Rollett bloggt seinen Senf.
Raw and 100% SEO-free!
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Endlich eine kluge Immo-Werbung
Das Münchner Unternehmen Bayerische Hausbau geht auf die Suche nach neuen Kollegen – und dafür reicht heute nicht einfach nur ein Personalinserat. Der Immo-Gigant hat Employer Branding-Kampagne entworfen, in deren Rahmen Mitarbeiter aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen über ihre Arbeit bei der Bayerischen Hausbau berichten.
„Wenn ich Vertrauen habe, mache ich einen guten Job“, sagt da etwa die Projektleiterin Christine Kirchner, die man beim Sporteln in der Natur beobachten kann.
Ziel der neuen Kampagne zur Mitarbeitergewinnung sei es, nicht nur das Profil der Bayerischen Hausbau als Arbeitgeber zu schärfen, sondern vor allem die vielen beruflichen Möglichkeiten aufzuzeigen, die das Unternehmen bietet.
Mit den Kampagnenmotiven und den -filmen wirbt die Bayerische Hausbau sowohl auf ihren Online-Kanälen (Karrierenetzwerke, Soziale Medien, hausbau.de) als auch im öffentlichen Raum; beispielsweise an der Baustelle am Nockherberg in München oder in der Concept Shopping Mall BIKINI BERLIN, die das Unternehmen in der Bundeshauptstadt betreibt. Die Kampagnenfilme gibt es unter anderem auf der Website des Unternehmen zu sehen.
Im Zentrum der Kampagne stehen Mitarbeiter der drei Standorte der Bayerischen Hausbau, was die Authentizität der Kampagne sicherstellt. Sie berichten von ihren Erfahrungen im Unternehmen: vom Niederlassungsleiter in Hamburg, der die Entwicklung des hoch gelobten Paloma-Viertels am Spielbudenplatz auf St. Pauli begleitet, über die Architektin, die Quartiere für mehrere tausend Bewohner in München plant, bis zum Asset Manager, der seine Ausbildung im Unternehmen begann und jetzt traditionsreiche Gastronomien im Bestand betreut.
Begleitet wird die Kampagne vom Hashtag #zukunfthausgemacht, der auf die traditionell große Fertigungstiefe verweist, mit der die Bayerische Hausbau bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Produkte die gewohnt hohe Qualität sicherstellt. „Wir bieten unseren Mitarbeitern nicht nur vielfältige Karrieremöglichkeiten und die Möglichkeit zur individuellen Weiterentwicklung, sondern eine vertrauensvolle Zusammenarbeit in einem Familienunternehmen mit Tradition“, sagt Geschäftsführer Peter Müller.
Meine Meinung: Endlich hat wer in der Immobilienbranche verstanden, was Werbung ist!
Hypo Tirol gehört zur Vermögensberatungs-Elite
Nicht leicht haben es derzeit Banken. Um so schöner, dass eine von ihnen, die auch im Immobilienbereich gerne finanziert, ausgezeichnet wurde:
Zum zweiten Mal in Folge wird die Hypo Tirol im Kreis der besten Vermögensverwalter gelistet und als einzige Tiroler Bank mit dem Prädikat „summa cum laude“ ausgezeichnet. Hans-Kaspar v. Schönfels – Herausgeber des Elite Report – erklärt, warum die Hypo Tirol zu diesem erlesenen Kreis zählt: „Das professionelle Management überzeugt ganzheitlich. Neben der klassischen Vermögensverwaltung und Beratung überzeugt die Hypo Tirol mit einem Immobilienservice, Finanzplaner und einem Stiftungsservice. Die Tiroler Landesbank versteht gehobene Veranlagung als vorausschauende Verantwortung und lebt die ganzheitliche Kundensicht. Der Ansatz ist aktiv und global ausgerichtet, und stellt nachhaltige Erfolge aus Kundensicht in den Mittelpunkt.“
Das Fachmagazin „Elite Report“ zeichnet jährlich die besten Vermögensverwalter im deutschsprachigen Raum aus. Gemeinsam mit dem Handelsblatt als Medienpartner. Bewertet werden dabei unter anderem die Vermögensanalyse, das Research, die Anlagestrategie und die Rendite nach Kosten. Von insgesamt 358 teilnehmenden Anbietern wurden 49 Vermögensverwalter als empfehlenswert in den Elite Report 2021 aufgenommen. Darunter 41 deutsche Adressen, vier aus Österreich und je zwei aus der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein.
Investments: Berlin bleibt beliebt
Berlin steht in der Investorengunst an der Spitze. Das ist ein Ergebnis aus der Umfrage von PwC und ULI, die in der jüngsten Ausgabe der „Emerging Trends“ veröffentlicht wurde. London und Paris folgen als zukunftsträchtige Standorte. Deutschland schneidet allgemein gut ab, wohl, weil zwar viele Sorgen über dem Himmel von Berlin schweben, aber das Land noch als am sichersten wahrgenommen wird.
