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Nicht gebaute Räume schon vorher in 3D betreten – coole Sache!
EHL kauft BUWOG-FM. Aber warum?
Michael Ehlmaier, Geschäftsführende Gesellschafter von EHL, erweitert sein Tätigkeitsfeld. Warum, und wie weit er noch gehen will, erklärt er mir in diesem Interview.
Könnte man die Erweiterung Ihrer Dienstleistungspalette auch als Diversifizierung sehen. Die Makelei ist schließlich immer Schwankungen ausgesetzt …
Das Vermittlungsgeschäft ist selbstverständlich sehr volatil und stark abhängig von Marktmechanismen. In den vergangenen Jahren ist uns schon im Maklerbereich unsere starke Diversifizierung entgegengekommen, da wir Rückgänge in einem Segment mit Wachstum in anderen Bereichen mehr als ausgleichen konnten.
Was bewegte Sie sonst noch, die BUWOG Hausverwaltung zu kaufen? Das Hausverwaltungsgeschäft ist doch ein bißchen eine Erbsenzählerei – und komplett anders als die Immobilienvermittlung/-bewertung?
Wir wurden in den letzten Jahren mehr und mehr von unseren Kunden gefragt, ob wir ihnen nicht auch diese Dienstleistung anbieten können. Die Übernahme einer sehr gut aufgestellten Verwaltungsgesellschaft mit Verwaltungsmandaten über 1 Mio. m² im Gewerbe- und Wohnsegment ermöglicht natürlich einen anderen Start und Markenauftritt als in diesem Bereich von Null zu beginnen. Die Hausverwaltung per se bedeutet eine langfristige intensive Geschäftsbeziehung sowohl zum Liegenschaftseigentümer als auch zum Mieter/Nutzer der Immobilie. In den vergangenen 23 Jahren – eigentlich seit Unternehmensgründung – hatten wir stets sehr viele Berührungspunkte zu verschiedensten Verwaltungen in den unterschiedlichsten Immobiliensparten. Dabei ist uns auch aufgefallen, dass nicht alle Immobilien optimal bewirtschaftet und betreut werden und viele Auftraggeber nicht uneingeschränkt zufrieden mit der Servicierung, Betriebskostenabrechnung, pro-aktivem Management, etc. sind.
Unser Know-how aus den Bereichen Vermarktung, Bewertung und Asset Management verbunden mit einem extrem hohen Fokus auf Kundenorientierung stimmt mich sehr optimistisch, dass wir auch im ureigenstem Bereich aller Immobiliendienstleistungen, der Verwaltung per se, erfolgreich sein werden.
Planen Sie weiter zu wachsen? Können Sie sich Übernahmen von weiteren Hausverwaltungen vorstellen? Was fehlt noch in der Wertschöpfungskette?
Weiteres Wachstum mache ich von passenden Gelegenheiten abhängig und plane ich nicht automatisch auf Jahre voraus. Grundsätzlich sind wir natürlich an neuen Kunden und Objekten im Verwaltungsbereich sehr interessiert, allenfalls auch im Zuge des Erwerbs weiterer Hausverwaltungen. Innerhalb unserer neuen Gesellschaft EHL Immobilienmanagement werden wir neben dem Verwaltungsbereich die Segmente Facility Management und Baumanagement weiter ausbauen. Damit haben wir den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie in unserem EHL-Programm.
6 gute Gründe für „Next World of Work“
Neue Arbeitswelten vereinen viele Aspekte – vor allem aber stellen sie den Mensch in den Mittelpunkt und optimieren die Arbeitsumgebung so, dass damit ein optimales Werkzeug geschaffen wird, um Unternehmen erfolgreich zu machen. Selbstverwirklichung und Sozialisierung werden dabei als zentrale Motive für das Engagement im Job identifiziert. Die Umsetzung von neuen Strategien im Arbeitsleben bringt allen etwas:
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Kostenoptimierung: „Next World of Work“ (wie etwa teamgnesda dieses Konzept nennt) erzielt wirtschaftliche Erfolge und macht Unternehmen erfolgreich.
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Leistungsstarke Struktur und Organisation: Klare Unternehmensziele und Organisationsstrukturen optimieren den Ressourceneinsatz.
