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Virtuelles Begehen – neues Tool
GVA nun wieder GVA
Na das ist ein hin und her. Jetzt haben sich Apleona (vormals Bilfinger Berger) und GVA nun doch wieder getrennt. Oder: wurden getrennt, von deren Mutter nämlich (EQT aus Schweden). GVA ist vor allem in Großbritannien ein starker Immoberater und Dienstleister, ähnlich wie bei uns CBRE, JLL, EHL etc. 2014 hat wurde GVA dann von Bilfinger Berger geschluckt, die wiederum verkauften ihre Immobilien-Geschäfte an die Schweden ab. Jetzt jedenfalls sollen Apleona und GVA parallel als Marken existieren.
Das Wunschdenken der Immobilienmanager
Ein fantastischer Kommentar in der IZ: „Doch aus Mittzwanzigern werden Enddreißiger, aus Projektarbeitern werden Familiengründer, aus radelnden Singles verheiratete (Teilzeit-)Eltern …“
Immobilien als Booster bei M&A
Immobiliendeals befeuern den M&A Markt in Österreich, so eine Analyse von EY. 346 Übernahmen mit österreichischer Beteiligung gab es im letzten Jahr – ziemlich gleich viele wie 2016. Allerdings floß deutlich mehr Geld: 2017 wurde um 17,7 Milliarden Euro gemergt, 2016 waren es nur 10,7 Milliarden Euro. Einen Mega-Anteil dabei machen Immobilien-Unternehmen aus, zwei Deals im Konkreten. Die Übernahme der BUWOG fällt mit satten 5,6 Milliarden Euro auf (das wäre nach der Bank Austria-Deal 2006 die zweitgrößte Übernahme mit österreichischer Beteiligung aller Zeiten), und der Galeria Kaufhof-Deal inklusive der Kaufhof IMmobilien durch die SIGNA Holding schlägt mit 3 Milliarden Euro zu Buche.
Foto: BUWOG
Land statt Stadt!
Meine Rede! Im Zuge des unreflektierten Nachplapperns vergessen wir vor lauter Urban-Begeisterung, dass dabei die ländliche Region zunehmend zur Problemzone wird. Und wir denken nicht mit, dass etwa eine Breitbandanbindung oder autonomer Verkehr derzeit scheinbar abgelegene Orte wieder aufpeppeln könnten. Die RICS hat sich jedenfalls des Themas angenommen und einen 8-Punkte Plan mit dem Titel „Ländlichen Raum stärken – Metropolregionen entlasten“ erstellt. Die Inhalte:
1. Grundlagen bereitstellen: Breitbandversorgung und Mobilfunk ausbauen
2. Ländliche Räume erhalten: Wichtige Infrastrukturen sichern
3. Aufenthalts- und Lebensqualität steigern: Ortskerne revitalisieren und Zentren stärken
4. Identität durch Immobilien stiften: Gesicht zeigen und regionalen Charakter bewahren
5. Baunutzungsverordnung umsetzen: Aktive Immobilien- und Bodenpolitik betreiben
6. Neue Immobilienformen entwickeln: Generationenwohnen, Dorfladen 2.0 oder Co-Working im Landgasthof ermöglichen
7. Homeoffice nutzen: Moderne Arbeitsmethoden fördern
8. Steuerliche und finanzielle Möglichkeiten etablieren: Anreize für Ortskernrevitalisierungen schaffen
500 Mitbewohner: London entdeckt Co-Housing
21% der Vermietungen waren Co-Working-Flächen
Laut dem neuesten Research-Bericht von Cushman & Wakefield verzeichnete das Jahr 2017 eine Rekordnachfrage nach flexiblen Co-Working Spaces. Weltweit liegt Großbritannien an der Spitze. 21 Prozent der Vermietungen in London im Jahr 2017 entfielen auf die Co-Working Branche, verglichen mit knapp 8,5 Prozent im Jahr 2016. Damit kann Großbritannien 32 Prozent des weltweiten Anteils an flexiblen Arbeitsplätzen auf sich vereinen und liegt damit vor den USA mit 27 Prozent und EMEA (ohne Großbritannien) mit 22 Prozent.
