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Einheimische als Touristen
Neue Marketing-Aktion der Wiener Hotels, um ihre Bilanzen zu verbessern: „Erlebe Deine Stadt“ wurde von Berlin abgekupfert, sie ermöglicht es Einheimischen, relativ günstig in Hotels der eigenen Stadt zu übernachten. „Die Wiener bekommen erstmals die Möglichkeit, von 11. auf 12. Jänner 2020 in einem der teilnehmenden 19 Premium-Hotels ab 118 Euro im Doppelzimmer inklusive Abendessen und Frühstück zu übernachten und die Stadt selbst als Tourist zu erleben“, heißt es in einer Aussendung. Einzelne Häuser würden auch zusätzliche Leistungen wie die Benutzung des SPAs oder eigene Veranstaltungen anbieten. In Berlin beteiligten sich in diesem Jahr bereits 82 Hotels, darunter 16 Häuser aus der Luxus-Kategorie, an der erfolgreichen Aktion. Die angebotenen 7.000 Betten waren innerhalb von nur zwei Tagen ausverkauft.
Es machen mit: Andaz Vienna Am Belvedere, Grand Hotel Vienna, Palais Hansen Kempinski, Ritz Carlton, SO/Vienna, Marriott Vienna, InterContinental Vienna, The Ring, Steigenberger Herrenhof, Topazz, Lamée, MGallery am Konzerthaus, Mercure Grand Hotel Biedermeier, Grand Ferdinand, Rainers Wien, Rainers Brunn am Gebirge, Novotel Wien Hauptbahnhof, Ibis Wien Hauptbahnhof und Daniels Wien.
Die Stimmung kippt
Die Ergebnisse des „RICS Global Commercial Property Monitor” (GCPM) für das dritte Quartal 2019 deuten auf eine leichte Stimmungseintrübung in weiten Teilen des Immobiliensektors hin. So haben unter anderem die Bedenken hinsichtlich der nachlassenden konjunkturellen Dynamik zugenommen. Das schwierigere gesamtwirtschaftliche Umfeld wurde jedoch in einigen Volkswirtschaften teilweise ausgeglichen durch geldpolitische Maßnahmen wie Zinssenkungen und eine Rückkehr zur quantitativen Lockerung.
Zwar verzeichnen die vom GCPM untersuchten Schlüsselindikatoren nur einen leichten Abwärtstrend, insgesamt gehen die Marktteilnehmer jedoch weiterhin von einer bevorstehenden Abschwungphase aus. Mehr als die Hälfte der Befragten aus den untersuchten Schlüsselmärkten geht davon aus, dass sich der Sektor entweder in einer Abschwungphase oder kurz vor einer Trendwende im aktuellen Zyklus befindet. Dieser Anteil hatte zuvor bei 40 Prozent gelegen. Auf der anderen Seite ist der Anteil derjenigen, die den Markt in einer Aufschwungphase sehen, auf ca. 15 Prozent gefallen und ungefähr 30 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass sich der Markt in der Hochphase des aktuellen Zyklus befindet.
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