Mit der neuen Website „BUWOG Bau und Kunst“ (buk.buwog.com) rückt die BUWOG ihre Kunstaktivitäten ins Rampenlicht und bietet Künstler:innen eine Bühne, ihre Werke an BUWOG-Standorten einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Plattform dient ab sofort als Informationsquelle für Kunstinteressierte, Kreative und die Allgemeinheit. I like!
Am Foto oben sieht man übrigens eine mehrteilige Installation der österreichischen Künstlerin Anouk Lamm Anouk die Lobby des HELIO TOWER.
Bildcredit: BUWOG / Stephan Huger
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Auch Deutschland hinkt hinterher
Neueste Zahl: Letztes Jahr wurden in Deutschland laut Statistischem Bundesamt 251.900 Wohnungen gebaut. Das waren 14,4% (42 500 Wohnungen) weniger als im Vorjahr.
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China will welthöchsten Wolkenkratzer fertig bauen
Starkes Zeichen aus China: Nach fast einem Jahrzehnt Stillstand wird der Bau des Goldin Finance 117 in Tianjin, China, nun wieder aufgenommen. Das 597 Meter hohe, 128-stöckige Gebäude, auch bekannt als „The Walking Stick“, war seit 2015 unvollendet und gilt als das höchste ungenutzte Gebäude der Welt. Ursprünglich sollte es als luxuriöses Mischprojekt mit Büros, einem Hotel und einer Aussichtsplattform dienen. Der Bau begann 2008, wurde jedoch 2015 aufgrund der chinesischen Börsenkrise und der anschließenden Liquidation des Entwicklers Goldin Properties Holdings eingestellt. Im April 2025 wurde ein neuer Bauauftrag im Wert von 78 Millionen US-Dollar erteilt, wie man aktuell in internationalen Medien wie der New York Post liest. Die Fertigstellung ist für 2027 geplant. Die Wiederaufnahme des Projekts wird als Teil der Bemühungen Chinas gesehen, das Vertrauen in den angeschlagenen Immobiliensektor wiederherzustellen.
Bild: „Dieses Werk ist lizenziert unter der Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International Lizenz.“
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Chinas Immomarkt erholt sich!
Während die Weltwirtschaft durch unsichere Zollpolitiken der USA ins Schlingern gerät, zeigt sich Chinas Binnenwirtschaft erstaunlich widerstandsfähig. Besonders bemerkenswert: Der Immobiliensektor, der über 20 % zum chinesischen BIP beiträgt – und damit weit bedeutender ist als der Export in die USA –, sendet erste Erholungssignale.
Wenli Zheng, Portfoliomanager für China Evolution Equity Strategy bei T. Rowe Price, sieht das so: Trotz globaler Handelsunsicherheiten und neuer Zollschranken bleibt Chinas Wirtschaft dank vorausschauender Strategien wie der „Belt and Road“-Initiative und technologischer Innovationen relativ stabil. Unternehmen setzen zunehmend auf eine globale Expansion statt auf reine Exportorientierung. Auch die Konsumnachfrage zieht wieder an, befeuert von neuen Trends wie IP-basierten Produkten und dem boomenden Tourismussektor. Besonders dynamisch sei sich die Technologieszene: In Bereichen wie künstlicher Intelligenz und Elektrofahrzeugen avancieren chinesische Firmen von Nachzüglern zu Taktgebern.
Die verbesserte wirtschaftliche Stimmung stärkt das Vertrauen von Käufern und Investoren und gibt dem angeschlagenen Immobilienmarkt dringend benötigte Impulse, insbesondere in den Top-Städten, glaubt Zheng.
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Echtzeit-ESG-Monitoring im TwentyOne
Im Wiener Quartier TwentyOne setzt Bondi Consult ab sofort auf digitale Unterstützung: Die Datenbank-Software Sustainability Explorer der Anda GmbH übernimmt das operative Management von Verbrauchsdaten und ermöglicht eine präzise ESG-Berichterstattung – von der Energieanalyse bis hin zur CO₂-Bilanzierung.
Herzstück der Lösung: Verbrauchsdaten für Strom, Wärme und Wasser werden in Echtzeit erfasst, ebenso wie Raumklimadaten. Die manipulationssichere Plattform ist dabei so robust, dass sie selbst bei Wirtschaftsprüfungen für ESG-Reports eingesetzt werden kann.
