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Profis ja, aber welche?
OK, größer geht immer. Was dann auf Platz zwei kommt, überrascht ein wenig und dann doch nicht. Warum nicht? Weil erstens Almondia genau solche Beratung macht und daher so ein Ergebnis rausposaunt und zweitens – das ist meine Meinung – weil es nicht klar ist, wer wirklich ein Profi ist. Klar, das sollte etwa ein Architekt oder Baumeister können, sie sollten einen Häuselbauer durch den ganzen Prozess führen. Aber woher weiß der Endkunde, wer das wirklich gut kann und macht? Noch immer ist dieser Prozess einer der unklarsten, die ich kenne. Zu viele Köche, zu viele Einflüsterer, zu viele Hersteller, die um die Gunst des Bauherren buhlen. Selbst im B2B Bereich herrscht ja oftmals Unsicherheit.
Das gleich gilt für die Auswahl des Bauträgers, weshalb meiner Meinung nach auch Platz drei logisch ist. Jedenfalls: Es gibt noch viel Potenzial zur Professionalisierung.
Studiengang Digital Real Estate Management
Eines hat die EXPO REAL sicher gezeigt: Proptechs und Digitalisierung stehen ganz oben auf der aktuellen Hitliste. Die renommierte IREBS hat nun einen fünftägigen Studiengang für das Thema parat. Sie startet das Intensivstudium Digital Real Estate Management am 26. Februar 2018 in Eltville bei Frankfurt. Die Studiengebühr beträgt 5.450,- Euro netto. Weitere Infos dazu hier.
Flexibilität und Kreativität – Zutaten für erfolgreiche Developements
Tja, das war schon spannend: Auf Einladung der Hypo Tirol Bank diskutierten Martin Lenikus (Chairman Unternehmensgruppe Lenikus), Friedrich Wachernig, (Vorstand S IMMO) und Alexander Weiß (Vorstand Hypo Tirol Bank) über den Wiener Immobilienmarkt. Auf meine Frage, ob es denn nicht irgendwann an neuen, zuziehenden Unternehmen fehlen werde, damit neue Büroflächen absorbiert werden, meinten die Experten unisono: Nein, das wäre wohl nicht das Problem, denn die Dynamik innerhalb von Corporates bleibe bestehen. Unternehmen wollten mehr Flächeneffizienz und im War for Talents auch eine moderne Arbeitsumgebung bieten. Das Gebot der Stunde laute daher, neue Gebäude so flexibel wie möglich zu bauen, um auf neue Trends reagieren zu können.
Schnelligkeit gewinnt
Schnelle Reaktionszeiten als Wettbewerbsvorteil sieht Martin Lenikus auch als Vorteil, den ein österreichischer Hotelentwickler gegenüber globalen Konzernen hat. Kreative Lösungen und neue Konzepte lassen sich im kleinen Rahmen leichter umsetzen, so Lenikus, der schon allein mit der Rooftop-Bar des Lamée (siehe Bild unten) den Beweis dafür angetreten hat. Ähnlich gepolt zeigte sich Alexander Weiß: Als kleine Bank könnten sie viel flexibler und individueller Immobilien finanzieren. Das tun sie übrigens in Tirol – und in Wien, die Bundeshauptstadt wurde in den letzten Jahren zu einem wichtigen und stabilen Markt für die Tiroler.
Als in fast allen Assetklassen spannenden Markt sieht auch Friedrich Wachernig die österreichische Bundeshauptstadt. Bloß: Es gibt halt zu wenig Objekte, die letzlich für die Investitionsstrategie der S Immo in Frage kommen. Berlin bot im Vergleich vor einigen Jahren richtig gute Chancen, da schlug die S Immo auch zu – die damaligen Kritiker dürften angesichts der Wertsteigerungen wohl nicht mehr laut sein.
und das ist Corporate Architecture 🙂
Digitalisierung: Das ist mein Mann!
Eine der Moderationen, die ich letzte Woche auf der EXPO REAL in München machen durfte, wird mir in Erinnerung bleiben. Im Rahmen des Real Estate Innovation Forums brachte es Thomas Herr, EMEA Head of Digital Innovation bei CBRE, sowas von auf den Punkt. in nur zwanzig Minuten erklärte er zehn Bereiche, die von der Digitalisierung betroffen sind, und schaffte es – zumindest bei mir – visionäre Ideen zu geben, so dass bei mir die Synapsen gekitzelt wurden und ich plötzlich Zusammenhänge dachte, die ich vorher so gar nicht gesehen hatte. Großartiger Kerl! Ein kurzes Interview mit ihm gibt es hier, ein Video-Interview mit 6 Minuten Länge kann man auf youtube anschauen.
Immo-ESt Hauptwohnsitzbefreiung
Bei Verkauf des Hauptwohnsitzes fällt grundsätzlich keine Immo-ESt an, wenn man dort für eine bestimmte Zeit den Hauptwohnsitz hatte (Hauptwohnsitzbefreiung). Nach der bisherigen Ansicht der Finanzverwaltung galt die Befreiung auch für Grundstücksteile bis maximal 1000 Quadratmeter.
In einem unlängst ergangenen Erkenntnis hat der VwGH entschieden: Dem Eigenheim sei so viel Grundfläche zuzuordnen, wie „üblicherweise als Bauplatz erforderlich ist“, heißt es in der Entscheidung. Wie viel konkret, sei nach der Verkehrsauffassung zu beurteilen. Im Anlassfall maß die bebaute Fläche nur 317 Quadratmeter, der darüber hinausgehende Teil wäre demnach einkommensteuerpflichtig.
Dieses Erkenntnis hat in der Praxis (und in diversen Medienartikeln) unterschiedliche Interpretationen hervorgerufen. Nun ist offen, ob auch in Zukunft die Grenze von maximal 1.000 m2 steuerbefreitem Grund gelten werde. Der VwGH hat sich dazu nicht geäußert, man müsse auf die neuerliche Entscheidung des BFG warten. Vorerst wird die Finanz wohl an den 1.000 m2 festhalten.
Lesen Sie dazu den Blog-Eintrag der Experten von CMS Reich-Rohrwig Hainz, Sibylle Novak und Alexander Albl.
Kneussl gründet Crownd

Die meisten Immoblien bzw. Projekte von Vestwerk nimmt Kneussl in seine neue Firma mit, heißt es in einer Presseaussendung. Darunter befinden sich jedenfalls die Wohnprojekte Trautsongasse 8, Grünentorgasse 23, Schützplatz 1 und Hanselmayergasse 12.
Das goldene Paradoxon
In den nächsten Tagen eröffnet das Aї im Wiener Goldenen Quartier, ein asiatisches Lokal der Extraklasse. Damit wird die letzte unvermietete Lücke in der Ladenzeile geschlossen, erzählt SIGNA-Geschäftsführer Christoph Stadlhuber heute bei einer Pressekonferenz, die – so interpretiere ich das – im Wesentlichen eigentlich nur unterstreichen soll, wie wichtig ein das Goldene Quartier für die Innenstadt bzw. für Wien ist.Neuer Blog zu City Logistik

Foto: Philippe van Gelooven/Jaspers-Eyers
Hotels setzen auf Bitcoin

„Bitcoins sind eine der wichtigsten Zahlungsinnovationen der vergangenen Jahre. Deshalb sind wir sehr stolz, unseren Kunden als erster Hotelanbieter diese Bezahloption bieten zu können“, jubelt Oliver Winter, CEO der A&O Hotels and Hostels Gruppe, daher. Spannend, heißes Thema!
Foto: GeneralBytes
Regus goes Graz

Foto: Regus




