Rollett bloggt seinen Senf.
Raw and 100% SEO-free!
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Hoffnung für Hotels
Der Hotelmarkt war in der Vergangenheit überhitzt, was die Mieten, das Mietniveau, das Zimmerangebot und die Hotelentwicklungen angeht. Dies wird sich im Jahr 2021 beruhigen. Die Investorennachfrage für den Sektor bleibt bestehen, die Hotelnachfrage wird sich erholen und langfristig steigen.Qualität, ein starker USP und das Abheben von der Masse sowie Nachhaltigkeit und Digitalisierung werden noch wichtiger werden.
Christie & Co
Amazon legt Wohnfonds auf
Doch, doch, richtig gelesen. Amazon hat einen Fonds aufgelegt, mit dem leistbares Wohnen gefördert werden soll. Volumen: 2 Milliarden US-Dollar. Verteilt soll das Geld über B2B-Kanäle werden, also über Bauträger und Immobiliengesellschaften, die Wohnraum schaffen und erhalten. Amazon will vergünstigte Darlehen und Bürgschaften geben, insgesamt 20.000 Einheiten sollen so ermöglicht werden. Hier ein Bericht darüber von Forbes.
Da hör her!
Langsam gibt es ein paar Podcasts in der Immobilienbranche. Morgen startet ein neuer.
-
Immobilienrecht gefällig? HSP Law hat den „ImmoGraph” aus der Taufe gehoben. Ab morgen (21. Jänner 2021) soll er wöchentlich jeden Donnerstag erscheinen. Erstes Thema, auf dem dann aufgebaut wird: „Grundstein und Projektplan“. Auf Spotify und www.hsp.law
-
Bereits 13 Folgen gibt es von der ÖGNI, thematisiert wird Stadtplanung und Architektur genau so wi Obdachlosigkeit. Jeder Podcast ist ein Gespräch mit einer ExpertIn. Zu hören über den Spotify Account und YouTube Kanal “ÖGNI setzt in Szene”.
-
Der Multi-Berater und Makler EHL redet übers Wohnen. In bislang neun Folgen besprechen die Angestellten die Digitalisierung, Nebenkosten, das Berufsbild des Hausverwalters und Maklers etc. Verfügbar auf der Homepage, Apple Podcasts und Spotify.
Büronachfrage am Stadtrand
Was zu meinem Lieblingsthema Stadt-Land: Die Nachfrage nach flexiblen Workspaces in Vorstädten bzw. in städtischen Randgebieten steige, meint Savills. „Viele Unternehmen kommen damit dem Wunsch ihrer Mitarbeiter nach gut ausgestatten Arbeitsplätzen in der Nähe zum eigenen Wohnort nach und bieten ihnen so eine Alternative zum Homeoffice“, heißt es in einer durchgeführten Studie der eigenen Vermittlungsplattform.
Chen statt Duval

Bad Regina ist erschienen. Und logisch, ich ziehe mir das neue Buch von David Schalko gleich rein.
Ein ominöser Chinese kauft darin Immobilien in einem alpinen Örtchen zusammen. Und lässt sie verfallen. Kommt einem doch sofort Franz Duval und dessen Sohn Philippe in den Sinn, die in Bad Gastein genau so einen unverständlichen Unsinn praktizierten.
Wer schon allein das Cover des Buches sieht, weiß, dass Schalko genau diesen morbid-glamourösen Ort meint.
Genau das finde ich besonders spannend. Das Schicksal Gasteins fasziniert mich, ein so historischer Ort, so heruntergekommen! Dabei so einzigartig, so chancenreich, ich habe vor einem Jahr versucht das in einem kurzen Artikel der Immobilienwirtschaft zu beschreiben! Mal schauen, wie es mit dem Chinesen Chen zu Ende geht. Und was in Echt passiert.
Hyatt mit neuer Marke
Und munter geht das Hotel eröffnen weiter. Eine Geschichte dazu habe ich unter dem Titel „Update oder abgedreht“ zuletzt auch im Falstaff Living (ab Seite 170) geschrieben. Weil: es ist schon beeindruckend, wie unterschiedlich sich die Hotelbranche gerade entwickelt.
Die großen Konzerne jedenfalls starten sogar mit neuen Marken. Hyatt hat im November in Düsseldorf das erste Haus der neuen The Unbound Collection im DACH-Raum aufgemacht. Die Linie folgt dem derzeit allgemeinen Trend der großen Häuser, ein individuelles, regionales Design mit dem Markenversprechen zu verbinden.
