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Fast alle Gutachten sind falsch!
Eigentlich eine unfassbare Sache! In der aktuellen Ausgabe der Immobilienwirtschaft habe ich einen Artikel drinnen, der aufzeigt, dass Immobiliengutachten, die fürs Gericht erstellt werden, so gut wie alle falsch – oder sagen wir: zumindest mangelhaft – sind.
Ein Ergebnis der wissenschaftlichen Untersuchung: in keinem der 207 Gutachten wurden alle notwendigen Kriterien erfüllt. Bei allen drei Hauptbereichen (allgemeine Angaben, Befund und Wertermittlung) wurden lediglich in einer Expertise über 90 Prozent aller Bewertungserfordernisse angegeben. Dabei sind die Gutachten ja eigentlich dafür gedacht, dass die Richter einen schnell erfassbaren Überblick und eine Entscheidungsgrundlage bekommen. Den ganzen Artikel dazu können Sie hier nachlesen.
Barrierefrei: Türöffner mit Klebetechnik

Das junge Wiener Unternehmen abotic revolutioniert die Technologie der Türautomatisierung mit einer Weltneuheit: “Assistent James”, so der Name des neuen Türantriebs, der im Gegensatz zu herkömmlichen Überkopf-Lösungen einen völlig unkomplizierten Wechsel von Tür zu Tür erlaubt. Ändert sich der Bedarf, ist der ‘Assistent James’ binnen weniger Minuten übersiedelt und kommt somit genau dort zum Einsatz, wo er benötigt wird, ohne dabei zusätzliche Kosten zu verursachen.
Für die Montage sind keine baulichen Maßnahmen erforderlich. Das bedeutet: kein Staub, keine aufwendige Installation oder Konfiguration, keine teure Fachkraft … Und: Weder Tür noch Türstock oder umliegendes Mauerwerk müssen für die Montage beschädigt werden.
“Mit diesem System bieten wir nun auch eine praktikable und leistbare Lösung für barrierefreie Türen in Privathaushalten und Büros an”, verweist Gründer Nick Manseder auf das breite Einsatzgebiet des Türöffners, der eben nicht nur für Heime, Institutionen und sonstige Einrichtungen optimal geeignet ist.
Die 10 Bier-Thesen
Für mich ist das eine perfekte Zusammenfassung des aktuellen Marktes und eine fundierte Aussicht, womit man in der Immobilienwirtschaft in den nächsten Jahren rechnen muss. UBM-Boss Karl Bier hat hier 10 Thesen aufgestellt – kompakt und absolut lesenswert!
Das IW Köln stellt fest, dass selbstgenutztes Wohnungseigentum stark zunimmt.
Radfahren!
Immobilienrechtsexperte Christoph Kothbauer schwingt sich im Sommer aufs Radl und strampelt quer durch Österreich – für einen guten Zweck. Pro selbstgefahrenem Kilometer spendet er 1 Euro an die PeopleShare Foundation.
Wer beim „Grand Départ“ im Rahmen eines Charity-Frühstücks der Immobilienwirtschaft dabei sein will, kommt am 10. Juli einfach in die Kurt-Apfelgasse 4. Für die Sportlichen sei noch gesagt: Man kann mit Christoph Kothbauer auch mitradeln!
Alle Details auf der Seite zu dieser tollen Aktion.
Die neue IMMOBILIENWIRTSCHAFT erscheint
Am Freitag (6. Juni) liegt dem Standard wieder das von mir redaktionell betreute Magazin IMMOBILIENWIRTSCHAFT bei. Und das natürlich mit einem Haufen guter Themen 😉
Meine persönlichen Highlights diesmal sind:
- Eine Coverstory über Unternehmensimmobilien – die Unternehmen schmeißen ja lieber Leute raus, als sinnvoll bei Immobilien zu sparen
- Mein Kommentar, warum PPP in Österreich ein Flop sind
- Eine wissenschaftliche Studie, die aufzeigt, dass fast alle Immobilien-Gerichtsgutachten mangelhaft sind
- Und eine repräsentative Umfrage über das Image der Makler bzw. vor allem auch über die Gründe der negativen Einstellung, den Maklern gegenüber.
