AktUeller Senf vom Rollett
Gendergap: 11.000 Euro Gehaltsunterschied
Puh! Frauen verdienen in der Immobilienwirtschaft im Durchschnitt 76.000 Euro brutto jährlich, Männer 87.000 Euro (in Deutschland, so eine Studie der Personalberatung Cobalt). Der Gender Pay Gap von rund 11.000 Euro ist stark funktionsabhängig und besonders ausgeprägt in Bereichen mit Budget-, Ergebnis- und Personalverantwortung wie Asset- und Property Management. In spezialisierten Funktionen, etwa ESG oder Projektentwicklung, fallen die Unterschiede geringer aus.
Im Bauwesen ergibt sich auf aggregierter Ebene ein ausgeglichenes Bild mit durchschnittlich rund 80.000 Euro Jahresgehalt für beide Geschlechter. Eine Differenzierung nach Berufsgruppen zeigt jedoch deutliche Abweichungen: Männer verdienen unter anderem in Architektur- sowie projektsteuernden und technischen Funktionen mehr, während Frauen in stark technischen Segmenten wie TGA/TGM teilweise höhere Gehälter erzielen. Die Unterschiede spiegeln laut Studie aktuelle Marktdynamiken wider.
Unzufriedenheit wird in beiden Branchen nur selten primär mit der Bezahlung begründet. Häufiger nennen Befragte Defizite bei Führung, Kommunikation, Anerkennung und der Transparenz von Karrierewegen. Frauen bewerten ihre Entwicklungschancen insgesamt kritischer als Männer, was die Studienautorinnen als Hinweis auf strukturelle und informelle Barrieren werten.
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Epstein wollte Céline Dions Luxusvilla in Florida besichtigen
Neue, vom US Department of Justice veröffentlichte E-Mails bringen eine überraschende Immobilien-Note in den Fall Jeffrey Epstein. Demnach bemühte sich Epstein 2014 und 2015 um eine diskrete Besichtigung der Luxusvilla von Céline Dion auf Jupiter Island.
Die Korrespondenz zeigt, dass ein mutmaßlicher Vertreter Dions mehrere „off-the-record“-Termine arrangieren wollte. Ob es tatsächlich zu einer Besichtigung kam, ist nicht belegt. Die Villa stand damals für rund 72,5 Millionen Dollar zum Verkauf und wechselte Jahre später deutlich günstiger den Eigentümer. Epstein zählte letztlich nicht zu den Käufern.
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