Als neue Assetklassen blinken Gesundheitsimmobilien und Rechenzentren im am Radar der Investoren auf.
Weihnachtsgeschenk? Mängel-Quartett!

Mal ein bissl locker sein – auch wenn es um Mängel geht. Nette Idee dieses Kartenspiel mit den größten Schreck-Momenten gesammelt vom Berliner Architektenduo karhard. Ist zwar schon ein bissl älter, das Quartett, aber immer noch witzig. Kann man z.B. bei Manufaktur bestellen oder als ganzes Set mit Zollstab und diversem Zeugs hier.
Neues Logistikprojekt bei Wien
So, das ging zwar schon auch durch die anderen Immo-Medien, aber ich will es hier auch notiert haben, weil, es passt gut zu den beiden oberen Meldungen. Es tut sich was, im Handel, im Gewerbe, und sowieso in der Logistik. Daher hier ganz offiziell auch nochmal: Der Flughafen Wien freut sich einen Haxen aus, dass der Logistikimmobilienentwickler DLH auf 30.000 m2 Fläche flexible Lager- und Industrial Light Hallen bauen wollen.
Neuer Fitnessclub für Wien

Und noch eine Nachricht aus dem Retail-Bereich, da soll noch einer sagen, es tue sich nichts in der COVID-Zeit. Shaped by iB eröffnet 2021 einen neuen Boutique Fitness Club in Wien.
Ab Frühling 2021 werden in dem rund 370 m2 großen Studio im 2. Wiener Gemeindebezirk nicht nur die Gruppentrainings in Discoatmosphäre stattfinden, sondern es wird auch genügend Raum für private Einzeltrainings geben.
Ein Highlight des neuen Standortes wird eine Smoothie- und Shakebar im Eingangsbereich sein, die aufgrund der großen Shopfronten neben den bestehenden Fitnesskunden auch zahlreiche Passanten ansprechen soll. Vermittelt wurde die Fläche von Colliers International.
Foto: apedbyiB
ÖGNI Zertifizierung für Innenräume

Die ÖGNI Zertifizierung von Innenräumen startet ihre offizielle Pilotphase. 90 Prozent unserer Zeit verbringen wir in Gebäuden. In diesen wollen und sollten wir uns wohlfühlen und vor den Einflüssen der Umwelt geschützt sein. Denn letztlich hat die Gestaltung von Innenräumen einen entscheidenden Einfluss auf unser Wohlbefinden, unsere Gesundheit und unsere Produktivität.
Aus diesem Grund gibt es nun das Nutzungsprofil Innenräume für Büro und Verwaltung sowie Shopping, Hotels und Gastronomie. Konkret zertifizieren lassen sich Ausbau-Projekte für z.B. Büros, Bankfilialen, Supermärkte, Discounter oder Shoppingcenter und das unabhängig davon, ob sie in neue oder bestehende, zertifizierte oder nicht-zertifizierte Gebäude integriert werden.
Erstes Pilotprojekt: ATP sustain ließ ihr neues Büro in Wien nach diesem System zertifizieren ließ und ÖGNI Platin erreichte.
Foto: ATP sustain
Gurkerl.at startet!
Mit Gurkerl.at startet diese Woche ein neuer Online-Lebensmittelshop für den Großraum Wien. Im neugebauten Tech Park Vienna (Eigentümer Westcore) in der Gutheil-Schoder-Gasse 17 in Wien Liesing wurden über Vermittlung von OTTO Immobilien fast 6.000 m² angemietet, davon rund 1.000 m² für Büros und knapp 5.000 m² Lagerfläche mit fünf Temperaturzonen.
Qualitativ hochwertige Lebensmittel vor allem kleiner regionaler Produzenten bietet Gurkerl.at seinen Kunden in Wien und Umgebung ab 3. 12. 2020 online an – und dafür ein schnelles Lieferservice von drei Stunden ab Bestellung. „Der Standort dafür ist ideal, weil verkehrstechnisch bestens angebunden: in unmittelbarer Nähe zur Triester Straße und zur Süd-Ost-Tangente,“ betont Wolfgang von Poellnitz, Immobilienberater Industrie/Gewerbe/Logistik bei OTTO Immobilien. „Neben regionalen Lebensmitteln und Frischwaren wird das 7.500 Produkte umfassende Sortiment auch Kosmetika und Haushaltsartikel umfassen,“ so Maurice Beurskens, Geschäftsführer von Gurkerl.at.