Die im übrigen Europa wachsenden Technologiezentren führten zu einer starken Nachfrage nach flexiblen Arbeitsplätzen. Es ist davon auszugehen, dass Berlin zu den Brexit-Gewinnern als Sitz für Start-ups gehören wird und WeWork das Flächenangebot in Berlin erheblich erweitern wird.
Abholstore in Prager U-Bahn
In eine Prager U-Bahnstation hat der Onlinehändler Alza.cz einen unbemannten Store aufgemacht, berichtet der Blog zum Thema City-Logistik von Go Asset. Das Shop kommt ohne Personal aus, könne bis zu 1.000 Kunden pro Tag bedienen und hat 24/7 geöffnet. Er dient als Abholstation für alle online Bestellungen, drei Viertel der Waren von Alza.cz seien aber auch verfügbar.
„Die Immobilienwirtschaft wünscht sich von der neuen Bundesregierung vor allem eine Lockerung der Bauvorschriften, eine Anpassung des Mietrechts und eine Neuregelung der Wohnbauförderung. Das steht bei fast allen ganz oben auf dem Wunschzettel“,
meint Alexander Wlasto, Partner und Sector Leader Real Estate bei EY Österreich.
Kilmawandel bringt neue Geschäftsmodelle
Brauchen wir nicht drumrumreden, Sturm, heiß-kalt, Hochwasser … alles ein bissl durcheinander durch den Klimawandel und das Ganze bringt Stadt und Regionen zunehmend mehr Schäden. Das hat nun Drees & Sommer erkannt und Lösungskonzepte für die Stadtentwicklung entwickelt. Besonders gefragt seien bei den meisten Auftraggebern (und das sind Städte und Kommunen) Schutzmaßnahmen vor Starkregen und Überflutungen, um ihre Einwohner zu schützen sowie ein bewusster Umgang mit der Ressource Wasser.
Hotelinvestitionen: Trend zu Forward Purchase
„Während der Hotelinvestmentmarkt des ersten Halbjahres 2017 durch mehrere kleinere Einzeltransaktionen geprägt war, haben sich speziell in der zweiten Jahreshälfte größere Transaktionen abgezeichnet, wodurch das Ergebnis insgesamt zwar deutlich hinter dem Rekordjahr 2016, aber über dem Durchschnitt der letzten Jahre liegt“,
erklärt Simon Kronberger, Associate Director bei Christie & Co. 130 Millionen Euro seien 2017 in österreichische Hotels investiert worden. Nicht alle konnten fertige Hotels (wie das Meliá im DC Tower am Foto unten) erwerben, zu wenige wenige Hotels befinden sich zum Verkauf am Markt. Daher werden immer mehr Entwicklungsprojekte gekauft.
Ein Haus in 10 Minuten
Investoren nehmen immer mehr Risiko
Hauptergebnisse einer aktuellen Investorenbefragung von Brickinvest:
• Deutliche Zunahme der Risikoakzeptanz von Gewerbeimmobilien-Investoren, insbesondere in Deutschland
• Großbritannien wird als Zielmarkt wieder am häufigsten genannt, jedoch nur noch von weniger als 30 Prozent der Befragten
• Interesse an A-Standorten geht zurück, B-Städte und regionale Märkte rücken immer stärker in den Fokus
• Kapitalwachstum bleibt mit deutlichem Abstand das dominierende Anlageziel
Die Immofinanz geht in die Cloud
Immobiliengeschäft 4.0: Der große Schritt der IMMOFINANZ in die Cloud
Lesen Sie die die Trends und Prognosen von Experten für das Jahr 2018. Einfach hier klicken, um zur Online-Story zu kommen.
Weltweite Urbanität auf der MIPIM
Die MIPIM gab das zentrale Thema der Messe für 2018 bekannt: die weltweite Urbanität soll umfassend thematisiert werden.
Die Ausweitung des städtischen Raums verändert die Landkarten der Welt und trägt dazu bei, dass sich die Wirtschaftsmacht von der Länderebene auf die Ebene der Städte verlagert. Auf der 29. MIPIM wird es daher sowohl um die Zukunft des städtischen Lebens gehen als auch um die Frage, wie sich diese Veränderungen auf die Strategien innerhalb der Immobilienbranche auswirken werden.
