Rollett bloggt seinen Senf.
Raw and 100% SEO-free!
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Digitalisierung: Das ist mein Mann!
Eine der Moderationen, die ich letzte Woche auf der EXPO REAL in München machen durfte, wird mir in Erinnerung bleiben. Im Rahmen des Real Estate Innovation Forums brachte es Thomas Herr, EMEA Head of Digital Innovation bei CBRE, sowas von auf den Punkt. in nur zwanzig Minuten erklärte er zehn Bereiche, die von der Digitalisierung betroffen sind, und schaffte es – zumindest bei mir – visionäre Ideen zu geben, so dass bei mir die Synapsen gekitzelt wurden und ich plötzlich Zusammenhänge dachte, die ich vorher so gar nicht gesehen hatte. Großartiger Kerl! Ein kurzes Interview mit ihm gibt es hier, ein Video-Interview mit 6 Minuten Länge kann man auf youtube anschauen.
Immo-ESt Hauptwohnsitzbefreiung
Bei Verkauf des Hauptwohnsitzes fällt grundsätzlich keine Immo-ESt an, wenn man dort für eine bestimmte Zeit den Hauptwohnsitz hatte (Hauptwohnsitzbefreiung). Nach der bisherigen Ansicht der Finanzverwaltung galt die Befreiung auch für Grundstücksteile bis maximal 1000 Quadratmeter.
In einem unlängst ergangenen Erkenntnis hat der VwGH entschieden: Dem Eigenheim sei so viel Grundfläche zuzuordnen, wie „üblicherweise als Bauplatz erforderlich ist“, heißt es in der Entscheidung. Wie viel konkret, sei nach der Verkehrsauffassung zu beurteilen. Im Anlassfall maß die bebaute Fläche nur 317 Quadratmeter, der darüber hinausgehende Teil wäre demnach einkommensteuerpflichtig.
Dieses Erkenntnis hat in der Praxis (und in diversen Medienartikeln) unterschiedliche Interpretationen hervorgerufen. Nun ist offen, ob auch in Zukunft die Grenze von maximal 1.000 m2 steuerbefreitem Grund gelten werde. Der VwGH hat sich dazu nicht geäußert, man müsse auf die neuerliche Entscheidung des BFG warten. Vorerst wird die Finanz wohl an den 1.000 m2 festhalten.
Lesen Sie dazu den Blog-Eintrag der Experten von CMS Reich-Rohrwig Hainz, Sibylle Novak und Alexander Albl.
Kneussl gründet Crownd
Die Spatzen pfiffen es schon länger von den Dächern, nun ganz offiziell: der umtriebige Maximilian Kneussl ist aus Vestwerk ausgestiegen und hat ein neues Unternehmen gegründet. Name: CROWND Estates,
Die meisten Immoblien bzw. Projekte von Vestwerk nimmt Kneussl in seine neue Firma mit, heißt es in einer Presseaussendung. Darunter befinden sich jedenfalls die Wohnprojekte Trautsongasse 8, Grünentorgasse 23, Schützplatz 1 und Hanselmayergasse 12.
Das goldene Paradoxon
In den nächsten Tagen eröffnet das Aї im Wiener Goldenen Quartier, ein asiatisches Lokal der Extraklasse. Damit wird die letzte unvermietete Lücke in der Ladenzeile geschlossen, erzählt SIGNA-Geschäftsführer Christoph Stadlhuber heute bei einer Pressekonferenz, die – so interpretiere ich das – im Wesentlichen eigentlich nur unterstreichen soll, wie wichtig ein das Goldene Quartier für die Innenstadt bzw. für Wien ist.Neuer Blog zu City Logistik
Der auf Logistik- und Gewerbeimmobilien spezialisierte Entwickler Go Asset hat einen Blog zum aktuell extrem spannenden Thema City Logistik gestartet. Er ist hier zu finden – und lesenswert!
Foto: Philippe van Gelooven/Jaspers-Eyers
Hotels setzen auf Bitcoin
Zahlen bitte – aber mit Bitcoin! Die virtuelle Währung Bitcoin wird immer mehr Teil der Realität. Das Hotel Schani in Wien führte einen Wechselautomaten ein, der in beide Richtungen wechselt – also die Kryptowährung in echte Euros und umgekehrt. Jetzt haben auch die A&O Hotels and Hostels die Zahlung per Bitcoin eingeführt.
„Bitcoins sind eine der wichtigsten Zahlungsinnovationen der vergangenen Jahre. Deshalb sind wir sehr stolz, unseren Kunden als erster Hotelanbieter diese Bezahloption bieten zu können“, jubelt Oliver Winter, CEO der A&O Hotels and Hostels Gruppe, daher. Spannend, heißes Thema!