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Hohe Effizienz und Qualität in allen Prozessen: Klare Arbeitsabläufe, Tätigkeitsprofile und Verantwortlichkeiten verbessern das Ergebnis.
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Erkennen des Mitarbeiter Potentials: Identifikation mit den Unternehmenswerten fördert selbstständiges Handeln, verbindet und führt zu hoch motivierten Mitarbeitern.
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Sichtbare Kommunikationsqualität nach innen und außen: Authentizität nach außen entsteht durch gelebte Werte im Unternehmen.
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Flexibilität und Innovationsgeist: Trends beobachten und flexible Arbeitswelten gestalten, die Innovation und Weiterentwicklung ermöglichen.
Die Serie „Neue Arbeitswelten“ beschäftigt sich mit den Veränderungen im Bereich Arbeit und zeigt in ihren Beiträgen die Auswirkungen auf Immobilien, Organisationen und die Gesellschaft auf. Die Serie entsteht in inhaltlicher Kooperation mit teamgnesda.
Keine Urbanisierung in CEE
Urbanisierung lautet der große Trend, dem wir ungefragt nachlaufen. Wobei: Auf Osteuropa treffe das gar nicht zu, analysierte Wolfgang Amann vom IIBW auf der GREET Vienna.
Anders bei uns, da kämpfen die ländlichen Regionen immer stärker. Eine aktuelle Situation zeigt eine Zentralisierung der Arbeitsmärkte, Vergreisung ländlicher Wohnorte, Verfall der Immobilienpreise und Menschen, die von einem Arbeitsplatz zum nächsten wandern. Über 500.000 Österreicher pendeln in andere Bundesländer zur Arbeit aus. Die lokale Bindung fehlt, soziale Beziehungen werden besonders wichtig.
Einen Lichtblick gab Dagmar Dittrich, die eine Spezialagentur für nachhaltige Stadtkommunikation betreibt, auf dem IR Immobilienforum. Sieh hält aufblühende Innenstädte in ländlichen Regionen für keine Utopie. Dazu brauche es aber einen nachvollziehbaren Masterplan für lokale und externe Investoren. „Liegenschaftsbesitzer wurden lange nicht in die Standortentwicklung einbezogen“, erklärte Dittrich, „obwohl diese die Substanzerhalter regionaler Kleinstädte sind.“ Das Denken und agieren dieser sei langfristig, mit dem Ziel, die Standortbonität zu halten. Am schwierigsten sei es, alle wichtigen Player der kommunalen Ebene an einen Tisch zu bringen.
Wichtig bei der Entwicklung sei die Definition des Kerngebietes, Erstellung einer gesicherten Datenbasis, Schließen von Lücken im Branchenmix, gute Verkehrsführung, Parkplätze, Leitsystem, Wetterschutz, Aktivitäten der Wirtschaftstreibenden sowie Nutzung der Nebenlagen.
Neues Franchisekonzept
Burgermasta nennt sich ein neues Gastro-Konzept, das u.a. mit Crowdsourcing arbeitet. Der erste Laden soll noch heuer im 9. Wiener Bezirk aufgemacht werden, nächstes Jahr sollen mindestens zwei weitere folgen, einer davon in Georg Stumpfs Citygate.
„Die Konsumausgaben stagnieren, die Händler expandieren kaum noch, nur die Shopping-Center-Flächen wachsen nach wie vor.“
Jetzt soll mir einer sagen, dass das mit den neuen Arbeitswelten ein Blödsinn wäre. Ich sitze gerade im oberen Geschoß im yamm und um mich sind 5 Menschen mit Laptop und arbeiten. Und: sie bestellen auch fleißig – eigentlich eh super für die Auslastung eines Lokals am Nachmittag.
Welche Partei ist im Mietvertrag stärker?
