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Blaues Auge für Büromarkt Wien

Eine leichte Erholung am Wiener Büromarkt nach der Coronakrise ortet Otto Immobilien.
Im zweiten Quartal wurden am gesamten Büromarkt knapp 30.596 Quadratmeter Büroflächen, gemäß den Qualitätsstandards des Vienna Research Forums (moderne Büroflächen, ab 1990 gebaut/generalsaniert mit gewissen Qualitätskriterien), vermietet.
Dies ist zwar der geringste Wert der vergangenen vier Jahre im selben Vergleichszeitraum. Allerdings: Im ersten Quartal 2020 lag die Vermietungsleistung gar nur bei 12.977 Quadratmetern – das sind rund 65 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2019. „In Anbetracht dessen bin ich mit der positiven Dynamik seit Anfang Juni sehr zufrieden. Der Büromarkt ist mit einem blauen Auge davon gekommen und wir rechnen derzeit mit einer Vermietungsleistung von 100.000 Quadratmetern für das Jahr 2020,“ sagt Steven Bill Scheffler, Teamleiter Bürovermietung bei OTTO Immobilien.
Immobilien zeigen sich weiterhin krisenfest
Eine aktuelle Analyse des europäischen Immobilienmarktes vom Beratungsunternehmen Deloitte zeigt: Die Leistbarkeit von Eigentum nimmt in Österreich zunehmend ab. Kaufpreise für Wohnungen am heimischen Markt sind spürbar gestiegen. Mietobjekte in Wien sind hingegen im internationalen Vergleich relativ leistbar. In Städten wie Luxemburg, Paris und London mietet es sich deutlich teurer. Welche Folgen die Corona-Krise auf den Immobilienmarkt hat, wird sich zwar erst zeigen – jedoch dürfte COVID-19 laut den Experten keine signifikanten Auswirkungen auf die Eigenheimpreise haben.
• Sinkende Leistbarkeit: Rund 10 Bruttojahresgehälter müssen für österreichische Eigentumswohnung mit 70 m2 bezahlt werden
• Teure Städte: Paris, Luxemburg und München sind bei Wohnungskauf an Europaspitze
• Moderate Mieten: Wien ist mit EUR 9,90 pro Quadratmeter im Vergleich relativ günstig
• Gute Prognose: COVID-19-Krise wird kaum Auswirkungen auf Kaufpreise haben
HYBRID EXPO: neue Standpreise

Wie genau schaut die EXPO REAL heuer aus, was soll dieser Hybrid Summit. Infos dazu kommen von der Messe München spärlich, aber immerhin nun gibt es Kosten für Aussteller. Die Ausstellerkojen nennen sich Smart Space und sind in verschiedenen Größen buchbar. Für einen Gemeinschaftsstand mit 54 Quadratmeter verlangt die Messe 96.300 Euro. Wer mit 9 Quadratmeter zurecht kommt, braucht nur 17.900 Euro blechen.
Der Mehrwert ist völlig unklar
Was man dafür bekommt? Das sagt die Messe noch nicht wirklich. Klar, Auf- und Abbau und so sind dabei, aber was genau bei den Vorträgen zu erwarten ist, wie die virtuelle Version des Events konzipiert ist und worin der eigentliche Mehrwert einer Teilnahme vor Ort besteht ist völlig unklar. Ebenso offen lässt die Messe, was ein Besucherticket kosten wird.
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