Gurkerl.at will nach eigenen Angaben Wiens größten Onlinesupermarkt etablieren. Das tschechische Start-Up von Firmengründer Tomáš Čupr ist bereits unter anderen Namen in Prag und Budapest höchst erfolgreich und will nach Wien in Kürze auch in München den Markteintritt schaffen.
Grünweiße Daten
Zwei Marktberichte zum Grazer Immobilienmarkt legen eine gute Basis für den Überblick über Österreichs zweitgrößte Stadt. Hier ein Überblick und Links zu den Berichten.

Die Hudej Zinshäuser Gruppe wächst weiter. „Seit der Gründung im Jahr 2012 war es meine Vision, innerhalb von zehn Jahren in ganz Österreich präsent zu sein. Mit den zwei neuen Standorten in St. Pölten und Innsbruck sind wir unserem Ziel näher gekommen, bis 2022 in ganz Österreich flächendeckend vertreten zu sein,“ erklärt der Geschäftsführer der Gruppe, Gerhard Hudej.
Steirischer Apple

Nix Steve Jobs, sondern steirischer Schuhafbrikant. Das neue Headquarter des 1872 in Österreich gegründeten Unternehmens ist der legero united campus in Feldkirchen bei Graz. Die runden Objekte sind Orte der Begegnung und des Dialogs – ein inspirierender Arbeitsplatz für 550 Menschen. Und er wurde nun fertig gestellt und mit einem ÖGNI Platin Zertifikat und ÖGNI Kristall ausgezeichnet. Das ist schon beachtlich und zeigt, das geile Architektur und genialer Betrieb ganz gut miteinander können, finde ich.
Bild: legero united
Rechteckig, praktisch, gut

Es braucht nicht viel. Nur eine ordentliche Box, oder – schwupps schon kann man allerhand damit anstellen. Tische, Bänke und vieles mehr lassen sich aus Xbricks im Nu bauen. Der multifunktionale Sitzhocker eignet sich fürs Büro drinnen und auch für die Terrasse draußen. Witziges Ding, finde ich, nur den Preis mit 85 Euro laut Shop, den finde ich auch ein wenig witzig. Schade!
Bild: www.xbrick.eu
Ausblick positiv
„Der Ausblick für den österreichischen Immobilienmarkt ist weiterhin positiv. In Summe sollte es durch Covid-19 keine allzu großen Verwerfungen in den Asset-Klassen geben, wohl aber mittelfristig Anpassungen, was Qualität und Nutzung anlangt“, sagt Reinhard Madlencnik, Head of Real Estate der UniCredit Bank Austria. „Einzig das Segment der Stadthotels wird voraussichtlich eine Marktbereinigung erfahren“, fügt er hinzu.
Na, das hört man gerne, in Zeiten wie diesen. Zusammengefasst die Aussichten der UniCredit Bank Austria:
• Kommerzielle Immobilien sind im ersten Halbjahr 2020 mit einem blauen Auge davongekommen, Rückgang des Gesamtinvestmentvolumens bleibt in einem überschaubaren Rahmen
• Wohnbau: Wirtschaftskrise verändert die Nachfrage, Bedarf an günstigen Mietwohnungen steigt
• Büromarkt Wien: Pandemie bremst Neuvermietung, Markt bleibt aber stabil
• Einkaufszentren: Die Betroffenheit des Handels unterschiedlich stark ausgeprägt
Die größte Housewarming Party

Wie eröffnet man ein Wohnhaus, wenn alle wegen einem Virus verrückt sind? Graz zeigte es vor. Die Smart City Süd ist fertiggestellt und die Initiatoren (WEGRAZ, Trivalue und Haring) ließen es gemeinsam mit Antenne Steiermark nicht nehme, das Ganze ordentlich zu feiern – COVID-gemäß.
Sehen Sie hier eine Immogeschichte inklusive einem Video von der Party.
Bild: Vanray
Besser.
Na bumm, das ist eine These: „Nachhaltige Gebäude sind kosteneffizienter und renditestärker“
Belegt hat das ganze die jüngsten Ausgabe der Vortragsreihe „Real Estate Impuls“ von Drees & Sommer in Wien. Voraussetzung ist aber freilich eine vorausschauende Planung. Ein paar Einblicke und Aussagen der Veranstaltung:
„Durch Verbesserungen im Bau sollen Energien länger gespeichert werden. Bis jetzt wurde in einem Neubau nach zehn Jahren Nutzung gleich viel Energie verwendet, wie während dessen Bau benötigt wurde. Der verbesserte Neubau benötigt diese Energiemenge in 35 Jahren.“
Anna-Vera Deinhammer (Koordinatorin für Kreislaufwirtschaft im Baubereich der Stadt Wien)
„Mehrinvestitionen, wie stetige Verbrauchsmessungen und Energiemonitoring zur Identifikation von Optimierungsmöglichkeiten während sowie nach der Bauzeit, sind ehrfahrungsgemäß nach spätestens drei Jahren wirtschaftlich gedeckt“, so Michael Jelencsits, Leiter der Engineering-Abteilung bei Drees & Sommer Österreich.