Dank offener Schnittstellen lässt sich der Sustainability Explorer problemlos an bestehende Systeme wie ERP-Software oder andere Reporting-Tools anbinden. Ein weiterer Pluspunkt, sei das Potenzial zur Reduktion mieterspezifischer, verbrauchsabhängiger Betriebskosten durch gezielte Energieoptimierung, heißt es in einer Presseaussendung.
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KI-AIRPORTS AUS HOLZ UND BAMBUS
Sie wollten eine Geschichte über Flughäfen – bitteschön. www.falstaff.com/living/news/ki-airports-aus-holz-und-bambus Eigentlich haben nur ein paar Intelligente und innovative AirPodseingang gefunden, leider war nicht genug Platz für weitere.
MVRDV und Zecc verwandeln eine Kirche in Heerlen in öffentliches Schwimmbad – sorry, aber: geil!
Die beiden Büros haben den Wettbewerb zur Umnutzung der leerstehenden St.-Franziskus-von-Assisi-Kirche in den Niederlanden gewonnen. Ihr Konzept, das den korrekter Weise den Namen „Holy Water“ trägt 🙂 , sieht vor, das denkmalgeschützte Gotteshaus in ein öffentliches Schwimmbad zu verwandeln.
Das allein schon ist ziemlich stark finde ich, weil historische Elemente sollen erhalten bleiben. Es kommt aber noch ärger: Das Herzstück des Entwurfs ist ein verstellbarer Schwimmbadbodenim ehemaligen Kirchenschiff. Diese innovative Lösung ermöglicht eine flexible Nutzung: Neben dem klassischen Schwimmen kann die Halle für unterschiedlichste Veranstaltungen genutzt werden. Besonders spektakulär ist die Möglichkeit, den gesamten Raum mit einer dünnen Wasserschicht zu bedecken. Dadurch entsteht eine Spiegelung der Kirchenarchitektur – Besucherinnen und Besucher erleben so das Gefühl, auf dem Wasser zu wandeln – kennt man doch irgendwoher …
Neuer Name, neue Leitung, neue Chancen: Der Ausbildungspreis von FMA und IFMA Austria startet unter neuem Namen als Future-Talent-Award in die nächste Runde. Mit frischem Titel, neuer Leitung durch Marcel Kremmer und der Schirmherrschaft der Wirtschaftskammer Österreich setzt der Award ein klares Zeichen für zukunftsorientierte Ausbildung im Facility Management.
Ziel bleibt, junge Talente zu fördern und ihre innovativen Arbeiten sichtbar zu machen. Wer also eine Abschlussarbeit rund um nachhaltiges Gebäudemanagement oder verwandte Themen verfasst hat, ist eingeladen, mitzumachen – und die Zukunft der Branche aktiv mitzugestalten.
Einreichungen sind noch bis 2. Mai 2025 per E-Mail an office@fma.or.at möglich.
Alle reden sie immer über Serviciertes Wohnen. Hier ein Adina, dort ein lyf. Wer hat da noch den Durchblick? Anett Gregorius hat ihn. Und Roman Kopacek. Die beiden haben heute vormittag auf der SO!APART Austria den Markt fantastisch analysiert. Und so schaut’s aus: Wien führt mit 145 Betrieben und knapp 9.500 Einheiten ganz klar, gefolgt von Graz (28 Betriebe, 770 Einheiten) und Salzburg (440 Einheiten). Kopacek meinte aber, dass sich auch in weniger stark besetzten Städten wie St. Pölten und Klagenfurt Potenzial für neue Betriebe zeige. Lime Home hat derzeit die meisten Standorte, Harry’s Home die meisten Einheiten. Die Nachfrage nach Kleinwohnungen ist hoch. Die Auslastung der Betriebe in Wien liege bei 71,5%, während die Hotellerie bei 70,9% liegt. Ich halte dieses Segment ja, für besonders interessant, nicht weil es eine Investmentmöglichkeit bietet, wenn nix anderes geht (hat Peter Ulm in etwa gesagt, komplizierter zuvor vom Moderator festgehalten: „Es fehlt an anderen Opportunitäten“), sondern weil es Prozesse vereinfacht. Daher auch nicht verwunderlich: Über drei Viertel der Betriebe sind vollständig digitalisiert.