Im Falle der Düsseldorfer Immobilie referenziert man auf die Zeit, in der der neobraocken Justizpalast errichtet wurde. Es war damit auch Schauplatz für einige bedeutende historische Ereignisse des 20. Jahrhunderts. Fesch – finde ich – vor allem für Düsseldorf.
Fotos: Hyatt
Hauspreise steigen
Ich finde es ja immer lustig, wenn man Preisentwicklungen vergleicht, ohne irgendwelche weiteren Referenzierte einfließen zu lassen. Weil wenn ich ich doppelt so viel verdiene, und die Hauspreise nur um 50 % anziehen, ist es dennoch leistbar. Leider ist dem aber nicht so, wie diese Grafik der UN zeigt.

Na bitte!
Schöne Meldung am Montag morgen: Die S Immo hat zwei Bürogebäude in Bukarest gekauft. Vollvermietet an mitunter starke Marken wie Microsoft und Société Générale, 38.000 Quadratmeter vermietbare Fläche. Guten Morgen, neue Woche, es wird heller in diesem seltsamen Advent!
Endlich eine kluge Immo-Werbung
Das Münchner Unternehmen Bayerische Hausbau geht auf die Suche nach neuen Kollegen – und dafür reicht heute nicht einfach nur ein Personalinserat. Der Immo-Gigant hat Employer Branding-Kampagne entworfen, in deren Rahmen Mitarbeiter aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen über ihre Arbeit bei der Bayerischen Hausbau berichten.
„Wenn ich Vertrauen habe, mache ich einen guten Job“, sagt da etwa die Projektleiterin Christine Kirchner, die man beim Sporteln in der Natur beobachten kann.
Ziel der neuen Kampagne zur Mitarbeitergewinnung sei es, nicht nur das Profil der Bayerischen Hausbau als Arbeitgeber zu schärfen, sondern vor allem die vielen beruflichen Möglichkeiten aufzuzeigen, die das Unternehmen bietet.
Mit den Kampagnenmotiven und den -filmen wirbt die Bayerische Hausbau sowohl auf ihren Online-Kanälen (Karrierenetzwerke, Soziale Medien, hausbau.de) als auch im öffentlichen Raum; beispielsweise an der Baustelle am Nockherberg in München oder in der Concept Shopping Mall BIKINI BERLIN, die das Unternehmen in der Bundeshauptstadt betreibt. Die Kampagnenfilme gibt es unter anderem auf der Website des Unternehmen zu sehen.
Im Zentrum der Kampagne stehen Mitarbeiter der drei Standorte der Bayerischen Hausbau, was die Authentizität der Kampagne sicherstellt. Sie berichten von ihren Erfahrungen im Unternehmen: vom Niederlassungsleiter in Hamburg, der die Entwicklung des hoch gelobten Paloma-Viertels am Spielbudenplatz auf St. Pauli begleitet, über die Architektin, die Quartiere für mehrere tausend Bewohner in München plant, bis zum Asset Manager, der seine Ausbildung im Unternehmen begann und jetzt traditionsreiche Gastronomien im Bestand betreut.
Begleitet wird die Kampagne vom Hashtag #zukunfthausgemacht, der auf die traditionell große Fertigungstiefe verweist, mit der die Bayerische Hausbau bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Produkte die gewohnt hohe Qualität sicherstellt. „Wir bieten unseren Mitarbeitern nicht nur vielfältige Karrieremöglichkeiten und die Möglichkeit zur individuellen Weiterentwicklung, sondern eine vertrauensvolle Zusammenarbeit in einem Familienunternehmen mit Tradition“, sagt Geschäftsführer Peter Müller.
Meine Meinung: Endlich hat wer in der Immobilienbranche verstanden, was Werbung ist!
