unterzeichnete einen Betreibervertrag für das erste Falkensteiner Hotel in Salzburg. Die Umbaumaßnahmen des ehemaligen Alpine Palace starten 2025.
Strategischer Meilenstein: HR Group übernimmt H-Hotels: Die Berliner HR Group hat die H-Hotels GmbH mit über 60 Häusern in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich und Ungarn übernommen. Das Portfolio wird so um rund ein Drittel erweitert wird.

Hyperion Hotel Salzburg, Teil der H-Hotels, Foto: H-Hotels GmbH
Erste Reaktion auf Mietendeckel
Mehr Nachfrage nach EFH

Und was tut sich bei Einfamilienhäusern, jetzt wo sich die Zinsen entspannen? Die Nachfrage nach diesen (mittlerweile ja sogar umstrittenen) Immobilien ist 2024 um durchschnittlich 15 % gestiegen, mit besonders starkem Zuwachs in Vorarlberg (+56 %), Wien (+25 %) und Kärnten (+24 %) – Zahlen von ImmoScout24. Während die Immobilienpreise mit 3.836 Euro pro Quadratmeter stabil bleiben, gibt es natürlich brutale regionale Unterschiede.
Globale Immobilieninvestitionen legten im letzten Jahr um 8 % auf knapp 830 Mrd. US-$ zu.
Quelle: Savills
Büros bleiben – werden aber weniger
Die DVFA-Kommission Immobilien (unter der Leitung von Sven Biernert) hat Experten zur Zukunft von Büroimmobilien bei institutionellen Investoren befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Zahl der Bürobeschäftigten kurzfristig stabil bleiben, mittelfristig aber sinken könnte, was sich auch auf die Büroflächennachfrage auswirkt. Themen wie Homeoffice und Konjunktur dämpfen den Flächenbedarf, während Nachhaltigkeit wichtiger wird.
Qualitätsanforderungen steigen, insbesondere hinsichtlich Lage, Erreichbarkeit und ökologischer Kriterien. Trotz dieser Faktoren erwartet die Mehrheit steigende Mieten und Investmentpreise für hochwertige Büroimmobilien. Die Büroimmobilien-Quote institutioneller Investoren wird voraussichtlich sinken, vor allem wegen ESG-Anforderungen und Eigenkapitalvorschriften.
Büroimmobilien bleiben somit eine bedeutende Assetklasse, die sich aber verstärkt auf zentrale Lagen und ESG-Kriterien fokussieren wird.
Mieten: + 13 Prozent
Eine Analyse von Rustler für 2024 zeigt, dass die Mietpreise in Wien deutlich gestiegen sind. Die Nachfrage nach Mietwohnungen übersteigt das Angebot. Wohnungen bis 60 Quadratmeter kosten nun durchschnittlich € 13,39 pro Quadratmeter, größere Wohnungen etwa € 11,92 pro Quadratmeter. Rustler Immobilien Geschäftsführer Alexander Scheuch betont, dass die Mieten per November 2024 um über 13 Prozent gestiegen sind, während die Inflation nur 1,9 Prozent beträgt.

Insgesamt wurden mehrere tausend Neuvermietungen der letzten zehn Jahre analysiert. Dabei wurde ausschließlich auf Echtdaten zurückgegriffen, die direkt den Mietverträgen entnommen wurden.
Smart Home – Umfrage
Mitmachen! enteco und BSC machen eine Umfrage für den Report „Smart Home 2025“ und ihre Meinung ist gefragt!
Die Umfrage besteht aus zwei Teilen, die erste Umfrage richtet sich an Industrie, Hersteller, Händler, (IT-)Service-Dienstleister, Architekten, Bauunternehmen, Handwerker, Installationsbetriebe, Anbieter von Energielösungen – also all jene, die im Smart Home / Home Automation-Bereich tätig sind und von den zukünftigen Entwicklungen profitieren möchten.
Als Dankeschön erhalten alle Teilnehmer den Smart Home-Report kostenlos. Alle unterstützenden Institutionen werden im Report selbst als Partner mit Logo genannt.
Auszeichnung für SIGNA!
Was sind Rankings wert?
Nix!
Das zeigt sich wieder mal bei einer Presseaussendung, die mich eben erreichte. Darin werden von irgendeiner windigen Plattform oder so – ich habe mir das nicht genauer angeschaut, Zeitverschwendung – die besten Arbeitsplätze auserkoren. Und wer wird in Österreich im Bereich Real Estate ausgezeichnet? Naja, ihr habt es ja schon in der Überschrift gelesen.
Also bitte, liebe High-Potentials und Fachkräfte: Auf zur Signa, die ist super zum hakeln!
Hier noch der online Link: https://app.workl.com/worlds-happiest-workplaces
Irgendwie kein großer Komptenzbeweis für ein Unternehmen, „das jetzt über 1000 Unternehmen weltweit hilft, die Zufriedenheit und das Engagement ihrer Teams zu verbessern“.

