AktUeller Senf vom Rollett
Recycling Beton
Nun ist Beton ja umwelttechnisch vielleicht nicht so toll, aber er bildet nun mal die Grundlage für viele Bauten. Daher um so besser, dass die Nachhaltigkeit auch auf die Hersteller Druck ausübt und Baumit vorgestern den Verkauf von Recycling-Beton gestartet hat. Unter der Marke GO2morrow, verkauft der Konzern Baustoffe deren mineralische Basis aus recycelten Rohstoffen
besteht. und in diesem Rahmen gibt es nun eben auch Trockenbeton in ausgewählten Baumärkten und im Baustoffhandel. Gut so.
Und wieder ein Stück Kunst:
Wie nennt sich das Kunstwerk? Planetenorchester
Wo ist das? Campus JKU Linz
Von wem? KünstlerIn: Anna Jermolaewa & Manfred Grübl, Architektur: Riepl Riepl Architekten
Ja, und warum?
Für ihr Projekt am Campus der JKU verwendeten Anna Jermolaewa und Manfred Grübl eine von Johannes Keplers Originalzeichnungen aus seinem Hauptwerk Harmonice mundi. Die Abbildung wurde in großem Maßstab auf die Hauptpromenade entlang des Teichufers übertragen – so groß, dass sie auch vom Universum aus wahrgenommen werden könnte. Die mit schwarzer Straßenmarkierungsfarbe auf den Boden aufgebrachten Notenlinien teilen die Fläche in „Laufbahnen“, darauf sind die sechs zu Keplers Zeiten bekannten Planeten Saturn, Jupiter, Mars, Erde, Venus, Merkur sowie der Mond als ins Notensystem übertragene Harmonie abgebildet. Nach rechts hin laufen die unbeschriebenen Linien weiter und lassen so Raum für bisher unentdeckte Himmelskörper.
Mehr Bilder, mehr Infos? Hier.
Die Kombination von Kunst und Immobilien finde ich gewaltig – und unterschätzt! Kunst am Bau nennt sich das banal und hat mit Baustelle nichts zu tun. Und weil ich da aus dem Schwärmen gar nicht rauskomme, stelle ich im Rahmen einer Kooperation den immobranche-UserInnen hier regelmäßig Kunstwerke der Initiative BIG ART vor.
Foto: Iris Ranzinger
Zinshäuser wieder über Milliardengrenze
„Die Wiener Gründerzeit-Zinshäuser haben im Vorjahr allen Corona-bedingten Einschränkungen und ökonomischen Einbrüchen getrotzt und sich als „Fels in der Brandung“ erwiesen“, heißt es anlässlich der Veröffentlichung des Wiener Zinshaus-Marktberichts von OTTO Immobilien. 507 Zinshäuser seien letztes Jahre transaktioniert worden, nur zwei Prozent weniger als 2019. Die Werte der verkauften Häuser nahmen aber um rund ein Drittel ab, insgesamt betrug das Volumen dennoch über eine Milliarde Euro. Einen besonderen Boom benennt Otto Immobilien in seinem Report für die Bezirken 6 und 16.

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