AktUeller Senf vom Rollett
Der neue Immobilien-Marktplatz für Kooperation
Denn genau das wäre die Grundidee: alle eigenen Objekte dem Markt und den anderen Maklern zugänglich zu machen, und daher die Nachfrage schneller und effizienter zu bedienen. Wenn auch die Provision geteilt wird, mehr Geschäft in weniger Zeit macht für alle Sinn. Georg Spiegelfeld vom immobilienring: „Makler mit einer übergreifenden, transparenten Zusammenarbeit könne nur gewinnen. Alleingänge bringen keinen dauerhaften Erfolg.“
In die Plattform spielen die Makler also die Objekte ein teilen diese Daten mit ihren Kollegen und auch den suchenden Konsumenten werden diese Infos zugänglich gemacht.
Die Praxis wird jedenfalls spannend:
Wer der großen Befürworter wird nicht (all) seine Objekte in die Datenbank spielen?
Ziel für Wien wären 60 bis 70 Prozent der Wohnungen in der Datenbank zu haben, meint Spiegelfeld heute. Positiv außerdem: Inserate auf dem neuen Markplatz seien jedenfalls von seriösen Maklern, denn Missbrauch oder zweifelhafte Makler würden nicht zugelassen werden. Hierfür wird auch einen eigene Schlichtungsstelle gegründet. Ein Argument für das Einspeisen wird wahrscheinlich der Preis werden, denn die von WKO, ÖVI und immobilienring gemeinsam noch diesen Herbst zu gründende Gesellschaft wird nicht gewinnorientiert sein. Weiters interessant:Was sagen die bestehenden Plattformen wie willhaben, immoscout24 etc.?
Denn würde die neue Plattform funktionieren, bedeutet das ziemlich sicher Umsatzrückgänge für herkömmliche Marktplätze. Bei ImmobilienScout24 gibt man sich vorerst gelassen und komentiert die neue Plattform auf meine Anfrage so: „Wir sehen neue digitale Ansätze als Belebung des Marktes. Solch ein frischer Wind belebt die Digitalisierung des Marktes und liefert Mehrwerte für viele Beteiligte.“Profis ja, aber welche?
Im Nachhinein ist man immer gescheiter – aber was würden private Bauherren anders machen? Das fragte eine Studie des deutschen Beraters Almondia ab.

Das gleich gilt für die Auswahl des Bauträgers, weshalb meiner Meinung nach auch Platz drei logisch ist. Jedenfalls: Es gibt noch viel Potenzial zur Professionalisierung.
Studiengang Digital Real Estate Management
Eines hat die EXPO REAL sicher gezeigt: Proptechs und Digitalisierung stehen ganz oben auf der aktuellen Hitliste. Die renommierte IREBS hat nun einen fünftägigen Studiengang für das Thema parat. Sie startet das Intensivstudium Digital Real Estate Management am 26. Februar 2018 in Eltville bei Frankfurt. Die Studiengebühr beträgt 5.450,- Euro netto. Weitere Infos dazu hier.
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