Ich sag’s ja: Mitarbeiterwohnungen!
Angesichts des aktuellen Wohnungsmangels und Fachkräfteengpasses gewinnt das Thema Wohnen für Mitarbeitende wieder an Bedeutung.
Diese Entwicklung hat historische Wurzeln: Bereits während der Industrialisierung bot der Werkswohnungsbau eine Lösung für Wohnungsnot und Fachkräftemangel. Heute sehen sich Unternehmen erneut mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert. Steigende Wohnungspreise, insbesondere in Großstädten und Ballungsgebieten, erschweren die Wohnungssuche. Gleichzeitig verschärft der demographische Wandel den Fachkräftemangel.
1.Das Mitarbeiterwohnen könnte eine Antwort auf beide Probleme sein. Um das Potenzial voll auszuschöpfen, ist es wichtig, die aktuelle Situation und mögliche Handlungsansätze zu verstehen. Ein Forschungsprojekt des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung liefert dazu neue Erkenntnisse und Philipp Deschermeier, Senior Economist am Institut der deutschen Wirtschaft, hat mit Anna Maria Müther, Projektleiterin, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- u. Raumforschung (BBSR), dazu einen guten Artikel geschrieben.
SRE kauft von Value One

Na, das beginnt ja mit einer Aktivität, das neue Jahr: Jetzt wurde bekannt gegeben, dass Value One hat das Projekt Weitblick im Viertel Zwei verkauft, geschnappt hat es sich die STRABAG Real Estate (SRE).
Was soll auf den 55.000 m2 passieren? Geplant sind Büro- und Konferenzflächen, ein Lifestyle-Hotel mit ca. 300 Zimmern und eine Rooftop-Bar mit Rundum-Blick.
Bild: OLN
7 Spektakuläre Bauten 2025

Was bringt das Jahr? Woher soll ich das wissen. Jedenfalls gibt es ein paar Gebäude, die es schon jetzt spannend machen:
1. The Line, Saudi-Arabien
Trotz allem interessant
Ja, ich weiß, das Ganze ist nicht ohne. Für die Umwelt, für die Menschen und überhaupt. Dennoch ist das ganze Neom-Projekt auch nicht uninteressant. Ich kann mich an kein anderes Projekt erinnern, wo so radikal und so neu gedacht werden konnte. Und immerhin, die Stadt soll zu 100% mit erneuerbarer Energie betrieben werden und hat das Potenzial, das Stadtleben in Teilen neu zu erfinden. Heuer wird jedenfalls in ganz Neon geraubt, die Fertigstellung ist für 2030 geplant.
Mehr Infos: The Line
2. Grand Paris Express, Frankreich
Ein unterirdisches Netz für die Zukunft
Der Grand Paris Express ist eines der größten Infrastrukturprojekte Europas und wird das bestehende Pariser U-Bahn-Netz erheblich erweitern. Geplant sind vier neue Linien und 68 neue Bahnhöfe. Das Projekt steht für eine nachhaltige städtische Mobilität und wird die Reisezeiten in der Region Paris drastisch verkürzen. Die Fertigstellung ist für 2030 vorgesehen.
Mehr Infos: Grand Paris Express
3. Quadrill, Österreich
Tabakfabrik geht hoch
Linz, im Ernst? Ja, der Quadrill-Tower in Linz, Österreich, wird 2025 fertiggestellt und zeichnet sich durch eine echt gute Architektur aus. Das bemerkenswerte Gebäude-Ensemble ist Teil eines der spannendsten städtebaulichen Projekte in Österreichs Landeshauptstädten – der Tabakfabrik.
Der Quadrill-Tower, entworfen von Architekturbüro Zechner & Zechner, wird mit einer Höhe von 109 Metern das Herzstück des Projekts bilden. Das Gesamtensemble besteht aus vier Teilen, wobei der Name vom französischen Tanz „Quadrille“ abgeleitet ist und eine Allegorie für das Zusammenleben und Zusammenarbeiten darstellt
Mehr Infos: Quadrill
4. EuropaCity, Frankreich
Ein nachhaltiges Einkaufs- und Erlebniszentrum
EuropaCity wird ein riesiges Einkaufs- und Freizeitzentrum in der Nähe von Paris sein, das neue Maßstäbe für nachhaltige Bauweise setzt. Es wird aus erneuerbaren Materialien errichtet und ist mit einem umfassenden Plan zur Reduzierung der CO2-Emissionen ausgestattet. Hier trifft modernste Architektur auf umweltbewusste Planung. Die Fertigstellung ist für 2025 geplant.
Mehr Infos: EuropaCity
5. The Forestias, Thailand
Ein urbaner Wald
The Forestias in Bangkok ist mehr als nur ein Wohnprojekt – es ist eine grüne Oase, die das Stadtleben mit der Natur verbindet. Das Projekt umfasst Wohngebäude, die sich um einen zentralen Wald herum gruppieren, und bietet eine erholsame Umgebung mitten in der Metropole. Die Fertigstellung ist für 2025 geplant.
Mehr Infos: The Forestias
6. Bosco Verticale 2.0, Italien
Grüne Türme in Mailand
Nach dem Erfolg des ursprünglichen Bosco Verticale plant Mailand eine zweite Generation dieser vertikalen Wälder. Diese Türme sind mit Tausenden von Bäumen und Pflanzen bepflanzt, die die Luftqualität verbessern und die Bewohner mit der Natur verbinden. Die Fertigstellung ist für 2025 vorgesehen.
Mehr Infos: Bosco Verticale
7. Greenland Centre, Australien
Ein neues Wahrzeichen für Sydney
Mehr Infos: Greenland Centre
Das Greenland Centre in Sydney wird mit 235 Metern Höhe das höchste Wohngebäude der Stadt sein. Das Design kombiniert modernste Technologie mit umweltfreundlichen Materialien und bietet den Bewohnern eine Mischung aus Luxus und Nachhaltigkeit. Die Fertigstellung ist für 2025 geplant.
Visualisierung: Quadrill, Linz. Credit: Website Quadrill
Wie viel ist ein Weihnachtsbaum wert?