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Büros führen bei Investments – paradox
Laut einem Bericht der Immobilien Zeitung haben Büroimmobilien im ersten Quartal 2025 die führende Position bei Gewerbeinvestitionen in Deutschland zurückerobert. Sie machten 40% des gesamten Transaktionsvolumens aus, was einem Anstieg von 5 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dieser Anstieg wird auf die gestiegene Nachfrage institutioneller Investoren nach stabilen Renditen und die Erholung des Büromarktes nach der Pandemie zurückgeführt. Experten meinen sogar, dass dieser Trend im weiteren Verlauf des Jahres anhalten wird.
Das steht irgendwo alles im Kontrast zu dem, was die DVFA-Kommission Immobilien (unter der Leitung von Sven Bienert) letztens herausgefunden hat, finde ich. Sie hat Experten bei institutionellen Investoren befragt zur Zukunft von Büroimmobilien. Die Ergebnisse zeigen, dass die Zahl der Bürobeschäftigten kurzfristig stabil bleiben, mittelfristig aber sinken könnte, was sich auch auf die Büroflächennachfrage auswirkt. Themen wie Homeoffice und Konjunktur dämpfen den Flächenbedarf, während Nachhaltigkeit wichtiger wird.
Qualitätsanforderungen steigen, insbesondere hinsichtlich Lage, Erreichbarkeit und ökologischer Kriterien. Trotz dieser Faktoren erwartet die Mehrheit steigende Mieten und Investmentpreise für hochwertige Büroimmobilien. Die Büroimmobilien-Quote institutioneller Investoren werde demnach voraussichtlich sinken (und eben nicht wie in der IZ berichtet steigen), vor allem wegen ESG-Anforderungen und Eigenkapitalvorschriften. Büro als Zukunft? Bleibt nach wie vor fraglich.
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Das MLS zerbröselt
Update zu den US-Maklern und deren MLS: Jetzt wurde die „Clear Cooperation Policy“ modifiziert. Diese Regel verpflichtete die Makler bisher dazu, neue Immobilienangebote spätestens einen Tag nach Beginn der öffentlichen Vermarktung in die Multiple Listing Services (MLS) einzutragen.
Kritiker hielten diese Regelung für wettbewerbswidrig, da sie Verkäufern wenig Kontrolle über die Vermarktung ihrer Immobilien lasse. Ich meine: Nur dadurch entsteht im MLS ein fast „vollkommener“ Markt.
Die NAR hat nun entschieden, Verkäufern künftig eine Möglichkeit zu bieten, ihre Immobilienangebote zeitweise vom Online-Marketing herauszunehmen. Diese neue Ausnahmeregelung nennt sich „Delayed Marketing Exempt Listings“ und erlaubt Verkäufern, die Veröffentlichung ihrer Angebote auf den Plattformen zu verzögern. Die genaue Dauer der Verzögerung wird von den lokalen MLS festgelegt.
Hintergrund dieser Änderung ist das laufende Ermittlungsverfahren des US-Justizministeriums gegen die NAR wegen möglicher wettbewerbsbeschränkender Praktiken – siehe vorheriger Post. Ich finde es erschreckend, wie ein funktionierendes System durch Partikularinteressen kaputt gemacht wird.
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Amerikanisches MLS geklagt
Ziemlich schräg, was in den USA abgeht. Gerade eben habe ich das Immowebinar moderiert, es ging um den Immomarktplatz und Martina Denich-Kobula machte mich darauf aufmerksam, dass das amerikanische MLS gerade ziemliche Troubles hat.
Warum? Eine Sammelklage wurde gegen die National Association of Realtors (NAR – das ist die Organisation hinter dem MLS) und mehrere große Maklerunternehmen eingereicht. Die Klage richtet sich gegen Jahrzehnte alte Provisionspraktiken, bei denen Verkäufer verpflichtet wurden, die Provisionen der Käufermakler zu zahlen. Jetzt muss man sagen, dass das natürlich irgendwo eingepreist werden muss, das ist ja bei uns bei Bauträger, die „provisionsfrei“ verkaufen auch nichts anderes. Und meiner Meinung nach ist das MLS, wenn es funktioniert, das beste System für die Immobilienvermittlung. Also schade, wenn irgendwelche gierigen Anwälte da eine Chance für sich sehen und klagen.