„Für die Mieter werden etwa durch die Nutzung erneuerbarer Energien die Betriebskosten gesenkt, was die Wohnung attraktiver macht und zu einer Steigerung der Wohnqualität führt. Für den Investor bedeutet das eine stetige Einnahmequelle, da es kaum Leerstände gibt“, erörterte Christian Schön (geschäftsführender Gesellschafter & Nachhaltigkeitsexperte bei Investitionen der AURIS Immo Solutions) die Investorensicht.
Aus Sicht der Bauherren merkte Gert Widu (Nachhaltigkeitsbeauftragter der Bundesimmobiliengesellschaft BIG) an, dass gerade bei Bürogebäuden schon vielfach nach Green Buildings gefragt werde. Auch bei Blue Buildings – emissionsneutrale, energieautarke und digital vernetzte Gebäude, die aus kreislauffähigen Baustoffen bestehen und sich der Nutzung flexibel anpassen – nehme die Nachfrage zu.
Stimmungsbericht
Hier habe ich ein paar aktuelle Marktbeobachtung zusammengefasst:
Na bitte: Deutsche Hypo REECOX überschreitet wieder 300-Punkte-Marke
Deutschland ist das erste der im Rahmen des REECOX betrachteten Länder, das wieder auf Vorkrisenniveau liegt. Damit setzte sich die zügige Erholung des zweiten Quartals auch im dritten Quartal fort. Insbesondere die Monate Juli (+4,3 %) und August (+6,1 %) trugen dazu bei, während es im September (-0,7 %) einen leichten Dämpfer gab. Insgesamt legte der REECOX Deutschland um 9,8 % zu und steht nun bei guten 304,9 Punkten.
M&G Real Estate stellt fest, dass sich das Bild der Anleger von der langfristigen Zukunft des globalen Immobiliensektors durch COVID-19 radikal geändert hat.
Ungewissheit ist die neue Normalität und bestehende Geschäftsmodelle werden an Klimaschutz und soziale Gleichheit angepasst.
Jose Pellicer, Head Investment Strategy bei M&G Real Estate dazu: „2020 wird als das ‚Jahr der Pandemie‘ in die Annalen eingehen. COVID-19 hat ganze Volkswirtschaften und Gemeinschaften weltweit aus der Bahn geworfen. Auf eine derartig umfassende Beeinträchtigung muss man wohlüberlegt, aber wirksam und gezielt reagieren. In vielen Märkten hat die Reaktion auf das Virus bereits etablierte Trends beschleunigt oder konsolidiert, z. B. die zunehmende Akzeptanz des Arbeitens im Home-Office für alle, die diese Möglichkeit haben. Zukünftige Anlageentscheidungen werden von diesem neuen Umfeld bestimmt, und wir müssen akzeptieren, dass die große Unsicherheit am Markt noch einige Zeit anhalten wird. Wir beobachten bereits eine zunehmende Dynamik unter den Anlegern, die sich einen proaktiveren, besser durchdachten Investmentansatz im Immobiliensektor wünschen.“
Corona-Immobilien-Index: Vermarktungsgeschwindigkeit sinkt, Baupreise steigen
Dieser Index basiert auf 900 Experten aus der Bau- und Immobilienbranche, die unter anderem nach der Entwicklung der Baupreise, nach der Entwicklung der Vermarktungsgeschwindigkeit sowie nach der Entwicklung der Immobilientransaktionen in naher Zukunft befragt werden.
Bei der Entwicklung der Baupreise gehen mehr als zwei Drittel der Befragten (69 Prozent) von einer weiteren Steigerung der Kosten aus, ein knappes Drittel (28 Prozent) prognostiziert einen Stillstand auf jetzigem Niveau und nur 3 Prozent sehen ein Sinken der Preise auf dem Bau.
Die Vermarktungsgeschwindigkeit ihrer Projekte sehen die meisten (83 Prozent) aktuell etwas, 3 Prozent sogar stark verlangsamt. 14 Prozent erkennen keinen Unterschied zur Vor-Corona-Zeit. Wie sich dieser Trend fortsetzt, wird zu beobachten sein.
Überraschend positiv sehen die Befragten die Entwicklung von Immobilientransaktionen in der nahen Zukunft. 37 Prozent gehen von einer Zunahme der Transaktionen, 3 Prozent sogar von einer starken Zunahme aus. Knapp die Hälfte (41 Prozent) sehen eine gleichbleibende Aktivität, 17 Prozent jedoch einen Rückgang der Transaktionen.