Passend!
IMMOunited hat einige Zahlen zu Waldbesitz und Transaktionen herausgegeben. In den vergangenen 15 Jahren haben z.B. mehr als 1,14 Milliarden Quadratmeter Wald ihren Eigentümer gewechselt. Jeden zwölften Kauf tätigten juristische Personen, mehr als 90 Prozent der Transaktionen wurden durch private Investor:innen getätigt. Im Durchschnitt ist ein:e Waldkäufer:in 48 Jahre alt.
Außerdem interessant: Im 15-Jahres-Vergleich zeigt der Quadratmeterpreis-Vergleich anhand der Daten des Produkts IMMOstats auf Österreichebene, dass Wälder in Vorarlberg mit einem Plus von rund 64 Prozent, in Niederösterreich mit einem Anstieg von einem Drittel und in der Steiermark mit einer Erhöhung von mehr als einem Viertel die meisten Preissteigerungen erfahren haben.
Einen Wald zu Weihnachten geschenkt zu bekommen, ist übrigens am ehesten in den Bundesländern Niederösterreich, Burgenland und der Steiermark zu erwarten – diese Bundesländer liegen im Österreichvergleich bei Schenkungen sowie auch bei Erbschaften ganz vorne.
Neues BUWOG-Modell: Services für Drittkunden
Erster Kunde Ab Januar 2025 übernimmt die BUWOG das Property Management eines großen Portfolios von Catella Österreich. Dieses umfasst Wohnimmobilien, Serviced Apartments und Studentenwohnungen mit einem Gesamtwert von 550 Millionen Euro in Österreich.
Aber was macht die BUWOG nun alles für andere auf Rechnung? Mit den neuen Bereichen „Verwalterei“, „Handwerkerei“ und „Maklerei“ wird ein modulares Angebot geschaffen, das flexibel auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Kundengruppen eingeht. Das neue Angebot umfasst:
• Verwaltung: Nachhaltige Betreuung und Bewirtschaftung von Wohn- und Gewerbeimmobilien. • „Handwerkerei“: Technische Betreuung, Sanierungen und Instandhaltungsmaßnahmen. • Vermittlung: Umfassende Markt- und Vertriebsexpertise, von Vermietung bis Verkauf.
Gar nicht schlecht, damit hätte ich nicht gerechnet. Plötzlich ist eine neue Marktteilnehmerin da. Taug mir!