Hypo Tirol gehört zur Vermögensberatungs-Elite
Nicht leicht haben es derzeit Banken. Um so schöner, dass eine von ihnen, die auch im Immobilienbereich gerne finanziert, ausgezeichnet wurde:
Zum zweiten Mal in Folge wird die Hypo Tirol im Kreis der besten Vermögensverwalter gelistet und als einzige Tiroler Bank mit dem Prädikat „summa cum laude“ ausgezeichnet. Hans-Kaspar v. Schönfels – Herausgeber des Elite Report – erklärt, warum die Hypo Tirol zu diesem erlesenen Kreis zählt: „Das professionelle Management überzeugt ganzheitlich. Neben der klassischen Vermögensverwaltung und Beratung überzeugt die Hypo Tirol mit einem Immobilienservice, Finanzplaner und einem Stiftungsservice. Die Tiroler Landesbank versteht gehobene Veranlagung als vorausschauende Verantwortung und lebt die ganzheitliche Kundensicht. Der Ansatz ist aktiv und global ausgerichtet, und stellt nachhaltige Erfolge aus Kundensicht in den Mittelpunkt.“
Das Fachmagazin „Elite Report“ zeichnet jährlich die besten Vermögensverwalter im deutschsprachigen Raum aus. Gemeinsam mit dem Handelsblatt als Medienpartner. Bewertet werden dabei unter anderem die Vermögensanalyse, das Research, die Anlagestrategie und die Rendite nach Kosten. Von insgesamt 358 teilnehmenden Anbietern wurden 49 Vermögensverwalter als empfehlenswert in den Elite Report 2021 aufgenommen. Darunter 41 deutsche Adressen, vier aus Österreich und je zwei aus der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein.
Investments: Berlin bleibt beliebt
Berlin steht in der Investorengunst an der Spitze. Das ist ein Ergebnis aus der Umfrage von PwC und ULI, die in der jüngsten Ausgabe der „Emerging Trends“ veröffentlicht wurde. London und Paris folgen als zukunftsträchtige Standorte. Deutschland schneidet allgemein gut ab, wohl, weil zwar viele Sorgen über dem Himmel von Berlin schweben, aber das Land noch als am sichersten wahrgenommen wird.
Als neue Assetklassen blinken Gesundheitsimmobilien und Rechenzentren im am Radar der Investoren auf.
Weihnachtsgeschenk? Mängel-Quartett!

Mal ein bissl locker sein – auch wenn es um Mängel geht. Nette Idee dieses Kartenspiel mit den größten Schreck-Momenten gesammelt vom Berliner Architektenduo karhard. Ist zwar schon ein bissl älter, das Quartett, aber immer noch witzig. Kann man z.B. bei Manufaktur bestellen oder als ganzes Set mit Zollstab und diversem Zeugs hier.
Neues Logistikprojekt bei Wien
So, das ging zwar schon auch durch die anderen Immo-Medien, aber ich will es hier auch notiert haben, weil, es passt gut zu den beiden oberen Meldungen. Es tut sich was, im Handel, im Gewerbe, und sowieso in der Logistik. Daher hier ganz offiziell auch nochmal: Der Flughafen Wien freut sich einen Haxen aus, dass der Logistikimmobilienentwickler DLH auf 30.000 m2 Fläche flexible Lager- und Industrial Light Hallen bauen wollen.
Neuer Fitnessclub für Wien

Und noch eine Nachricht aus dem Retail-Bereich, da soll noch einer sagen, es tue sich nichts in der COVID-Zeit. Shaped by iB eröffnet 2021 einen neuen Boutique Fitness Club in Wien.
Ab Frühling 2021 werden in dem rund 370 m2 großen Studio im 2. Wiener Gemeindebezirk nicht nur die Gruppentrainings in Discoatmosphäre stattfinden, sondern es wird auch genügend Raum für private Einzeltrainings geben.
Ein Highlight des neuen Standortes wird eine Smoothie- und Shakebar im Eingangsbereich sein, die aufgrund der großen Shopfronten neben den bestehenden Fitnesskunden auch zahlreiche Passanten ansprechen soll. Vermittelt wurde die Fläche von Colliers International.
Foto: apedbyiB
ÖGNI Zertifizierung für Innenräume

Die ÖGNI Zertifizierung von Innenräumen startet ihre offizielle Pilotphase. 90 Prozent unserer Zeit verbringen wir in Gebäuden. In diesen wollen und sollten wir uns wohlfühlen und vor den Einflüssen der Umwelt geschützt sein. Denn letztlich hat die Gestaltung von Innenräumen einen entscheidenden Einfluss auf unser Wohlbefinden, unsere Gesundheit und unsere Produktivität.
