AktUeller Senf vom Rollett
Arbeiten und Wohnen
Megathema, und wegen der Pandemie noch aktueller: Die Kombination von Arbeit und Wohnen. Die ÖGNI hatte ja vor einem Jahr das eine Arbeitsgruppe gebildet. Jetzt gibt es einen Output dazu, ein Manifest. Hier zum Runterladen.
Aha, temporäres Wohnen bleibt ein Thema
Also, da habe ich mich verschätzt. Vor gut einem Jahr hatte ich den Markt für servicierte Apartments und für diese teuren Studentenwohnungen noch als Problemkinder des Virus‘ gesehen. Das scheint nun gar nicht so zu sein.
So titelt Thomas Beyerle von Catella Research heute in einem Newsletter: „Europaweiter Bedarf an Studentenapartments lockt Investoren“ und untermauert das mit (stets gut recherchierten) Zahlen:
Stadtentwicklung: 1. Platz für Gleisdorfer Team
Wolfgang Amann hat mich auf folgendes aufmerksam gemacht: Österreich hat bei einer internationalen Challenge Platz 1 belegt.
Und zwar konkret hat das AEE Intec in Gleisdorf die Helsinki Energy Challenge gewonnen. Das sei ein ähnlicher Erfolg wie der Sieg des TU Wien Teams (Prof. Karin Stieldorf) beim Global Solar Decathlon vor mittlerweile 8 Jahren in Kalifornien, meint Wolfgang Amann.
Wer es genauer wissen will: Helsinki will bis 2035 CO2-neutral werden und damit eine der führenden Städte beim Übergang in eine nachhaltige Zukunft. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Stadt im Februar 2020 einen Wettbewerb ausgeschrieben – die Helsinki Energy Challenge. Eine internationale Jury hat nun aus mehr als 250 Einreichungen aus aller Welt vier Gewinner ausgewählt. Im erstplatzierten Team ist das ACR-Institut AEE – Institut für Nachhaltige Technologien (AEE INTEC) beteiligt.
Das Siegerprojekt HIVE schlägt eine Lösung für die Stadt Helsinki vor, die ein Ende der Kohleverbrennung bis 2028, keine Verbrennung von fossilen Brennstoffen über 2035 hinaus und eine Reduzierung der Nutzung von Biomasse auf 50 % des Bedarfs bis 2024 vorsieht. Diese Lösung, die sowohl auf bewährten als auch innovativen Lösungen basiert, sieht eine Kombination von Meerwasser-Wärmepumpen, Solarthermie, Elektrokesseln und Großwärmespeichern vor, um Fernwärme nachhaltig und effizient bereit zu stellen. Dieser Plan wird die Treibhausgasemissionen um 78 % reduzieren und entspricht damit den Zielen von Helsinki. Durch die Umsetzung über die nächsten 15 Jahren wird die lokale Wertschöpfung gesteigert und lokale Arbeitsplätze geschaffen.
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