Von Österreich nach Nigeria
Der
Architekturhistoriker Warebi Brisibe beleuchtet die Arbeit des
österreichischen Bauunternehmers Johann
Veranstaltungsdetails
Von Österreich nach Nigeria
Der
Architekturhistoriker Warebi Brisibe beleuchtet die Arbeit des
österreichischen Bauunternehmers Johann Hofmeister, der ab den 1970er
Jahren alpine Häuser in den Hügeln des Jos-Plateaus in Nigeria
realisierte.
Über einen Zeitraum von mehr als dreißig Jahren
entwarf und verfeinerte Johann Hofmeister einen Wohnbautypus, der sich
formal an freistehenden Häusern des österreichischen Alpenraums
orientiert. Diese architektonische Konzeption war eine bewusste Antwort
auf den stark touristisch geprägten Charakter des Jos-Plateaus, dessen
Identität und wirtschaftliche Entwicklung maßgeblich vom Fremdenverkehr
abhängig waren. Hofmeisters Werk ist beispielhaft für Transfers,
kulturelle Aneignung und postkoloniale Verflechtungen in der
Architektur. Anhand von Interviews, Fotografien und Fallstudien geht
Warebi Brisibe der Frage nach, ob diese „importierten“ Bauformen 40
Jahre später als ökologische und kulturelle Fehlanpassung oder als
nachhaltiger Erfolg zu lesen sind.
Vortragender: Warebi Brisibe, Professor of Architecture (African History and Culture), Rivers State University, Port Harcourt, Nigeria
Alpine Typologien im afrikanischen Jos-Plateau
21Mai10:0010:00Alpine Typologien im afrikanischen Jos-PlateauVortrag
Veranstaltungsdetails
Von Österreich nach Nigeria
Der
Architekturhistoriker Warebi Brisibe beleuchtet die Arbeit des
österreichischen Bauunternehmers Johann Hofmeister, der ab den 1970er
Jahren alpine Häuser in den Hügeln des Jos-Plateaus in Nigeria
realisierte.
Über einen Zeitraum von mehr als dreißig Jahren
entwarf und verfeinerte Johann Hofmeister einen Wohnbautypus, der sich
formal an freistehenden Häusern des österreichischen Alpenraums
orientiert. Diese architektonische Konzeption war eine bewusste Antwort
auf den stark touristisch geprägten Charakter des Jos-Plateaus, dessen
Identität und wirtschaftliche Entwicklung maßgeblich vom Fremdenverkehr
abhängig waren. Hofmeisters Werk ist beispielhaft für Transfers,
kulturelle Aneignung und postkoloniale Verflechtungen in der
Architektur. Anhand von Interviews, Fotografien und Fallstudien geht
Warebi Brisibe der Frage nach, ob diese „importierten“ Bauformen 40
Jahre später als ökologische und kulturelle Fehlanpassung oder als
nachhaltiger Erfolg zu lesen sind.
Vortragender: Warebi Brisibe, Professor of Architecture (African History and Culture), Rivers State University, Port Harcourt, Nigeria
Architekturzentrum Wien – Podium
Zeit
Location
Architekturzentrum Wien
Museumsplatz 1, 1070 Wien
Veranstalter
Architekturzentrum Wien
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