Aus diesem Grund gibt es nun das Nutzungsprofil Innenräume für Büro und Verwaltung sowie Shopping, Hotels und Gastronomie. Konkret zertifizieren lassen sich Ausbau-Projekte für z.B. Büros, Bankfilialen, Supermärkte, Discounter oder Shoppingcenter und das unabhängig davon, ob sie in neue oder bestehende, zertifizierte oder nicht-zertifizierte Gebäude integriert werden.
Erstes Pilotprojekt: ATP sustain ließ ihr neues Büro in Wien nach diesem System zertifizieren ließ und ÖGNI Platin erreichte.
Foto: ATP sustain
Gurkerl.at startet!
Mit Gurkerl.at startet diese Woche ein neuer Online-Lebensmittelshop für den Großraum Wien. Im neugebauten Tech Park Vienna (Eigentümer Westcore) in der Gutheil-Schoder-Gasse 17 in Wien Liesing wurden über Vermittlung von OTTO Immobilien fast 6.000 m² angemietet, davon rund 1.000 m² für Büros und knapp 5.000 m² Lagerfläche mit fünf Temperaturzonen.
Qualitativ hochwertige Lebensmittel vor allem kleiner regionaler Produzenten bietet Gurkerl.at seinen Kunden in Wien und Umgebung ab 3. 12. 2020 online an – und dafür ein schnelles Lieferservice von drei Stunden ab Bestellung. „Der Standort dafür ist ideal, weil verkehrstechnisch bestens angebunden: in unmittelbarer Nähe zur Triester Straße und zur Süd-Ost-Tangente,“ betont Wolfgang von Poellnitz, Immobilienberater Industrie/Gewerbe/Logistik bei OTTO Immobilien. „Neben regionalen Lebensmitteln und Frischwaren wird das 7.500 Produkte umfassende Sortiment auch Kosmetika und Haushaltsartikel umfassen,“ so Maurice Beurskens, Geschäftsführer von Gurkerl.at.
Gurkerl.at will nach eigenen Angaben Wiens größten Onlinesupermarkt etablieren. Das tschechische Start-Up von Firmengründer Tomáš Čupr ist bereits unter anderen Namen in Prag und Budapest höchst erfolgreich und will nach Wien in Kürze auch in München den Markteintritt schaffen.
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Hoffnung für Hotels
Der Hotelmarkt war in der Vergangenheit überhitzt, was die Mieten, das Mietniveau, das Zimmerangebot und die Hotelentwicklungen angeht. Dies wird sich im Jahr 2021 beruhigen. Die Investorennachfrage für den Sektor bleibt bestehen, die Hotelnachfrage wird sich erholen und langfristig steigen.Qualität, ein starker USP und das Abheben von der Masse sowie Nachhaltigkeit und Digitalisierung werden noch wichtiger werden.
Christie & Co
Amazon legt Wohnfonds auf
Doch, doch, richtig gelesen. Amazon hat einen Fonds aufgelegt, mit dem leistbares Wohnen gefördert werden soll. Volumen: 2 Milliarden US-Dollar. Verteilt soll das Geld über B2B-Kanäle werden, also über Bauträger und Immobiliengesellschaften, die Wohnraum schaffen und erhalten. Amazon will vergünstigte Darlehen und Bürgschaften geben, insgesamt 20.000 Einheiten sollen so ermöglicht werden. Hier ein Bericht darüber von Forbes.
Da hör her!
Langsam gibt es ein paar Podcasts in der Immobilienbranche. Morgen startet ein neuer.
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Immobilienrecht gefällig? HSP Law hat den „ImmoGraph” aus der Taufe gehoben. Ab morgen (21. Jänner 2021) soll er wöchentlich jeden Donnerstag erscheinen. Erstes Thema, auf dem dann aufgebaut wird: „Grundstein und Projektplan“. Auf Spotify und www.hsp.law
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Bereits 13 Folgen gibt es von der ÖGNI, thematisiert wird Stadtplanung und Architektur genau so wi Obdachlosigkeit. Jeder Podcast ist ein Gespräch mit einer ExpertIn. Zu hören über den Spotify Account und YouTube Kanal “ÖGNI setzt in Szene”.
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Der Multi-Berater und Makler EHL redet übers Wohnen. In bislang neun Folgen besprechen die Angestellten die Digitalisierung, Nebenkosten, das Berufsbild des Hausverwalters und Maklers etc. Verfügbar auf der Homepage, Apple Podcasts und Spotify.
