Deutschland: weniger Volumen, mehr Deals
Von Jänner bis August 2026 wechselten deutsche Gewerbe- und Wohnimmobilien um rund 17,7 Mrd. Euro den Eigentümer, um 4 % weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Transaktionen liegt mit knapp unter 1.200 dagegen um 4,5 % höher, Savills stellt die Daten laufend in einem digitalen Dashboard bereit.
Globale Deals ziehen wieder an
Im zweiten Quartal 2026 stieg das weltweite Immobilieninvestmentvolumen laut Savills um 13 % auf rund 250 Mrd. US-Dollar. Europa kommt auf 54 Mrd. Euro (+7,7 %), Nordamerika legt bei Portfoliodeals um 60 % zu. Für das Gesamtjahr hält Savills ein Plus von 16 % für möglich.
Betongold bleibt beliebt
81,4 % der heimischen Immobiliensuchenden halten Immobilien für eine sinnvolle Kapitalanlage, 17,1 % sogar für die beste Anlageform. Das zeigt eine willhaben-Marktforschung mit 1.551 Interviews. Gewünscht wird vor allem das Haus mit Garten (46,2 %), größte Bremse sind fehlende Eigenmittel (37,7 %).
Holzhybrid im Linzer Sompark
Die Real-Treuhand hat den Spatenstich für „Das Prime“ gesetzt: 50 Eigentumswohnungen und 66 Tiefgaragenstellplätze in Holzhybridbauweise, Fertigstellung voraussichtlich Mitte 2028. Dazu kommen rund 6.000 m² öffentliche Grünfläche und eine Gedenkstätte.
Wie die Superreichen veranlagen
Im Gewinn gelesen: Vermögende setzen auf die Bucket-Strategie und breite Streuung über Aktien, Anleihen, Immobilien, Private Markets und Edelmetalle. Laut einer UBS-Umfrage stecken 27 % der Portfolios in Aktien aus Industrieländern, 65 % der Family Offices investieren bereits in KI. Zu Wort kommen unter anderem Private Banker von BKS, Erste Bank, RLB OÖ und Kathrein.