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Wie nennt sich das Kunstwerk? Libra

Wo ist das? Justizzentrum Korneuburg

Von wem? KKünstlerIn: Nikolaus Gansterer, Architektur: ARGE Dieter Mathoi – Architekturwerkstatt din a4

Ja, und warum?

Mit Libra – Balancing the Invisible sind die diagrammatischen Zeichnungen von Nikolaus Gansterer als mobiles Raumgebilde in einem der großen überdachten Atrien des Justizgebäudes untergebracht. Durch die Funktionsweise des Mobiles, bei dem alle Elemente immer wieder in ein Gleichgewicht zurückfinden, wird das Prinzip der Waagschale und somit das Sinnbild der Justitia reflektiert; in Leichtbauweise fungiert es als Blickfang und Raumsensorium.

Gansterers Arbeit besteht aus einem zarten Geflecht von Aluminiumrohren und schwarzen Kugeln, wobei an manchen Enden Segel in unterschiedlichen Größen angebracht sind. Durch Luftbewegungen und Solarenergie bilden die Elemente immer neue Raumkonstellationen. Die Zartheit des Objekts und seine fließenden Bewegungen unterstützen das klare architektonische Konzept des Justizzentrums. Somit entsteht eine Form von erweiterter Raumzeichnung, die mit ihren Bewegungen unsichtbare Thermik, Lichtverhältnisse und die Vorgänge im Gebäude sichtbar macht.

Mehr Bilder, mehr Infos? Hier.

Die Kombination von Kunst und Immobilien finde ich gewaltig – und unterschätzt! Kunst am Bau nennt sich das banal und hat mit Baustelle nichts zu tun. Und weil ich da aus dem Schwärmen gar nicht rauskomme, stelle ich im Rahmen einer Kooperation den immobranche-UserInnen hier regelmäßig Kunstwerke der Initiative BIG ART vor.

Foto: Manfred Seidl

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