Ein Geschworenengericht in Kansas City, Missouri, verurteilte schließlich die NAR und andere Beklagte zu einer Zahlung von 1,78 Milliarden US-Dollar Schadenersatz. Völlig irre.
Die Klage könnte erhebliche Auswirkungen auf das MLS haben, da es ein zentrales System für Immobilienmakler ist, um Listings und Provisionsangebote zu teilen. Kritiker argumentieren, dass das bestehende Modell den Wettbewerb unterdrückt und die Kosten für Verkäufer erhöht.
Die New York Times berichtete, das sich die NAR zur Beilegung der Klage geeinigt hat. Sie hat im Mars 2024 zugestimmt, 418 Millionen Dollar Schadenersatz zu zahlen.
Das bisherige Modell der standardmäßigen 6% Provision, die zwischen Verkäufer- und Käufermakler aufgeteilt wurde, wird abgeschafft, Käufer müssen in Zukunft eine explizite Vereinbarung mit einem Makler unterzeichnen, bevor sie mit diesem zusammenarbeiten – mehr Papierkram für alle.
Martina Denich-Kobula verwies übrigens auf einen Vortrag auf der ÖVI-Winterseminarwoche, der darüber berichtet hatte.
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Desaströs: Stand bei Dekarbonisierung
Witzige Zahlen aus Deutschland. Wahnwitzige: „Immobilienbestandshalter stehen unter Druck, den Gebäudebestand bis 2050 emissionsfrei und damit klimaneutral zu gestalten. Um dieses Ziel zu erreichen, müssten künftig jährlich zwischen 800.000 und 1,2 Millionen Immobilien saniert werden. Zurzeit sind es aber nur rund 280.000.“ Das schreibt eine PR Agentur in einer Aussendung. Zuvor hatte die Agentur gemeinsam mit aedifion eine Umfrage zum Thema Dekarbonisierung unter Projektentwicklern, Bestandshaltern und Finanzierern durchgeführt. „Das Ergebnis: Mehr als 50 Prozent der Befragten besitzen kein Dekarbonisierungskonzept für ihr Immobilienportfolio. 25 Prozent mit Dekarbonisierungskonzept haben keine Kenntnis über den CO2-Ausstoß ihres Portfolios und 60 Prozent verfügen über kein Budget für den Dekarbonisierungspfad.“ Na bravo.
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Die aktuelle Ausgabe der IMMOBILIENWIRTSCHAFT
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Hoffnung, Mayakalender, MIPIM
Haben wir schon oft gehört, der „Emerging Trends in Real Estate Global Outlook 2025” von PwC und dem ULI bestätigt das, was auch auf der MIPIM vorherrscht: Eine hoffnungsvolle Stimmung mit vorsichtigem Optimismus.
Die Sorgen? Geopolitische Instabilität und anhaltend hohe Zinssätze in einigen Regionen könnten die erhoffte Erholung der Investment- und Vermietungsmärkte verzögern. Gleichzeitig bleiben Klimaziele und Umweltthemen wichtige Anliegen, wobei mit Gegenwind gerechnet wird. Interessanterweise zeigen sich hier deutliche regionale Unterschiede: Während in Europa 67% der Befragten Umwelt- oder Dekarbonisierungsanforderungen als wichtig erachten, haben diese Themen in Asien-Pazifik und Nordamerika weniger Priorität.
Die Chancen? Diese liegen vor allem an der Schnittstelle von Immobilien und Infrastruktur, insbesondere bei Rechenzentren und neuer Energieinfrastruktur – halt schwierig für einen kleinen Wohnbauträger in Österreich …
Insgesamt herrscht teilweise Optimismus, dass sich die Branche dem Ende eines dreijährigen Erneuerungsprozesses nähert. Das Jahr 2025 könnte einen Wendepunkt darstellen oder den Beginn eines neuen Zyklus markieren. Klingt ein bissl nach Maya-Kalender, wo die moderne Menschheit lieber an einen Untergang als an einen Neubeginn glaubt. Hoffentlich nicht…
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Spannende Idee…
Geschäftsstelle FMA I IFMA AustriaWolfengasse 4, Top 12, 1010 Wien