Wer hat besser verhandelt, der Vermieter oder der Mieter? Mit dem neuen Analysetool des Beratungsunternehmens JLL lässt sich hierzu eine Aussage treffen. Sie können das PDF dazu hier downloaden: Mietvertragspendel
Bilfinger Real Estate schluckt GVA
Jetzt ists angeblich durch, die Deutschen kaufen GVA. Durch den Zusammenschluss beabsichtigt Bilfinger nun den weiteren Ausbau ihrer Geschäftsaktivitäten auf internationaler Ebene. Aydin Karaduman, Vorsitzender Geschäftsführer der Bilfinger Real Estate erklärt:
„Unser Ziel ist es, einer der international führenden Immobiliendienstleister zu werden, der die Investitionsaktivitäten seiner Kunden länderübergreifend begleiten und deren Immobilienbestände überall auf der Welt betreuen kann. Mit London als europäischem Finanzzentrum zählt Großbritannien zu den Top drei der größten Investment- und Immobilienmärkte weltweit. Hier wollen und müssen wir präsent sein, um unser Ziel zu erreichen.“
GVA versteht sich als Komplettanbieter von Dienstleistungen für gewerbliche Immobilien und zählt große Companys zu seinen Kunden. Unter der GVA-Marke arbeiten weltweit 4.700 Menschen in 24 verschiedenen Ländern, besonders stark ist GVA vor allem in UK.
Bilfinger Real Estate hingegen hat rund 30 Standorte in Deutschland und verfügt über ca. 1.500 Mitarbeiter. Das scheint klein, aber die Mutter ist nach wie vor Bilfinger selbst.
Für das Zustandekommen des Zusammenschlusses beider Parteien bedarf es jetzt der Zustimmung der GVA-Anteilseigner. Die Abstimmung erfolgt im Juni, und die Ergebnisse werden am 30. Juni bekanntgegeben.
Wie viel Nachhaltigkeit die Mieter wollen, fragt sich Gregor Drexler in diesem Beitrag
Wie viel Nachhaltigkeit darf’s sein?
Tour d’Hotel in die Türkei
Als das neue Dubai beschreibt der Tourismusberater con.os die Türkei und organisiert eine „Trend Tour“ durch die interessantesten neuen Hotels. So zum Beispiel auch in das Hotel Titanic Beach Lara, mit einer doch eher gewagten Architektur, ist es doch architektonisch dem gesunkenen Luxuskreuzfahrtschiff nachempfunden.
Alleine 2014 eröffnen 16 außergewöhnliche, innovative Hotels mit mehr als 6.500 Zimmern.
„Diese in der europäischen Ferienhotellerie derzeit einzigartige Entfesselung der Tourismuswirtschaft und Neugestaltung der Hotellandschaft führt zu einem Investitionsdruck auf die bestehenden und bereits etablierten Resorts. Ein „Qualitäts-Upgrade“ der gesamten Region könnte eine positive Folge sein“, meint Christian Grünbart von dem Beratungsunternehmen.

Neue Serie zu der Arbeitswelt von morgen
Das macht mich grantig! Schon öfters habe ich geschrieben, dass ich Artikel in den Medien eine Frechheit finde, die sich mit der angeblichen „neuen Arbeitswelt“ beschäftigen und dann doch nur über Großraumbüros und Kommunikationsflächen schreiben. Es geht nämlich um deutlich mehr!
Es geht doch nicht um Räume, die sind ja bloß der Ausdruck einer Haltung (und sei es Verzweiflung, wie bei manchen Unternehmen). Es geht darum, dass die Mitarbeiter ihre Arbeit machen und nicht ums Zeit absitzen. Es geht – betriebswirtschaftlich gesehen – um mehr und nachhaltigere Produktivität und – menschlich betrachtet – um Selbstverwirklichung, Spaß an der Arbeit und soziale Aspekte.
Wer jetzt skeptisch ist, hat Recht – denn das bedeutet auch einen ordentlichen Wandel in der Unternehmenskultur. Das ist ja das Spannende, es geht um einen möglichen Ausweg aus der idiotischen neuzeitlichen Taylorisierung.
Darum startet in diesem Blog nun eine Serie. In gewohnt leicht konsumierbaren Häppchen berichten wir über die Veränderungen im Bereich Arbeit und wollen Ideen geben, welche Auswirkungen das auf Immobilien, auf Organisationen und auf die Gesellschaft hat. Von der fehlenden Steckdose für den Laptop bis zur Unternehmensstrategie ist alles dabei.
Hierfür darf ich auch auf den Erfahrungsschatz eines Experten in diesem Bereich zurückgreifen. Andreas Gnesda von teamgnesda beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit der Thematik, weshalb diese Serie in inhaltlicher Kooperation mit teamgnesda erscheint.
Viel Spaß, neue Impulse und Ideen!
Heimo Rollett
Mieter-Integration