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Endlich eine kluge Immo-Werbung
Das Münchner Unternehmen Bayerische Hausbau geht auf die Suche nach neuen Kollegen – und dafür reicht heute nicht einfach nur ein Personalinserat. Der Immo-Gigant hat Employer Branding-Kampagne entworfen, in deren Rahmen Mitarbeiter aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen über ihre Arbeit bei der Bayerischen Hausbau berichten.
„Wenn ich Vertrauen habe, mache ich einen guten Job“, sagt da etwa die Projektleiterin Christine Kirchner, die man beim Sporteln in der Natur beobachten kann.
Ziel der neuen Kampagne zur Mitarbeitergewinnung sei es, nicht nur das Profil der Bayerischen Hausbau als Arbeitgeber zu schärfen, sondern vor allem die vielen beruflichen Möglichkeiten aufzuzeigen, die das Unternehmen bietet.
Mit den Kampagnenmotiven und den -filmen wirbt die Bayerische Hausbau sowohl auf ihren Online-Kanälen (Karrierenetzwerke, Soziale Medien, hausbau.de) als auch im öffentlichen Raum; beispielsweise an der Baustelle am Nockherberg in München oder in der Concept Shopping Mall BIKINI BERLIN, die das Unternehmen in der Bundeshauptstadt betreibt. Die Kampagnenfilme gibt es unter anderem auf der Website des Unternehmen zu sehen.
Im Zentrum der Kampagne stehen Mitarbeiter der drei Standorte der Bayerischen Hausbau, was die Authentizität der Kampagne sicherstellt. Sie berichten von ihren Erfahrungen im Unternehmen: vom Niederlassungsleiter in Hamburg, der die Entwicklung des hoch gelobten Paloma-Viertels am Spielbudenplatz auf St. Pauli begleitet, über die Architektin, die Quartiere für mehrere tausend Bewohner in München plant, bis zum Asset Manager, der seine Ausbildung im Unternehmen begann und jetzt traditionsreiche Gastronomien im Bestand betreut.
Begleitet wird die Kampagne vom Hashtag #zukunfthausgemacht, der auf die traditionell große Fertigungstiefe verweist, mit der die Bayerische Hausbau bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Produkte die gewohnt hohe Qualität sicherstellt. „Wir bieten unseren Mitarbeitern nicht nur vielfältige Karrieremöglichkeiten und die Möglichkeit zur individuellen Weiterentwicklung, sondern eine vertrauensvolle Zusammenarbeit in einem Familienunternehmen mit Tradition“, sagt Geschäftsführer Peter Müller.
Meine Meinung: Endlich hat wer in der Immobilienbranche verstanden, was Werbung ist!
Hypo Tirol gehört zur Vermögensberatungs-Elite
Nicht leicht haben es derzeit Banken. Um so schöner, dass eine von ihnen, die auch im Immobilienbereich gerne finanziert, ausgezeichnet wurde:
Zum zweiten Mal in Folge wird die Hypo Tirol im Kreis der besten Vermögensverwalter gelistet und als einzige Tiroler Bank mit dem Prädikat „summa cum laude“ ausgezeichnet. Hans-Kaspar v. Schönfels – Herausgeber des Elite Report – erklärt, warum die Hypo Tirol zu diesem erlesenen Kreis zählt: „Das professionelle Management überzeugt ganzheitlich. Neben der klassischen Vermögensverwaltung und Beratung überzeugt die Hypo Tirol mit einem Immobilienservice, Finanzplaner und einem Stiftungsservice. Die Tiroler Landesbank versteht gehobene Veranlagung als vorausschauende Verantwortung und lebt die ganzheitliche Kundensicht. Der Ansatz ist aktiv und global ausgerichtet, und stellt nachhaltige Erfolge aus Kundensicht in den Mittelpunkt.“
Das Fachmagazin „Elite Report“ zeichnet jährlich die besten Vermögensverwalter im deutschsprachigen Raum aus. Gemeinsam mit dem Handelsblatt als Medienpartner. Bewertet werden dabei unter anderem die Vermögensanalyse, das Research, die Anlagestrategie und die Rendite nach Kosten. Von insgesamt 358 teilnehmenden Anbietern wurden 49 Vermögensverwalter als empfehlenswert in den Elite Report 2021 aufgenommen. Darunter 41 deutsche Adressen, vier aus Österreich und je zwei aus der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein.
Investments: Berlin bleibt beliebt
Berlin steht in der Investorengunst an der Spitze. Das ist ein Ergebnis aus der Umfrage von PwC und ULI, die in der jüngsten Ausgabe der „Emerging Trends“ veröffentlicht wurde. London und Paris folgen als zukunftsträchtige Standorte. Deutschland schneidet allgemein gut ab, wohl, weil zwar viele Sorgen über dem Himmel von Berlin schweben, aber das Land noch als am sichersten wahrgenommen wird.