Foto: GeneralBytes
Regus goes Graz
Regus wagt nun auch den Schritt nach Graz. In der Waagner-Biro-Straße 47, das ist hinter dem Hauptbahnhof, bietet der Konzern rund 1200 Quadratmeter Büroflächen mit bis zu 137 Arbeitsplätzen. Regus hat wirklich einen Run derzeit. Ich kann das nachvollziehen, denn es ist ja praktisch die einzige, große Marke, die Kleinbüros bze. so etwas wie Co-Working anbietet. Habe ich übrigens noch nicht verstanden, dass sich da kein Investor in die Nische setzt und ordentliches Co-Working, wie etwa Design Office es in Deutschland macht, nach Österreich bringt. Da hat Regus es leicht – trotz undurchschaubarer Preise (erfährt man erst, wenn man sich einer Sales-Folterung hingibt) und mittelmäßiger Qualität sind die Hütten von denen voll.
Foto: Regus
So schnell kann’s gehen: Die ersten Crowd-Funding Projekte sind insolvent, meldet die IZ.
Nominiert
Sehr erfreut! Rolletts Blog ist schon wieder nominiert – und zwar für den „Smeil 2017“. Als einziger Immobilienblog, wenn ich mich nicht verschaut habe. Mehr hier.
Neues Proptech für Investoren
immo insights ist an den Start gegangen. Das Portal richtet sich an kleine bis mittlere Investoren. Es ermittelt automatisch Kaufpreisfaktor und Eigenkapitalrendite, die Ankaufparameter lassen sich auf die persönliche Situation anpassen und so diverse Rechnungen (z.B. 10-Jahres Kalkulation des Cash Flows). Außerdem erhält man immer passende Immobilienangebote.
Mal schauen, wie die Automatiserung funktioniert, denn Immobilien und deren Wert lassen sich ja bekanntlich nicht einfach so über einen Kamm scheren.
Verrückter Makler & gestohlener Sand
Kennen Sie das Magazin mare? Ich lege Ihnen jedenfalls die aktuelle Ausgabe ans Herz – wegen der Immobiliengeschichten darin.

Eine andere, deutlich heiterere Geschichte: Auf gut 15 Seiten wird ein durchgeknallter Immobilienmakler porträtiert, ein Rockstar, ein Freak, ein genialer Geschäftsmann. Er vercheckt die teueresten Luxusimmobilien in Florida.
mare ist im gut sortierten Fachhandel, also bei Morawa oder Thalia erhältlich und ein sehr gut gemachtes Magazin, das das Thema „Meer“ breit interpretiert und toll aufbereitet.
Terrassen und Palais – langweilige Immobilienprojektnamen! (meint Thomas Beyerle)
Beyerle fordert kreativere Projektnamen – zu Recht, wie ich finde!
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Digitalisierung: Das ist mein Mann!
Eine der Moderationen, die ich letzte Woche auf der EXPO REAL in München machen durfte, wird mir in Erinnerung bleiben. Im Rahmen des Real Estate Innovation Forums brachte es Thomas Herr, EMEA Head of Digital Innovation bei CBRE, sowas von auf den Punkt. in nur zwanzig Minuten erklärte er zehn Bereiche, die von der Digitalisierung betroffen sind, und schaffte es – zumindest bei mir – visionäre Ideen zu geben, so dass bei mir die Synapsen gekitzelt wurden und ich plötzlich Zusammenhänge dachte, die ich vorher so gar nicht gesehen hatte. Großartiger Kerl! Ein kurzes Interview mit ihm gibt es hier, ein Video-Interview mit 6 Minuten Länge kann man auf youtube anschauen.
Immo-ESt Hauptwohnsitzbefreiung
Bei Verkauf des Hauptwohnsitzes fällt grundsätzlich keine Immo-ESt an, wenn man dort für eine bestimmte Zeit den Hauptwohnsitz hatte (Hauptwohnsitzbefreiung). Nach der bisherigen Ansicht der Finanzverwaltung galt die Befreiung auch für Grundstücksteile bis maximal 1000 Quadratmeter.
In einem unlängst ergangenen Erkenntnis hat der VwGH entschieden: Dem Eigenheim sei so viel Grundfläche zuzuordnen, wie „üblicherweise als Bauplatz erforderlich ist“, heißt es in der Entscheidung. Wie viel konkret, sei nach der Verkehrsauffassung zu beurteilen. Im Anlassfall maß die bebaute Fläche nur 317 Quadratmeter, der darüber hinausgehende Teil wäre demnach einkommensteuerpflichtig.
Dieses Erkenntnis hat in der Praxis (und in diversen Medienartikeln) unterschiedliche Interpretationen hervorgerufen. Nun ist offen, ob auch in Zukunft die Grenze von maximal 1.000 m2 steuerbefreitem Grund gelten werde. Der VwGH hat sich dazu nicht geäußert, man müsse auf die neuerliche Entscheidung des BFG warten. Vorerst wird die Finanz wohl an den 1.000 m2 festhalten.
Lesen Sie dazu den Blog-Eintrag der Experten von CMS Reich-Rohrwig Hainz, Sibylle Novak und Alexander Albl.
