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Peek & Cloppenburg prüft Verkauf in Kärntner Straße
Im letzten Newsletter berichtete die deutsche Immobilienzeitung: „Die Eigentümerfamilie von Peek & Cloppenburg Düsseldorf prüft einen Verkauf der Peek-&-Cloppenburg-Filiale auf der Kärntner Straße in Wien. Der Asset-Manager der Familie, Midstad, hat Angebote eingeholt. Das Modekaufhaus wurde vom Architekturbüro David Chipperfield entworfen und könnte 300 Mio. Euro einbringen.“
Was in Deutschland passiert: Der digitale Notarvertrag kommt
Der klassische Papiervertrag beim Notar hat in Deutschland ausgedient – zumindest optional. Der Deutsche Bundestag hat am 7. Mai 2026 ein Gesetz zur Digitalisierung des Vollzugs von Immobilienverträgen beschlossen.
Die Reform hat zwei Seiten: Notare können künftig ein elektronisches Dokument auch direkt beim persönlichen Termin erstellen, beurkunden und digital signieren. Und alles, was danach kommt, also Mitteilungen an Grundbuchamt, Finanzverwaltung und Banken, soll ebenfalls vollständig digital laufen. Bürger:innen profitieren von einem beschleunigten Vollzug von Immobilienverträgen und zügigeren Eigentumsumschreibungen im Grundbuch.
In Österreich ist eine vergleichbare Reform noch nicht in Sicht. Dabei gelten eigentlich dieselben Argumente: weniger Bürokratie, kürzere Wartezeiten, mehr Flexibilität. Deutschland zeigt, dass es geht.
Ortner warnt
Der österreichische Wohnungsmarkt gerät laut Advicum Consulting durch die neue Mietpreisbremse weiter unter Druck. Seit April 2026 greift der Staat erstmals auch in den privaten Mietmarkt ein. Für Matthias Ortner ist das ein riskanter Schritt.
„Kurzfristig hat die Deckelung mit Sicherheit einen positiven Effekt für viele Haushalte“, sagt Ortner. Langfristig drohe jedoch das Gegenteil: „Ohne Geldgeber wird kein neuer Wohnraum geschaffen.“
Grund dafür seien sinkende Investitionsanreize, hohe Baukosten und teure Finanzierungen. Viele Projekte würden verschoben oder gestoppt. „Die Prognose für Fertigstellungen 2026 liegt auf einem historischen Tiefstand“, so Ortner.
Zusätzliche Unsicherheit durch geopolitische Krisen und mögliche Zinsschritte der European Central Bank verschärfe die Lage weiter. Ortner fordert daher mehr staatliche Anreize, schnellere Genehmigungen und Maßnahmen zur Ausweitung des Wohnungsangebots.
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