Als neue Assetklassen blinken Gesundheitsimmobilien und Rechenzentren im am Radar der Investoren auf.
Weihnachtsgeschenk? Mängel-Quartett!

Mal ein bissl locker sein – auch wenn es um Mängel geht. Nette Idee dieses Kartenspiel mit den größten Schreck-Momenten gesammelt vom Berliner Architektenduo karhard. Ist zwar schon ein bissl älter, das Quartett, aber immer noch witzig. Kann man z.B. bei Manufaktur bestellen oder als ganzes Set mit Zollstab und diversem Zeugs hier.
Neues Logistikprojekt bei Wien
So, das ging zwar schon auch durch die anderen Immo-Medien, aber ich will es hier auch notiert haben, weil, es passt gut zu den beiden oberen Meldungen. Es tut sich was, im Handel, im Gewerbe, und sowieso in der Logistik. Daher hier ganz offiziell auch nochmal: Der Flughafen Wien freut sich einen Haxen aus, dass der Logistikimmobilienentwickler DLH auf 30.000 m2 Fläche flexible Lager- und Industrial Light Hallen bauen wollen.
Neuer Fitnessclub für Wien

Und noch eine Nachricht aus dem Retail-Bereich, da soll noch einer sagen, es tue sich nichts in der COVID-Zeit. Shaped by iB eröffnet 2021 einen neuen Boutique Fitness Club in Wien.
Ab Frühling 2021 werden in dem rund 370 m2 großen Studio im 2. Wiener Gemeindebezirk nicht nur die Gruppentrainings in Discoatmosphäre stattfinden, sondern es wird auch genügend Raum für private Einzeltrainings geben.
Ein Highlight des neuen Standortes wird eine Smoothie- und Shakebar im Eingangsbereich sein, die aufgrund der großen Shopfronten neben den bestehenden Fitnesskunden auch zahlreiche Passanten ansprechen soll. Vermittelt wurde die Fläche von Colliers International.
Foto: apedbyiB
ÖGNI Zertifizierung für Innenräume

Die ÖGNI Zertifizierung von Innenräumen startet ihre offizielle Pilotphase. 90 Prozent unserer Zeit verbringen wir in Gebäuden. In diesen wollen und sollten wir uns wohlfühlen und vor den Einflüssen der Umwelt geschützt sein. Denn letztlich hat die Gestaltung von Innenräumen einen entscheidenden Einfluss auf unser Wohlbefinden, unsere Gesundheit und unsere Produktivität.
Aus diesem Grund gibt es nun das Nutzungsprofil Innenräume für Büro und Verwaltung sowie Shopping, Hotels und Gastronomie. Konkret zertifizieren lassen sich Ausbau-Projekte für z.B. Büros, Bankfilialen, Supermärkte, Discounter oder Shoppingcenter und das unabhängig davon, ob sie in neue oder bestehende, zertifizierte oder nicht-zertifizierte Gebäude integriert werden.
Erstes Pilotprojekt: ATP sustain ließ ihr neues Büro in Wien nach diesem System zertifizieren ließ und ÖGNI Platin erreichte.
Foto: ATP sustain
Gurkerl.at startet!
Mit Gurkerl.at startet diese Woche ein neuer Online-Lebensmittelshop für den Großraum Wien. Im neugebauten Tech Park Vienna (Eigentümer Westcore) in der Gutheil-Schoder-Gasse 17 in Wien Liesing wurden über Vermittlung von OTTO Immobilien fast 6.000 m² angemietet, davon rund 1.000 m² für Büros und knapp 5.000 m² Lagerfläche mit fünf Temperaturzonen.
Qualitativ hochwertige Lebensmittel vor allem kleiner regionaler Produzenten bietet Gurkerl.at seinen Kunden in Wien und Umgebung ab 3. 12. 2020 online an – und dafür ein schnelles Lieferservice von drei Stunden ab Bestellung. „Der Standort dafür ist ideal, weil verkehrstechnisch bestens angebunden: in unmittelbarer Nähe zur Triester Straße und zur Süd-Ost-Tangente,“ betont Wolfgang von Poellnitz, Immobilienberater Industrie/Gewerbe/Logistik bei OTTO Immobilien. „Neben regionalen Lebensmitteln und Frischwaren wird das 7.500 Produkte umfassende Sortiment auch Kosmetika und Haushaltsartikel umfassen,“ so Maurice Beurskens, Geschäftsführer von Gurkerl.at.