Zu Punkt 4. hier zwei Grafiken von neuberger research:
Welche Meinung haben die Österreich über Immobilienmakler?
Wer soll die Provision des Maklers zahlen?
Lebensart statt Lifestyle
Großraumbüro, Gruppenzimmer, Meeting Rooms und Coffee Corners, viele Begriffe werden heute fast schon inflationär verwendet, wenn es um neue Arbeitswelten geht. Aber erfüllen diese auch ihren Zweck?
Arbeitswelten müssen, um Unternehmen erfolgreich zu machen, die gelebte Unternehmenskultur widerspiegeln und Mitarbeiter in ihrem Tätigkeitsfeld unterstützen. Dort wo zwar offene und freie Kommunikation gepredigt wird, Arbeit aber von der Führungsebene hauptsächlich in Form von Präsenz am Schreibtisch wahrgenommen wird, funktionieren die „bunten, neuen Bürowelten“ nur für das Auge des Betrachters.
Lifestyle versus Lebensart sind hier gefragt. Nur wenn die Werte und Visionen sich mit den Arbeitswelten decken bzw. durch gezieltes Change Management die notwendigen Synergieeffekte geschaffen werden, können „neue Arbeitswelten“ auch „erfolgreiche Arbeitswelten“ hervorbringen.
Meinung von Andreas Gnesda
Die Serie "Neue Arbeitswelten" beschäftigt sich mit den Veränderungen im Bereich Arbeit und zeigt in ihren Beiträgen die Auswirkungen auf Immobilien, Organisationen und die Gesellschaft auf. Die Serie entsteht in inhaltlicher Kooperation mit teamgnesda.
Einladung zu Tageslicht-Ideen
Die Donau-Universität Krems lädt ArchitektInnen, KünstlerInnen, PlanerInnen und StudentInnen ein, bis 1. September Projekte zum Wettbewerb „Daylight Spaces“ einzureichen. Der Wettbewerb zeichnet Architekturprojekte mit Fokus auf ihren Umgang mit natürlichem Licht aus. Wie optimale Tageslichtqualität in Gebäuden geschaffen werden kann, wird an der Donau-Universität Krems erforscht und gelehrt.
Foto: Suzy Stöckl
Die Bedeutung von Tageslicht, sowohl auf das physische als auch auf das psychische Wohlbefinden der Menschen, wurde in den vergangenen Jahren durch zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen untermauert. Damit ist natürliches Licht und seine bestmögliche Integration in Gebäuden zu einer neuen Dimension in der Architektur geworden.
Nutzer von Büroimmobilien können bis zu 30 % Kosten sparen
Das berichtet ein Blogeintrag des deutschen Maklerbüros Angermann und beruft sich dabei auf den Immobiliendienstleister DTZ. Dieses behauptet, dass ein typisches Dienstleistungsunternehmen mit 1.000 Mitarbeitern in den zehn Städten London, Paris, Berlin, Rom, Madrid, Amsterdam, Warschau, Budapest, Brüssel und Stockholm dabei bis zu 1,5 Millionen Euro pro Jahr einsparen kann. Das kann einer Steigerung des EBITDA von bis zu 3 % entsprechen.
Soziale Faktoren werden meßbar
Das Video des World Green Building Councils zeigt, dass auch weiche Faktoren, wie soziale Nachhaltigkeit, Wohlfühlcharakter und Gesundheit, in Bürogebäuden zunehmend messbar werden.
Die Serie “Neue Arbeitswelten” beschäftigt sich mit den Veränderungen im Bereich Arbeit und zeigt in ihren Beiträgen die Auswirkungen auf Immobilien, Organisationen und die Gesellschaft auf. Die Serie entsteht in inhaltlicher Kooperation mit teamgnesda.