Büronachfrage am Stadtrand
Was zu meinem Lieblingsthema Stadt-Land: Die Nachfrage nach flexiblen Workspaces in Vorstädten bzw. in städtischen Randgebieten steige, meint Savills. „Viele Unternehmen kommen damit dem Wunsch ihrer Mitarbeiter nach gut ausgestatten Arbeitsplätzen in der Nähe zum eigenen Wohnort nach und bieten ihnen so eine Alternative zum Homeoffice“, heißt es in einer durchgeführten Studie der eigenen Vermittlungsplattform.
Chen statt Duval

Bad Regina ist erschienen. Und logisch, ich ziehe mir das neue Buch von David Schalko gleich rein.
Ein ominöser Chinese kauft darin Immobilien in einem alpinen Örtchen zusammen. Und lässt sie verfallen. Kommt einem doch sofort Franz Duval und dessen Sohn Philippe in den Sinn, die in Bad Gastein genau so einen unverständlichen Unsinn praktizierten.
Wer schon allein das Cover des Buches sieht, weiß, dass Schalko genau diesen morbid-glamourösen Ort meint.
Genau das finde ich besonders spannend. Das Schicksal Gasteins fasziniert mich, ein so historischer Ort, so heruntergekommen! Dabei so einzigartig, so chancenreich, ich habe vor einem Jahr versucht das in einem kurzen Artikel der Immobilienwirtschaft zu beschreiben! Mal schauen, wie es mit dem Chinesen Chen zu Ende geht. Und was in Echt passiert.
Hyatt mit neuer Marke
Und munter geht das Hotel eröffnen weiter. Eine Geschichte dazu habe ich unter dem Titel „Update oder abgedreht“ zuletzt auch im Falstaff Living (ab Seite 170) geschrieben. Weil: es ist schon beeindruckend, wie unterschiedlich sich die Hotelbranche gerade entwickelt.
Die großen Konzerne jedenfalls starten sogar mit neuen Marken. Hyatt hat im November in Düsseldorf das erste Haus der neuen The Unbound Collection im DACH-Raum aufgemacht. Die Linie folgt dem derzeit allgemeinen Trend der großen Häuser, ein individuelles, regionales Design mit dem Markenversprechen zu verbinden.
Im Falle der Düsseldorfer Immobilie referenziert man auf die Zeit, in der der neobraocken Justizpalast errichtet wurde. Es war damit auch Schauplatz für einige bedeutende historische Ereignisse des 20. Jahrhunderts. Fesch – finde ich – vor allem für Düsseldorf.
Fotos: Hyatt
Hauspreise steigen
Ich finde es ja immer lustig, wenn man Preisentwicklungen vergleicht, ohne irgendwelche weiteren Referenzierte einfließen zu lassen. Weil wenn ich ich doppelt so viel verdiene, und die Hauspreise nur um 50 % anziehen, ist es dennoch leistbar. Leider ist dem aber nicht so, wie diese Grafik der UN zeigt.

Na bitte!
Schöne Meldung am Montag morgen: Die S Immo hat zwei Bürogebäude in Bukarest gekauft. Vollvermietet an mitunter starke Marken wie Microsoft und Société Générale, 38.000 Quadratmeter vermietbare Fläche. Guten Morgen, neue Woche, es wird heller in diesem seltsamen Advent!
Endlich eine kluge Immo-Werbung
Das Münchner Unternehmen Bayerische Hausbau geht auf die Suche nach neuen Kollegen – und dafür reicht heute nicht einfach nur ein Personalinserat. Der Immo-Gigant hat Employer Branding-Kampagne entworfen, in deren Rahmen Mitarbeiter aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen über ihre Arbeit bei der Bayerischen Hausbau berichten.
„Wenn ich Vertrauen habe, mache ich einen guten Job“, sagt da etwa die Projektleiterin Christine Kirchner, die man beim Sporteln in der Natur beobachten kann.
Ziel der neuen Kampagne zur Mitarbeitergewinnung sei es, nicht nur das Profil der Bayerischen Hausbau als Arbeitgeber zu schärfen, sondern vor allem die vielen beruflichen Möglichkeiten aufzuzeigen, die das Unternehmen bietet.
