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​Laut einem Bericht der Immobilien Zeitung haben Büroimmobilien im ersten Quartal 2025 die führende Position bei Gewerbeinvestitionen in Deutschland zurückerobert. Sie machten 40% des gesamten Transaktionsvolumens aus, was einem Anstieg von 5 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dieser Anstieg wird auf die gestiegene Nachfrage institutioneller Investoren nach stabilen Renditen und die Erholung des Büromarktes nach der Pandemie zurückgeführt. Experten meinen sogar, dass dieser Trend im weiteren Verlauf des Jahres anhalten wird.

Das steht irgendwo alles im Kontrast zu dem, was die DVFA-Kommission Immobilien (unter der Leitung von Sven Bienert) letztens herausgefunden hat, finde ich. Sie hat Experten bei institutionellen Investoren befragt zur Zukunft von Büroimmobilien. Die Ergebnisse zeigen, dass die Zahl der Bürobeschäftigten kurzfristig stabil bleiben, mittelfristig aber sinken könnte, was sich auch auf die Büroflächennachfrage auswirkt. Themen wie Homeoffice und Konjunktur dämpfen den Flächenbedarf, während Nachhaltigkeit wichtiger wird.

Qualitätsanforderungen steigen, insbesondere hinsichtlich Lage, Erreichbarkeit und ökologischer Kriterien. Trotz dieser Faktoren erwartet die Mehrheit steigende Mieten und Investmentpreise für hochwertige Büroimmobilien. Die Büroimmobilien-Quote institutioneller Investoren werde demnach voraussichtlich sinken (und eben nicht wie in der IZ berichtet steigen), vor allem wegen ESG-Anforderungen und Eigenkapitalvorschriften.
Büro als Zukunft? Bleibt nach wie vor fraglich.