Im Konferenzprogramm der MIPIM widmet man sich dem gewählten Thema, indem die folgenden drei Fragen gestellt werden:
- Wie wird das Leben in der Stadt im Jahr 2030 oder 2050 aussehen?
- Welche neuen Regeln werden in einer von Städten dominierten Welt für Investitionen und für die Immobilienentwicklung gelten?
- Was sind die besten Strategien für den Bau zukünftiger Städte in einer globalisierten Welt?
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Virtuelles Begehen – neues Tool
Wieder eine Variante für die Virtuelle Besichtigung…
GVA nun wieder GVA
Na das ist ein hin und her. Jetzt haben sich Apleona (vormals Bilfinger Berger) und GVA nun doch wieder getrennt. Oder: wurden getrennt, von deren Mutter nämlich (EQT aus Schweden). GVA ist vor allem in Großbritannien ein starker Immoberater und Dienstleister, ähnlich wie bei uns CBRE, JLL, EHL etc. 2014 hat wurde GVA dann von Bilfinger Berger geschluckt, die wiederum verkauften ihre Immobilien-Geschäfte an die Schweden ab. Jetzt jedenfalls sollen Apleona und GVA parallel als Marken existieren.
Das Wunschdenken der Immobilienmanager
Ein fantastischer Kommentar in der IZ: „Doch aus Mittzwanzigern werden Enddreißiger, aus Projektarbeitern werden Familiengründer, aus radelnden Singles verheiratete (Teilzeit-)Eltern …“
Immobilien als Booster bei M&A

Foto: BUWOG
Land statt Stadt!
Meine Rede! Im Zuge des unreflektierten Nachplapperns vergessen wir vor lauter Urban-Begeisterung, dass dabei die ländliche Region zunehmend zur Problemzone wird. Und wir denken nicht mit, dass etwa eine Breitbandanbindung oder autonomer Verkehr derzeit scheinbar abgelegene Orte wieder aufpeppeln könnten. Die RICS hat sich jedenfalls des Themas angenommen und einen 8-Punkte Plan mit dem Titel „Ländlichen Raum stärken – Metropolregionen entlasten“ erstellt. Die Inhalte:
1. Grundlagen bereitstellen: Breitbandversorgung und Mobilfunk ausbauen
2. Ländliche Räume erhalten: Wichtige Infrastrukturen sichern
3. Aufenthalts- und Lebensqualität steigern: Ortskerne revitalisieren und Zentren stärken
4. Identität durch Immobilien stiften: Gesicht zeigen und regionalen Charakter bewahren
5. Baunutzungsverordnung umsetzen: Aktive Immobilien- und Bodenpolitik betreiben
6. Neue Immobilienformen entwickeln: Generationenwohnen, Dorfladen 2.0 oder Co-Working im Landgasthof ermöglichen
7. Homeoffice nutzen: Moderne Arbeitsmethoden fördern
8. Steuerliche und finanzielle Möglichkeiten etablieren: Anreize für Ortskernrevitalisierungen schaffen
500 Mitbewohner: London entdeckt Co-Housing
21% der Vermietungen waren Co-Working-Flächen
Laut dem neuesten Research-Bericht von Cushman & Wakefield verzeichnete das Jahr 2017 eine Rekordnachfrage nach flexiblen Co-Working Spaces. Weltweit liegt Großbritannien an der Spitze. 21 Prozent der Vermietungen in London im Jahr 2017 entfielen auf die Co-Working Branche, verglichen mit knapp 8,5 Prozent im Jahr 2016. Damit kann Großbritannien 32 Prozent des weltweiten Anteils an flexiblen Arbeitsplätzen auf sich vereinen und liegt damit vor den USA mit 27 Prozent und EMEA (ohne Großbritannien) mit 22 Prozent.
Die im übrigen Europa wachsenden Technologiezentren führten zu einer starken Nachfrage nach flexiblen Arbeitsplätzen. Es ist davon auszugehen, dass Berlin zu den Brexit-Gewinnern als Sitz für Start-ups gehören wird und WeWork das Flächenangebot in Berlin erheblich erweitern wird.