Kneussl gründet Crownd
Die Spatzen pfiffen es schon länger von den Dächern, nun ganz offiziell: der umtriebige Maximilian Kneussl ist aus Vestwerk ausgestiegen und hat ein neues Unternehmen gegründet. Name: CROWND Estates,
Die meisten Immoblien bzw. Projekte von Vestwerk nimmt Kneussl in seine neue Firma mit, heißt es in einer Presseaussendung. Darunter befinden sich jedenfalls die Wohnprojekte Trautsongasse 8, Grünentorgasse 23, Schützplatz 1 und Hanselmayergasse 12.
Das goldene Paradoxon
In den nächsten Tagen eröffnet das Aї im Wiener Goldenen Quartier, ein asiatisches Lokal der Extraklasse. Damit wird die letzte unvermietete Lücke in der Ladenzeile geschlossen, erzählt SIGNA-Geschäftsführer Christoph Stadlhuber heute bei einer Pressekonferenz, die – so interpretiere ich das – im Wesentlichen eigentlich nur unterstreichen soll, wie wichtig ein das Goldene Quartier für die Innenstadt bzw. für Wien ist.Neuer Blog zu City Logistik
Der auf Logistik- und Gewerbeimmobilien spezialisierte Entwickler Go Asset hat einen Blog zum aktuell extrem spannenden Thema City Logistik gestartet. Er ist hier zu finden – und lesenswert!
Foto: Philippe van Gelooven/Jaspers-Eyers
Hotels setzen auf Bitcoin
Zahlen bitte – aber mit Bitcoin! Die virtuelle Währung Bitcoin wird immer mehr Teil der Realität. Das Hotel Schani in Wien führte einen Wechselautomaten ein, der in beide Richtungen wechselt – also die Kryptowährung in echte Euros und umgekehrt. Jetzt haben auch die A&O Hotels and Hostels die Zahlung per Bitcoin eingeführt.
„Bitcoins sind eine der wichtigsten Zahlungsinnovationen der vergangenen Jahre. Deshalb sind wir sehr stolz, unseren Kunden als erster Hotelanbieter diese Bezahloption bieten zu können“, jubelt Oliver Winter, CEO der A&O Hotels and Hostels Gruppe, daher. Spannend, heißes Thema!
Foto: GeneralBytes
Regus goes Graz
Regus wagt nun auch den Schritt nach Graz. In der Waagner-Biro-Straße 47, das ist hinter dem Hauptbahnhof, bietet der Konzern rund 1200 Quadratmeter Büroflächen mit bis zu 137 Arbeitsplätzen. Regus hat wirklich einen Run derzeit. Ich kann das nachvollziehen, denn es ist ja praktisch die einzige, große Marke, die Kleinbüros bze. so etwas wie Co-Working anbietet. Habe ich übrigens noch nicht verstanden, dass sich da kein Investor in die Nische setzt und ordentliches Co-Working, wie etwa Design Office es in Deutschland macht, nach Österreich bringt. Da hat Regus es leicht – trotz undurchschaubarer Preise (erfährt man erst, wenn man sich einer Sales-Folterung hingibt) und mittelmäßiger Qualität sind die Hütten von denen voll.
Foto: Regus
So schnell kann’s gehen: Die ersten Crowd-Funding Projekte sind insolvent, meldet die IZ.
Nominiert
Sehr erfreut! Rolletts Blog ist schon wieder nominiert – und zwar für den „Smeil 2017“. Als einziger Immobilienblog, wenn ich mich nicht verschaut habe. Mehr hier.
Neues Proptech für Investoren
immo insights ist an den Start gegangen. Das Portal richtet sich an kleine bis mittlere Investoren. Es ermittelt automatisch Kaufpreisfaktor und Eigenkapitalrendite, die Ankaufparameter lassen sich auf die persönliche Situation anpassen und so diverse Rechnungen (z.B. 10-Jahres Kalkulation des Cash Flows). Außerdem erhält man immer passende Immobilienangebote.
Mal schauen, wie die Automatiserung funktioniert, denn Immobilien und deren Wert lassen sich ja bekanntlich nicht einfach so über einen Kamm scheren.
Verrückter Makler & gestohlener Sand
Kennen Sie das Magazin mare? Ich lege Ihnen jedenfalls die aktuelle Ausgabe ans Herz – wegen der Immobiliengeschichten darin.

Eine andere, deutlich heiterere Geschichte: Auf gut 15 Seiten wird ein durchgeknallter Immobilienmakler porträtiert, ein Rockstar, ein Freak, ein genialer Geschäftsmann. Er vercheckt die teueresten Luxusimmobilien in Florida.
mare ist im gut sortierten Fachhandel, also bei Morawa oder Thalia erhältlich und ein sehr gut gemachtes Magazin, das das Thema „Meer“ breit interpretiert und toll aufbereitet.
Terrassen und Palais – langweilige Immobilienprojektnamen! (meint Thomas Beyerle)
Beyerle fordert kreativere Projektnamen – zu Recht, wie ich finde!