Gurkerl.at will nach eigenen Angaben Wiens größten Onlinesupermarkt etablieren. Das tschechische Start-Up von Firmengründer Tomáš Čupr ist bereits unter anderen Namen in Prag und Budapest höchst erfolgreich und will nach Wien in Kürze auch in München den Markteintritt schaffen.
Grünweiße Daten
Zwei Marktberichte zum Grazer Immobilienmarkt legen eine gute Basis für den Überblick über Österreichs zweitgrößte Stadt. Hier ein Überblick und Links zu den Berichten.

Die Hudej Zinshäuser Gruppe wächst weiter. „Seit der Gründung im Jahr 2012 war es meine Vision, innerhalb von zehn Jahren in ganz Österreich präsent zu sein. Mit den zwei neuen Standorten in St. Pölten und Innsbruck sind wir unserem Ziel näher gekommen, bis 2022 in ganz Österreich flächendeckend vertreten zu sein,“ erklärt der Geschäftsführer der Gruppe, Gerhard Hudej.
Steirischer Apple

Nix Steve Jobs, sondern steirischer Schuhafbrikant. Das neue Headquarter des 1872 in Österreich gegründeten Unternehmens ist der legero united campus in Feldkirchen bei Graz. Die runden Objekte sind Orte der Begegnung und des Dialogs – ein inspirierender Arbeitsplatz für 550 Menschen. Und er wurde nun fertig gestellt und mit einem ÖGNI Platin Zertifikat und ÖGNI Kristall ausgezeichnet. Das ist schon beachtlich und zeigt, das geile Architektur und genialer Betrieb ganz gut miteinander können, finde ich.
Bild: legero united
Rechteckig, praktisch, gut

Es braucht nicht viel. Nur eine ordentliche Box, oder – schwupps schon kann man allerhand damit anstellen. Tische, Bänke und vieles mehr lassen sich aus Xbricks im Nu bauen. Der multifunktionale Sitzhocker eignet sich fürs Büro drinnen und auch für die Terrasse draußen. Witziges Ding, finde ich, nur den Preis mit 85 Euro laut Shop, den finde ich auch ein wenig witzig. Schade!
Bild: www.xbrick.eu
Ausblick positiv
„Der Ausblick für den österreichischen Immobilienmarkt ist weiterhin positiv. In Summe sollte es durch Covid-19 keine allzu großen Verwerfungen in den Asset-Klassen geben, wohl aber mittelfristig Anpassungen, was Qualität und Nutzung anlangt“, sagt Reinhard Madlencnik, Head of Real Estate der UniCredit Bank Austria. „Einzig das Segment der Stadthotels wird voraussichtlich eine Marktbereinigung erfahren“, fügt er hinzu.
Na, das hört man gerne, in Zeiten wie diesen. Zusammengefasst die Aussichten der UniCredit Bank Austria:
• Kommerzielle Immobilien sind im ersten Halbjahr 2020 mit einem blauen Auge davongekommen, Rückgang des Gesamtinvestmentvolumens bleibt in einem überschaubaren Rahmen
• Wohnbau: Wirtschaftskrise verändert die Nachfrage, Bedarf an günstigen Mietwohnungen steigt
• Büromarkt Wien: Pandemie bremst Neuvermietung, Markt bleibt aber stabil
• Einkaufszentren: Die Betroffenheit des Handels unterschiedlich stark ausgeprägt
Die größte Housewarming Party

Wie eröffnet man ein Wohnhaus, wenn alle wegen einem Virus verrückt sind? Graz zeigte es vor. Die Smart City Süd ist fertiggestellt und die Initiatoren (WEGRAZ, Trivalue und Haring) ließen es gemeinsam mit Antenne Steiermark nicht nehme, das Ganze ordentlich zu feiern – COVID-gemäß.
Sehen Sie hier eine Immogeschichte inklusive einem Video von der Party.
Bild: Vanray
Besser.
Na bumm, das ist eine These: „Nachhaltige Gebäude sind kosteneffizienter und renditestärker“
Belegt hat das ganze die jüngsten Ausgabe der Vortragsreihe „Real Estate Impuls“ von Drees & Sommer in Wien. Voraussetzung ist aber freilich eine vorausschauende Planung. Ein paar Einblicke und Aussagen der Veranstaltung:
„Durch Verbesserungen im Bau sollen Energien länger gespeichert werden. Bis jetzt wurde in einem Neubau nach zehn Jahren Nutzung gleich viel Energie verwendet, wie während dessen Bau benötigt wurde. Der verbesserte Neubau benötigt diese Energiemenge in 35 Jahren.“
Anna-Vera Deinhammer (Koordinatorin für Kreislaufwirtschaft im Baubereich der Stadt Wien)
„Mehrinvestitionen, wie stetige Verbrauchsmessungen und Energiemonitoring zur Identifikation von Optimierungsmöglichkeiten während sowie nach der Bauzeit, sind ehrfahrungsgemäß nach spätestens drei Jahren wirtschaftlich gedeckt“, so Michael Jelencsits, Leiter der Engineering-Abteilung bei Drees & Sommer Österreich.