Abholstore in Prager U-Bahn
In eine Prager U-Bahnstation hat der Onlinehändler Alza.cz einen unbemannten Store aufgemacht, berichtet der Blog zum Thema City-Logistik von Go Asset. Das Shop kommt ohne Personal aus, könne bis zu 1.000 Kunden pro Tag bedienen und hat 24/7 geöffnet. Er dient als Abholstation für alle online Bestellungen, drei Viertel der Waren von Alza.cz seien aber auch verfügbar.
„Die Immobilienwirtschaft wünscht sich von der neuen Bundesregierung vor allem eine Lockerung der Bauvorschriften, eine Anpassung des Mietrechts und eine Neuregelung der Wohnbauförderung. Das steht bei fast allen ganz oben auf dem Wunschzettel“,
meint Alexander Wlasto, Partner und Sector Leader Real Estate bei EY Österreich.
Kilmawandel bringt neue Geschäftsmodelle
Brauchen wir nicht drumrumreden, Sturm, heiß-kalt, Hochwasser … alles ein bissl durcheinander durch den Klimawandel und das Ganze bringt Stadt und Regionen zunehmend mehr Schäden. Das hat nun Drees & Sommer erkannt und Lösungskonzepte für die Stadtentwicklung entwickelt. Besonders gefragt seien bei den meisten Auftraggebern (und das sind Städte und Kommunen) Schutzmaßnahmen vor Starkregen und Überflutungen, um ihre Einwohner zu schützen sowie ein bewusster Umgang mit der Ressource Wasser.
Hotelinvestitionen: Trend zu Forward Purchase
„Während der Hotelinvestmentmarkt des ersten Halbjahres 2017 durch mehrere kleinere Einzeltransaktionen geprägt war, haben sich speziell in der zweiten Jahreshälfte größere Transaktionen abgezeichnet, wodurch das Ergebnis insgesamt zwar deutlich hinter dem Rekordjahr 2016, aber über dem Durchschnitt der letzten Jahre liegt“,
erklärt Simon Kronberger, Associate Director bei Christie & Co. 130 Millionen Euro seien 2017 in österreichische Hotels investiert worden. Nicht alle konnten fertige Hotels (wie das Meliá im DC Tower am Foto unten) erwerben, zu wenige wenige Hotels befinden sich zum Verkauf am Markt. Daher werden immer mehr Entwicklungsprojekte gekauft.
Ein Haus in 10 Minuten
Investoren nehmen immer mehr Risiko
Hauptergebnisse einer aktuellen Investorenbefragung von Brickinvest:
• Deutliche Zunahme der Risikoakzeptanz von Gewerbeimmobilien-Investoren, insbesondere in Deutschland
• Großbritannien wird als Zielmarkt wieder am häufigsten genannt, jedoch nur noch von weniger als 30 Prozent der Befragten
• Interesse an A-Standorten geht zurück, B-Städte und regionale Märkte rücken immer stärker in den Fokus
• Kapitalwachstum bleibt mit deutlichem Abstand das dominierende Anlageziel
Die Immofinanz geht in die Cloud
Immobiliengeschäft 4.0: Der große Schritt der IMMOFINANZ in die Cloud
Lesen Sie die die Trends und Prognosen von Experten für das Jahr 2018. Einfach hier klicken, um zur Online-Story zu kommen.
Weltweite Urbanität auf der MIPIM
Die MIPIM gab das zentrale Thema der Messe für 2018 bekannt: die weltweite Urbanität soll umfassend thematisiert werden.
Die Ausweitung des städtischen Raums verändert die Landkarten der Welt und trägt dazu bei, dass sich die Wirtschaftsmacht von der Länderebene auf die Ebene der Städte verlagert. Auf der 29. MIPIM wird es daher sowohl um die Zukunft des städtischen Lebens gehen als auch um die Frage, wie sich diese Veränderungen auf die Strategien innerhalb der Immobilienbranche auswirken werden.
Im Konferenzprogramm der MIPIM widmet man sich dem gewählten Thema, indem die folgenden drei Fragen gestellt werden:
- Wie wird das Leben in der Stadt im Jahr 2030 oder 2050 aussehen?
- Welche neuen Regeln werden in einer von Städten dominierten Welt für Investitionen und für die Immobilienentwicklung gelten?
- Was sind die besten Strategien für den Bau zukünftiger Städte in einer globalisierten Welt?