Mit den Kampagnenmotiven und den -filmen wirbt die Bayerische Hausbau sowohl auf ihren Online-Kanälen (Karrierenetzwerke, Soziale Medien, hausbau.de) als auch im öffentlichen Raum; beispielsweise an der Baustelle am Nockherberg in München oder in der Concept Shopping Mall BIKINI BERLIN, die das Unternehmen in der Bundeshauptstadt betreibt. Die Kampagnenfilme gibt es unter anderem auf der Website des Unternehmen zu sehen.
Im Zentrum der Kampagne stehen Mitarbeiter der drei Standorte der Bayerischen Hausbau, was die Authentizität der Kampagne sicherstellt. Sie berichten von ihren Erfahrungen im Unternehmen: vom Niederlassungsleiter in Hamburg, der die Entwicklung des hoch gelobten Paloma-Viertels am Spielbudenplatz auf St. Pauli begleitet, über die Architektin, die Quartiere für mehrere tausend Bewohner in München plant, bis zum Asset Manager, der seine Ausbildung im Unternehmen begann und jetzt traditionsreiche Gastronomien im Bestand betreut.
Begleitet wird die Kampagne vom Hashtag #zukunfthausgemacht, der auf die traditionell große Fertigungstiefe verweist, mit der die Bayerische Hausbau bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Produkte die gewohnt hohe Qualität sicherstellt. „Wir bieten unseren Mitarbeitern nicht nur vielfältige Karrieremöglichkeiten und die Möglichkeit zur individuellen Weiterentwicklung, sondern eine vertrauensvolle Zusammenarbeit in einem Familienunternehmen mit Tradition“, sagt Geschäftsführer Peter Müller.
Meine Meinung: Endlich hat wer in der Immobilienbranche verstanden, was Werbung ist!
Hypo Tirol gehört zur Vermögensberatungs-Elite
Nicht leicht haben es derzeit Banken. Um so schöner, dass eine von ihnen, die auch im Immobilienbereich gerne finanziert, ausgezeichnet wurde:
Zum zweiten Mal in Folge wird die Hypo Tirol im Kreis der besten Vermögensverwalter gelistet und als einzige Tiroler Bank mit dem Prädikat „summa cum laude“ ausgezeichnet. Hans-Kaspar v. Schönfels – Herausgeber des Elite Report – erklärt, warum die Hypo Tirol zu diesem erlesenen Kreis zählt: „Das professionelle Management überzeugt ganzheitlich. Neben der klassischen Vermögensverwaltung und Beratung überzeugt die Hypo Tirol mit einem Immobilienservice, Finanzplaner und einem Stiftungsservice. Die Tiroler Landesbank versteht gehobene Veranlagung als vorausschauende Verantwortung und lebt die ganzheitliche Kundensicht. Der Ansatz ist aktiv und global ausgerichtet, und stellt nachhaltige Erfolge aus Kundensicht in den Mittelpunkt.“
Das Fachmagazin „Elite Report“ zeichnet jährlich die besten Vermögensverwalter im deutschsprachigen Raum aus. Gemeinsam mit dem Handelsblatt als Medienpartner. Bewertet werden dabei unter anderem die Vermögensanalyse, das Research, die Anlagestrategie und die Rendite nach Kosten. Von insgesamt 358 teilnehmenden Anbietern wurden 49 Vermögensverwalter als empfehlenswert in den Elite Report 2021 aufgenommen. Darunter 41 deutsche Adressen, vier aus Österreich und je zwei aus der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein.
Investments: Berlin bleibt beliebt
Berlin steht in der Investorengunst an der Spitze. Das ist ein Ergebnis aus der Umfrage von PwC und ULI, die in der jüngsten Ausgabe der „Emerging Trends“ veröffentlicht wurde. London und Paris folgen als zukunftsträchtige Standorte. Deutschland schneidet allgemein gut ab, wohl, weil zwar viele Sorgen über dem Himmel von Berlin schweben, aber das Land noch als am sichersten wahrgenommen wird.
Als neue Assetklassen blinken Gesundheitsimmobilien und Rechenzentren im am Radar der Investoren auf.
Weihnachtsgeschenk? Mängel-Quartett!

Mal ein bissl locker sein – auch wenn es um Mängel geht. Nette Idee dieses Kartenspiel mit den größten Schreck-Momenten gesammelt vom Berliner Architektenduo karhard. Ist zwar schon ein bissl älter, das Quartett, aber immer noch witzig. Kann man z.B. bei Manufaktur bestellen oder als ganzes Set mit Zollstab und diversem Zeugs hier.