„Für die Mieter werden etwa durch die Nutzung erneuerbarer Energien die Betriebskosten gesenkt, was die Wohnung attraktiver macht und zu einer Steigerung der Wohnqualität führt. Für den Investor bedeutet das eine stetige Einnahmequelle, da es kaum Leerstände gibt“, erörterte Christian Schön (geschäftsführender Gesellschafter & Nachhaltigkeitsexperte bei Investitionen der AURIS Immo Solutions) die Investorensicht.
Aus Sicht der Bauherren merkte Gert Widu (Nachhaltigkeitsbeauftragter der Bundesimmobiliengesellschaft BIG) an, dass gerade bei Bürogebäuden schon vielfach nach Green Buildings gefragt werde. Auch bei Blue Buildings – emissionsneutrale, energieautarke und digital vernetzte Gebäude, die aus kreislauffähigen Baustoffen bestehen und sich der Nutzung flexibel anpassen – nehme die Nachfrage zu.
Stimmungsbericht
Hier habe ich ein paar aktuelle Marktbeobachtung zusammengefasst:
Na bitte: Deutsche Hypo REECOX überschreitet wieder 300-Punkte-Marke
Deutschland ist das erste der im Rahmen des REECOX betrachteten Länder, das wieder auf Vorkrisenniveau liegt. Damit setzte sich die zügige Erholung des zweiten Quartals auch im dritten Quartal fort. Insbesondere die Monate Juli (+4,3 %) und August (+6,1 %) trugen dazu bei, während es im September (-0,7 %) einen leichten Dämpfer gab. Insgesamt legte der REECOX Deutschland um 9,8 % zu und steht nun bei guten 304,9 Punkten.
M&G Real Estate stellt fest, dass sich das Bild der Anleger von der langfristigen Zukunft des globalen Immobiliensektors durch COVID-19 radikal geändert hat.
Ungewissheit ist die neue Normalität und bestehende Geschäftsmodelle werden an Klimaschutz und soziale Gleichheit angepasst.
Jose Pellicer, Head Investment Strategy bei M&G Real Estate dazu: „2020 wird als das ‚Jahr der Pandemie‘ in die Annalen eingehen. COVID-19 hat ganze Volkswirtschaften und Gemeinschaften weltweit aus der Bahn geworfen. Auf eine derartig umfassende Beeinträchtigung muss man wohlüberlegt, aber wirksam und gezielt reagieren. In vielen Märkten hat die Reaktion auf das Virus bereits etablierte Trends beschleunigt oder konsolidiert, z. B. die zunehmende Akzeptanz des Arbeitens im Home-Office für alle, die diese Möglichkeit haben. Zukünftige Anlageentscheidungen werden von diesem neuen Umfeld bestimmt, und wir müssen akzeptieren, dass die große Unsicherheit am Markt noch einige Zeit anhalten wird. Wir beobachten bereits eine zunehmende Dynamik unter den Anlegern, die sich einen proaktiveren, besser durchdachten Investmentansatz im Immobiliensektor wünschen.“
Corona-Immobilien-Index: Vermarktungsgeschwindigkeit sinkt, Baupreise steigen
Dieser Index basiert auf 900 Experten aus der Bau- und Immobilienbranche, die unter anderem nach der Entwicklung der Baupreise, nach der Entwicklung der Vermarktungsgeschwindigkeit sowie nach der Entwicklung der Immobilientransaktionen in naher Zukunft befragt werden.
Bei der Entwicklung der Baupreise gehen mehr als zwei Drittel der Befragten (69 Prozent) von einer weiteren Steigerung der Kosten aus, ein knappes Drittel (28 Prozent) prognostiziert einen Stillstand auf jetzigem Niveau und nur 3 Prozent sehen ein Sinken der Preise auf dem Bau.
Die Vermarktungsgeschwindigkeit ihrer Projekte sehen die meisten (83 Prozent) aktuell etwas, 3 Prozent sogar stark verlangsamt. 14 Prozent erkennen keinen Unterschied zur Vor-Corona-Zeit. Wie sich dieser Trend fortsetzt, wird zu beobachten sein.
Überraschend positiv sehen die Befragten die Entwicklung von Immobilientransaktionen in der nahen Zukunft. 37 Prozent gehen von einer Zunahme der Transaktionen, 3 Prozent sogar von einer starken Zunahme aus. Knapp die Hälfte (41 Prozent) sehen eine gleichbleibende Aktivität, 17 Prozent jedoch einen Rückgang der Transaktionen.