Neues Logistikprojekt bei Wien
So, das ging zwar schon auch durch die anderen Immo-Medien, aber ich will es hier auch notiert haben, weil, es passt gut zu den beiden oberen Meldungen. Es tut sich was, im Handel, im Gewerbe, und sowieso in der Logistik. Daher hier ganz offiziell auch nochmal: Der Flughafen Wien freut sich einen Haxen aus, dass der Logistikimmobilienentwickler DLH auf 30.000 m2 Fläche flexible Lager- und Industrial Light Hallen bauen wollen.
Neuer Fitnessclub für Wien

Und noch eine Nachricht aus dem Retail-Bereich, da soll noch einer sagen, es tue sich nichts in der COVID-Zeit. Shaped by iB eröffnet 2021 einen neuen Boutique Fitness Club in Wien.
Ab Frühling 2021 werden in dem rund 370 m2 großen Studio im 2. Wiener Gemeindebezirk nicht nur die Gruppentrainings in Discoatmosphäre stattfinden, sondern es wird auch genügend Raum für private Einzeltrainings geben.
Ein Highlight des neuen Standortes wird eine Smoothie- und Shakebar im Eingangsbereich sein, die aufgrund der großen Shopfronten neben den bestehenden Fitnesskunden auch zahlreiche Passanten ansprechen soll. Vermittelt wurde die Fläche von Colliers International.
Foto: apedbyiB
ÖGNI Zertifizierung für Innenräume

Die ÖGNI Zertifizierung von Innenräumen startet ihre offizielle Pilotphase. 90 Prozent unserer Zeit verbringen wir in Gebäuden. In diesen wollen und sollten wir uns wohlfühlen und vor den Einflüssen der Umwelt geschützt sein. Denn letztlich hat die Gestaltung von Innenräumen einen entscheidenden Einfluss auf unser Wohlbefinden, unsere Gesundheit und unsere Produktivität.
Aus diesem Grund gibt es nun das Nutzungsprofil Innenräume für Büro und Verwaltung sowie Shopping, Hotels und Gastronomie. Konkret zertifizieren lassen sich Ausbau-Projekte für z.B. Büros, Bankfilialen, Supermärkte, Discounter oder Shoppingcenter und das unabhängig davon, ob sie in neue oder bestehende, zertifizierte oder nicht-zertifizierte Gebäude integriert werden.
Erstes Pilotprojekt: ATP sustain ließ ihr neues Büro in Wien nach diesem System zertifizieren ließ und ÖGNI Platin erreichte.
Foto: ATP sustain
Gurkerl.at startet!
Mit Gurkerl.at startet diese Woche ein neuer Online-Lebensmittelshop für den Großraum Wien. Im neugebauten Tech Park Vienna (Eigentümer Westcore) in der Gutheil-Schoder-Gasse 17 in Wien Liesing wurden über Vermittlung von OTTO Immobilien fast 6.000 m² angemietet, davon rund 1.000 m² für Büros und knapp 5.000 m² Lagerfläche mit fünf Temperaturzonen.
Qualitativ hochwertige Lebensmittel vor allem kleiner regionaler Produzenten bietet Gurkerl.at seinen Kunden in Wien und Umgebung ab 3. 12. 2020 online an – und dafür ein schnelles Lieferservice von drei Stunden ab Bestellung. „Der Standort dafür ist ideal, weil verkehrstechnisch bestens angebunden: in unmittelbarer Nähe zur Triester Straße und zur Süd-Ost-Tangente,“ betont Wolfgang von Poellnitz, Immobilienberater Industrie/Gewerbe/Logistik bei OTTO Immobilien. „Neben regionalen Lebensmitteln und Frischwaren wird das 7.500 Produkte umfassende Sortiment auch Kosmetika und Haushaltsartikel umfassen,“ so Maurice Beurskens, Geschäftsführer von Gurkerl.at.
Gurkerl.at will nach eigenen Angaben Wiens größten Onlinesupermarkt etablieren. Das tschechische Start-Up von Firmengründer Tomáš Čupr ist bereits unter anderen Namen in Prag und Budapest höchst erfolgreich und will nach Wien in Kürze auch in München den Markteintritt schaffen.







